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Stadt- und Touristinformation

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15344 Strausberg                                               

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Stadt- und Touristinformation:

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag:  
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Samstag:
   Mai - September   
   10.00-16.00 Uhr

   Oktober - April      
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Sonntag:
   Mai - September   
   10.00-16.00 Uhr

Stadtpfarrkirche St. Marien

Auch die heute noch gut erhaltenen Sehenswürdigkeiten, wie die kulturell wertvolle St. Marienkirche, zieht jährlich viele Touristen nach Strausberg. Im Jahr 2004 wurde das Jubiläum „750 Jahre St. Marien“ gefeiert.


Stadtpfarrkirche St. MarienGeschichte:

Eine Chronik aus dem 13. Jahrhundert sagt aus, dass die Markgrafenbrüder Johann I. und Otto III. die Städte „Berlin, Strausberg, Frankfurt, Angermünde, Stolpe, Liebenwalde, Stargard, Neubrandenburg und andere Orte errichtet“ hätten.
Das heißt, die vorherigen Kaufleutesiedlungen mit Marktrecht wurden zu Städten im juristischen Sinne erhoben, was auch kirchengeschichtlich von großer Bedeutung ist.

Die mit dem Stadtrecht versehenen Städte, wurden mit Pfarreien und den entsprechenden Kirchen ausgestattet.

Strausberg wird erstmals 1247 in einer Urkunde erwähnt, aus der sich schließen lässt, dass es bereits eine Stadt war. Damit wäre zu folgern, dass die Markgrafen nach Festigung ihrer Herrschaft im Barnim, also nach dem Kriegsende 1245, Strausberg zur Stadt erhoben haben. Hier haben wir auch den wahrscheinlichsten Zeitpunkt für den Baubeginn der Stadtpfarrkirche St. Marien, nämlich zwischen 1245 und 1247.

Otto III. auch „der Fromme“ genannt, rief die Dominikaner 1252 nach Strausberg. Bei ihnen war es üblich, dass der Bau eines Klosters in drei aufeinander folgenden Generalkapiteln vom Orden beschlossen werden musste. So konnte erst 1254 das Kloster gegründet werden, obwohl der Baubeginn schon vorher erfolgte. Die Klosterkirche wurde jedoch als letztes Bauwerk erst 1256 begonnen und 1259 fertiggestellt. Es ist daher als sicher anzusehen, dass St. Marien bis zu diesem Zeitpunkt als Kirche von den Mönchen genutzt wurde. Das heißt, dass sie 1254 bereits fertig war.

Einen Hinweis darauf gibt die äußerst selten in Stadtkirchen zu findende Büßerzelle, die im Bau integriert ist.

Die Anbindung des Turmes an den basilikalen Baukörper ist im Bereich der Seitenschiffe nur teilweise vorhanden, was durch herabstürzendes Turmmaterial  im Gefolge eines frühen Brandes (1325) hervorgerufen sein kann.

Auch die dafür anzusetzende Bauzeit von etwa 7 bis 10 Jahren, würde bei einem angenommenen Baubeginn um 1245 bis 1247, das Jahr 1254 als Jahr der Fertigstellung von St. Marien bestätigen, wenn auch eine frühere Fertigstellung durchaus möglich ist.

Die Kirche ist geöffnet:

Montag bis Freitag
10.00 bis 14.00 Uhr
Mai bis Oktober
Samstag von 14.00 bis 18.00 Uhr*
Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr*

Die Öffnungszeiten sind vorbehaltlich. Stand 23.05.2017

Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite der Kirche.

Führungen und Turmbesteigungen:

Turmbesteigungen sind möglich, wobei Kinder unbedingt von Erwachsenen begleitet werden müssen. 

Führungen sind nach Anmeldung auch im Winterhalbjahr möglich.
Die Führungen sind Kostenfrei, Spenden sind selbstverständlich herzlich willkommen!


Kontakt über das Pfarrhaus:

Im Pfarrhaus befindet sich das Gemeindebüro, Predigerstraße 2.

Gerd Gusowski hält es an fünf Tagen pro Woche für Sie geöffnet:

Montag  bis Freitag 

08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Tel: 03341/ 21 55 41

Fax: 03341/ 21 55 42


In der Touristinformation werden Kirchenführungen nicht angeboten. Bei der Buchung einer Stadtführung kann eine Kirchenführung allerdings mit vereinbart werden, diese wird dann vermittelt.

 
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