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Geschichtliches 

Strausberg-Stich

Namensgebend für Strausberg war vermutlich der See, an dessen Ufern die Stadt in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand. Er wurde aufgrund seiner länglichen Form als “Strutz” bezeichnet, was in mehreren slawischen Sprachen “Schote” bedeutet. Da „Struz”oder „Strus” im Mittelhochdeutschen jedoch die Bezeichnung für den Vogel “Strauß” war, wurde der Name des Sees von deutschen Siedlern im Rahmen der Eroberung der ehemals slawischen Gebiete umgedeutet. Mit der Errichtung einer Burg auf dem Berg am Strutz erhielt die entstehende Stadt den Namen “Strutzeberg” o.ä., der zwar bis in das 16. Jahrhundert benutzt wurde, in den landesherrlichen Kanzleien ab dem 14. Jahrhundert findet man aber immer häufiger bereits die Schreibweise Strusberg und mitunter auch schon Strausberg. Im lokalen Dialekt wurde übrigens noch im 19. Jahrhundert allgemein von „Strutzberg“ gesprochen. Als mit dem Ende des 13. Jahrhunderts es üblich wurde, so genannte „redende Wappen“ einzuführen, erfolgte im Strausberger Stadtsiegel und Stadtwappen die Darstellung eines „straußenähnlichen Vogels“, denn es war zu jener Zeit nur bekannt, dass der Strauß ein großer Laufvogel war. Man wollte so den Lautbestand des Namens wiedergeben. Nur unter dieser Betrachtungsweise ist zu verstehen, dass erst mit dem Stadtwappen um 1900 ein Strauß eindeutig erkennbar wird. Aber in der Schreibweise für die Stadt ist es bei einem „s“ geblieben, was für Besucher der Stadt nicht selten zu Irritationen führt.

Dr. Rolf Apel

„Akanthus“ e.V. Verein für Regionalgeschichte und Denkmalpflege

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