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Aktuelles

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L23: Nächste Phase der Sanierung Ernst-Thälmann-Straße

Der Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg informiert, dass die Tiefbauarbeiten und Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsarbeiten im ersten Abschnitt der Ernst-Thälmann-Straße (Landesstraße L 23) fast abgeschlossen sind. Ab Montag, 01.08.2022, beginnen die Arbeiten im Kreuzungsbereich zur Bahnhofstraße und enden voraussichtlich Mitte September 2022.

Geplant ist, Leitungen zu verlegen und Borde zu setzen. Anschließend erhält die Kreuzung im Bereich des Bahnüberganges und die Ernst-Thälmann-Straße bis zur Landhausstraße einen neuen Asphaltbelag.

Die Arbeiten finden unter Vollsperrung des Kreuzungsbereiches statt. Der Verkehr zwischen Strausberg-Vorstand und Hennickendorf über den Bahnübergang ist damit unterbrochen. Die Ernst-Thälmann-Straße (L 23) bleibt weiterhin gesperrt.

 

Für den Verkehr ist eine Umleitung über die Umgehungsstraße (L 303) nach Tasdorf zur Bundesstraße B 1 und von der B 1 in Richtung Herzfelde und von dort zurück auf die L 23 nach Hennickendorf ausgeschildert. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle weiterhin passieren.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sich auf die geänderte Verkehrssituation ab August einzustellen.

 

L 23: Sanierung der Ernst-Thälmann-Straße in Strausberg geht in die nächste Runde | Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Änderung der Verkehrsführung in der Altstadt

Nach umfangreicher Bearbeitung und Diskussion im Zeitweiligen Ausschuss Altstadt und in der Öffentlichkeit hat die Stadtverordnetenversammlung am 14.3.2022 eine Änderung der Verkehrsführung in der Strausberger Altstadt beschlossen (BV-SVV-2022/0299). Die erforderliche Verkehrsrechtliche Anordnung wurde dementsprechend erteilt.

Die Große Straße wird zwischen Grünstraße und Klosterstraße zur geteilten Einbahnstraße – zwischen Müncheberger Straße und Grünstraße in südliche Richtung (Ri. Sparkasse), zwischen Müncheberger Straße und Klosterstraße in nördliche Richtung (Ri. Kulturpark). Der Radfahrer darf die Einbahnstraße auch in Gegenrichtung benutzen.

Es liegen alle Voraussetzungen zur Umsetzung der geänderten Verkehrsführung vor.

In der 30.Kalenderwoche sollen, voraussichtlich ab Dienstag 26.7.2022 die Arbeiten zur Umbeschilderung beginnen.

Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit aufgrund der geänderten Verkehrssituation.

 

Skizze der neuen Verkehrsführung in der Strausberger Altstadt

Deckenerneuerung an der Kreisstraße K 6414

Der Landkreis Märkisch-Oderland, plant in dem Zeitraum ab dem 07.07.2022 bis voraussichtlich 16.09.2022, eine Deckenerneuerung an der Kreisstraße K 6414, Abs. 40, von km 0,020 bis km 1,1,520 (von Ortslage Klosterdorf bis zur L 33) und den Neubau eines Teilstückes des  Regenwasserskanals in der Ortslage Klosterdorf, auszuführen. Die Arbeiten werden durch die Fa. Oevermann Verkehrswegebau GmbH, NL Eisenhüttenstadt, in zwei Bauabschnitten (1. BA innerorts und der 2. BA außerorts) realisiert.

Die Umleitung ist für den Zeitraum der Vollsperrung ausgeschildert und führt über die B 168-Ernsthof-Prötzel-L 33-Strausberg.

Der Landkreis Märkisch-Oderland bittet um Ihr Verständnis für die mit dem Bauvorhaben verbundenen Verkehrseinschränkungen.

Wer macht mit?

Der Behindertenbeirat der Stadt Strausberg schaut auf eine erfolgreiche Arbeit zurück. Viele Projekte sind angestoßen, begleitet und umgesetzt worden. Für die Mitwirkung im Behindertenbeirat der Stadt werden dauerhaft Bürgerinnen und Bürger gesucht, die in Strausberg wohnen und Interesse, Zeit und Freude an einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben.
Erfahrungen in der behindertenpolitischen Arbeit wären toll sowie die Bereitschaft, sich in und für Strausberg zu engagieren, die Verwaltung und die Stadtverordnetenversammlung zu beraten und die Interessen von Menschen mit
Behinderungen in Strausberg zu vertreten. Angesprochen sind insbesondere Menschen mit Behinderungen, Einzelpersonen, Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Selbsthilfegruppen. Falls Sie Interesse an einer Mitarbeit im
Behindertenbeirat haben, richten Sie bitte Ihre Bewerbung per E- Mail oder per Post an die

Stadt Strausberg
Beauftragte für die Integration von Menschen mit Behinderungen
Hegermühlenstraße 58
15344 Strausberg
E- Mail: behindertenbeirat@stadt-strausberg.de
Telefon: 03341/ 381226

Das Anmeldeformular finden sie auf der Webseite der Stadt Strausberg

unter Bürger und Stadt / Leben in Strausberg/ Barrierefreies Strausberg/Behindertenbeirat/ Antrag auf Mitgliedschaft.

Nothilfe für die Ukraine

Falls Sie Hilfaktionen in Strausberg planen, geben Sie uns (presse@stadt-strausberg.de) gern Bescheid. Wir können auf unserer Website und über unseren Presseverteiler darauf aufmerksam machen.


Hier finden Sie wichtige und notwendige Informationen für Geflüchtete und Helfer*innen:

Ukraine – Nothilfe

Vollsperrung in der Ernst-Thälmann-Straße

Aktuell sind zwar die Straßenbauarbeiten des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg zur Fahrbahninstandsetzung der Ernst-Thälmann-Straße auf gesamter Länge noch witterungsbedingt unterbrochen. Trotzdem erfolgten bereits am Montag den 07.02.2022 eine Umstellung und Erweiterung der Verkehrsführung , die zur Vollsperrung der Ernst-Thälmann-Straße zwischen Bahnhofstraße und Garzauer Straße führte.

Die Landhausstraße und sämtliche in dem Bereich einmünden Nebenstraße wurden zu Sackgassen. Die erforderliche Umleitung für den Durchgangsverkehr ist über die Umgehungsstraße ausgeschildert und geführt (in Richtung Süden der U18 und in Richtung Norden der U17 folgen).

Im Anschluss beginnen die Erneuerungsarbeiten am Trinkwassernetz in Zuständigkeit des Wasserverbands Strausberg-Erkner im 2. Bauabschnitt zwischen Landhausstraße und Garzauer Straße. Die betroffenen Anlieger werden über Postwurfsendungen durch den Baubetrieb genauer informiert. Die Tief- und Straßenbauarbeiten im 1. Bauabschnitt zwischen Bahnhofstraße und Landhausstraße werden ab Anfang März aufgenommen.

Informationen zur Einwohnerbefragung Große Straße

Liebe Strausbergerinnen und Strausberger,

am Tag der Wahl des Bundestags und des Landrates am 26. September 2021 können Sie Ihr Votum abgeben, wie es mit der verkehrlichen Entwicklung der Großen Straße weitergehen soll. Dazu haben alle Strausbergerinnen und Strausberger im Zuge einer Einwohnerbefragung die Möglichkeit, sich für eine von drei Varianten zu entscheiden. Die möglichen Varianten mit ihren Bestimmungen und Vorgaben haben wir um Folgenden zur Information für Sie zusammengestellt (alternativ gibt es die Übersicht hier auch als PDF):

Bild Infos Einwohnerbefragung Große Straße

 

Neue Impulse am Kulturpark

(sdy) Das Areal des Kulturparks an der Wriezener und des benachbarten Landratsamtes in der Klosterstraße soll neu gestaltet werden und enger in das Stadtbild eingefügt werden. Das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs als ersten Schritt, lässt nun erahnen, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll.

Insgesamt zehn Planungsbüros und Landschaftsarchitekten sind dem Aufruf zum nichtoffenen Wettbewerb des Landkreis Märkisch-Oderland gemeinsam mit der Stadt Strausberg gefolgt. Grundlegend geht es darum, eine Verknüpfung zwischen Kulturpark und Landratsamt zu schaffen, dabei das Ensemble in den Stadtraum einzubinden, die Attraktivität des Kulturparks zu steigern und das Landratsamt aufzuwerten. Nachdem bis 1. Februar die Beiträge eingereicht werden konnten, tagte am 25. März das Preisgericht. Das Gremium setzte sich aus Sach- und Fachpreisrichtern sowie Sachverständigen zusammen.

Nach zwei Wertungsrundgängen kamen drei Beiträge in die engere Wahl. Sogar ein Büro aus dem schwedischen Göteborg hatte sich beteiligt. Letztlich gingen die drei Platzierungen an Berliner Büros, unter denen sich die Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH durchsetzen konnte. Nun schließt sich die Umsetzungsphase an. Z.B. sollen Mauerelemente angrenzend an den EMO-Standort ebenso erhalten bleiben wie die historische Toranlage an der Klosterstraße. Ein Neubau für Service, Gastronomie und Vereine ist ebenso zu prüfen wie eine Parkpalette am Wriezener Tor Parkplatz. Weiterhin sind Details der geplanten Steganlagen zu prüfen.

Eine Überarbeitung wird unter Prüfung der Öffnung der Kietzterrasse zum Fischerkietz und der vorhandenen Treppenanlage empfohlen. Zur Beteiligung der Öffentlichkeit ist die Präsentation mitsamt Audiokommentar hier abrufbar. Wann die angesetzte Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge erfolgen kann, ist aufgrund der aktuellen Einschränkungen noch offen.  

Alle Wettbewerbsbeiträge in höherer Auflösung zur Detailansicht. 

„Assistenzhunde willkommen“

Mit dieser Aktion beteiligt sich die Stadt ab sofort an der bundesweiten Kampagne „Assistenzhunde willkommen“ der Pfotenpiloten, unterstützt und gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Aktion Mensch und der Paritätischen Stiftung. Was Assistenzhunde sind und wem sie nicht nur ein wichtiges Hilfsmittel sind, das erfahren Sie hier auf der internen Webseite: Strausberg barrierefrei.

„Wohnen am Weinberg“ vorgestellt

Im Rahmen der innerstädtischen Nachverdichtung ist angedacht, 6 Gebäude mit insgesamt 30 Wohneinheiten auf einem Areal an der Kelmstraße und Straßenbahntrasse Berliner Straße zu etablieren. In der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Verkehr wurde im öffentlichen Teil der Sitzung eine Info-Präsentation zum Projekt gezeigt. Hier finden Sie weitere Informationen sowie die komplette Präsentation.

Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

Sie haben die Live-Übertragung der Gutachtenpräsentation verpasst? Kein Problem! Unter diesem Link können Sie sich die Aufzeichnung noch einmal ansehen.

 

Das komplette Gutachten können Sie hier einsehen (PDF).

Sehen Sie hier die Ergebnispräsentation des Gutachtens „Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees“.

Wichtiges zum Copyright: Alle verwendeten Daten, Diagramme und Bilder sind Eigentum der BGD ECOSAX GmbH. Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung möglich.

 

Aufgrund der aktuellen Situation wurde innerhalb der Firma BGD ECOSAX GmbH ein Dienstreiseverbot ausgesprochen. Dementsprechend konnte die Videoaufzeichnung der Ergebnispräsentation nicht wie geplant stattfinden. Alternativ hat die Firma BGD ECOSAX GmbH in einer Pressemitteilung die Ergebnisse des Gutachtens zusammenfasst und mögliche Maßnahmen benannt.

Sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen, wird die öffentliche Ergebnispräsentation nachgeholt, sodass interessierte Bürger ihre Fragen an die Experten richten können.

 

Pressemitteilung der Firma BGD ECOSAX GmbH

Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

Durch die Firmen BGD ECOSAX GmbH, DHI WASY GmbH und durch Wissenschaftler der TU Dresden ist ein umfassendes Gutachten zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussee erarbeitet worden. Hauptziel der Gutachter war es, herauszufinden, welche Ursachen den drastischen Rückgang des Wasserspiegels im Straussee bewirkt haben. Zwischen 2013 und 2018 ist der Pegel um ca. einen Meter auf 64,60 mNN gesunken.

Die Ingenieure und Wissenschaftler sprechen von „einer Überlagerung mehrerer Einflussfaktoren“:

  • Hauptursache sind die Abnahme des Niederschlags (insbesondere des Winterniederschlags) sowie die Zunahme der Sommertemperaturen (erhöhte Verdunstung im Gebiet des Straussee)
  • Weitere Ursachen sind Grundwasserentnahmen und die derzeitige Landnutzung

Für Ihre Berechnungen haben die Fachexperten verfügbare Daten und Altgutachten aus dem Einzugsgebiet des Straussee recherchiert und gesichtet. Zudem sind Messwerte und Sediment- bzw. Wasserproben im Untersuchungsgebiet erhoben worden. Mit diesen Daten konnte ein umfangreiches Wasserhaushaltsmodell erstellt werden, welches die Entwicklung des Pegelstandes des Straussees zwischen 2009 und 2018 veranschaulicht.

Aus den Modellberechnungen geht hervor, dass dem Straussee zur Sicherung des Mittelwasserstandes zwischen 2012 und 2018 im Durchschnitt 14 Liter pro Sekunde fehlten.

Die Wasserexperten haben in ihrem Gutachten folgende Maßnahmen für den Zeitraum 2009 – 2018 geprüft:

  • Fremdwasserstützung durch Wasserüberleitung aus Gamegrund
  • Verringerung der Wasserentnahmen auf die durchschnittliche Rate vor dem Jahr 2014 à dadurch würde sich der Wasserstand des Straussees um ca. 20 cm erhöhen
  • Änderung der Landnutzung zur Erhöhung der Grundwasserneubildung – mehr Wiesen statt Nadelwald à zusätzliche Erhöhung des Wasserstandes um 30 cm

Eine weitere Erhöhung der Entnahmemenge um ca. 1 Mio. m³/a an der Wasserfassung Spitzmühle Ost würde im Vergleich zum Referenzzustand Ende 2018 zu einem um 0,24 m niedrigeren Wasserstand im Straussee führen.

Die vorliegenden Untersuchungen haben gezeigt, dass die beiden Wasserwerke einen Einfluss auf den Straussee haben. Die Hauptursache für die Verschärfung der Wasserstandsproblematik stellen jedoch die geänderten klimatischen Bedingungen der letzten Jahre dar. Diesen kann man nicht direkt entgegenwirken. Vielmehr muss versucht werden, die Nutzung der Ressourcen den neuen Rand- und Rahmenbedingungen anzupassen.

 

Das komplette Gutachten können Sie hier einsehen (PDF).

Sehen Sie hier die Ergebnispräsentation des Gutachtens „Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees“.

Wichtig zum Copyright: Alle verwendeten Daten, Diagramme und Bilder sind Eigentum der BGD ECOSAX GmbH. Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung möglich.

Auszug aus dem Gutachten: Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

BGD ECOSAX, DHI WASY

In weiten Bereichen Brandenburgs sind seit einigen Jahren sinkende Grundwasserstände und Seewasserspiegel zu beobachten. In besonderem Maße ist hiervon der Wasserstand des Straussees betroffen. Seit 2013 ist der Wasserstand um ca. 1 m gesunken. Im November 2018 wies er einen Wert von 64,60 mNN auf. Um die Ursachen des Wasserspiegelrückgangs im Spannungsfeld von klimatischen Veränderungen, Landnutzungen und Grundwasserentnahmen zu untersuchen, wurde die BGD ECOSAX gemeinsam mit der DHI WASY GmbH und der TU Dresden im Dezember 2018 mit einem Hydrogeologischen Gutachten beauftragt. Das Ziel war die Erarbeitung eines gekoppelten Wasserhaushalts- und Grundwassermodells, um die Größen der einzelnen Bilanzglieder des Gebietswasserhaushalts zu quantifizieren und deren individuellen Einfluss zu bewerten. Im Ergebnis sollten Maßnahmen zur Stabilisierung des Landschaftswasser-haushaltes im Einzugsgebiet des Straussees abgeleitet und deren Wirkung modell-technisch bewertet werden.

Hierfür wurde in einem ersten Schritt die notwendige Datenbasis für die Modellerstellung geschaffen. Dies bedeutete, dass alle verfügbaren Daten und Altgutachten für das Einzugsgebiet des Straussees recherchiert und beschafft wurden. Die wesentlichen Daten und Unterlagen wurden von der Stadt Strausberg, dem LfU, dem LBGR, dem WSE sowie dem DWD zur Verfügung gestellt. Parallel hierzu wurden eigene Messwerte zu Grundwasserständen und Abflüssen sowie Sediment- beziehungsweise Wasserproben im Untersuchungsgebiet erhoben.

Auf dieser Datenbasis konnte im Anschluss das Gesamtmodell unter Nutzung des integrierten Modellsystem MIKE SHE aufgebaut werden. MIKE SHE ist ein rasterbasiertes Wasserhaushaltsmodell, das alle Kompartimente des Wasserkreislaufs physikalisch berechnen kann. Das Gesamtmodell wurde für den Zeitraum 2009 – 2018 kalibriert. Hierdurch konnte sichergestellt werden, dass sowohl die Periode mittlerer Seewasserstände als auch die Periode der sinkenden Seewasserstände modelltechnisch erfasst und ausgewertet werden konnte.

Die Auswertung der Wasserbilanz zeigt, dass der sinkende Strausseewasserstand das Ergebnis einer Überlagerung mehrerer Einflussfaktoren ist.

Die Abnahme der Niederschläge, insbesondere der Winterniederschläge und die Zunahme der Sommertemperaturen, die zu einer erhöhten Verdunstung führen, konnten als wesentlicher Grund für sinkende Grund- und Seewasserstände identifiziert werden. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Grundwasserentnahmen sowie die vorherrschende Landnutzung (Kiefernwälder) im Einzugsgebiet des Straussees. Außerdem zeigen die Modellergebnisse, dass die Erhöhung der Grundwasserentnahme an der Wasserfassung Spitzmühle seit dem Jahr 2014 ca. 1/5 des derzeitigen Wasserstandsdefizits im Straussee unter den aktuellen klimatischen Bedingungen ausmacht.

Sowohl mit dem Modell als auch anhand der durch die TU Dresden durchgeführten Isotopenanalysen konnte jedoch gezeigt werden, dass die Wasserfassungen Spitzmühle und Strausberg nicht direkt das Wasser aus dem Straussee fördern. Der Anstrom zu den Wasserfassungen erfolgt aus nördlicher beziehungsweise nordöstlicher Richtung. Die Grundwasserentnahmen beeinflussen jedoch das Grundwassergefälle und haben dadurch indirekt Auswirkungen auf den Seewasserstand. Die Isotopenuntersuchung hat außerdem gezeigt, dass der Straussee als auch sein nördliches Einzugsgebiet sehr stark von Verdunstung geprägt sind. Aus diesem Grund wirken sich die klimatischen Faktoren stärker auf die Zuflüsse und die Wasserfläche des Straussees aus. Im Mittel betrug das Wasserdefizit im Straussee ca. 14 l/s im Zeitraum 2012-2018. Der Bötzsee weist diesen Effekt nicht auf. Ursache hierfür ist der tiefer eingeschnittene Gamegrund und die dadurch bessere hydraulische Anbindung an den Grundwasserleiter.

Um dem Wasserdefizit im Straussee zu begegnen, wurden verschiedene Maßnahmen abgeleitet und modelltechnisch überprüft.

Fremdwasserstützung:

Es hat sich gezeigt, dass im Gamegrund gerade in Winterhalbjahr ein Wasserüberschuss vorhanden ist. Um den Wasserstand des Straussees zu stützen, könnte die fehlende Wassermenge theoretisch übergeleitet werden. Hierfür wäre eine ca. 2,5 km lange Druckleitung notwendig. Perspektivisch wird aber auch hier der Abfluss klimatisch bedingt weiter zurückgehen. Die Gewässer im Unterlauf haben auch jetzt schon massiv mit Niedrigwasserproblemen zu kämpfen. Eine Überleitung in den Straussee würde diese Problematik verschärfen. Zudem sind die baulichen Kosten für die Umsetzung dieser Maßnahme zu berücksichtigen.

Verringerung der Wasserentnahmen:

Mit dem Modell konnte nachgewiesen werden, dass eine Reduzierung der Wasserentnahmen an der Wasserfassung Spitzmühle auf die durchschnittliche Entnahmerate vor dem Jahr 2014 zu einem um ca. 20 cm höheren Wasserstand im Straussee geführt hätte. Jedoch würde diese Maßnahme nicht den Wasserspiegelrückgang insgesamt aufhalten können. Ein sparsamerer Umgang mit dem Trinkwasser – vor allem in den Sommermonaten – empfiehlt sich auf jeden Fall.

Änderung der Landnutzung:

Die aktuelle Landnutzung im Einzugsgebiet des Straussees weist einen hohen Anteil an Nadelwäldern, insbesondere Kiefernwäldern auf. Dies führt aufgrund hoher Transpirationsraten zu stark verringerten Grundwasserneubildungsmengen. Um das maximale Potential einer veränderten Landnutzung zu ermitteln, wurde ein Szenario mit der Annahme von Wiesen anstatt von Nadelwäldern für den Betrachtungszeitraum berechnet. Im Ergebnis würde der Strausseewasserstand in Folge der höheren Grundwasserneubildung im Einzugsgebiet ca. 30 cm über dem heutigen Niveau liegen.

Ergänzend zur Prüfung von Wasserstandsstabilisierungsmaßnahmen wurde untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Erhöhung der Fördermengen hätte. Hierfür wurde eine Mehrmenge von 1,022 Mio m³/a gleichverteilt auf die aktiven Brunnen der Wasserfassung Spitzmühle über den Zeitraum 2009 – 2018 angesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass es in den Jahren mit mittleren und hohen Grundwasserneubildungsraten (bis 2012) kaum Auswirkungen auf den Strausseewasserstand gäbe. Mit dem Beginn der Periode geringerer Niederschläge fällt der Wasserstand im Straussee gegenüber dem Referenzzustand jedoch stärker ab. Für den November 2018 weist das Modell unter Berücksichtigung der höheren Entnahmemengen einen um 0,24 m niedrigeren Strausseewasserstand aus.

Im Ergebnis der vorliegenden Untersuchungen muss festgestellt werden, dass die beiden Wasserwerke durch Entnahmen östlich und westlich des Sees starken Einfluss auf das Grundwassergefälle und somit die Grundwasserzu- und abflüsse zum Straussee haben. Die Hauptursache für die Verschärfung der Wasserstandsproblematik stellen jedoch die geänderten klimatischen Bedingungen der letzten Jahre dar. Diesen kann man nicht direkt entgegenwirken. Vielmehr muss versucht werden, die Nutzung der Ressourcen den neuen Rand- und Rahmenbedingungen anzupassen.

 

Fragen und Antworten zum Gutachten:

1. Die Bearbeitung des Gutachtens erfolgte mit einer Programm-Software (MIKE-SHE), die für zentrale Fragestellungen nicht geeignet ist. Der Aufbau eines komplexen Untergrundmodelles inkl. der geohydraulischen Wechselwirkungen zwischen den mächtigen quartären Grundwasserleitern und der Kopplung des Sees daran ist mit einem (Boden-) Wasserhaushaltsmodell nicht optimal lösbar, dafür wäre ein Grundwassermodell (Feflow, Modflow) erheblich geeigneter. Im Bericht wird keine Begründung zur Wahl von MIKE-SHE gegeben, so dass das Werkzeug per se als nicht an die Fragestellung angepasstes Modell bewertet wird. Wie beurteilen Sie das?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die DHI WASY ist einer der Marktführer in Bezug auf die Entwicklung von Software zur Abbildung von Wasserströmungsprozessen. Je nach Fragestellung bietet DHI WASY verschiedene Softwarelösungen zur Abbildung der relevanten Strömungsprozesse (Niederschlag-Abfluss, Oberflächenwassser, Grundwasser). Sowohl MIKE-SHE als auch FEFLOW sind Produkte der DHI WASY. Während der Fokus bei FEFLOW auf der Abbildung der Grundwasserströmung liegt, kann mit MIKE-SHE der gesamte Wasserhaushalt adäquat abgebildet werden. Zur Lösung der Grundwasserströmungsprozesse greift MIKE-SHE auf MODFLOW zurück. MIKE-SHE ist die ideale Softwarelösung zur hier zu bearbeitenden Fragestellung.

 

2. Die Ermittlung Grundwasserneubildung erfolgte über ein Modell, die Ermittlung des Grundwasserdargebotes konnte aufgrund fehlender Daten gar nicht erfolgen. Welche Ist-Daten wären erforderlich und in wessen Verantwortung liegt die Bereitstellung dieser
Daten?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die Grundwasserneubildung kann messtechnisch nur mit Lysimetern bestimmt werden. Diese liefern jedoch nur eine punktuelle Information zur Grundwasserneubildung. Aus diesem Grund ist es allgemeiner Stand der Technik, Modelle zur Bestimmung der
Grundwasserneubildung zu verwenden. Das mittlere Grundwasserdargebot kann mit den vorliegenden Modellen und langjährigen Niederschlagsganglinien ermittelt werden. Relevant ist jedoch die zukünftige Dargebotsentwicklung. Hierfür wären Annahmen zu
treffen, welche zum Beispiel mit den Behörden abzustimmen wären. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Klimaprojektion.

 

3. Insgesamt werden z.T. dramatische Rückgänge der Grundwasserstände im GWLK 2 festgestellt (vgl. S. 32). Bedeutet das einen entsprechenden Rückgang auch im Grundwasserdargebot? Wie wird vor diesem Hintergrund die Konformität der aktuellen
Grundwasserentnahmen mit dem geltenden Wasserrecht (u.a. WRRL) in den beiden Strausberger Wasserwerken des WSE gesehen?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Der Rückgang der Grundwasserstände zeigt, dass die Grundwasserneubildung der letzten Jahre geringer war als die Zehrung im Betrachtungsgebiet. Bei einer ausgeglichenen Wasserbilanz würden die Grundwasserstände konstant bleiben. Der WSE verfügt über eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Grundwasserentnahme. Diese wurde auf der Basis mittlerer Grundwasserneubildungsverhältnisse erteilt und entspricht der allgemein üblichen Vorgehensweise.

4. „Es existieren mehrere Hinweise, dass die GWLK 1 und 2 in Kontakt stehen“ (Kap. 2.4.5, vgl. S. 35). Bitte nehmen Sie eine gutachterliche Bewertung der unterschiedlichen Hinweise vor. Was bedeutet es für die Fassung Spitzmühle, dass direkt westlich vom
See an der Altbohrung aus 1971 (quasi) kein GW-Geringleiter erbohrt wurde?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Dies bedeutet, dass die Grundwasserleiterkomplexe und das Oberflächengewässer in diesem Bereich (Fängersee) hydraulisch miteinander gekoppelt sind.

 

5. In welchem konkreten Umfang wurde beim Bilanzfaktor „Grundwasserabstrom“ (vgl. S. 97 Abb. 4-9) die Grundwasserentnahme berücksichtigt? Handelt es sich bei der Ermittlung dieses Faktors ausschließlich um den Abstrom im GWLK 2?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Es handelt sich um den unterirdischen Abstrom aus dem Straussee (GWLK 1 und GWLK 2). Die Grundwasserentnahmen sind indirekt in diesem Bilanzglied enthalten, auch wenn es keine direkten Entnahmen aus dem Straussee gibt.

 

6. Ist es korrekt, dass gem. Abb. 4-14 (Seite 101) der Wasserspiegel im Straussee OHNE jegliche Grundwasserförderung um 50 cm höher wäre? Insofern sind die zusammengefassten Aussagen, in den lediglich von 20 cm Einfluss der Grundwasserentnahme irreführend, da sich dieser Wert lediglich auf die ERHÖHUNG der Grundwasserentnahme im Bereichtszeitraum 2012¬2018 bezieht. (Bei den anderen Einflussfaktoren wurde augenscheinlich auch nicht die Veränderung der Werte im Berichtszeitraum, sondern jeweils deren absolute Höhe betrachtet.) Demnach hat die Grundwasserförderung insgesamt einen Einfluss von ca. 50% auf den Pegelrückgang des Straussees von ca. 1 m (seit 2013). Können Sie das so bestätigen?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Es ist korrekt, dass der Strausseewasserstand ohne Grundwasserförderungen im Einzugsgebiet höher wäre. Die ausgewiesenen 20 cm beziehen sich nur auf den Einfluss der Erhöhung der Entnahmemengen im WW Spitzmühle seit 2014.

 

7. In beiden Strausberger Wasserwerken erfolgt eine Grundwasserentnahme von ca. 5,1 Mio. m³ jährlich (was zu einem Absinken des Pegels von ca. 50 cm geführt hat). Auf Seite 119 wird der Einfluss einer (vom WSE beantragten) Mehrförderung von ca. 1 Mio. m³ jährlich mit 24 cm beziffert. Heißt das 24 cm jährlich? Warum korrelieren die Werte der Pegelauswirkungen Gesamtförderung: Mehrförderung nicht? Woran liegt das? (Überlegung: Wenn 1 Mio. m³ Förderung 24 cm ausmachen, dann müssten doch 5 Mio.
m³ Förderung ca. 120 cm ausmachen, aus der reinen Verhältnisrechnung)

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die Grundwasserabsenkung stellt keinen linearen Prozess dar. Diese ist vielmehr von einer Vielzahl von Randbedingungen abhängig. Auch in der Vergangenheit wurden schon einmal größere Grundwassermengen gefördert, ohne dass es zu negativen Auswirkungen auf die Grundwasserstände kam. Derzeit fallen jedoch hohe Entnahmemengen und geringe Niederschläge zusammen und führen in Summe zu geringeren Wasserständen.

 

8. Das dramatische Wasserdefizit im Jahr 2018 betrug ca. 614.000 m3 (vgl. S. 107). Das entspricht einem Wasserverlust von knapp 5% des Straussees. Das heißt, würden 20 weitere Jahre wie 2018 folgen, wäre der Straussee dann leer…?

Frage: Warum enthält das Gutachten weder einen Rückblick auf das Jahr 2019, noch eine Prognose der Pegelentwicklung für die Folgejahre? Auch hier könnten doch verschiedene Szenarien (insb. auch der Entwicklung von Niederschlägen und Verdunstung) berechnet werden. Aktuell (per 15.04.20) liegt der Pegelstand des Straussees bereits schon wieder 20 cm unter den Vergleichswerten des Vorjahres. Wo geht die Reise hin? Es interessiert die Strausberger Bevölkerung sehr, was passiert, wenn (weiter) nichts passiert…

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Im Gutachten konnten alle Messwerte bis Ende 2018 berücksichtigt werden. Anschließend erfolgte die Bearbeitung. Das Ziel des Gutachtens war die Identifizierung der einzelnen Bilanzglieder und deren Bewertung in Bezug auf den Gebietswasserhaushalt. Mit dem erarbeiteten Modell könnten aber auch Zukunftsszenarien berechnet werden. Dies war jedoch nicht teil der Aufgabenstellung.
Ein komplettes Trockenfallen des Straussees kann aufgrund der Tiefe und Kopplung an den Gebietswasserhaushalt ausgeschlossen werden.

 

9. Als Maßnahme wird im Gutachten u.a. eine „Änderung der Landnutzung“ Kiefernforst zu Wiese beschrieben (vgl. S. 115 ff). Das ist eine absolut unrealistische Betrachtung, da eine Komplettabholzung politisch und ökonomisch unsinnig ist. Daher ist sie praktisch
wenig hilfreich. Hilfreich wäre jedoch ggf. eine Betrachtung des (bereits stattfindenden) ökologischen Waldumbaus und dessen Auswirkungen auf die Entwicklung der Grundwasserbestände und damit auf den Pegelstand des Straussees. Das Gutachten
muss zur Erfüllung der Fragestellung diese Maßnahme untersuchen, in Brandenburg ab es dazu bereits – Ihnen sicher bekannte – veröffentlichte Studien.

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die betrachtete Variante zeigt die Spannbreite und stellt die Best-Case-Variante dar. Eine Betrachtung des ökologischen Waldumbaus war nicht Teil des Auftrags. Betrachtungen hierzu sind mit dem Modell aber grundsätzlich möglich.

 

10. Als eine weitere (leider im Gutachten nicht genannte) Maßnahme käme auch eine sog. „Wasserstandsaufhöhung“ aus einem im bedeckten Grundwasserleiter ausgebauten Brunnen ohne hydraulischen Kontakt zum Strausseee mit direkter Einleitung in den
Straussee (insbesondere in Jahreszeiten mit einer ausreichenden Grundwasserneubildung) in Frage. Wie bewertet Sie eine solche Lösungsvariante, die auch im benachbarten M-V bereits erwogen wurde (s. beigefügter Sonderdruck aus der Fachzeitschrift „Wasser & Abfall“ aus dem Jahr 2013 für die Penkuner Schloßseenkette)?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Diese Variante ist am Straussee nicht umsetzbar, da der bedeckte Grundwasserleiter schon genutzt wird. Diese Nutzungen sind behördlich genehmigt. Durch diese Nutzung wird das vorhandene Dargebot bereits ausgeschöpft. Eine zusätzliche Nutzung würde
die Problematik der Wasserknappheit an den umliegenden Gewässern weiter verschärfen.

 

11. Trotz gegebener Hinweise findet im Gutachten das Thema der Grundwasserentnahme im Tagebau Rüdersdorf (immerhin 12 Mio. m3 jährlich) und dessen Einleitung in den Stienitzsee/Kalksee keine Erwähnung. Ggf. wäre dieses Grundwasser für die Auffüllung
des Straussees bzw. dessen teilweise Einleitung als Trinkwasser im Wasserwerk Eggersdorf am Stienitzsee (zur Entlastung der beiden Strausberger Wasserwerke) geeignet. Wurden diese Möglichkeiten untersucht?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Diese Möglichkeit wurde nicht untersucht. Grundsätzlich sind jedoch alle Maßnahmen geeignet, die zu einem ausgeglichenen Gebietswasserhaushalt führen. In Bezug auf den Tagebau Rüdersdorf müssten die Rand- und Rahmenbedingungen zunächst untersucht und bewertet werden.

12. Es wird davon ausgegangen, dass der Stadt Strausberg -als Auftraggeberin- neben den Ergebnissen des Wasserhaushaltsmodells auch das Modell-Programm selbst (nebst Einweisung in die Handhabung für ggf. eigene weitere Berechnungen in der Folgezeit)
zur Verfügung gestellt wird. Können Sie das bestätigen? (vgl. letzter Satz S.121: „Das vorliegende Wasserhaushaltsmodell steht für die Klärung weiterer Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Gebietswasserhaushalt zur Verfügung.“)

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die Bedienung und Auswertung eines komplexen Wasserhaushaltsmodells erfordert grundsätzlich langjährige Erfahrung mit komplexen numerischen Modellsystemen, da es sonst schnell zu Fehlinterpretationen kommen kann. Zur Sicherstellung der
Aussagequalität ist das Modell selbst Eigentum von BGD ECOSAX/ DHI WASY und unsere Experten stehen für weitere Modellanwendungen gerne zur Verfügung. Die Stadt Strausberg kann die Modellergebnisse nutzen. Durch den Auftragnehmer können zusätzliche Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt werden. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Beauftragung.

 

„Darüber hinaus existieren laut den Daten des Landkreis Märkisch Oderland im Einzugsgebiet 72 Brunnen, für die eine wasserrechtliche Erlaubnis vorliegt. Die meisten genehmigten Fördermen- gen sind aber vergleichsweise gering, so dass sie nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Von den 72 Brunnen liegt für 57 eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Förderung von weniger als 1.000 m3/Jahr vor. An 12 Standorten dürfen 1.000 – 10.000 m3/a gefördert werden und nur für 3 Standorte wurden Fördermengen von mehr als 10.000 m3/d genehmigt. Diese befinden sich alle nordwestlich des Fängersees. Das geförderte Wasser wird zur Bewässerung von Obst- und Gemüsekulturen verwendet.“

13. Werden die entnommenen Wassermengen überprüft und müssen für die entnommenen Wassermengen Gebühren gezahlt werden? Bei mir entsteht der Eindruck, dass die Brunnennutzer sich keine Gedanken über die Verbrauchsmenge machen (müssen).

Antwort Stadt Strausberg:

 

14. Werden Überlegungen angestellt, die Gebühren für den Gartenwasserverbrauch anzuheben? Der aktuelle Preis für den Kubikmeter Gartenwasser erscheint sehr gering und veranlasst ganz offensichtlich nicht zum Sparen.

Antwort Stadt Strausberg:

 

15. Weiterhin würde mich interessieren, ob es eine Option sein könnte, das im Rüdersdorfer Kalkbergwerk abgepumpte saubere Grundwasser zum Straussee zu leiten.

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Siehe Antwort auf Frage 12

Wasserpegel Straussee

Der schwankende Wasserpegel des Straussees ist in der Bevölkerung immer wieder Thema.

In diesem Zusammenhang finden Sie hier Der Link öffnet sich in einem neuen Tab. weitere Informationen.