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Aktuelles

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Riesenvogel am Südcenter „gelandet“

Der Vermieter Vonovia hat in der Heinrich-Dorrenbach-Straße in Strausberg-Vorstadt einen Farbtupfer ins Wohngebiet gebracht. Seit wenigen Tagen ziert ein rund zehn mal 13 Meter großes Naturmotiv mit einem Vogel in einem Baum dort eine Giebelwand. Die Mieterinnen und Mieter des Hauses hätten sich schon länger eine Aufwertung der vorher schlichten Hauswand gewünscht, heißt es von dem Wohnungsunternehmen. Auch Bürgermeisterin Elke Stadeler hatte bei einer Wohngebietsbegehung den kahlen Giebel gegenüber Vonovia thematisiert.

Nun gab Vonovia grünes Licht und engagierte den Neuenhagener Niels Stephan alias Jack 99.  Er hat vor allem in Berlin etliche städtische Häuserwände gestaltet und bereits für große Marken wie Apple, Adidas oder Dior gearbeitet. In Märkisch-Oderland kann man seine Graffiti unter anderem im Rüdersdorfer Stadion oder am Neuenhagener Bahnhof entdecken. Für Vonovia erarbeitete er nach der Themenvorgabe Natur einen Entwurf und setzte den mit einem befreundeten Künstler um. Rund eine Woche hatten die beiden zu tun, um das fotorealistische Bild fertigzustellen.

Wandbild

Der Neuenhagener hofft, dass weitere Hauseigentümer dem Beispiel folgen. Denn in letzter Zeit werde weniger für Fassadengestaltung investiert, so sein Eindruck. Das aufwändige Strausberger Wandbild hat laut Vonovia gut 15.000 Euro gekostet. Bürgermeisterin Elke Stadeler sieht jedenfalls eine Aufwertung des Stadtbildes. Der Vogel fällt am Südcenter ja sofort ins Auge. „Wir sind stolz, dass wir dieses Projekt unterstützen und etwas zur Lebensqualität im Quartier und in Strausberg beitragen konnten“, kommentierte Vonovia-Regionalleiterin Jacqueline Vondran-Schmidt.

Auch Hecke bringt Farbtupfer ins Viertel

Weitere rund 16.000 Euro hat das Unternehmen zuletzt in seinen Wohnungsbestand in der Scharnhorststraße 5 bis 12 gesteckt. Dort wurden im vergangenem Jahr die Grundleitungen instandgesetzt. Dafür mussten im Außenbereich auch einige Bepflanzungen weichen. Nach der Baumaßnahme und mit Frühlingsanfang wurden sie ersetzt. „Wir haben uns für die Glanzmispel als Hecke entschieden. Sie ist nicht nur immergrün, sondern zeigt bei Neuaustrieb ein wunderschönes Farbspiel aus grün/rot und bringt somit Farbe in die Wohnanlage“, erläutert Jacqueline Vondran-Schmidt.

Vonovia hat in Strausberg etwa 450 Mietwohnungen. Deutschlandweit wohnen etwa eine Million Menschen in Gebäuden des Unternehmens. Das beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor Ort kümmern sich Objektbetreuer und eigene Handwerker um Anliegen der Mieter. Man unterstütze auch soziale und kulturelle Projekte, die das nachbarliche Gemeinschaftsleben bereichern, erklärt Vonovia.

Älteste Strausbergerin ist jetzt 102

Strausbergs älteste Einwohnerin Anneliese Zablowsky-Marzahn hat am 19. Juli ihren 102. Geburtstag begangen. Bürgermeisterin Elke Stadeler überbrachte der Seniorin die Glückwünsche der Stadt, einen Blumengruß und ein kleines Präsent.

Die Jubilarin ist nach eigener Aussage Ur-Strausbergerin und auf einem bäuerlichen Hof groß geworden. Mit ihrem Mann zog sie in den 1990er Jahren in die Wohnung, in der sie heute noch lebt. Seit mehreren Jahren wird sie von einem Pflegedienst betreut. Außerdem kümmert sich eine  Nachbarin mit um sie, denn Kinder hatte das Paar nicht.

Mittlerweile kann die Jubilarin das Bett nicht mehr verlassen. Man könne sich in der Regel aber noch gut mit ihr unterhalten, bescheinigten die Pflegekräfte. Und von Erinnerungen berichten lassen. Wach gehalten werden die sicher auch durch Fotos im Raum, unter anderem mit ihrem Mann und Bekannten, beispielsweise Karin Schubert, frühere Chefin des Hochzeitshauses in der Großen Straße/Ecke Jungfernstraße. Und auch ein Bild vom 100. mit der Bürgermeisterin steht in Sichtweite.

Krankenhaus-Chefarzt ausgezeichnet

Einmal im Jahr werden Erhebungen der Redaktion des Magazins „Focus“ zum Thema Gesundheit veröffentlicht und in einer Liste mit renommierten Ärzten zusammengefasst. Die dort empfohlenen 4100 Medizinerinnen und Mediziner aus ganz Deutschland stammen aus insgesamt 126 Fachbereichen. Dr. med. Georg Bauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Krankenhaus MOL in Strausberg und Wriezen, wurde in der Liste in zwei Bereichen aufgeführt.

Einmal steht er auf der Liste der Top-Mediziner bei der Endokrinen Chirurgie. Das Spezialgebiet befasst sich vor allem mit der operativen Therapie bei Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse. Außerdem gehört er zu den Spezialisten im Bereich der Gallenblasen-/Gallenwegschirurgie. Hierzu gehören neben Gallenblasenoperationen auch Eingriffe an den Gallenwegen, beispielsweise bei Tumoren. 

Urteil von Patienten und Kollegen zählt

Die Bewertung beruht auf intensiven Recherchen. So befragt Focus medizinische Fachgesellschaften, folgt Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, interviewt Ärzte und bittet sie, die besten Kollegen ihres Fachgebiets zu benennen. Das Urteil der Kollegen und Patienten bildet die Bewertungsgrundlage. Zudem fließen auch wissenschaftliche Fachveröffentlichungen und Umfragen in Patientenforen mit ein.

„Die Patienten in unserer Region profitieren von der besonderen Expertise“, sagt Katja Thielemann, Geschäftsführerin der Krankenhäuser in Strausberg und Wriezen. „Wir freuen uns über diese Bewertungen, die öffentlich erneut dokumentieren, mit welcher hohen Expertise Ärzte unseres Krankenhauses für die Patienten da sind“.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Jenssen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, hat Dr. Bauer die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Viszeralchirurgie und Gastroenterologie intensiviert und im Interesse der Patienten weiter vorangetrieben. Auch Prof. Jenssen ist wieder auf der Ärzteliste 2024 zu finden. Er erhielt seine Auszeichnung auf dem Gebiet der Gastrointestinalen Endoskopie.     

Dr. Bauer

Dr. Georg Bauer, ausgezeichnet für seine Expertise                                                                                Foto: Tilo Dewitz

Touristinfo erneut zertifiziert

Der Stadt- und Touristinformation Strausberg ist jetzt zum wiederholten Male das Gütesiegel „ServiceQualität Deutschland“ Stufe I verliehen worden. Damit wird vom Deutschen Tourismusverband gewürdigt, dass sich die städtische Einrichtung um eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Dienstleistungsqualität bemüht. Die Touristinfo spürt anhand verschiedener „Werkzeuge“ Defizite auf und leitet Maßnahmen ab, wie Mängel abgestellt werden können.

Die Strausberger haben beispielsweise ihre Abläufe analysiert und ein Stärken-Schwächen-Profil erarbeitet. Es wurde unter anderem festgelegt, dass Sprachkenntnisse der Mitarbeitenden auf den Namensschildern vermerkt werden. Für die nächste Zeit ist aufgelistet, dass Bewertungskärtchen für das Personal erstellt werden, mit denen Positives und Negatives erfasst wird. Darüber hinaus sollen weitere Plakate ins Schaufenster gehängt und das Souvenirangebot erweitert werden. Nicht zuletzt soll das inzwischen verblasste „i“-Schild ersetzt und ein Mitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit geschult werden.

Mit Zertifikat vor der TI: Anna Dünnebier und Carola Donner

Für das Abarbeiten der Maßnahmen setzt sich das Team selbst Fristen und rechnet jährlich bei der Zertifizierungsstelle ab. Im Juni 2027 steht dann die nächste Zertifizierung an.

Neben der i-Marke, die ebenfalls alle drei Jahre vom Deutschen Tourismusverband verliehen wird, ist das Q-Siegel eines der wichtigsten Zertifikate in der Branche.  Alle drei Jahre werden kleine und mittelständische Dienstleister im Tourismus nach einheitlichen Vorgaben bundesweit überprüft. In Brandenburg ist auch die Tourismus-Marketing GmbH mit im Boot.

Grundstücke zu vergeben

Die Stadt Strausberg als Eigentümerin vergibt in einer öffentlichen Ausschreibung Erbbaurechte für insgesamt drei Grundstücke. Sie sollen dann innerhalb von vier Jahren mit Einfamilienhäusern bebaut werden. Die Parzellen sind zwischen knapp 400 und knapp 800 Quadratmeter groß und  liegen in der Landhausstraße, der Heinrich-Rau-Straße und der Gielsdorfer Straße.  Näheres zu den Grundstücken und zum Verfahren finden Interessierte in den jeweiligen Exposes. Diese sind unter dem Menüpunkt Bauen & Gewerbe/Hochbau, Grundstücks- & Gebäudemanagement/ Ausschreibung von Bau- & Erholungsgrundstücken hinterlegt.

Roboter auf dem Sportplatz

Nur etwa 20 Minuten hat es am 17. Juli gedauert, bis der Roboter auf dem Hauptplatz des SV Gartenstadt das Jugendspielfeld komplett markiert hatte. Ansonsten seien zwei oder drei Personen anderthalb Stunden damit gebunden, so die Erfahrung von Detlef Grunert, der sich bei dem Strausberger Verein um die Spielflächen kümmert. Er hatte im Fernsehen in einem Filmbericht über das EM-Training der kroatischen Fußball-Nationalelf in Neuruppin das Gerät gesehen und danach verschiedene Hersteller kontaktiert. Die Firma Turf Tank stellte nun ihr Gerät in Strausberg vor. Eingeladen waren auch Sportwarte vom Sport- und Erholungspark.

Die Aufgabe für Michael Schwennicke  war nicht ganz einfach. Denn der Platz in Gartenstadt ist nicht rechtwinklig und die Tore sind leicht verdreht. „Zu DDR-Zeiten nur mit dem Bandmaß gebaut“, erläuterte Grunert. Derlei Tücken gebe es nicht nur hier und sie würden bei der Ersteinrichtung ausgemerzt. Danach gebe es keine Probleme, versicherte Schwennicke.

Linienroboter

Während Mähroboter bereits etabliert seien, sei die Linientechnik erst seit etwa anderthalb Jahren auf dem Markt. Seitdem hat seine dänische Firma in Deutschland rund 200 Kunden überzeugt, weltweit einige tausend. Viele Fußball-Bundesligisten nutzen inzwischen die Roboter, Zielgruppe sei aber „die Breite“, erklärt er. Vorteil sei, dass Platzwarte, sofern überhaupt noch welche zu haben seien, etliche Stunden für andere Tätigkeiten frei bekämen. Und die Farbe für den Roboter sei auch noch etwas günstiger, merkte Schwennicke an.

Mehrheit nutzt Mietmodelle

Es sei ihm bewusst, dass so eine Anschaffung für kleinere Vereine ein großes Investment sei, sagte er. Schließlich kostet der Roboter mehr als 20.000 Euro. Etwa 80 Prozent der Kunden nutzten deshalb Mietmodelle. Abos seien ab 340 Euro im Monat machbar. Und da auch das kein Pappenstiel ist, verwies er auf die Möglichkeit, dass mehrere Vereine zusammen ein Gerät mieten.

So eine Variante halten auch die Gartenstädter für denkbar. Sie wollen sich nun im Verein und mit der Stadt als Platzeigentümer besprechen. Die SEP-Sportwarte würden so eine Anschaffung begrüßen. Schließlich müssen sie derzeit mit viel Personalaufwand oft mehrere Plätze und für mehrere Sportarten herrichten. Und das bisweilen nicht nur vor Wochenenden, sondern auch in der Woche.

Luftbild

Luftbild vom markierten Platz, Foto: Michael Schwennicke

 

Strausbad schließt

Mit dem Beginn der Sommerferien am Donnerstag den 18. Juli schließt die Schwimmhalle Strausberg mit der Sauna für einige Wochen wieder.  Nach Auskunft der Strausberger Bäder GmbH stehen wichtige Revisionsarbeiten an. Unter anderem erfolgt eine Sanierung der Trinkwasseranlage. Die Maßnahme soll für die Zukunft Legionellenbefall wie im Mai ausschließen. Damals waren im Rahmen der regelmäßigen Proben des Gesundheitsamtes im Duschwasser solche Bakterien gefunden worden. Daraufhin musste das Bad vorübergehend schließen.

Ab 2. September sollen Badegäste dann wieder das Strausbad besuchen können.

Wasser- und Bodenanalysen

Die Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie (AfU) bietet am Dienstag, 6. August 2024, wieder die Möglichkeit, in Strausberg Wasser- und Bodenproben untersuchen zu lassen. Der Umweltverein aus Mittweida ist an dem Tag in der Zeit von 12.15 bis 13.15 Uhr in der Stadtverwaltung, Hegermühlenstr. 58, zu Gast.

Gegen einen Unkostenbeitrag kann Wasser sofort auf pH-Wert und Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollten Sie frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche mitbringen. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter z.B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität überprüft werden.

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

Offene Tore beim Rettungsdienst

Beim Rettungsdienst hinter die Kulissenschauen – das war am 13. Juli am Sitz des Rettungsdiestes MOL Am Biotop im Gewerbegebiet Nord möglich. Dort wurde mit Gästen aus der Wojewodschaft Lubuskie deutsch-polnische Kooperation bei der grenzüberschreitenden Rettung im Alltag vorgestellt. Für die Gastgeber standen Erfahrungsaustausch und Fachfortbildungen auf dem Programm, für Gäste gab es eine Vielzahl von Angeboten.

So wurden Führungen durch den Gebäudekomplex angeboten, demonstrierte die Regionalleitstelle Oderland, was nach einem Notruf abläuft. Hoch im Kurs stand speziell bei Familien die Technikschau von Rettungsdienst, Feuerwehr, THW, Katastrophenschutz, Wasserwacht und Sanitätsdienst. Knirpse nutzten ausgiebig die Gelegenheit, in die Autos oder aufs Feuerwehr-Quad zu steigen oder auf den solchen Fahrzeugen nachempfundenen Hüpfburgen zu toben. Wer es lieber einen Nummer kleiner haben wollte, der war im Spielzimmer richtig.

Die Polizei war mit dem Codiergerät für Fahrräder vor Ort  und streute ebenso wie die Verkehrswacht und Netzwerke Informationen zu verschiedenen Themen. Die Krankenkasse Barmer bot medizinische Checks, analysierte Tempo und Haltung beim Torschuss und einiges mehr. Es gab Erläuterungen zur Notfallnummer 116 117 und die Möglichkeit, Reanimation mit Herzdruckmassage zu testen. 

Nicht zuletzt gab es einen kostenlosen Mittagssnack von der Verpflegungseinheit beim Katastrophenschutz, der DLRG Hennickendorf, heiße Getränke vom Kaffee-Bike und einiges mehr.

Viele Bürger nahmen die Angebote wahr. Die Beteiligten zeigten sich ganz zufrieden. „Hier hatten wir in einer Stunde so viele Besucher wie anderswo manchmal an einem ganzen Tag“, resümierten beispielsweise Männer vom THW Seelow. So reichten die kostenlosen Parkplätze beim Straßenverkehrsamt bisweilen nicht aus, weil nur ein Teil des Geländes geöffnet war.

THW

97. Strausseeschwimmen

Nicht ganz optimale Bedingungen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der nunmehr 97. Auflage des Strausseeschwimmens am 13. Juli. Über den See pfiff ein böiger Wind, die Luft war etwas kühl. Wenigstens hatte das Wasser mit 23 Grad angenehme Temperaturen. Außerdem merkten die Gastgeber vom KSC Strausberg immer wieder an, dass Stege nur vom Kampfgericht und Wasserwacht betreten werden dürfen, weil manche Stellen inzwischen ganz schön morsch sind. Schließlich ist das Freibad als Austragungsort wegen des zurückgegangenen Seepegels seit einigen Jahren geschlossen. Bürgermeisterin Elke Stadeler kündigte bei der Eröffnung des Traditionswettbewerbs Besserung an. Denn in den nächsten Jahren soll das Freibad wieder hergerichtet werden und nach Möglichkeit zum 100. Geburtstag 2025 schon wieder teilweise nutzbar sein. „Es ist einiges zu tun. Wir werden noch in diesem Jahr starten“, sagte sie.

Ansonsten wünschte sie den Teilehmenden gute sportliche Erfolge. Einen Erfolg konnte die Organisatoren schon vor dem ersten Startschuss verbuchen: Mit 280 Vorab-Anmeldungen lagen schon mehr vor als 2023 insgesamt gezählt wurden. Und am Wettkampftag kamen noch einige hinzu, zum Beispiel über 5000-Meter-Strecke , wie Sylvia Kurz vom KSC bekanntgab. So gingen mehr als 50 Sportlerinnen und Sportler auf die Langstrecke. Zuvor waren schon sieben Mannschaften zum Staffelwettbewerb gestartet. Nach viermal 1250 Metern waren am Ende die Frauen und Männer vom KSC als erste im Ziel. Mehr Ergebnisse hier.

Zum Gelingen des Wettbewerbs trugen wieder viele freiwillige Helfer bei, unter anderem vom gastgebenden KSC, von der Wasserwacht des DRK. Außerdem unterstützten Sponsoren wie Sparkasse, Stadtwerke-Gruppe, Vermessungsbüro Kalb oder Sanitär/Heizung Sprenger K&G.

Schwimmen 2024

Mehr Bilder bei strausberg-live.de

5000 Meter

2025 kommt die Gelbe Tonne

Ab dem 1. Januar 2025 wird im gesamten Landkreis Märkisch-Oderland die Gelbe Tonne für die Sammlung von Leichtverpackungen eingeführt. Sie löst dann den Gelben Sack ab, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung. Gelbe Säcke werden dann nicht mehr in den Verteilerstellen ausgegeben.

Die Sammlung und Verwertung von Leichtverpackungen ist Aufgabe der Dualen Systeme Deutschlands (DSD), nicht des Entsorgungsbetriebs Märkisch-Oderland. Beauftragter der Dualen Systeme ist in MOL die REMONDIS Brandenburg GmbH Werneuchen. Sie koordiniert daher auch die Auslieferung der neuen Gelben Tonnen und ist dann für deren Leerung zuständig.

Die Auslieferung der Gelben Tonnen in allen Gebieten, die bisher über den Gelben Sack entsorgt wurden, erfolgt ab Oktober 2024. Es bedarf im Vorfeld keiner Anmeldung durch die Bürgerinnen und Bürger. Die Auslieferung erfolgt automatisch für jedes angeschlossene Grundstück. Alle Haushalte werden mit einem ausreichenden Tonnenvolumen ausgestattet.  Für alle Orte, in denen schon in den Vorjahren die Gelben Tonnen eingeführt wurden, ändert sich nichts; die bisherigen Behälter werden dort weiterhin genutzt.

Bei falschem Inhalt wird die Tonne nicht geleert

Ob wie bisher Gelber Sack oder künftig Gelbe Tonne – der Inhalt ist immer derselbe! In die Gelbe Tonne gehören alle Leichtverpackungen, die beim Kauf eines Produkts im Handel anfallen und die nicht mit einem Pfand belegt sind. Dazu zählen beispielsweise: Deckel aus Aluminium oder Kunststoff, Einkaufstüten und Gemüsebeutel aus Kunststoff, Joghurtbecher, Konservendosen, Getränkekartons, Plastikflaschen für Reinigungsmittel und Shampoos, Tierfutterdosen, Suppen- und Nudeltüten, Menüschalten für Fertiggerichte oder Zahnpastatuben.

Sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen – z. B.  Spielzeug aus Plastik, Kugelschreiber, Klarsichthüllen, Hygieneartikel aus Plastik wie Einwegrasierer oder Zahnbürsten – sind keine Verpackungen und haben daher in der Gelben Tonne nichts zu suchen. Eben so wenig gehören jegliche Arten von Rest- oder Bioabfällen, Windeln, Papiertaschentücher oder Katzenstreu in die Gelbe Tonne. Getrennt gesammelt werden auch weiterhin Pappe und Papier, Behälterglas oder Elektroaltgeräte.

Bitte beachten: Bei einer falschen Befüllung der Gelben Tonne mit Restmüll oder Bioabfall erfolgt keine Entsorgung. Die Tonne bleibt dann ungeleert am Straßenrand stehen!

Anfragen zur Sammlung von Leichtverpackungen durch die Gelbe Tonne beantwortet die REMONDIS GmbH.

Kontakt: Tel. 033398 84990, E-Mail: werneuchen@remondis.de

Gelbe Tonnen

 

Grundschule am Annatal offiziell übergeben

Kurz vor den Sommerferien ist jetzt die sanierte und erweiterte Grundschule am Annatal offiziell übergeben worden. Zwar sind die Außenanlagen noch nicht komplett fertig, aber zumindest der neue Schulhof ist nun so weit, dass die Mädchen und Jungen ab 15. Juli über ihn in das Gebäude kommen.

„Es ist ein toller Tag“, befand Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler. Man könne mit Stolz auf das Geschaffte schauen und solle nicht eventuelle Fehler suchen. „Das ist was zum Angeben. Die Schule verändert das Bild der Hegermühle“, lobte sie. Und die guten Bedingungen für die Kinder und Pädagogen würden ausstrahlen, war sie überzeugt. Sie hoffe, dass die 25-Millionen-Euro-Investition Motivation für die Wohnungseigentümer im Umfeld sei, dem Beispiel zu folgen.

Schuleröffnung

Die Bürgermeisterin erinnerte an den Projektstart im Jahr 2014, als der Förderbescheid aus dem Programm soziale Stadt kam. 2018 hatte es dann einen Wettbewerb mit vielen Ideen gegeben, den die TRU Architekten Berlin für sich entschieden hatten. Schließlich war das alte Schulhaus aus dem Jahr 1986 nicht barrierefrei, hatte Brandschutz- und andere Probleme.

2021 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Die Interimslösung mit Raummodulen sei gut gewesen, bescheinigte Schulleiterin Heike Kollasch. Sie dankte wie die Bürgermeisterin den Kommunalpolitikern, externen Geldgebern – rund zehn Millionen Euro kamen als Fördermittel – sowie allen am Bau Beteiligten. Nun haben die rund 250 Kinder aus 29 Nationen mehr als doppelt so viel Fläche und dazu einen Hortneubau. „Wir haben viel gemeckert, sind aber trotzdem dankbar“, machte die Schulleiterin deutlich.

Tim Bauerfeind vom Büro TRU bezeichnete das Projekt als „Meilenstein“ für die Schule und das gesamte Quartier. Ein Bürgerzentrum wäre „der krönende Abschluss“, sprach er einen Wunsch an, den 2018 viele Bewohner geäußert hatten.

Programm mit Musik, Tanz und Akrobatik

Nach dem offiziellen Teil boten die Mädchen und Jungen für die Gäste und Eltern ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Akrobatik. Zudem stellten sie Ergebnisse ihrer Projektwoche vor. Gäste konnten sich in der Schule umsehen und alte Utensilien und Chroniken anschauen. Feuerwehr, Polizei und Vereine waren vor Ort, es gab Popcorn, Zuckerwatte und arabische Spezialitäten und Sponsoren sorgten für Hüpfburg, Hotdogs und anderes. Die Schule dankte vor allem OBI, Hornbach, nah&gut Friedebold, Rewe Fredersdorf und dem Naturkundemuseum Berlin.

Programm

Für die Erst- bis Fünftklässler gab es von der Stadt kleine Präsente, für die Sechtklässler, die die längste Zeit die alten Bedingungen erlebten, einen Turnbeutel mit Stadt-Logo. Und die Schulleitung bekam ein großes Drohnenbild vom neuen Gebäude. „Geht gut mit dem neuen Haus um“, gab die Bürgermeisterin allen mit auf den Weg.

Bildübergabe

Zum neuen Schuljahr soll dann auch die neue Sporthalle fertig sein. Und die Sockelbereiche in der Schule sollen noch einen Schutzanstrich erhalten.

Fotoklub zeigt Strukturen

Eine neue Ausstellung ist seit wenigen Tagen in der Entreegalerie der Stadtverwaltung zu sehen. Dort zeigt der Fotoklub Strausberg nun seine jährliche Wanderausstellung. Sie steht diesmal unter dem Motto „Strukturen“.

Strukturen finden sich überall. In der Architektur, in der Natur, in der Industrie, unter dem Mikroskop, im Alltag … Deshalb hatte der Klub das Thema für seinen jährlichen Wettbewerb auserkoren. Die Mitglieder gehen dann mit der Kamera auf die „Pirsch“, um passende Motive zu finden. Von den eingesandten Bildern wählt eine interne Jury die besten für die Jahresausstellung aus, die dann an verschiedenen Stationen in Strausberg gezeigt wird.

Diesmal haben sich die Juroren für 33 Motive entschieden. 20 davon können Besucher des Verwaltungsgebäudes bis Anfang August im Foyerbereich anschauen. Das Spektrum reicht von Eiskristallen in Nahaufnahme über Bäume und Stuhlreihen bis zu Dachziegeln oder Reifenprofil.

Das Haus ist von 7 bis 20 Uhr geöffnet.

Baumträne

„Baumträne“ von Joachim Bohle

Spechtstruktur

„Spechtstruktur“ von Herbert Schenke

 

Deckenerneuerung an Kreisstraße in Rehfelde

Im Auftrag des Landkreises Märkisch-Oderland wird an der Kreisstraße K 6419 (Ernst-Thälmann-Straße) die Fahrbahndecke zwischen Kreuzungsbereich Bahnhofstraße und Kreisverkehr Rudolf-Breitscheid-Straße erneuert. Die Bauarbeiten werden vom 22. Juli bis voraussichtlich 31. August unter Vollsperrung. Den Auftrag hat die Fa. PORR Verkehrswegebau, NL Eisenhüttenstadt, bekommen.

Die alte Asphaltdecke wird abgefräst und auf einer Länge von gut 1,7 Kilometern eine neue eingebaut. Im Anschluss folgen Markierungsarbeiten sowie Anpassung der Grundstückszufahrten und Bankette. Im Zuge des Straßenbaus wird in der Nähe der Einrichtung für altersgerechtes Wohnen eine Querungsinsel für Fußgänger errichtet. Der letzte Bauabschnitt beinhaltet die Erneuerung des Kreuzungsbereichs an der Bahnhofstraße (L233).

Die Vorbereitungen zu den Fräsarbeiten werden ab dem 15. Juli mit halbseitiger Sperrung beginnen. Ab 22. Juli wird im gesamten Baufeld unter Vollsperrung gearbeitet. Die Zufahrt zu den Grundstücken werde bis auf die Zeit der Fräsarbeiten und des Asphalteinbaus in Abstimmung mit der Baufirma, gewährleistet, versichert der Landkreis.

Eine Umleitung wird ausgeschildert und führt vom Kreisverkehr Breitscheidstraße über Rehfelde Dorf und die L233 nach Rehfelde und umgekehrt.

Der Landkreis Märkisch-Oderland bittet um Verständnis für die mit dem Bauvorhaben verbundenen Verkehrseinschränkungen.

 

Bücherflohmarkt im Stadtmuseum

Auf sehr großes Interesse ist der Aufruf des Stadtmuseums Strausberg zum nächsten Bücherflohmarkt in der Einrichtung gestoßen. Es haben sich so viele Verkäufer angemeldet, die alte oder ausgelesene Bücher für einen kleinen Obolus in neue Hände geben möchte, dass es sogar eine Warteliste gibt.

Nun steht auch der Termin für die zweite Auflage des Flohmarktes fest. Er wird am 4. August von 13 bis 17 Uhr stattfinden. Das Team des Stadtmuseums lädt zum Stöbern in den literarischen Schätzchen ein. Für Besucher würden wieder Kaffee und Kuchen im Angebot sein, kündigt das Museum an.  Man hoffe, dass das Wetter passt, damit der Museumsgarten wieder mit genutzt werden kann.

Bei der Flohmarkt-Premiere 2023 waren mehr 300 Gäste aller Altersgruppen und rund 20 Anbieter gezählt worden.

Bibliothek und Zweigstelle zeitweilig geschlossen

Die Hauptstelle der Strausberger Heinrich-Mann-Bibliothek bleibt in der Zeit von Montag, 12. August, bis einschließlich Sonnabend, 7. September, geschlossen. Das ist eine Woche länger, als bereits per Handzettel und an anderen Stellen verkündet.

Medien, die in der ersten Septemberwoche Abgabetermin hatten, hat das Bibliotheksteam bereits individuell verlängert. Der neue Abgabetermin kann vor Ort, per Mail, online im Benutzerkonto oder per Telefon erfragt werden.

In der Schließzeit der Zentrale im Alten Stadthaus hat die Zweigstelle Hegermühle, Am Annatal 57, montags, dienstags und donnerstags von 10-12 und 13-17 Uhr geöffnet und kann genutzt werden. In der Hauptstelle entliehene Medien können allerdings in der Zweigstelle nicht abgegeben werden.

Die Außenstelle hat dann ab Montag, 9. September, bis einschließlich Freitag, 20. September, wegen Urlaub geschlossen. Eine Vertretung vor Ort findet nicht statt. Nutzerinnen und Nutzer der Zweigstelle können dann gern in der Hauptstelle ausleihen kommen. Abgabe der Medien aus der Hegermühle ist am Markt aber nicht möglich.

Kontakt: Tel. 03341 314031; E-Mail ausleihe.bibliothek@stadt-strausberg.de

Gehweg repariert

Ohne Stolperfallen können Bürgerinnen und Bürger seit einigen Tagen  den Gehweg von der Bahnhofstraße zu den Häusern am Försterweg bewältigen. Der Kommunalservice Strausberg hat dort das gut 100 Meter lange am Spielplatz vorbeiführende Stück inklusive Mulden für Regenwasser erneuert. Der Zustand war bereits bei mehreren Wohngebietsbegehungen bemängelt worden.

neuer Gehweg

Nach Auskunft der Werkleitung werden die Reparaturarbeiten im Stadtgebiet fortgeführt. Als nächstes werde man sich abschnittsweise den Weg in der Goethestraße vornehmen. Dort sollen insgesamt etwa 450 Quadratmeter erneuert werden.

Überhaupt soll die Instandhaltung wieder stärker in den Fokus rücken. Als prioritäre Bereiche sind beispielsweise die Wege in der Parkstraße, an der Hohensteiner Chaussee zwischen Bahnübergang und Artur-Becker-Straße, in der Gustav-Kurtze-Promenade und Abschnitte An der Stadtmauer eingestuft. Auch die Rad-/Gehwege im Gewerbegebiet am Flugplatz sind nicht in gutem Zustand. An vielen Stellen bauen dort Ameisen Nester und höhlen den Unterbau aus.

Trupps des Kommunalservice sind außerdem bei der Mahd und der Reinigung von Schildern und Haltestellen anzutreffen. In Kürze sollen zudem die vorbereitenden Arbeiten für das Aufstellen von zwei Tischtennisplatten beginnen, unter anderem am Fichteplatz.

Nicht zuletzt ist am Bahnhofsvorplatz in der Vorstadt das Fundament für eine Gedenkstele vorbereitet worden, die am 28. Juli, 10 Uhr, eingeweiht werden soll. Sie wird an Hans-Georg Jakobson erinnern. Er war 1993 zwischen Strausberg und Petershagen zuerst in der S-Bahn verprügelt und dann aus dem fahrenden Zug geworfen worden. Er starb an den Folgen.

Zweite Phase der Straussee-Studie läuft

Die erste Phase 1 der Machbarkeitsstudie zur Stützung des Wasserdargebots im Einzugsgebiet des Straussees ist nun komplett abgeschlossen. Nach Auskunft aus dem Fachbereich technische Dienste der Stadtverwaltung sind inzwischen sind auch die Fördermittel für die Phase 2 freigegeben.

In dem zweiten Teilschritt geht es unter anderem um Wasserhaushaltsbetrachtungen und hydrologische Erkundungsarbeiten. So ist am Roten Hofgraben  im Bereich der Mündung in den Straussee ein Lattenpegel errichtet worden. Erste Durchflussmessungen sind erfolgt. Vorgesehen sind darüber hinaus der Bau von Grundwassermessstellen, Rammkernsondierungen am Klostersee und einiges mehr.

Außerdem ist mit chemischen und ökologischen Untersuchungen von Stand- und Fließgewässern im Umfeld begonnen worden, z.B. an Klostersee, Torfstich, Roter Hofgraben, Straussee, Annafließ, Herrensee, Kriensee. Diese Daten werden ausgewertet und Modellrechnungen für zwei Klimaszenarien angestellt. Weiter erfolgen hydrochemische Modellierungen der zu mischenden Wässer.

Abschließend wird ausgewertet. Ökologischer und chemischer Ist-Zustandes werden dargestellt und die Auswirkungen des Vorhabens bewertet, abgepumptes Wasser aus dem  Rüderdorfer Kalksteintagebau über den Kriensee nach Strausberg zu leiten. Aus dem Material lässt sich ableiten, ob das Vorhaben aus ökologischen Gesichtspunkten wie Wasserqualitäten oder Wasserhaushalt machbar ist.

Nach erfolgreichem Abschluss der Phase 2 muss noch die Gesamtfinanzierung des Vorhabens final geklärt werden. Für einen Leitungsbau wären einige Millionen Euro fällig. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten für die Pumpen von geschätzt zwischen 280.000 und 360.000 Euro.

Der  aktuelle Strausseepegel liegt übrigens bei 0,10 cm und damit 1,25 m unterhalb des Norm-Wertes. Er ist aber zumindest 13 cm höher als der Vergleichswert aus dem Vorjahr.

Malwettbewerb zur Einschulung

Strausberger Kinder, die in diesem Sommer in die Schule kommen, können sich an einem Malwettbewerb des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt beteiligen. Dessen Familienzentrum in der Hegermühle, Am Annatal 52a, hat die Aktion ausgeschrieben. Bis zum 16. August können die angehenden Abc-Schützen ihre kleinen Werke dort abgeben oder einsenden. Als Gewinn winkt eine von zwei Schultüten. Wer die bekommt, wird bei der Einschulungsfeier im Familienzentrum am 19. August von 14 bis 17 Uhr ermittelt. Bei der Feier können die Gäste abstimmen, welche beiden Bilder prämiert werden.

Kontakt: Tel. 03341 4489077 oder 0157 7352021, E-Mail an christian_schirmer@awo-ehv.dewww.familienzentrum-strausberg.de

Medien im Mittelpunkt

„Die vierte Gewalt – wie Medien uns die Wirklichkeit verkaufen wollen“ ist das Thema vom nächsten Humanistischen Gesprächskreis. Er findet am Mittwoch, 24. Juli, um 14.30 Uhr in der Geschäftsstelle des Humanistischen Verbandes (HVD) MOL, August-Bebel-Str. 2, in Strausberg statt.

Grundlage der Diskussion ist das Buch von Richard David Precht und Harald Welzer „Die vierte Gewalt – Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird“ aus dem Fischer Verlag (2022 ). Dipl.-Phil. Dieter Reichelt, Mitglied im  HVD und der Humanistischen Akademie Berlin, wird moderieren. Unter anderem soll es um Fragen gehen wie:  Was ist die öffentliche Aufgabe von Medien?  Wie können wir Fiktion und Realität unterscheiden? Sind digitale Medien eine Gefahr für die Demokratie?

Anmeldung zu der Veranstaltung ist ausdrücklich gewünscht.

Kontakt: Tel. 03341 3080060 oder E-Mail kontakt@hvd-mol.de

Neue Stadtverordnetenversammlung konstituiert

Die neue Stadtverordnetenversammlung Strausberg ist am 4. Juli zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Nach der Eröffnung durch den Altersvorsitzenden Horst Baldszus berichtete die Wahlleiterin über die Kommunalwahl am 9. Juni. Einsprüche habe es nicht gegeben, alle Gewählten hätten ihre Mandate angenommen. Die Stadtverordneten bestätigten denn auch die Gültigkeit der Wahl in Strausberg und im Ortsteil Hohenstein.

In der neuen Stadtverordnetenversammlung gibt es sieben Fraktionen: AfD, Zusammen für Strausberg (ZfS) 2.0 (FDP, Grüne/B90 und Einzelkandidaten Jens Knoblich und Enrico Nickel), Die Linke, SPD, UfW Pro Strausberg, CDU sowie BVB/Freie Wähler.  Zum Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung wurde Steffen Schuster (UfW) gewählt. Seine Stellvertreter sind Nick Reinking (SPD) und Uwe Reuter (AfD). Den Hauptausschuss führt weiter Bürgermeisterin Elke Stadeler. Darin vertreten sind neben ihr je zwei Abgeordnete von AfD und ZfS sowie ein Vertreter aus allen anderen fünf Fraktionen.

Zunächst wird es fünf Fachgremien geben: Klima/Umwelt/Energie – Vorsitzende Elke Brandenberg (SPD), Bauen/Wohnen/Verkehr – Vorsitzender Rainer Thiel (AfD), Bildung/Jugend/Kultur/Sport/Soziales – Vorsitzender Robert Krause (ZfS), Finanzen/Wirtschaft – Vorsitzender Ronny Kühn (Linke) sowie Werksausschuss Stadtforst (Vorsitz wird erst noch bestimmt). Bestätigt wurden ferner die Ausschussmitglieder aus den einzelnen Fraktionen, deren Vertreter und die bereits benannten Sachkundigen Einwohner sowie die Mitglieder von Senioren- und Behindertenbeirat. Die Besetzungen im Einzelnen sind im Ratsinfosystem zu finden.

Die neue SVV

die neue Stadtverordnetenversammlung (es fehlen Kerstin Kaiser und Ute Wunglück)

Carsharing-Angebot vorerst komplett

Mit der Eröffnung des neuen Carsharing-Standortes in Hegermühle ist das Angebot von Drive MOL vorerst komplett. Am 1. Juli wurde er unweit des Mieterbüros der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG) Am Herrensee eröffnet. Hauptnutzer sind Mitarbeiter des Mieterbüros. Wie an den anderen Drive MOL-Standorten steht das E-Auto Mazda MX 30 außerhalb der Dienstzeiten auch privaten Nutzern zur Verfügung.

Der Standort ist einer von insgesamt fünf in der Region. Drei befinden sich in Strausberg (Artur-Becker-Straße, S-Bahnhof Stadt und Hegermühle), zwei in Rüdersdorf (Puschkinstraße, Hennickendorf Bürgerhaus).

Sollten weitere Unternehmen Interesse haben, Drive MOL für ihren Fuhrpark zu nutzen, und das Bürgerinteresse weiterhin groß bleiben, werde das aktuelle Angebot in Zukunft durch weitere Standorte ausgeweitet, kündigte die Strausberger Eisenbahn als Betreiber an.

Privatnutzer profitieren übrigens noch bis 31. Juli von einem Kennenlernangebot. Mit dem Rabattcode „drivemolstart“ erhalten sie ein Startguthaben  von 10 Euro. Der Code wird durch Eingabe bei der Buchung verrechnet, so dass die ersten Kilometer kostenfrei zurückgelegt werden können.

Kontakt: info@drive-mol.de

Weißer Ring MOL mit neuem Chef

Die Außenstelle Märkisch-Oderland des Weißen Rings hat jetzt einen neuen Leiter. Nach drei Jahren an der Spitze hat Karin Roche den Stab an Bernhard Grabietz übergeben. Der 65-Jährige aus Petershagen-Eggersdorf konnte schon einige Jahre in der Organisation Erfahrungen sammeln und war zuletzt etwa ein halbes Jahr Roches Stellvertreter. Er hat ein Team von knapp zehn Ehrenamtlern um sich, die sich im Landkreis um Opfer von Straftaten kümmern. Ein „Superstamm“, wie Landesvorsitzende Barbara Richstein anmerkte.

Grabietz sieht angesichts wachsender Opferzahlen eine große Herausforderung. Gewalt nehme zu, Hemmschwellen fallen, so seine Erfahrung. Auch in Schulen und im digitalen Raum. Das mache betroffen  und verlange mehr Prävention. Man wolle stärker in Schulen und auf Veranstaltungen präsent sein, kündigte er an. Derzeit versuche er, im Seelower Raum das Netz der Ehrenamtler ähnlich eng zu knüpfen wie am Berliner Rand.

Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon

Karin Roche sagte, die Arbeit für den Weißen Ring sei eine schwere, aber auch dankbare. Oftmals helfe Betroffenen schon ein offenes Ohr und ein Gespräch. Das findet zumeist bei den Opfern zu Hause statt, nach vorheriger Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon. Sie sieht den Einsatz als optimale Ergänzung zur Polizei, die für die Täterseite zuständig sei.

Leitungswechsel

Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler dankte im Namen der Stadt für die „wertvolle Arbeit, die oft zu wenig gewürdigt wird“. Von der um sich greifenden Verrohung in der Gesellschaft sei Strausberg noch nicht so stark betroffen, schätzte sie ein. Man dürfe weder aufbauschen noch über Probleme hinwegsehen, mahnte sie. Wenn der Jugend, gleich welcher Herkunft, gute Bedingungen geboten würden, werde die ihre Chancen nutzen, zeigte sie sich optimistisch. Sie verwies in dem Zusammenhang auf die Millioneninvestitionen der Stadt in Schulen, zum Beispiel am Annatal.

Der Weiße Ring hat nach eigenen Angaben in Land Brandenburg knapp 900 Mitglieder, 18 Außenstellen und fast 120 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. In gut 600 Fällen wurde Opfern 2023 finanzielle Hilfe zuteil, menschlicher Beistand und persönliche Betreuung gingen weit über diese Zahl hinaus.

Tischtennisverein feiert 33 Jahre und einen 100.

Ein spezielles Training hatte der Tischtennisverein 91 Strausberg am 3. Juli organisiert. Das Gros der Mitglieder kam im Vereinsshirt, um für ihren Mitspieler Heinz Gierth zu einem besonderen Anlass die passende Kulisse zu bieten. Gierth hatte am Tag zuvor seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Er ist damit der älteste noch aktive Tischtennisspieler Deutschlands, wie TTV-Vorstandsvorsitzender Jürgen Wunderlich hervorhob. Denn Gierth steht nach wie vor donnerstags beim Training an der Platte, seit nunmehr über 28 Jahren. „In seiner Altersklasse hat er aber keine Gegner mehr“, fügte Wunderlich mit Augenzwinkern hinzu. Für den Jubilar hielt der Verein ein Trikot mit Ü 100-Aufdruck und einen überdimensionierten Schläger mit dem Anlass und Unterschriften der Mitglieder bereit.

TTV 91

Vom Kreissportbund (KSB) MOL gab es eine Ehrenurkunde für langjähriges Engagement und Vorbildwirkung gerade für die Nachwuchsspieler. „Er ist der beste Beweis, dass Sport jung hält“, betonte KSB-Chef Martin Schultheiß. Ehrenpräsident Dieter Schäfer, selbst schon über 80, sinnierte, ob er bei solchen Aussichten vielleicht in diese Sportart wechseln sollte. Der Jubilar selbst kommentierte: „Ich bin glücklich, dass ich so viele Jahre unter euch spielen durfte. Ihr habt alle dazu beigetragen, dass ich noch so fit bin.“

Ehrung

Bürgermeisterin Elke Stadeler hob hervor, dass Gierth an Jüngere Lebenserfahrung, Fairness und gesunden Ehrgeiz beim sportlichen Wettbewerb vermittele. Er habe schließlich viel erlebt und nichts geschenkt bekommen. Seine Verbundenheit zu Verein und Stadt seien Gold Wert, lobte sie. Dem Verein versicherte sie, die Stadt habe nicht vor, ihn zu verdrängen, wenn in die neue Sporthalle am Annatal umgezogen werde. Die alte Schulhalle ist neben der Mehrzweckhalle Hegermühlenstraße ein Trainingsdomizil des TTV. Denn der hat derzeit fast 50 erwachsene Mitglieder, knapp 20 Kinder und Jugendliche und fünf Mannschaften im Spielbetrieb.

Zum Erfolg des TTV hat auch Eike Tesch beigetragen, der fast 20 Jahre an der Spitze stand und den Verein gut durch die Coronazeit führte. Der 65-Jährige wurde mit einer weiteren Ehrung des KSB überrascht. Er bekam für seine Verdienste die Ehrennadel in Gold.

 

Ortsbeirat Hohenstein konstituiert

Der bisherige Hohensteiner Ortsvorsteher Jens Knoblich bleibt für die nächsten Jahre in dieser Position. Das hat der neue Ortsbeirat des Strausberger Ortsteils bei seiner ersten Sitzung am 3. Juli bestätigt. Knoblich hatte zuvor erklärt, er würde gern weitermachen.

Dem Gremium gehören bis zur nächsten Kommunalwahl 2029 nur zwei Mitglieder an. Wahlleiterin Elisa Dittberner hatte zu Beginn der Sitzung auf eine Nachfrage noch einmal erläutert, wie es dazu kam. Knoblich hatte bei der Wahl am 9. Juni so viele Stimmen gesammelt, dass ihm 1,77 Sitze zustehen, während auf die CDU-Liste nur Stimmen für 1,22 Sitze entfielen. Deshalb ist neben Knoblich nur Enrico Meißner für die Christdemokraten vertreten und Thomas Urbach ist Nachrücker. Die drei bildeten schon in der vorherigen Wahlperiode den Ortsbeirat.

Die Wahlleiterin hatte zudem das bestätigte Wahlergebnis bekanntgegeben. Einsprüche habe es in der festgelegten Frist nicht gegeben und die Kandidaten hätten ihre Mandate angenommen, informierte sie. Nach Knoblichs Wahl zum Ortsvorsteher wurde Meißner formell zu seinem Stellvertreter bestimmt.

Ortsbeirat

Ob es beim Sitzungstermin mittwochs für den Beirat bleibt, ist noch offen. Denn Meißner ist ebenfalls im Kreistag vertreten, will dort im Landwirtschaftsausschuss tätig sein. Bei Überschneidungen werde man wechseln, hieß es. Zudem wurde avisiert, dass es vor der Mitte September angesetzten Sitzung noch eine weitere geben soll.

Dann wird möglicherweise auch über die Finanzen gesprochen.  Kämmerin Karolin Langner informierte den Ortsbeirat, dass von den rund 14.000 Euro aus dem Ortsteilbudget für 2024 bislang knapp 3000 ausgegeben sind. Für den in Vorbereitung befindlichen Doppelhaushalt 2025/26 wolle sie Mittel in etwa gleicher Größenordnung einplanen, kündigte sie an. Knoblich will mit den Vereinen besprechen, welche Investitionen für die beiden Jahre ins Auge gefasst werden sollten.

Veränderte Öffnungszeiten in der Bibliothek

Aus Krankheitsgründen muss die Zweigstelle Hegermühle der Heinrich-Mann-Bibliothek ab sofort bis einschließlich (vorerst) Freitag, den 12. Juli geschlossen bleiben. Für Medien mit Abgabetermin Dienstag, 9. Juli, wurde die Ausleihe durch das Bibliotheksteam bis Dienstag, 6. August, verlängert.

Die Hauptstelle der Bibliothek im Alten Stadthaus am Markt bleibt ebenfalls wegen Krankheit bis auf Weiteres mittwochs geschlossen. Aktuell bestehende Abgabetermine, die auf einen Mittwoch fallen, werden automatisch verlängert. Details können in der Bibliothek an Öffnungstagen (Mo 13-17 Uhr, Di 9-12 und 14-17, Do 9-12 u. 13-15 Uhr) erfragt werden.

Kontakt: Tel. 03341 314031; www.strausberg.bibliotheca-open.de

Erste Mietspiegel-Sitzung

Der neue qualifizierte Mietspiegel für die Stadt Strausberg wird bis Ende 2024 vorliegen und beschlossen sein. Das versichert Bürgermeisterin Elke Stadeler in ihrem Bericht zur Stadtverordnetenversammlung am 4. Juli.

Nach Angaben aus dem Fachbereich technische Dienste hat die erste Arbeitskreissitzung zur Neuerstellung des Mietspiegels Mitte Juni stattgefunden. Bei der Zusammenkunft wurden die Grundlagen zur Erstellung des Mietspiegels erläutert und das weitere Vorgehen besprochen. Zwei weitere Sitzungen werden in den nächsten Monaten noch stattfinden. Eine Sicherstellung der Zeitschiene sei gegeben, sodass bis Ende 2024 der neue Mietspiegel beschlossen sein werde, heißt es.

Der vorherige Mietspiegel stammt aus dem Jahr 2021. Mitte 2023 war die Erstellung eines Nachfolgedokuments in die Wege geleitet worden. Ende Mai 2024 war der Auftrag vergeben worden.

Der qualifizierte Mietspiegel gibt Aufschluss über die ortsübliche Vergleichsmiete und ist somit Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter von nicht preisgebundenem Wohnraum. Er git für Geschosswohnungsbauten und Mehrfamilienhäuser mit mindestens drei Wohnungen.

Anmeldestart fürs STADTRADELN 2024

Strausberg ist jetzt für das diesjährige STADTRADELN freigeschaltet. Ab sofort sind also online Anmeldungen möglich – entweder mit den Zugangsdaten aus dem vergangenen Jahr oder mit neuen.

Die Aktion vom Klima-Bündnis für Klima, nachhaltige Mobilität und Gesundheit läuft in diesem Jahr vom 8. bis 28. September. In diesem Zeitraum können Strausbergerinnen und Strausberger wieder in die Pedale treten und Kilometer für sich, ihr Team und die Stadt sammeln. Im vorigen Jahr schafften die gut 600 angemeldeten Radfans mehr als 90.000 Kilometer, die Bestmarke in Märkisch-Oderland. Dadurch wurden 14,9 Tonnen CO2 vermieden – etwa die Menge, die 1500 Bäume im Jahr gebunden hätten.

Thomas Deuse, Ansprechpartner für den Radverkehr in der Stadtverwaltung, hofft, dass Strausberg in diesem Jahr die 100.000-Kilometer-Marke übertrifft. „Das reizt mich schon sehr“, sagt er. Er setzt dabei auch auf die Grund- und Oberschulen, die wieder mit dabei sein werden. Zudem hat das Strausberger Org-Team die Preisverteilung etwas verändert. In der Einzelwertung geht es nun nicht mehr um die meisten Kilometer, sondern die Gewinne werden unter allen Teilnehmenden ausgelost. Ansonsten wird es wieder Auszeichnungen in den Kategorien bestes Unternehmensteam, bestes Oberschul- bzw. bestes Grundschulteam, bestes Freizeit- und bestes Vereinsteam geben.

Deuse bietet am Eröffnungstag des STADTRADELNS am 8. September gleich eine Radtour an. Treffpunkt ist um 13 Uhr neben der Bühne im Sport- und Erholungspark, wo an dem Tag Kinderfest gefeiert wird. Die Tour führt über Rehfelde, Lichtenow, Kagel nach Kienbaum und zurück. Sie ist etwa 35 Kilometer lang. Unterwegs ist bei gutem Wetter ein Badestopp geplant. Am 16. September wird die Polizei von 14 bis 18 Uhr am S-Bahnhof Strausberg (Vorstadt) Fahrräder codieren. Überdies ist eine Abschlusstour am 28. September vorgesehen, die in diesem Jahr das Fachgeschäft S3 Velo betreut.

Austausch unter Eltern

Für Eltern mit Kindern im Schulalter organisiert der Ortsverein Strausberg der AWO spezielle Plauderrunden im Familienzentrum Am Annatal 52a. Immer montags von 18.15 bis 19.45 Uhr können sich Mütter und Väter dann austauschen und Anregungen holen. Am 8. Juli geht es beispielsweise um das Thema „Dauerstreit wegen Handy und Konsole – Was Medienerziehung ist und wie sie gestaltet werden kann“. Was sich für Kinder ändert, wenn die Eltern getrennte Wege gehen, steht am 22. Juli im Mittelpunkt. Am 29. Juli schließlich wird „das System Schule“ in den Fokus gerückt. Es wird beleuchtet, welchen Einfluss Eltern auf die Bildung ihrer Kinder haben.

Für die Veranstaltungen ist Anmeldung erforderlich.

Kontakt: Tel. 0171 3015007 oder E-Mail an christian_schirmer@awo-ehv.de

Gratulation zum 100.

Der Strausberger Heinz Gierth hat am 2. Juli seinen 100. Geburtstag gefeiert.  Zu den Gratulanten gehörte neben Familie, Freunden und Bekannten auch Bürgermeisterin Elke Stadeler. Sie überbrachte einen Gutschein für das Theater am Rand in Zollbrücke.

Gierth ist in Breslau geboren, absolvierte nach der Schule eine Lehre zum Schlosser und Kunstschmied. Nach dem zweiten Weltkrieg und sowjetischer Kriegsgefangenschaft arbeitete er zunächst in seinem Beruf. Mitte der 1960er Jahre folgte ein Studium zum Rundfunkredakteur. Beim Rundfunk blieb er bis zur Wende 1990.

Jubilar Heinz Gierth (100) mit Bürgermeisterin Elkie Stadeler

In Strausberg lebt Heinz Gierth seit rund 50 Jahren. Mit seiner Frau Edeltraud war er viele Jahre im hiesigen Kabarett „Der Stachel“ aktiv. Für die Geburtstagsgäste ließen die beiden mit einigen früheren Mitstreitern wie Ehrenbürger Kurt Schornsheim und Frau Christa sowie kleiner Verstärkung noch einmal ihre Leidenschaft aufblitzen – bei einem kurzen musikalischen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft.

100. Geburtstag von Heinz Gierth (2.v.r) im Tower mit v.r. Kurt Schornsheim, Edeltraud Gierth, Roland und Christa Schornsheim

100. Geburtstag von Heinz Gierth (2.v.r) im Tower mit v.r. Kurt Schornsheim, Edeltraud Gierth, Roland und Christa Schornsheim

Bekannt ist der Jubilar auch in Sportlerkreisen, denn seit den 1990ern ist er im Tischtennisverein der Stadt aktiv. Noch heute steht er regelmäßig an der Platte und ist Vorbild für Jüngere.

Ferienspaß mit der AWO

Der Ortsverein Strausberg der Arbeiterwohlfahrt organisiert in den Sommerferien zweimal eine Woche für Mädchen und Jungen im Schulalter. Vom 22. bis 26. Juli können Sechs- bis Neunjährige mit den Betreuerinnen und Betreuern vom AWO-Familienzentrum Am Annatal zunächst Badespaß im Strandbad Bötzsee genießen. Täglich von 10 bis 16 Uhr ist das Ferienangebot angesetzt.

In der Woche vom 29. Juli bis 2. August sollen dann Acht- bis Elfjährige  in Strausberg auf ihre Kosten kommen. Jeweils von 9 bis 15 Uhr heißt es dann „Auf in die Stadt – Strausberg erleben“.

Für die beiden Sommercamps werden pro Woche 25 Euro fällig und Anmeldung ist erforderlich. Für die Ferienbbegleitung erhält die AWO Förderung vom Land Brandenburg und der Europäischen Union.

Kontakt: E-Mail an christian_schirmer@awo-ehv.de, Tel. 01577 3152021 oder im AWO-Familienzentrum, Am Annatal 52a

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Gehwegbau startet in Kürze

Das Vergabeverfahren für den Bau der Geh-/Radewege an der L 34 in Hohenstein und Ruhlsdorf ist abgeschlossen und der Auftrag erteilt. Den Zuschlag hat die Firma Kesslau GmbH Tief-, Straßen-. und Umweltbau aus Frankfurt (Oder) bekommen. Sie hatte in Strausberg zuletzt den „Rügendamm“ zwischen Wriezener und Peter-Göring-Straße erneuert.

Gegenwärtig befindet sich die verkehrsrechtliche Anordnung für erforderliche Sperrmaßnahmen in der Abstimmung. Die Bauarbeiten werden noch Anfang Juli starten – zunächst mit dem Bauabschnitt in der Ortsdurchfahrt Ruhlsdorf. Die Fortsetzung der Arbeiten in Hohenstein erfolgt in Abhängigkeit vom Baufortschritt beim Verlegen einer neuen Trinkwasserleitung im Auftrag des WSE.

Für die Baumaßnahme hatte die Stadt Fördermittel beantragt. Zuschüsse wurden in Höhe von 200.000 Euro bewilligt.

Schiedsperson gesucht

Ende Oktober läuft Patrick Hübners fünfjährige Verantwortung als Schiedsperson aus. Er wird die Tätigkeit aus Zeitgründen nicht weiter ausüben. Deshalb werden bereits jetzt Interessierte für dieses Ehrenamt gesucht.

Schiedspersonen bieten an einem Konflikt Beteiligten eine vorgerichtliche Schlichtung an. Sie hören Parteien, Zeugen und Sachverständige und streben Vergleiche an. Sie haben feste Sprechstunden. Die Stadt stellt Räume dafür und übernimmt Sachkosten und Kosten für Seminare, Reisen und anderen Aufwand.

Die Schiedsperson muss das 25. Lebensjahr vollendet haben, im Bereich der Schiedsstelle wohnen und nach Persönlichkeit und Fähigkeiten für das Amt geeignet sein. Sie soll den Rat Suchenden sachlich, vorurteilsfrei und besonnen begegnen können. Weitere Infos gibt‘s unter www.schiedsamt.de.
Bewerbungen sind bis zum 24. Juli möglich.

Kontakt: E-Mail an bewerbungen@stadt-strausberg.de oder Post an Stadtverwaltung Strausberg, die Bürgermeisterin, Hegermühlenstraße 58, 15344 Strausberg

Neue Hundehalterverordnung in Kraft

Seit 1. Juli 2024 gilt in Brandenburg die novellierte Ordnungsbehördliche Verordnung über das Halten und Führen von Hunden (Hundehalterverordnung – HundehV). Nachfolgend ein Überblick über die wesentlichsten Ge- und Verbote.

Im Gegensatz zur bisherigen Verordnung ist ab sofort die Kennzeichnung des Hundes mit Mikrochip-Transponder und die Anzeige der Hundehaltung für alle Hunde, unabhängig von Größe oder Gewicht, verpflichtend. Rassespezifische Unterscheidungen sieht die Verordnung nicht mehr vor.

Der vollständige Verordnungstext ist unter nachfolgendem Link abrufbar: https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=10595.

Kennzeichnungs- und Anzeigepflicht

Jeder Hund (älter als 8 Wochen) ist mit einem Mikrochip-Transponder zu kennzeichnen. Die Haltung jedes Hundes ist unverzüglich bei der örtlichen Ordnungsbehörde unter Angabe von Rasse, Wurfdatum, Farbe Mikrochipnummer sowie Halterdaten (Vorname, Name, Geburtstag und Geburtsort, gegenwärtige Anschrift) und etwaiger für die Beurteilung der Gefährlichkeit maßgeblicher Umstände anzuzeigen.

Leinenpflicht

Hunde sind so an der Leine zu führen, dass Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden. Vorgegeben ist eine reißfeste Leine zum ständigen sicheren Einwirken auf den Hund in folgenden Bereichen:

– bei öffentlichen Versammlungen, Umzügen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,

– auf Sport- und Campingplätzen,

– in umfriedeten oder anderweitig begrenzten der Allgemeinheit zugänglichen Park-, Garten- und Grünanlagen,

– in Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln und

– bei Mehrfamilienhäusern auf Wegen und zum Haus gehörenden Grundstücksflächen, in Treppenhäusern oder sonstigen von der Hausgemeinschaft gemeinsam genutzten Räumen

Zusätzliche Festlegungen der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bereich der Stadt Strausberg vom 25.3.2021:

Führen des Hundes an einer reißfesten Leine in den Bereichen Altstadt (begrenzt durch die Stadtmauer) und Uferweg um den Straussee

Maulkorbzwang

In Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln hat jeder Hund einen das Beißen verhindernden Maulkorb zu tragen

Mitnahmeverbot

Hunde dürfen nicht mitgenommen werden:

– auf Kinderspielplätze,

– auf Liegewiesen, die als solche gekennzeichnet sind, und

– in Badeanstalten sowie an als solche gekennzeichnete öffentliche Badestellen

Fanfarenzug drittbeste Showband der Welt

Die Mitglieder des Fanfarenzuges des KSC Strausberg haben bei den 25. Weltmeisterschaften der World Association of Marching Showbands in Rastede sehr erfolgreich abgeschnitten.
Am 28. Juni stellten sich die Musikerinnen und Musiker im Qualifikationswettbewerb der Jury und dem fachkundigen Publikum. Mit einer sehr guten Show erreichten die Strausberger 89,00 Punkte.
Was diese Punktzahl am Ende Wert war, wussten sie erst am folgenden Abend, nachdem alle Ensembles die Qualifikation des Showwettbewerbs bestritten hatten. Denn nur die zwölf besten Vereine erreichen das Finale. Der Fanfarenzug Strausberg konnte mit seiner Punktzahl den 3. Platz erreichen und durfte somit am 30. Juni im Finale noch einmal sein Können unter Beweis stellen.

Fanfarenzuzg

Im Finale konnten sich die Musikerinnen und Musiker des Fanfarenzuges noch einmal steigern und erhielten für ihre Leistung 90,239 Punkte. Eine Wertung über 90 Punkten bei einer Weltmeisterschaft zu erhalten, ist eine sehr große Auszeichnung und zeugt von einer sehr hohen Qualität der Darbietung. Der Fanfarenzug erreichte damit abermals den dritten Platz hinter dem Showkorpsen Irene Ede (Niederlande) und der Showband „Spirit of 52“ Rastede (Deutschland). Somit ist der Fanfarenzug des KSC Strausberg die drittbeste Showband der Welt.

Fanfarenzug

 

Gute Stimmung beim Fest an der Fähre

Das traditionelle „Fest an der Fähre“ von Stadtwerke-Gruppe Strausberg und Sparkasse Märkisch-Oderland hat am 28. Juni Strausbergerinnen und Strausberger aus allen Generationen  angelockt. Vom Nachmittag bis Mitternacht wurde ein buntes Programm für Groß und Klein geboten. Zu Beginn war das Festgelände bei Clownerie, Kinderbelustigung und Musik noch etwas spärlich gefüllt, doch mit fortschreitender Zeit kamen immer mehr Gäste. Da diesmal mehr Stände für kulinarische Betreuung an verschiedenen Plätzen postiert waren, gab es kürzere Wartezeiten und besseres Durchkommen.

4swedes

Am Abend bot die ABBA-Cover-Band „4 SWƎDES“ einige Stunden Musik für mehrere Generationen. Auch wenn sich die große Masse nicht zum Mitsingen animieren ließ, herrschte gute Stimmung. Es wurde mitgewippt, Knicklichter oder Arme geschwenkt und getanzt. Gut angenommen wurden zudem die Überfahrten mit der Strausseefähre zum Sonderpreis. Aus dem bunt beleuchteten Gefährt wurden nach Sonnenuntergang etliche Fotos von dem in farbiges Licht getauchten Festgelände geschossen.

Festgelände in bunt

Am späten Abend kamen die Jüngeren bei DJ M-Ray auf ihre Kosten, der die Zeit bis zum großen Abschlussfeuerwerk musikalisch füllte.

Irina Kühnel und Markus Derling, die Chef der gastgebenden Stadtwerke-Gruppe, zeigten sich zufrieden mit dem Abend und auch Sparkassen-Vorstand Thomas Beutler lief mit einem Lächeln im Gesicht durch die Menschenmenge.

 

Park- und Halteverbote in der Elisabethstraße

Nach dem Einzug weiterer Mieter in die Häuser an der Ecke Hegermühlen-/Elisabethstraße war der Verkehr in dem Bereich durch parkende Fahrzeuge zunächst bisweilen stark behindert worden. Es gab so manche gefährliche Situation insbesondere an der Einmündung. Deshalb hatte die Stadt bereits im Mai bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises eine verkehrsrechtliche Anordnung für Park- bzw. Halteverbote beantragt. Eine Dokumentation der parkenden Autos und damit einhergehender Beeinträchtigungen wurde mitgeliefert, berichtet Markus Czychi, Fachbereichsleiter Technische Dienste der Stadtverwaltung.

Vor kurzem ist der Landkreis dem Antrag der Stadt gefolgt und hat die Anordnung erlassen. Die Stadt hat daraufhin die Schilder aufstellen lassen. Der Außendienst des Ordnungsamtes ist sensibilisiert, die Einhaltung der Verbote in dem Bereich besonders zu überwachen und Verstöße zu ahnden.

Schilder

Aus Sicht der Verwaltung gibt es seitens der Stadt wenig Möglichkeiten, weiteren Einfluss zu nehmen.  Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens ist  vom Bauherren ein Stellplatznachweis geführt worden, der den Anforderungen der entsprechenden Satzung der Stadt Strausberg entsprach. Immerhin stehen für die 158 Wohneinheiten 103 Stellplätze in der Tiefgarage und 63 in der Außenanlage zur Verfügung. Derzeit müssen erst für Wohnungen ab 100 Quadratmeter zwei Stellplätze eingeplant werden. In der Realität gibt es aber in vielen Familien – auch in kleineren Wohnungen – zwei Autos.

EWE sieht sich gut aufgestellt

Der Energiedienstleister EWE hat seine Investitionen in den Aufbau eines klimaneutralen und stärker digitalisierten Energiesystems im Geschäftsjahr 2023 deutlich gesteigert. Laut einer Mitteilung investierte das Unternehmen 1,15 Milliarden Euro in die Transformation hin zu klimaneutralen Technologien, Produkten und Dienstleistungen. Das ist ein Anstieg von knapp 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2022: 768 Mio. Euro). Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, sprach bei der Jahrespressekonferenz der Region Brandenburg/Rügen in Strausberg von einem Potenzial für Investitionen von bis zu 16 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren in das Fundament einer nachhaltig klimaneutralen Zukunft. Bis 2035 will EWE selbst klimaneutral werden.

Vorstandschef zieht positive Bilanz des Geschäftsjahres 2023

Zeitweise starke Preisschwankungen an den Energiemärkten, die Umsetzung staatlicher Energiepreisbremsen und die öffentlichen Kontroversen rund um das Gebäudeenergiegesetz und den Klimatransformationsfonds hätten auch im Geschäftsjahr 2023 für ein schwieriges Marktumfeld gesorgt. „Wir blicken dennoch auf eine sehr positive operative Geschäftsentwicklung zurück“, so Dohler. Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Konzernumsatz um 16,3 Prozent auf zehn Milliarden Euro (2022: 8,6 Mrd. Euro). Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 54,6 Prozent auf eine Milliarde Euro (2022: 664,7 Mio.).

Wasserstoffwirtschaft im Aufbau

Ziel von EWE ist auch, einen deutlichen Beitrag zur Entwicklung einer grünen Wasserstoffwirtschaft zu leisten. Die Basis für die Wasserstoffspeicherung in unterirdischen Kavernen legt EWE in Rüdersdorf. „In unserem Forschungsvorhaben HyCAVmobil kommen wir Stück für Stück voran. Seit dem Projektstart im Jahr 2019 haben wir bereits verschiedene Meilensteine erreicht, beispielsweise den Dichtheitsnachweis der Kavernenzuleitung bis auf 1.000 Meter Tiefe“, berichtet Dohler. Derzeit läuft die letzte wichtige Phase: Der Betrieb der Wasserstoffkaverne mit der Ein- und Auslagerung mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Die Erkenntnisse, die EWE im Rüdersdorfer Projekt gewinnt, will das Unternehmen bei der Umrüstung einer großen Kaverne in Huntorf einbringen.  

Rüdersdorf hat Potenzial für Integration ins Wasserstoff-Kernnetz

Der Speicherstandort Rüdersdorf ist mit seiner Nähe zur Metropolregion Berlin und zu den Leitungen für den Aufbau des deutschlandweit geplanten Wasserstoff-Kernnetzes geografisch optimal gelegen. Daher hatte EWE kürzlich mit ONTRAS Gastransport eine Absichtserklärung zur Integration des Standortes in das Kernnetz unterzeichnet. Zudem ist EWE dem Kooperationsprojekt von Gastransportnetzbetreibern beigetreten. „Aktuell bewerten wir die Umrüstung oder den Neubau weiterer Kavernen am Standort Rüdersdorf.“

Kooperationen für private Wärmewende geschlossen

Neben dem Umbau der Energieversorgung im Nordwesten treibt EWE die Energiewende in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern voran. Teil sei dabei die Wärmewende. „Wir fangen bereits an, die Wärmesysteme in unseren Regionen umzubauen, uns vom Heizen mit Erdgas zu lösen und auch hierfür verstärkt grünen Strom zu nutzen,“ so Dohler. EWE hat daher Partnerschaften mit den Wärmepumpen-Herstellern Daikin und Viessmann geschlossen, hat eigene Montagefirmen sowie Kooperationen mit Handwerksunternehmen aus der Region aufgebaut. „Ziel ist es, Kundinnen und Kunden ihre Wärmepumpe innerhalb von wenigen Wochen nach Beauftragung zu installieren“, berichtet Stefan Dohler.

Dezentrale Energielösungen umgesetzt

Um die Klimaziele zu erreichen und die Energieversorgung auch in Zukunft zu sichern, entwickelt EWE gemeinsam mit seiner Geschäftskundschaft grüne Lösungen. Beispiele gibt es in Erkner (Oder-Spree) oder Jüterbog (Teltow-Fläming). Neben diesen fokussiert EWE sich in Brandenburg und auf Rügen auf eine perspektivisch grüne Fernwärmeversorgung. „Kraft-Wärme-Kopplung mit dem überwiegenden Einsatz von Erdgas und teilweise Biomethan ist für uns derzeit noch eine sinnvolle Übergangslösung“, so Stefan Dohler. EWE-Tochter TEWE ist in Erkner beispielsweise aktuell in der Detailplanung für den Umbau der Fernwärmeversorgung. Noch im Sommer soll Baustart sein für eine Kombination aus Wärmepumpen und Biomethan-Blockheizkraftwerk, so dass die Abnehmer ab Frühjahr 2025 mit grüner Wärme versorgt werden können. Für Eberswalde, Fürstenwalde und Seelow gäbe es ebenfalls erste Pläne für die Transformation der Wärmeversorgung. Darüber hinaus hätten Komunen wie Grünheide, Rüdersdorf, Schöneiche und Wildau gemeinsam mit EWE ihren Wärmeplanungsprozess angestoßen, berichtet Jörg Wieczorke, Leiter der Netzregion Brandenburg/Rügen der Konzerntochter EWE NETZ.

Aus- und Weiterbildung im Blick

Auch die Aus- und Weiterbildung entwickelt EWE NETZ im Zuge des Transformationsprozesses stetig weiter. So qualifiziert das Unternehmen seine Fachleute zu Kombi-Monteuren für Strom- und Wärmeinfrastruktur. Seit Beginn der regionalen technischen Ausbildung 2017 hat EWE NETZ zudem 13 junge Leute in sein Team integriert. Mit aktuell neun Auszubildenden ist auch der Generationenwechsel in Brandenburg/Rügen auf Kurs. Gesucht werden derzeit noch kaufmännische Auszubildende für die Standorte in Wildau und Strausberg.

Konstituierende Sitzungen

Für die bei der Kommunalwahl am 9. Juni neu gewählten politischen Gremien in Strausberg stehen nun die konstituierenden Sitzungen auf dem Programm. Am 3. Juli wird zunächst der Hohensteiner Ortsbeirat zusammentreffen. Um 18.30 Uhr wird im Dorfgemeinschaftshaus zunächst das bestätigte Wahlergebnis bekanntgegeben. Dann wird der künftige Ortsvorsteher gewählt.

Einen Tag später ist die erste Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung angesetzt. Beginn ist um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle der Hegermühlen-Grundschule. Auch dort werden vor allem Formalien abgehandelt. Auf der Tagesordnung stehen  Wahl des/der Vorsitzenden und der Stellvertreter sowie Bildung der Ausschüsse und deren Besetzung. Außerdem müssen die Mitglieder von Senioren- und Behindertenbeirat benannt werden.

Bürgerinitiativen kooperieren

Kürzlich fand im Bürgerhaus Hennickendorf eine erste Zusammenkunft der Vorstände der Bürgerinitiativen „Gesund Leben am Stienitzsee“ und „Bürgerinitiative zur Erhaltung des Straussees“ statt. Beide BI sorgen sich seit vielen Jahren um den Zustand ihrer Seen und engagieren sich aktiv
für das Thema Wasser in der Region und darüber hinaus.

Anlass künftiger Zusammenarbeit waren Fachbeiträge auf dem „4. Umweltdialog“ in Hennickendorf im April, in denen umfangreiche Rechercheergebnisse insbesondere zur aktuellen Grundwassersituation in der Region vorgestellt wurden. Besondere Beachtung fanden langfristige Messergebnisse der Grundwasserpegel nördlich vom Stienitzsee hinsichtlich der Grundwasserleiter 1 und 2. Sie speisen den Stienitzsee und den Straussee gleichermaßen.

Der Wasserverband Strausberg-Erkner fördert über das Wasserwerk Eggersdorf bekanntermaßen eine größere Menge an Trinkwasser aus dem Grundwasserleiter 2. Laut einer Mitteilung der beiden BI korrelieren die Messwerte an den beiden Grundwasserleitern  zu fast 100 Prozent mit den Wasserschwankungen der beiden Seen über den gesamten Datenzeitraum. „Damit ist in unseren Augen der – lange Zeit in Frage gestellte – unmittelbare Zusammenhang zwischen der Trinkwasserförderung und den Pegelständen unserer Seen eindeutig nachweisbar“, heißt es in der Mitteilung. Infolgedessen habe „die derzeitige Überschreitung der ,verträglichen‘ Fördermengen im Wasserwerk Eggersdorf eine erhebliche Bedeutung“.

Schwerpunkte festgelegt

Beide Bürgerinitiativen haben daher beschlossen, zukünftig eng an folgenden Schwerpunktthemen gemeinsam zu arbeiten:
1. Gemeinsames Auftreten gegenüber zuständigen Behörden auf Kommunal- und Landesebene.
2. Gemeinsame Einflussnahme auf Wassersparmaßnahmen, um die Trinkwasserförderung zum Schutz unserer Gewässer ggf. reduzieren zu können.
3. Gemeinsame Einflussnahme zur Beschleunigung der sog. „Teilstromrückführung“ von (besser) geklärtem Abwasser zur Stützung des Landschaftswasserhaushaltes in unserer Region.
4. Gemeinsame Entwicklung konzeptioneller Ideen zur Entlastung des Trinkwasserverbrauchs durch eine stärkere Nutzung von Brauchwasser in privaten Haushalten, in Industrie sowie Land- und Forstwirtschaft
5. Aktives Einbringen in die vom Landkreis Märkisch-Oderland neu gegründete „Zukunftswerkstatt Wasser“.
6. Gemeinsame Vorbereitung und Durchführung eines „5. Umweltdialogs“ im Herbst 2024.

Informationen und mehr für Senioren

Musik sowie Informationen vornehmlich für ältere Strausbergerinnen und Strausberger wurden am 20. Juni beim Tag der Senioren im Handelscentrum geboten. Seit der 775-Jahrfeier der Stadt 2015 wird in Strausberg jedes Jahr solch ein Tag begangen.

Moderator und Organisator Maurice Lindemann war zufrieden. „Es waren mehr Gäste da als voriges Jahr“, schätzte er ein. „Und längst noch nicht alle Senioren“, fügte er hinzu. Die Angebote waren dennoch auf betagteres Publikum ausgerichtet. So stellte Marco Hantsche vom Strausberger Toyota-Autohaus Kalla einen Hochkombi vor, in dem auch Personen im Rollstuhl mitfahren können. Die AWO war mit ihrer Tagespflegegruppe „Am Mühlenberg“ gekommen und warb für die Einrichtung, die noch freie Plätze hat. Und der Jugendsozialverbund stellte sein Programm „Hilfreich sein“ vor.

Werbung für ihre Sache machten zudem Dienstleistungsanbieter wie KGS Kreitlow, Seniorenbegleiter Dietmar Kutz, der Betreuungs- und Pflegedienst „home instead“, eine mobile Tierarztpraxis und „Kräuterfee“ Larissa Schulz von healthyorbis. Moses und Bonita aus dem Center stellten Mode vor. Und Schülerinnen und Schüler der Lise-Meitner-Oberschule hatten einen üppigen Kuchenbasar vorbereitet.

Werbung für Fahrradhelm und Blick nach vorn

Thomas Deuse, der Ansprechpartner für den Radverkehr in der Stadtverwaltung, warb im Gespräch mit Lindemann für das Tragen von Helmen.

Deuse im Gespräch

Dort, wo es keinen Radweg gibt, riet er, nicht zu dicht am Straßenrand zu radeln. Bis zu 70 Zentimeter Abstand seien erlaubt. Und seit einiger Zeit dürfe auch nebeneinander gefahren werden, wenn der Verkehr nicht behindert werde, erklärte er. Deuse kündigte an, dass in Kürze die Bauarbeiten für die Radstraße auf der früheren Güterbahntrasse zwischen Handelscentrum und Innenstadt beginnen werden. Zudem sind zwei Rad-Reparatursäulen mit Werkzeug bestellt, die im Stadtgebiet platziert werden.

Am frühen Nachmittag präsentierte sich der Gemischte Chor Strausberg mit Liedern durch die Jahrhunderte. Einigen Gästen war das halbstündige Programm zu getragen, andere begrüßten dies. gemischter Chor

Bei Schlagersängerin Karina Klüber aus Berlin im Anschluss wurde dann mitgeklatscht, mitgesungen, ja sogar getanzt. Sie habe schon mit sechs Jahren mit ihrer Zwillingsschwester die erste Band gegründet und stamme aus einer musikalischen Familie, berichtete sie. Zwischendurch konnte das Publikum feststellen, dass sich ihre Musicalausbildung gelohnt hat, denn bei einem kurzen Ausfall der Hintergundmusik sang sie einfach a cappella weiter.

Karina Klüber

Bürgermeisterin Elke Stadeler lobte bei ihren Grußworten, dass die Sparkasse als Sponsor seit 2015 bei der Stange geblieben sei. Das werde auch so bleiben, stellte deren Vorstandschef Thomas Beutler in Aussicht. „Es ist für uns selbstverständlich“, sagte er. Das Geld stamme ja von den Kunden und so könne man etwas zurückgeben. Die Bürgermeisterin sieht die Veranstaltung im Handelscentrum am richtigen Platz, weil sie dort wettersicher sei. Sie hoffe, alle auch bei anderen Veranstaltungen der Stadt gesund wiederzusehen. Und sprach auch noch anderweitig Mut zu: „Haben Sie keine Angst vor Veränderungen“, kommentierte sie die jüngsten Wahlergebnisse in der Kommune.

Der Enkeltrick als Theaterstoff

Am 7. Juli wird im Burghotel The Lakeside in der Gielsdorfer Chaussee die Open-Air-Theatersaison eröffnet. Bis zum 25. August spielt das Berliner Kriminal Theater dort im Amphitheater jeweils sonntags um 20 Uhr Frank Piotraschkes Komödie „Der Enkeltrick“. Während bei den bekannten Betrugsmasche aber Ältere das Opfer sind, wird der Spieß in dem Stück umgedreht.  Veronica, eine ältere Dame, eröffnet ihrem Enkel Manfred, der zuvor 16 Jahre keinen Kontakt hatte, sie wolle ihn zum Alleinerben machen. Sie knüfpt allerdings Bedingungen daran. Und plötzlich ist Manfred eingeschlossen und sein Handy weg …

Tickets kosten ab 26,50 Euro.

Bestellung: Tel. 03341  34690 (Barzahlung an der Rezeption) oder über das Berliner Kriminal Theater kriminaltheater-shop.comfortticket.de/de/tickets/der-enkeltrick

Straße in Bollersdorf wird gesperrt

Nach der Sanierung anderer Teilstücke der L 34 kommt in Kürze die Ortsdurchfahrt Bollersdorf an die Reihe. Bereits am 24. Juni sollen dort die Arbeiten beginnen. Den Auftrag hat die Firma Strabag bekommen. Zuerst wird der Abschnitt vom Ortseingang aus Richtung Strausberg bis etwa Höhe Kirche aufgebrochen und erhält eine neue Fahrbahn. Im Anschluss kommt das Stück von der Kirche bis Ortsausgang Richtung Reichenberg an die Reihe. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt und voraussichtlich bis Ende November dauern, so der derzeitige Zeitplan. Der Verkehr werde großräumig umgeleitet über Prötzel, Schulzendorf und Möglin, heißt es vom Landesbetrieb.

Neues Nachrichtenportal gestartet

In Strausberg ist jetzt ein neues Nachrichtenportal für den Landkreis Märkisch-Oderland gestartet. Andreas Prinz und sein Team wollen damit die Lücke füllen, die durch den Umbruch in der Medienlandschaft entstanden ist. In den etablierten Medien finde sich der lebenswerte Landkreis immer weniger wieder. Er sei in jüngster Zeit bei Veranstaltungen, von denen er auf seiner Seite strausberg-live.de berichtet, immer wieder angesprochen worden, berichtet er. Daraufhin führte er Gespräche mit Partnern und Journalisten, die letztlich zur Entwicklung des neuen Internetportals MOL-Nachrichten.de führten.

Da das Verbreiten eines Papierformats zu teuer geworden wäre, wählte Prinz eine online-Variante. Förderung für den Aufbau kam von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, den Betrieb unterstützen Sparkasse, Landkreis und Kommunen. Landrat Gernot Schmidt hob beim symbolischen Knopfdruck zum Start die Bedeutung regionaler Informationen gerade für die Kommunalpolitik hervor. Unwissenheit und Lethargie könnten böse Folgen haben und medialer „Einheitsbrei“ führe dazu, dass Leute sich abwendeten. Mit dem neuen Portal gebe es ein Sprachrohr, in dem sich auch das vielfältige Vereinsleben und Sport wiederfinden können.

Als Landkreis verstehen

Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler befand, „es wurde Zeit“ für ein solches Angebot. Sie habe festgestellt, dass Kritik und Negatives in den etablierten Medien zunehmend in den Vordergrund treten und „Schönes“ kaum stattfinde. Zugleich sei das Portal geeignet, Ideen anderer in der Region zu transportieren und dazu beizutragen, dass man sich gemeinsam als Landkreis verstehe.

symbolischer Knopfdruck zum Start

Die Journalistinnen Gabriele Rataj und Irina Voigt, Märkisch-Oderlands Landrat Gernot Schmidt, Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler und Andreas Prinz (v. l.) drücken den symbolische Startknopf für das neue Online-Nachrichtenmagazin www.mol-nachrichten.de                                                                                                                                                                                Foto: Steffen Herre

 

Nutzer der MOL-Nachrichten können verschiedene Kategorien wie Wirtschaft, Freizeit oder Wohnen sowie Kommunen oder Regionen im Landkreis wählen, aus denen Informationen angezeigt werden. Die Informationen kommen von den Verwaltungen und Autoren aus der Region. Mit dabei sind beispielsweise ehemalige MOZ-Lokaljournalisten wie Irina Voigt oder Gabriele Rataj, um den Sport kümmert sich Edgar Nemschok. Eine Zeilenbegrenzung gibt es bei dem Format nicht, aber der Ansatz ist, Interessantes kurz und prägnant zu vermitteln. Zum Start am 17. Juni waren bereits rund 500 Datensätze abrufbar.

Gedenken zum 17. Juni 1953

Bürgermeisterin Elke Stadeler, Vertreter der Bundeswehr, mehrere Stadtverordnete und einzelne Bürgerinnen haben am 17. Juni an die Ereignisse 71 Jahre zuvor in der DDR erinnert. Am Gedenkstein vor der Einfahrt zur Barnim-Kaserne in der Hennickendorfer Chaussee legten sie Blumen nieder. Auch in Strausberg  hatten 1953 Bauarbeiter die Arbeit niedergelegt und Forderungen formuliert, weil sie mit von der Regierung eingeführten Normerhöhungen und der allgemeinen Lage nicht einverstanden waren. Sie wollten bessere Lebensverhältnisse und politische Veränderungen.

„Es waren Menschen, die nicht zugeschaut haben, sondern aktiv geworden sind“, sagte die Bürgermeisterin. „Sie waren sehr mutig.“ Sie hätten die Folgen „furchbar ertragen müssen“, fügte sie hinzu. Denn die Strausberger Streikleitung war wie viele Beteiligte zu langjährigen Haft- bzw. Zuchthausstrafen verurteilt worden. Deshalb habe sie großen Respekt. Zu den Lehren von damals zähle, dass man seine Meinung aussprechen solle.

Am Gedenkstein

Aus ihrer Sicht  müsse weiterhin an die Geschehnisse 1953 erinnert werden. Es dürfe nicht heißen „es ist vorbei“. Zugleich mahnte sie, dass Gedenkstätten wie diese gepflegt und in einem ordentlichen und würdevollen Zustand gehalten werden müssten.

Der Stein und die darauf angebrachte Tafel mit den Namen geht auf Heinz Grünhagen zurück. Er war damals Mitglied der Streikleitung und musste deshalb jahrelang ins Zuchthaus. 2012 war Grünhagen gestorben.

 

Neue Ausstellung im Stadtmuseum

Schnappschüsse zum Thema Abc-Schützen und Zuckertüten zum ersten Schultag sind jetzt in einer neuen Sonderschau im Stadtmuseum Strausberg zu sehen. Die Exponate stammen aus dem Archiv historische Alltagsfotografie von Susann Hellemann und Lothar Binger. Die Kulturhistoriker haben auf Flohmärkten private Fotoalben mit tausenden Bildern aus dem 19. und 20. Jahrhundert gefunden, die das Leben der „normalen Menschen“ dokumentieren. Denn auch die seien wichtig, so die Protagonisten. Sie waren bei der Eröffnung ihrer mittlerweile fünften Kooperation mit dem Strausberger Museum dabei. Die Exponate könnten den Besuchern spannende Einblicke ermöglichen und Erinnerungen wecken, so der Wunsch der Gastgeber.

Ausstellung

Im 19. Jahrhundert entstand der Brauch, den Abc-Schützen zur Einschulung eine mit Naschwerk gefüllte Zuckertüte zu überreichen, um den Schulbeginn zu versüßen. Mit dieser Tüte in verschiedensten Variationen und festlich gekleidet posieren die Schulanfänger voller Stolz vor der Kamera. Zuerst beim Fotografen im Atelier, später vor der Familien-Kamera. Für die Kinder begann nun der so genannte Ernst des Lebens mit Aufgaben und Pflichten. Der Start in den neuen Abschnitt wird feierlich begangen und fotografisch festgehalten.

Etwa 100 solcher Bilder aus der Zeit von 1888 bis Anfang der 2000er umfasst die Schau. Darüber hinaus biografische Notizen oder Berichte aus der Literatur sowie historische Schulutensilien wie eine alte Bank, Tintenfässchen, Zeugnismappen und etliche Fibeln aus ganz verschiedenen Zeiten.

Fibel von 1917

Diese Ausstellung läuft bis Mitte August, also kurz vor und in den Ferien. Dennoch will das Museum nicht nur Eltern und Kinder ansprechen, bei denen eine Einschulung ins Haus steht, sondern alle. Schließlich waren Einschulungen für viele ein bedeutendes Ereignis in der eigenen Biografie. Und wer selbst Bilder oder Erinnerungen beisteuern möchte, kann diese auf einer Tafel im zweiten Geschoss ergänzen.

Die Ausstellung zu Strausberger Postkarten ist übrigens parallel im Erdgeschoss noch weiterhin zu sehen.

Wettstreit der Knirpse

Rund 300 Mädchen und Jungen aus ganz Märkisch-Oderland und polnischen Partnerkommunen sowie dazu Erzieherinnen und Erzieher und etliche Eltern  sind am 14. Juni bei der 23. deutsch-polnischen Kita-Olympiade angetreten. Zur Eröffnung begrüßte Kreissportbundchef Martin Schultheiß unter anderen Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler und weitere Ehrengäste aus Politik und Sport. Nach dem Entzünden des olympischen Feuers, dem Aufziehen der Fahne und einer Erwärmung schwärmten die 37 Mannschaften an die Stationen aus. Zwar ging es bei Ballstoßen, Ballslalom, Sackhüpfen, Schubkarren- und Rollerrennen, Sprint sowie der großen Abschlussstaffel auch ums Kräftemessen, im Vordergrund standen aber der olympische Gedanke und Fairplay.

Einmarsch der Fahne mit den Pokalverteidigern aus Kostrzyn

Einmarsch der Fahne mit den Pokalverteidigern aus Kostrzyn

„Wir wollen Spaß haben. Wir machen ja auch in der Kita Sport“, sagte beispielsweise Aurelie Donner aus der Einrichtung Wirbelwind in Strausberg Vorstadt. Sie vertrat mit der Kitas Tausendfüßler aus Hegermühle die Farben der Stadt. „Es waren schon mal mehr Strausberger dabei“, merkten die Organisatoren von der Abteilung Breitensport des Kreissportbundes an. Auch für die Hegermühler stand die Freude an Bewegung, die mit der Olympiade mit vermittelt werden soll, im Vordergrund. „Wir haben aber auch mal die Disziplinen vorher probiert“, gestand Marie Strathausen, Kiezkita-Fachkraft in der Einrichtung.

Kita Tausendfüßler beim Ballstoßen

Kitas Tausendfüßler (Nr. 8) und Debno (Nr. 9) beim Ballstoßen

Mancher Knirps vergaß vielleicht dennoch in der Aufregung den richtigen Weg durch die Slalomstrecke oder hatte in der einen oder anderen Disziplin nicht das Geschick der anderen, alle wurden aber gleichermaßen angefeuert. Am Ende trafen sich alle noch einmal zur Siegerehrung. Jedes aktive Kind bekam traditionell eine Teilnahme-Medaille und -Urkunde und für alle  gab es wieder eine kleine Überraschung als Erinnerung an diese Kitaolympiade. Die drei Erstplatzierten wurden zusätzlich mit einem Pokal und einem Preis für die Kita geehrt.

Kita Wirbelwind beim Ballrollen

Kita Wirbelwind beim Ballrollen

Ein Dank galt den Organisatorinnen und Organisatoren von der Abteilung Breitensport des Kreissportbundes sowie allen anderen Helfern und Unterstützern.

Neuer Caterer ab August in den Kitas und Horten

Wie auch in den vergangenen Jahren stehen insbesondere Qualität, der Service und der Preis im Fokus, wobei die Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder hierbei eine wesentliche Grundlage bilden. Besonderer Wert wurde im Rahmen der Ausschreibung auf ein vielfältiges Angebot gelegt. So haben die Kinder nun ebenfalls die Möglichkeit, die Sättigungs- und Gemüsebeilagen am Buffet frei auswählen zu können.
Den Zuschlag erhielt die Firma GFB Catering GmbH für die kommenden 2 Jahre (plus 2 Jahre der optionalen Verlängerung).

Ab dem 01.08.2024 kostet das Mittagessen 3,94 € pro Portion. Für die Mittagsverpflegung bleibt weiterhin ein Eigenanteil in Höhe von 2,50 € pro Mittagsmahlzeit für Sie als Eltern / Erziehungsberechtige bestehen, welcher durch Sie an den Caterer zu zahlen ist . Hierfür ist wie auch bislang bekannt ein privatrechtlicher Vertrag mit dem neuen Caterer durch Sie abzuschließen.
Durch die Firma GFB Catering GmbH erhalten Sie in Kürze weitere Informationen insbesondere zur Anmeldung sowie zu den Zahlungsmodalitäten.

Weitere Informationen und den Elternbrief lesen Sie hier.

 

Straßenbau zwischen Prötzel und Strausberg

Auf der Landesstraße L 33 zwischen dem Ortsausgang Prötzel und dem Ortseingang Strausberg wird vom 12. bis 30. August 2024 die Fahrbahn erneuert. Das kündigt der Landesbetrieb Straßenwesen (LS) Brandenburg an. Laut LS finden die Arbeiten auf der fünf Kilometer langen Baustrecke unter Vollsperrung statt. Von Prötzel führt die Umleitung über die Bundesstraße B 168 zur Einmündung mit der L 23 und von dort über Eichenbrandt/Gielsdorf nach Strausberg bzw. umgekehrt.

Für alle entstehenden Einschränkungen während der Bauzeit bitten der Landesbetrieb sowie das beauftragte Bauunternehmen Berger Bau SE um Verständnis.

 Informationen zu allen Baustellen im Land gibt es im Baustelleninformationssystem des Landesbetriebes.

Open-Air-Kino im SEP

Zu einem ersten Open-Air-Kinoabend lädt die Sport- und Erholungspark GmbH am 21. Juni auf das Gelände an der Landhausstraße ein. Ab etwa 21.45 Uhr läuft im hinteren Teil des Areals am Kombirasenplatz mit der großen Tribüne der Film „Mamma Mia“ (Teil 1). Einlass zur Premiere vom Mittsommer-Kino ist bereits ab 20 Uhr, der Film startet später in Abhängigkeit vom Sonnenuntergang.  Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person und ist an der Abendkasse zu entrichten. Sitzplätze gibt es auf der Tribüne, das Publikum kann aber auch eigene Stühle oder Decken mitbringen. Wer will, kann eigene Knabbereien naschen, es werden aber auch Hot Dogs, Popcorn und Getränke angeboten. Bei Regen findet der Filmabend im Trockenen in der Halle SH 35 statt.

Neue Gesichter in der SVV – Überraschung in Hohenstein

Nun ist das Wahlergebnis vom 9. Juni vom Wahlausschuss bestätigt. Wenn am Sonnabend die Bekanntmachung veröffentlicht ist, ist es auch amtlich.

Demnach ist die AfD in der 32 Mitglieder zählenden künftigen Stadtverordnetenversammlung Strausberg mit acht Personen die größte Fraktion. Zu ihren bisherigen vier Stadtverordneten Stefan Weiß, Uwe Reuter, Rainer Thiel und Holger Wünsch kommen Horst Badszus, Manuel Narewski sowie Nicolai und Elke Schirocki hinzu.

Die Linke kann statt acht nun fünf Sitze besetzen. Weiter dabei sind Gregor Weiß und Ute Wunglück. Mit Kerstin Kaiser und Ronny Kühn kehren frühere Stadtverordnete in die Vertretung zurück, dazu Karin Forbrig.

Je vier Mandate haben wie bisher SPD und UfW pro Strausberg errungen. Für die SPD bleiben Dr. Sibylle Bock, Sabrina Janik und Nick Reinking in den Gremien, neu dabei ist Elke Brandenberg. Auch bei der UfW setzen mit Sonja Zeymer, Steffen Schuster und Patrick Hübner drei Stadtverordnete  ihre Arbeit fort, hinzu stößt Jens Mader. Einen Platz weniger als in der vorangegangenen Periode hat nunmehr die CDU mit drei. Für sie arbeiten weiter Stephan Blumenthal, Ron Hasenbank-Subklew und Kurt Zirwes mit.

Je zwei Vertreter können wiederum Grüne/B90 und FDP entsenden sowie nun auch BVB/Freie Wähler (+1).  Während bei der FDP Thomas Frenzel und Robert Krause weitermachen, sitzen für die Grünen mit Christian Göritz-Vorhof und Dominik Chadid sowie für BVB Florian Grube und Alexandra Goldgrebe neue Namen auf den Bänken. Weitere fünf Jahre als Stadtverordnete aktiv sein können zudem Jens Knoblich und Enrico Nickel, die diesmal als Einzelbewerber an den Start gingen.

Im Wahlausschuss wurden noch zwei am Wahlsonntag angezweifelte Briefwahlunterlagen für gültig erklärt. Dadurch erhielten je drei Kandidaten von AfD und Linken jeweils eine Stimme mehr. An den Kräfteverhältnissen änderte sich dadurch aber nichts.

Übersicht über die Wahlergebnisse der SVV

Im Ortsteil Hohenstein hatte Ortsvorsteher Jens Knoblich den Löwenanteil der Stimmen für den Ortsbeirat als Einzelbewerber gesammelt und bleibt in dem Gremium. Auf  die CDU entfielen alle anderen Stimmen. Allerdings etliche weniger als auf Knoblich. Ihm stehen nach dem Verteilungsverfahren 1,77 Sitzanteile zu, der CDU nur 1,22. Folglich wird der Beirat bis zur nächsten Wahl nur zwei Mitglieder statt eigentlich drei haben.

Übersicht über die Ergebnisse der Ortsbeiratswahl

Die Wahlleiterin schreibt nun alle gewählten Personen an. Sie haben eine Woche Zeit, ihr Mandat anzunehmen oder zu verzichten. Gibt es Absagen, wären die Vertreter der jeweiligen  Partei oder Vereinigung mit den nächstmeisten Stimmen die Nachrücker.

Strausbad kann wieder öffnen

Nach gut zwei Wochen Schließung wegen Legionellen in den Duschen kann das Strausbad am 12. Juni wieder öffnen. Dank der Installation spezieller Legionellenfilter wurde das behördlich angeordnete Duschverbot vom Gesundheitsamt Märkisch-Oderland aufgehoben, teilte die Strausberger Bäder GmbH mit. Der Betrieb im Strausbad einschließlich Sauna könne wieder aufgenommen werden, so Geschäftsführer Markus Derling. Halle und Sauna in der Wriezener Straße stehen für alle Nutzer wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Das Strausbad-Team freue sich auf viele Besucher und danke allen Nutzern für ihr Verständnis und ihre Geduld. 

Mehrgenerationenhaus-Projekt – Fortsetzung erhofft

Die Stadt Strausberg hat sich per Beschluss der Stadtverordneten für den Zeitraum vom 1.1.2021 bis 31.12.2028 zum Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ bekannt. Neben den Bundesfördermitteln stellt Strausberg eine Ko-Finanzierung. Derzeit begleitet die Steremat g. Beschäftigungsgesellschaft mbH das Projekt nach Maßgabe des Bundesprogramms. Zum Jahresende jedoch wird das Unternehmen schließen. Also ist das Projekt vorerst nur bis zum 31.12.2024 gesichert.

Deshalb macht die Stadtverwaltung darauf aufmerksam, dass sich Interessierte, die das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus in Strausberg fortführen wollen, an das zuständige Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln wenden können.

Strausberg hatte beschlossen, das Mehrgenerationenhaus in die kommunalen Aktivitäten zur Schaffung guter Entwicklungschancen und fairer Teilhabemöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger einzubinden. Zugleich ist es in die kommunalen Planungen bzw. Aktivitäten zur Gestaltung des demographischen Wandels und zur Sozialraumentwicklung in seinem Wirkungsgebiet eingebunden.  

Das Mehrgenerationenhaus existiert seit 2012. Es hält unter anderem Angebote für Bürger und Vereine der Stadt bereit wie Kurse, Sport, Basteln und Beratung für Familien oder Hilfe bei Anträgen auf Unterstützung. Räume können für Seminare, Schulungen sowie Freizeitaktivitäten aller Altersgruppen gebucht werden.

Heinrich-Mann-Bibliothek erhält Spende

Mehr als 1,8 Millionen Menschen mit Demenz leben laut aktuellen Schätzungen in Deutschland. Bis 2050 wird die Zahl auf ca. drei Millionen steigen. Für Angehörige und Alltagsbegleitende ist es oft herausfordernd, geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten für solche Menschen zu finden. Hilfreich sein kann eine separate Leseecke in der örtlichen Bibliothek, in der spezielle Literatur und andere Medien zum Thema angeboten werden.

Der SingLiesel Verlag spendete nun der Heinrich-Mann-Bibliothek Strausberg eine Auswahl von Büchern und Spielen für Menschen mit Demenz im Wert von 300 Euro. „Demenz geht uns alle an“, so Annette Röser, Verlegerin und Initiatorin des SingLiesel Verlags. Sie hat selbst viele Jahre ihre von Demenz betroffenen Eltern begleitet. „Unser Ziel ist es, Bücher und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Demenz zu schaffen, die ihnen Freude bereiten und Angehörige im nicht immer einfachen Umgang mit der Diagnose unterstützen.“

Nostalgie-Memo-Spiel ein Beispiel

In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Gerontologie, Neurologie, Psychologie und der Pflege ist eine breite Palette an Büchern und Spielen entstanden. Berichte aus der Praxis bestätigen den Erfolg der Titel. Charlotte Guerrein, die in einem Seniorenheim arbeitet, lobt zum Beispiel das Nostalgie-Memo-Spiel „Schlagerstars der 70er-Jahre“.„Eine tolle Sache. Das Spiel weckte schöne Erinnerungen und es kam eine interessante Unterhaltung zustande. Ich kann es nur empfehlen.“

Alexander Wippert liebt die Sprichwort-Geschichten. Das sind kurze Anekdoten, an deren Ende ein Sprichwort steht, das erraten werden kann. Er liest die Bücher seiner 90-jährigen Tante im Heim vor.

„Unterstützungsangebote auf lokaler Ebene sind einer der Erfolgsschlüssel, um den Alltag Betroffener und Angehöriger trotz und mit Demenz erfolgreich zu meistern“, so Annette Röser. „Als Verlag freuen wir uns, die Heinrich-Mann-Bibliothek in Strausberg zu unterstützen.“ Die Bibliothek arbeitet die Materialien nun in den Bestand ein und stellt sie dann Nutzern zur Verfügung.

die Spende

Der SingLiesel Verlag wurde als Initiative betroffener Angehöriger gegründet. Ziel ist es, Bücher und Spiele rund um das Thema Demenz zu schaffen. Die sollen Betroffenen Freude bereiten und Angehörige sowie Pflege- und Betreuungskräfte unterstützen.

Nächster Schritt zum Radweg Gleistrasse

Die Stadt Strausberg hat kürzlich den lang ersehnten Förderbescheid für den Bau einer Fahrradstraße auf der ehemaligen Güterbahntrasse der Strausberger Eisenbahn bekommen. Bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten für die Strecke zwischen Handelscentrum und Elisabethstraße stellt das Land Brandenburg zur Verfügung.

Nach dem Eintreffen des Bescheides wurde die vorbereitete Ausschreibung gestartet. Bis Ende Juni können sich Firmen um den Auftrag bewerben. Ein Baustart ist noch im August angepeilt. Zur Radsaison 2025 soll das Stück vom Ende der Goethestraße bis zum Anschluss Walkmühlenstraße fertig sein. Der Abschnitt zwischen Thälmann- und Ende Goethestraße folgt später.

Die ehemalige Gleistrasse vor dem neuen Wohngebiet Elisabeth-/Hegermühlenstraße

Die ehemalige Gleistrasse vor dem neuen Wohngebiet Elisabeth-/Hegermühlenstraße

Wanderung im Ruhlsdorfer Bruch

Artenvielfalt pur ist bei einer Wanderung am 15. Juni zu erleben, zu der die Verwaltung des Naturparks Märkische Schweiz einlädt. Das Naturschutzgebiet Ruhlsdorfer Bruch ist außerordentlich artenreich und viele Pflanzen sind in voller Blütenpracht zu bewundern.

Die im Brandenburger Vergleich außergewöhnliche Artenvielfalt ist ein Ergebnis des langjährigen Vertragsnaturschutzes in diesem Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Schutzgebiet. Das Bruch entstand am Ende der letzten Eiszeit als Schmelzwasserabflussrinne. Es ist eines der seltenen Kalkmoore Brandenburgs. Durch die frühere, kleinteilige Nutzung der feuchten Wiesen und der am Rand gelegenen Trockenrasen sind äußerst artenreiche Lebensräume entstanden, die bis heute erhalten werden konnten.

Ohne Nutzung beziehungsweise die seit mittlerweile 30 Jahren andauernde Landschaftspflege wären Moor und Trockenrasen längst verbuscht und würden sich langsam zu Wäldern entwickeln. Dank der ausdauernden Arbeit der Landnutzerinnen und -nutzer konnte diese Arche der Artenvielfalt bislang erhalten bleiben. Der Biologe Norbert Wedl ist langjähriger Betreuer dieses besonderen FFH-Gebiets. Er kennt es wie seine Westentasche und wird durch das Gebiet führen.

Sandro Knick von der Naturparkverwaltung erläutert zudem aktuelle Maßnahmen zur Umsetzung der Managementpläne, insbesondere zum Ausgleich der Wasserführung und dem schmalen Grat zwischen Moorschutz und Erhalt der biologischen Vielfalt.

Treffpunkt ist am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr am Dorfteich in Hohenstein (Garziner Straße). Festes Schuhwerk ist erforderlich. Die Rückkehr ist für 14 Uhr geplant.

Rückfragen und Anmeldung: Sandro Knick, Naturparkverwaltung Märkische Schweiz, Tel. 033433 158-53, E-Mail np-maerkische-schweiz@lfu.brandenburg.de

Richtfest am Flugplatz

Nahezu genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung sind die ersten drei Gebäude auf dem neuen Gewerbecampus in der Lilienthalstraße am Flugplatz Strausberg rohbaufertig. Bauherr KW Development (KWD) feierte am 6. Juni mit vielen Gästen Richtfest für die „Drillinge“, drei baugleiche Bürobauten mit vier Etagen. Dort wird das Bundesverwaltungsamt mit etwa 300 Mitarbeitenden einziehen, wahrscheinlich im Frühjahr 2025. Das Investitionsvolumen allein für den ersten Bauabschnitt liegt bei etwa 36 Millionen Euro. Durch zusätzliche Sicherheitsanforderungen für den Mieter wird die Bauzeit etwas länger als ursprünglich angenommen.

KWD-Geschäftsführer Jan Kretzschmar freute sich, dass das Projekt „nicht zu übersehen“ ist. Notwendigkeiten, Chancen und Willen für Neues seien oft vorhanden, doch oft fehle der Mut, die Dinge anzugehen, schätzte er ein. Diesen Mut hätten seine Firma und alle Partner bewiesen. Auch Vertrauen sei an der Stelle immer da gewesen. „Sonst sind keine Projekte zu bewegen“, betonte er.

Richtkrone über den Häusern

Landrat Gernot Schmidt bezeichnete die Neubauten als wichtiges Vorhaben für die Stadt und den Bund und als wichtige Investition in Märkisch-Oderland. Auch der Landkreis habe in Strausberg investiert, sagte er mit Blick auf Rettungsdienst und Straßenverkehrsamt. Und man investiere weiter: Gymnasium Wriezener Straße sowie Feuerwehrtechnisches Zentrum und Innovationszentrum Luftfahrt in der Nachbarschaft von KWD führte er an. Alles Bausteine, dass sich Deutschland gut aufstelle und „aus der Lethargie herauskommt“, äußerte Schmidt.

Bürgermeisterin Elke Stadeler erinnerte daran, dass man vor gut 30 Jahren eine „mutige Entscheidung“ getroffen und den Flugplatz erworben habe. Denn anderswo sei nichts passiert, brachte sie von einem Termin in Sperenberg (Teltow-Fläming) mit. Sie freue sich, dass KWD Strausberg verändere, denn man bekomme nun schon im Norden den Eindruck, man sei mitten in der Stadt.

Der wird sich noch verstärken, wenn die insgesamt geplanten acht weiteren Gebäude auf dem Areal wachsen. Wenn alles gut geht, könnte es im Herbst mit den Boarding-Häusern weitergehen, hieß es. Das sind Fünfgeschosser mit möblierten Appartements für zeitweiliges Wohnen. Für zwei weitere Bürogebäude neben den „Drillingen“ gibt es auch schon die Baugenehmigung. Der finale vierte Bauabschnitt umfasst noch einmal drei Gebäude zur Nutzung als Büro- oder Verwaltungsstandort für Behörden, Dienstleister, Bildungsträger oder für Gewerbe. Gestartet werde, wenn Mietverträge abgeschlossen seien. Es sei aber Ziel, das Viertel kontinuierlich zu entwickeln, so dass die Bauarbeiter nicht wieder abrücken, bekannte Projektleiter Christian Lemke.

Katja Wilken, Präsidentin des Bundesverwaltungsamtes, sieht Strausberg als „beispielhaftes Projekt“. „Wir sind gern in Strausberg und freuen uns auf den Einzug“, sagte sie. „Nur zwei Jahre vom Start bis zur Fertigstellung – wo finden Sie das sonst?“ Trotz Zeiten von Homeoffice brauche ihre Behörde Büros. Zum einen, um Zusatzaufgaben zu bewältigen. Zum anderen seien sie der „soziale Kitt“. Auch Kretschmar hält die persönlichen Kontakte für unverzichtbar. Wie solle die Jugend sonst lernen und „fortsetzen, was wir begonnen haben“, fragte er.

Symbolisch schlugen Jan Kretschmar, Elke Stadeler, Katja Wilken, Gernot Schmidt und Christian Lemke dann die letzten Nägel in einen Balken. Nach dem Richtspruch von Zimmerer Lars Dittkrist von der Ludwig Dachdecker GmbH aus Löwenberg bei Oranienburg wurde die Richtkrone über den Gebäuden aufgezogen. Im Anschluss war Zeit für Rundgänge und Gespräche.

Nägel einschlagen

 

Spende für Kinderträume

Die Kameradschaft Ehemalige/Reservisten/Hinterbliebene Strausberg vom Deutschen Bundeswehrverband hat am 6. Juni eine Spende für das Projekt Kinderträume übergeben. Horst Matschey und seine Vorstandskollegen übergaben das Geld an Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler und Karoline Erping aus dem Kinder-, Jugend- und Familienbüro der Verwaltung.

Die 200 Euro waren beim Familientag der Kameradschaft Ende Mai im Sport- und Erholungspark zusammengekommen. Unter anderem hatten Frauen Kuchen für einen Basar gebacken und die Männer grillten Bratwurst. Die Einnahmen wurden laut Vorstandbeschluss für Kinderträume gespendet. Man wolle damit seine Verbundenheit mit der Stadt betonen, erklärte Matschey. 2023 hatte die gut 300 Mitglieder zählende Kameradschaft Geld für die Veteranenstiftung der Soldaten zur Verfügung gestellt.

Spendenübergabe

Über das Projekt Kinderträume wird Mädchen und Jungen aus kinderreichen oder finanzschwachen Familien sinnvolle Freizeitgestaltung finanziert. Malen, tanzen, Sport treiben, musizieren und vieles andere wird dadurch möglich. Bis zu 200 Euro pro Jahr für Mitgliedsbeiträge/Gebühren sowie einmal jährlich 80 Euro für Trainingslager oder Trainingskleidung können je nach Familieneinkommen beantragt werden. Bislang konnte der Arbeitskreis im Familienbündnis bereits fast 800 Wünsche erfüllen.

Laut Karoline Erping könnten gern noch mehr Familien die Fördermöglichkeit nutzen und sich bei ihr melden.

Die Kameradschaft kündigte bereits an, dass sie im nächsten Jahr wieder einen Familientag organisieren will. Termin und Ort stehen bereits fest: 24. Mai 2025 im SEP. Nach den Erfahrungen dieses Jahres will man das Angebot aber etwas straffen und dann wahrscheinlich auf die Zeit von 11 bis 15 Uhr eingrenzen.

Kontakt Familienbüro: Tel. 03341 381217, E-Mail karoline.erping@stadt-strausberg.de

Urkunde

Einführung in die digitale Welt

Am 7. Juni startet die Deutsche Telekom ihren mittlerweile 5. Digitaltag. Sie will unter anderem in ihrer Senioren Akademie älteren Bürgerinnen und Bürgern die neuen Möglichkeiten rund um das Internet vorstellen. Gerade auch Interessierte ohne Vorkenntnisse seien richtig, heißt es in der Einladung. Als Schwerpunktthemen werden Zoom, Reisen & Freizeit und Nutzung von Onlinediensten genannt. Auch Fragen seien möglich, hieß es.

Der Tag findet von 9 bis 16 Uhr in Hamburg statt, aber man kann sich von überall zuschalten. Anmeldung ist nicht erforderlich. Über den Link www.telekom.de/senioren kann man teilnehmen. Dort gibt es auch das komplette Programm in der Übersicht. Nötig sind eine stabile Internetverbindung und ein Endgerät – Smartphone, Tablet, Laptop …

Weitere Autos verfügbar

Ab sofort können auch am S-Bahnhof Strausberg sowie in Hennickendorf und Rüdersdorf Elektroautos von Drive MOL gemietet werden. Die Strausberger Eisenbahn GmbH (STE) hat dort neue Standorte für ihr Carsharing-Angebot eröffnet.

Hauptnutzer der Autos in Rüdersdorf und Hennickendorf und Partner der STE ist die Gemeinde Rüdersdorf. Außerhalb deren Arbeitszeiten können die Fahrzeuge stundenweise oder für längere Ausflüge gemietet werden. Nach Mietende müsen sie wieder an die Startpunkte zurückgebracht werden. Das sind Berliner Straße 1 in Hennickendorf (hinter Bürgerhaus) sowie Wendehammer Puschkinstraße in Rüdersdorf und die Ladestation Rudolf-Egelhofer-Straße in Strausberg-Vorstadt (am Busbahnhof).

Voraussetzung für die Nutzung der E-Mazdas MX 30 ist eine Anmeldung bei Drive MOL. Die Registrierung erfolgt online, die Führerscheinprüfung übernimmt KI. Das Öffnen des Autos passiert ohne Schlüssel mit App oder Chipkarte. Bis zum 31. Juli 2024 gilt bei Neuanmeldungen ein Kennenlernangebot mit zehn Euro Startguthaben (Rabattcode „drivemolstart“).

In den nächsten Wochen soll dann auch der fünfte Standort im Wohngebiet Hegermühle, Am Herrensee 13-16, in Betrieb gehen. Dort wird wie auch beim ersten in der Artur-Becker-Straße 14 die Strausberger Wohnungsbaugesellschaft mbH (SWG) der Hauptnutzer des Wagens sein.

Fünf Monate Wirbelsäulenzentrum

Seit Januar 2024 werden am Standort Wriezen des Krankenhauses Märkisch-Oderland neben der langjährig etablierten konservativen Therapie auch operative Wirbelsäulenbehandlungen angeboten. Mit dem Neurochirurgen Dr. Alexander Gräwe, jahrzehntelang stellvertretender Klinikdirektor am Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn, konnte die Zusammenarbeit auf ein stabiles Fundament gestellt werden.

Bandscheibenvorfälle sowie Einengungen im Spinalkanal können jetzt auch in Wriezen operativ behandelt werden, teilt die Krankenhaus MOL GmbH mit. Ergänzt wird das Therapieangebot durch minimalinvasive operative Behandlungsverfahren bei Wirbelkörperbrüchen, zum Beispiel aufgrund von Osteoporose.

„Weit über 60 Konsultationen in der Sprechstunde seit Januar zeigen einerseits, wie gut das neue Angebot in der Region angenommen wird. Das zeigt andererseits aber auch, wie groß der Bedarf an derartigen Behandlungen ist“, resümiert Prof. Dr. med. Hagen Hommel, Chefarzt der Orthopädischen Klinik. Dr. med. Dirk Steffens, Oberarzt am Orthopädischen Zentrum, ergänzt, dass die Indikation zur operativen Therapie keinesfalls leichtfertig gestellt wird. Er hebt hervor, dass viele Patienten sich bewusst eine zweite Meinung einholen wollen. Nach wie vor müssten zunächst alle nichtoperativen Behandlungsoptionen ausgeschöpft werden. Mit der Fachklinik und Moorbad in Bad Freienwalde stehe dafür ein kompetenter Partner zur Verfügung.

„Mehrere Wirbelsäuleneingriffe pro Woche zeigen aber auch, dass man in vielen Fällen um eine Operation leider nicht herumkommt“, sagt Dr. med. Gräwe. Er freut sich, seinen reichen Erfahrungsschatz weitergeben zu können. Vom angenehmen Arbeitsklima in der Klinik ist er begeistert und auch davon, wie schnell sich das OP-Personal mit den neuen Operationsverfahren vertraut gemacht hat.

Sprechstundentermine können nach Überweisung vom Facharzt über das Sekretariat vereinbart werden.

Kontakt: Sekretariat der Klinik für Orthopädie, Tel. 033456 40401; E-Mail j.schulz@khmol.de

 

Atomwaffengegner in Strausberg

Rund 60 Radlerinnen und Radler der Nuclearban-Tour sind am Wochenende durch Strausberg gerollt und haben hier einen Zwischenstopp eingelegt. Die Teilnehmenden aus ganz Deutschland setzen sich mit ihrer Fahrt für eine Abkehr von der atomaren Abschreckung ein, gerade in den heutigen bedrohlichen Zeiten von Aufrüstung und Vertragskündigungen. „Wir wollen, dass die Welt frei ist von diesen Massenvernichtungswaffen“, fasste Tourchef Roland Blach bei dem Stopp vor der Stadtverwaltung zusammen. Dort war die Truppe von Bürgermeisterin Elke Stadeler begrüßt worden und konnte sich etwas stärken. Immerhin war der Rundkurs mit Start und Ziel in Berlin insgesamt fast 300 Kilometer lang.

Vom Brandenburger Tor vor führte die Strecke zunächst auf den Spuren des Mauerradwegs in den Berliner Norden. In Brandenburg gab es neben Strausberg Haltepunkte in Eberswalde, Königs Wusterhausen und Potsdam. Zuletzt wurden in der Bundeshauptstadt die letzten Kilometer bis zum Regierungsviertel zurückgelegt.

Nuclearban-Radtour 2024

122 Staaten hatten 2017 bei der UNO das Verbot von Atomwaffen beschlossen. Dieser Vertrag trat Anfang 2021 in Kraft. Deutschland hat den Vertrag wie andere Nato-Staaten und einige weitere Länder bislang nicht unterzeichnet.

Einen Anteil an dem UN-Beschluss hatte die internationale Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN). Sie wurde dafür sogar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Zu den über 600 Partnerorganisationen von ICAN in mehr als 100 Ländern gehören auch die Ausrichter der Nuclearban Rennraddemos. Im nächsten Jahr wollen sie eine mehrtägige Nuclearban-Tour starten.

Nuclearban-Radtour 2024

 

Plastik-Laubsäcke noch bis Jahresende

Seit Herbst 2023 stellt der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) die Grünabfallentsorgung von Plastik- auf Kraftpapiersäcke um. In den Verkaufsstellen sind daher seit Herbst 2023 nur noch die neuen Kraftpapiersäcke erhältlich. Dennoch können auch die orangefarbenen Plastik-Laubsäcke des EMO weiterhin verbraucht werden. Bis Ende 2024 werden vom beauftragten Entsorgungsunternehmen  bei den Grünabfalltouren sowohl die neuen Kraftpapiersäcke, als auch die Plastiksäcke eingesammelt, um Restbestände an bereits erworbenen Säcken zu verbrauchen. Der Landkreis kündigte an, dass ab 2025 ausschließlich die  Grünabfälle in Kraftpapiersäcken eingesammelt werden.

Mit der Umstellung von Plastik- auf Kraftpapiersäcke erfülle der Landkreis den Anspruch der europäischen Strategie zur Vermeidung von Plastikabfällen. Die neuen Säcke könnten nunmehr mit den Grünabfällen rückstandslos kompostiert werden. Das sorge zum einen für eine höhere Qualität des erzeugten Komposts, zum anderen entfalle die Entsorgung der Kunststoffsäcke, die zumeist durch Verbrennen erfolgte.

 

Strausbad geschlossen

Das Hallenbad „Strausbad“ in der Wriezener Straße ist am 23. Mai erneut geschlossen worden. Das hat die Strausberger Bäder GmbH am gleichen Tag mitgeteilt. Bei einer aktuellen Trinkwasserbeprobung sei Legionellenbefall im Duschwasser festgestellt worden. Deshalb habe das Gesundheitsamt des Landkreises die Nutzung der Duschen mit sofortiger Wirkung untersagt, erläuterte Markus Derling, Geschäftsführer der Bäder GmbH. Wie er weiter mitteilte, würden alle notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung der Situation eng mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Ein Zeitpunkt für die Wiedereröffnung der Schwimmhalle könne noch nicht benannt werden.

Rückblick, Ausblick und Ehrungen beim Jahresempfang

Bürgermeisterin Elke Stadeler und der Standortälteste der Bundeswehr in Strausberg Brigadegeneral André Abed haben am 22. Mai zahlreiche Gäste zum traditionellen Jahresempfang von Stadt und Bundeswehr begrüßt. Gekommen waren unter anderen Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, Politikerinnen und Politiker von Bundes- und Landtag sowie kommunalen Vertretungen, Abgesandte von Firmen, Institutionen, Verwaltungen sowie aus den in Strausberg beheimateten Dienststellen der Streitkräfte und den Partnerstädten Debno (Polen), Frankenthal (Rheinland-Pfalz) und Terezin (Tschechien).

BegrüßungDie Bürgermeisterin zog Bilanz über das zurückliegende Jahr mit Millioneninvestitionen in Schulen, Straßenbau, Schwimmhallensanierung, neu entstandenen Wohngebieten und einigem mehr. Sie sagte zugleich den scheidenden Kommunalpolitikern Dank. Gemeinsames Ziel mit der Verwaltung sei es gewesen, etwas für die Stadt zu erreichen, sagte sie. Sie hoffe, dass dies in neuer Zusammensetzung nach der Wahl am 9. Juni so bleibe. Zugleich sprach sie schon vorab allen Helfern Dank aus, die am Wahltag mit dafür sorgen, diese „Herausforderung“ zu bestehen.

Bundeswehr will 60 Millionen investieren

General Abed berichtete, dass die Bundeswehr in Strausberg unter anderem am Aufbau ihrer neuen Brigade in Litauen beteiligt ist. Die ersten Soldaten sind mittlerweile dort, bis 2027 soll die Stationierung abgeschlossen sein. Zudem erinnerte er daran, dass in Strausberg Unterstützung für die Ukraine koordiniert wird. In den nächsten fünf Jahren würden in den Standort fast 60 Millionen Euro investiert, ein großer Happen davon zum Beispiel in ein Rechenzentrum. Leider werde ein ähnliches Projekt in der Barnim-Kaserne nicht mehr verfolgt, berichtete er. Außerdem kündigte er an, dass das Wohnheim in der Wriezener Straße auf einen modernen Stand gebracht werde.

Brandenburgs Regierungschef bescheinigte Strausberg eine „beeindruckende Entwicklung“. Zudem habe er den Eindruck, dass hier alles „sehr harmonisch“ laufe. Man müsse gemeinsam den steigenden Erwartungen gerecht werden und die Infrastruktur ausbauen. Gerade die Angehörigen der Bundeswehr verdienten für ihren schweren Dienst mit nun höherem Risiko beste Rahmenbedingungen. Ähnliches gelte für die Feuerwehren, denn auch die Kameraden setzten Gesundheit und eigenes Leben aufs Spiel. Das Land wolle alles tun, dass Soldaten und Feuerwehren der Dienst so leicht wie möglich gemacht werde, versicherte er.

Strausberg bekommt Brauerei

In ihrem Ausblick auf die kommenden Monate erwähnte die Bürgermeisterin unter anderem die Baustelle für das Bundesverwaltungsamt am Flugplatz sowie den 30-Minuten-Takt der Regionalbahn 26 ab Jahresende bis Müncheberg. Erfreut erwähnte sie, dass auch die Bundeswehr die weiteren Ausbaupläne der Ostbahn für wichtig halte. Dies lasse hoffen, derzeitige Bremser beim Bund zu überzeugen. Denn auch für den 20-Minuten-Takt der S-Bahn habe das Wort der Bundeswehr eine entscheidende Rolle gespielt, machte sie deutlich.

Für ihren Redepartner hatte sie zudem noch einen besonderen Hinweis: Abed hatte sich beim Empfang 2023 eine Brauerei in der Stadt gewünscht. Ein Grundstück im Gewerbegebiet sei an die Woltersdorfer Schleusenbrauerei verkauft, in Kürze werde der Bauantrag für einen Produktions- und Lagerstandort mit Verkauf gestellt, gab sie aktuelle Informationen weiter. Sie hoffe, dass der Antrag beim Bauordnungsamt dann auch zügig bearbeitet werde. „Sie sehen, ich bekomme hier Druck“, sagte sie mit einem Augenzwinkern in Richtung Kreisverwaltung.

Je vier Frauen und Männer ausgezeichnet

Der Empfang wurde zugleich genutzt, um verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger auszuzeichnen. Der Sportehrenbrief für besondere Leitungen in ihren Vereinen ging an Kerstin Braun vom SV Gartenstadt, Karoline Engler vom TSC und Laura Breuer vom Fanfarenzug des KSC.

Sportehrenbriefe

Mit einer Eintragung ins Ehrenbuch wurden Wojciech Legieza von der Freiwilligen Feuerwehr, Sebastian Kreyßig vom Verein RGU 1260, Bärbel Gsell von der Volkssolidarität, der langjährige Kommunalpolitiker und Kreissportbund-Aktivist Dieter Schäfer sowie der Schwimmmeister und langjährige Chef der Strausberger Bäder GmbH Fred Thaleiser gewürdigt.

Ehrenbuch1

Ehrenbuch2

Umrahmt wurde die Veranstaltung vom KSC-Fanfarenzug, vom TSC Strausberg, dem KSC-Tanztheater, der Kreismusikschule sowie Sänger/Songwriter Frank Oderland. Nach dem offiziellen Teil war beim Sommerfest im Außenbereich Zeit für angeregte Gespräche. Sparkasse, Stadtwerke, Strausberger Wohnungsbaugesellschaft und andere Strausberger Firmen trugen als Sponsoren zum Gelingen des Abends bei.

Fanfarenzug

Tanztheater

Frank Oderland

TSC

Erfolgreicher Fanfarenzug

Dem Fanfarenzug des KSC Strausberg ist die Generalprobe des neuen Programms für die Weltmeisterschaft Ende Juni geglückt. Beim internationalen Masch- und Showwettbewerb um den Titel “Kampioen de Lage Landen” zu Pfingsten in der belgischen Partnerstadt Hamont hat das Ensemble erfolgreiche Auftritte hingelegt. So gewannen die Strausberger mit ihrer bislang besten Wertung von 93,33 die Show-Konkurrenz in ihrer Kategorie. „Wir hatten noch nie so viele Punkte“, freuten sich Beteiligte. „Über 80 Punkte sind schon gut, über 90 eher selten. Das ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Fanfarenzug in Hamont

Der Fanfarenzug in Hamont                                                       Foto: Marcel Ristau

Überdies wurde der KSC in der Disziplin Marsch- und Standspiel Dritter mit 90,63 Zählern, konnte auch mit dem neu einstudierten Titel „Trial by fire“ punkten, den Lucas Wollermann und Kevin Thürmann geschrieben haben. Die Strausberger wurden am Ende mit dem Prädikat „Gold mit Auszeichnung“ bedacht und bekamen die „André Rijcken“-Ehrentrophäe verliehen. Die nach dem Gründer der Marsch- und Show-Wettkämpfe benannte Trophäe wird an die Punktbesten verschiedener Klassen vergeben. „Die hatten wir schon lange nicht mehr“, berichteten Aktive. Schließlich bekam Florian Beiler aus den Strausberger Reihen noch den Ehrenpreis der Stadt Hamont für den besten Stabführer. Rund 40 Gruppen hatten um Siege und gute Punktzahlen gekämpft.

mit den Preisen; Florian Beiler, Kevin Thürmann und Lukas Wollermann (v.l.)

mit den Preisen: Florian Beiler, Kevin Thürmann und Lucas Wollermann (v.l.);                                                                                         Foto: Fanfarenzug

Ensemble als Partnerschaftsbotschafter

Am Vorabend der Wettkämpfe hatte der Fanfarenzug bereits am „Tattoo“ teilgenommen, einer Abendveranstaltung, bei der sich nur ausgewählte Vereine dem Publikum präsentieren dürfen, da noch ohne Bewertung.

Am Sonntag gab es noch eine Überraschung für Bürgermeisterin Elke Stadeler, die ebenfalls nach Belgien gereist war, und die rund 70 Personen starke Strausberger Delegation. Im Hamonter Stadtgebiet sind zuletzt mehrere Stromkästen mit Graffiti-Motiven besprüht worden. Ein Bild ist der Partnerschaft mit Strausberg gewidmet. Und als Botschafter dieser Zusammenarbeit sind Bläser vom Fanfarenzug zu sehen. Der Stromkasten wurde – begleitet von einem kleinen Fanfarensignal – von den Bürgermeistern der beiden Städte enthüllt.

Fanfarenzug in Hamont, Enthüllung Stromkasten

Nun bereitet sich das KSC-Ensemble auf die Weltmeisterschaft der World Association of Marching Showbands (WAMS) vom 28. bis 30. Juni in Rastede in Niedersachsen vor.

Badestellen startklar für die Saison

Dem Badespaß in Märkisch-Oderland steht 2024 nichts im Weg. Zum Start der offiziellen Badesaison im Mai bestätigen die regelmäßig durchgeführten Beprobungen sehr gute Wasserqualität an den ausgewiesenen Badestellen. Das Gesundheitsamt überwacht die Stellen, die der EG-Richtlinie und der Brandenburgischen Badegewässerverordnung entsprechen.

Im Landkreis sind für die Saison 2024 folgende Badestellen ausgewiesen:

  • Baggersee, Gusow
  • Bötzsee, Eggersdorf, Strandbad
  • Dieksee, Falkenhagen
  • Freibad, Zechin
  • Gabelsee, Falkenhagen
  • Großer Däbersee, Waldsieversdorf, Volksbad
  • Großer Klobichsee, Münchehofe
  • Großer Trepliner See, Petershagen
  • Großer Stienitzsee, Hennickendorf
  • Hohenjesarscher See, Alt Zeschdorf
  • Klostersee, Altfriedland
  • Schermützelsee, Buckow, Strandbad
  • Schwarzer See, Falkenhagen
  • Straussee, Strausberg, Liegewiesen Nord-Badstraße
  • Vorder- oder Haussee, Obersdorf
  • Waldbad, Wriezen
  • Weinbergsee, Diedersdorf

An diesen ausgewiesenen Badestellen sind Informationstafeln aufgestellt. Diese Tafeln enthalten auf beiden Seiten aktuelle Ergebnisse der Beprobungen, Informationen zum betreffenden See und Baderegeln. Alle ausgewiesenen Badestellen im Landkreis wurden in die Kategorie „Ausgezeichnete Badewasserqualität“ eingestuft. Ein entsprechendes Symbol ist auch auf jeder Tafel zu finden.

Allen anderen Badestellen, die nicht im Amtsblatt ausgewiesen sind, jedoch seit Jahren kontrolliert und beprobt werden, überwacht das Amt im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes nach dem Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz. Es führt zudem regelmäßig Nachkontrollen durch. Bei Bedarf werden vor Ort Hinweise angebracht, die empfehlen, auf das Baden zu verzichten. 

Weitere Informationen, das Amtsblatt des Landes Brandenburg mit den ausgewiesenen Badestellen sowie die Badestellenkarte sind im Internet veröffentlicht unter: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/themen/verbraucherschutz/wasserhygiene/badegewaesser/ sowie https://badestellen.brandenburg.de/ 

Fähre startet wieder

Rechtzeitig vor Pfingsten sind die Reparaturen an der Strausseefähre erfolgreich abgeschlossen worden. Der Fährverkehr werde ab dem 17. Mai wieder planmäßig aufgenommen, teilte die Strausberger Eisenbahn als Betreiber am Morgen des Starttages mit. Fahrgäste könnten fortan wieder täglich ab 9.20 Uhr die Überfahrt genießen und das Altstadtpanorama vom Wasser aus bewundern,  hieß es.

Am 6. Mai war der Betrieb der Fähre aufgrund einer technischen Störung kurzfristig eingestellt worden. Es gab Probleme im Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Seilscheiben. An den erst bei der Inspektion und Wartung im März gewechselten Scheiben mussten Nacharbeiten vorgenommen werden, damit die Seile verschleißarm, ohne Bremswirkung und ohne Quietschen darüber laufen.

Straße wieder frei

Nach Instandsetzung ist die Friedrich-Ebert-Straße jetzt wieder frei befahrbar. Die Bauarbeiten sind vorfristig abgeschlossen worden. Die Strecke zwischen Krumme und Schillerstraße war im Vorfeld der bevorstehenden grundhaften Ausbauarbeiten in der Berliner Straße neu asphaltiert worden. Die Arbeiten hatten nach Ostern begonnen und sollten bis Ende Mai andauern. Es wurde das wellige alte Kleinpflaster entfernt und ein Stück alter Asphalt abgefräst und eine neue Fahrbahn bzw. Decke eingebaut.

Ebert-Str.

Saisonstart beim Bootsverleih

Kurz vor Himmelfahrt ist der Bootsverleih der Strausberger Bäder GmbH in die Saison 2024 gestartet. Von der Seepromenade neben dem Freibad aus können Interessierte nunmehr wieder per Kahn oder Tretboot den Straussee und seine Umgebung erkunden und genießen.

Der Bootsverleih ist ab sofort und bis auf Weiteres täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Bei schönem Wetter wird die Öffnungszeit um eine Stunde bis 19 Uhr verlängert. Später im September ist von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Boote können übrigens auch vorab zu den Öffnungszeiten per Telefon (Tel. 0155 60131780) bestellt werden. Unter der Nummer werden zudem Fragen beantwortet.

Bootsverleih

Die Preise sind konstant geblieben. Pro Stunde werden fünf Euro fällig, für einen halben Tag (fünf Stunden) 20 Euro und für einen kompletten Tag 40 Euro. Wer zu spät zurückkommt, muss nachzahlen – 1,50 Euro je überzogene Viertelstunde.

Bernd Schroeder von der Bäder GmbH weist an dieser Stelle darauf hin, dass das Freibad auch 2024 geschlossen bleibt. Allerdings ist die Schwimmhalle Strausbad seit Ende April wieder geöffnet.

Neues zum Funkmast in Gladowshöhe

Die Deutsche Telekom hat nunmehr einen neuen Standort für einen Mobilfunkmast im Hohensteiner Ortsteil Gladowshöhe im Auge. Wie Markus Czychi, Fachbereichsleiter Technische Dienste der Verwaltung, im Ortsbeirat informierte, sei im Februar ein Bauantrag für ein Flurstück in der Nähe der Trafostation gestellt worden. Es gebe allerdings noch keine Antwort vom Bauordnungsamt. Ein zunächst angedachter Platz war abgelehnt worden, weil dafür Waldumwandlung nötig gewesen wäre, fügte er hinzu.

Der Mast soll Gladowshöhe und Umgebung mit Mobilfunk zunächst im 4G- und später 5G-Standard versorgen. Angedacht seien Datenraten von 75 MBit/s. Bislang sind Gespräche und Datenübertragung via Mobilnetz dort schwierig.

Geld für Hohensteiner Vereine

Hohensteins Ortsvorsteher Jens Knoblich musste bei der Ortsbeiratssitzung am 7. Mai mehrmals seinen Platz am Tisch räumen. Er ist seit einiger Zeit auch Chef des Dorfvereins und nahm deshalb nicht an der Abstimmung teil, wenn es um Anträge des Vereins ging. Der hat unter anderem um Geld aus dem Ortsteilbudget für weitere Ausstattung im Dorfgemeinschaftshaus und den Sportplatz gebeten. Dies wurde auch bewilligt. Angeschaft werden sollen für den Sportplatz Gartengeräte, Werkzeuge und eine Kabeltrommel und für das Dorfgemeinschaftshaus ein großer Monitor, der den Beamer ersetzt. Außerdem sollen abschließbare Schränke für  Dorfverein und Countrydancer als regelmäßige Nutzer sowie die Gladowshöher Siedler gekauft werden.

Überdies erhält der Dorfverein einen Zuschuss von 1500 Euro für das Erntefest im September und „weitere Maßnahmen“. Mehrere Arbeitsgruppen sind schon mit der Vorbereitung der Jubiläumsausgabe beschäftigt. Bei der 30. Auflage will man den Gästen etwas Besonderes bieten, kündigte Knoblich an. Überdies will der Verein Aktivitäten für Senioren sowie Kinder und Jugendliche unterstützen.

Weitere 800 Euro erhält laut Beschluss des Ortsbeirats der Gladowshöher Siedlerverein für  das diesjährige Sommerfest. 500 Euro wurden für die Countrydancer bewilligt. Sie richten Mitte Juli den Hohenstein-Pokal im Fußball mit Freizeitmannschaften aus.


„Judith“ auf der Theaterbühne

Die Andere Welt Bühne bereichert das kulturelle Angebot Strausbergs. In manchen Fällen macht sie die Fahrt in die Bundeshauptstadt entbehrlicher. Zum Beispiel, um Kultur und Theater zu genießen.  Im Mai ist auf dem alten Postgelände an der Garzauer Straße mehrmals das Stück „Judith – Die mit dem Schwert“ zu erleben.

Holofernes, ein assyrischer Feldherr, verbreitet Angst und Schrecken und belagert die Stadt Betulia. Judith kann ihre weiblichen Reize dafür einsetzen, den Holofernes zu enthaupten und damit große Not von ihrem Volk abwenden. In den Hauptrollen: Ines Burdow und Melanie Seeland, die als doppelte Judith ausdrucksstark und stimmgewaltig ins Zwiegespräch treten.  Unterstützt werden sie dabei von filmischen Einspielungen.

Szene aus "Judith - die mit dem Schwert" nach Hebbel in der Anderen Welt Bühne, r. Melanie Seeland; Foto: Thomas DeuseDie Schauspielerinnen bringen die biblische Geschichte in Bezug zur Gegenwart mit Fragen zur Rolle der Frau und zum Feminismus. Denn es heißt: „Ein Weib ist ein Nichts, nur durch den Mann kann sie etwas werden, nur durch ein Kind, das sie gebiert!“ Doch die Realität ist eine andere: Judith ist eine Frau, die etwas vollbracht hat, ihre Rolle infrage stellt und zu Diskussionen anregt.

Weitere Vorstellungen sind am 5. Mai um 15 Uhr sowie 11. und 25. Mai, jeweils um 19:30 Uhr. Im Juni kommt das Sück am 1., 21. und 29. auf die Bühne. Karten kosten 15 Euro bzw. 12 Euro ermäßigt.

Tickets: karten@dieandereweltbuehne.de; Kartentel. 01516 7761074; www.dieandereweltbuehne.de

Schlendern, schauen, shoppen

Wieder einmal gutes Wetter,  Markt- und Gastrostände, offene Geschäfte sowie ein Bühnenprogramm – das waren die Zutaten für das Frühlingsfest in der Altstadt 2024. Viele Strausbergerinnen und Strausberger schlenderten durch die Große Straße. Die war zwar nicht ganz so voll wie bei manch vorangegangenem Fest, dafür konnte man gut flanieren und alle Angebote links und rechts des Weges begutachten.

Frühlingsfest

Mehr als 50 Schausteller und Händler hatten zwischen Grün- und Klosterstraße sowie am Markt Stände aufgebaut. Sie boten von Handwerklichem wie Körben oder Keramik über Kulinarisches wie Bratwurst, Eis, Kaffee und Getränke bis zu Gesundheits- und Fitnessofferten. Außerdem waren etwa 20 Geschäfte geöffnet. Für ein Päuschen waren die Außenbereiche der Cafés gefragt, insbesondere die schattigen Plätze. Und das mannsgroße Eichhörnchen Frieda zog etliche Blicke auf sich, schüttelte etliche Hände und posierte für Fotos.

Frieda

Auch Informationen und Modenschau

Gäste konnten sich ansonsten am Schachbrett versuchen, an einem Kuchenbbasar die Anne-Frank-Oberschule unterstützen und an verschiedenen Stellen Informationen einholen. So präsentierte der Festsaal-Verein Ideen für das derzeit leer stehende denkmalgeschützte Gebäude neben der Schwimmhalle. Die Andere Welt Bühne verteilte Flyer mit ihrem Theaterprogramm. Erstmals dabei war die Selbsthilfekontaktstelle Rekis. „Es ist ein Test. Ich hatte schon vor dem eigentlichen Start des Festes erste Gespräche“, berichtete Leiterin Christin Gerlach, die auch auf die Angebote der Familien- und Selbsthilfetage aufmerksam machte.

In der Spittelgasse verfolgten vor allem Frauen die Modenschau der Mode-Kommode. Inhaberin Janett Krabbe erläuterte die  aktuelle Kollektion und passendes Beiwerk. Sie lobte ihren Vermieter, denn bis in die Nacht zuvor war noch am Standort gewerkelt worden: So waren die Gerüste vom Malern der Fassade noch rechtzeitig verschwunden und über der Gasse hingen wieder die bunten Schirme.

Auf der Hauptbühne am Markt sorgte die Band „The Hits“ mit Musik von heute und gestern für Unterhaltung.  Zwischendurch zeigten Gruppen der Altlandsberger Tanzschule Step & Dance Discodance, Breakdance und anderes aus ihrem Repertoire. Sie waren etwas früher am Start, weil einige anschließend bei der Meisterfeier der Eisbären Berlin einen weiteren Auftritt hatten. Am 4. Mai ist die Schule in der Halle der Hegermühlen-Grundschule beim Regionalausscheid im Black DiscoDance erneut zu erleben. Musik gab es überdies an der Mücheberger Straße. Dort spielte die „One man band & Co.“ Schlager, Country- und Pop-Klassiker.

Step&Dance-Auftritt am Markt

Auto fahren ohne eigenes Auto

Ein weiterer kleiner Beitrag zur angestrebten Verkehrswende wird jetzt in Strausberg geleistet. Die Strausberger Eisenbahn (STE) und die Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG) haben in der Artur-Becker-Straße 14 den ersten Drive MOL Carsharing-Standort in Betrieb genommen.  Vor dem SWG-Mieterbüro ist nun ein E-Auto der Marke Mazda MX 30 stationiert. Zu den Dienstzeiten können die SWG-Verwalter damit zu ihren Terminen fahren, abends und an Wochenenden steht der Wagen für Bürger bereit.

In Hegermühle kommt in Kürze ein weiteres Auto dazu. Zwei werden in Hennickendorf und Rüdersdorf postiert, denn auch die Gemeinde ist ein Partner. Ein fünfter Wagen wird später in der Nähe des Bahnhofs Strausberg stehen. Er hat keinen Hauptnutzer und ist die Reserve, falls einer der anderen zur Inspektion oder Reparatur muss.

Bürgermeisterin Elke Stadeler dankte den kommunalen Unternehmen für ihre Initiative. Sie hoffe, dass das Modell bei der eher skeptischen Bürgerschaft erfolgreich sei. „Man muss nicht mehr zwingend ein Auto kaufen, um mobil zu sein“, sagte sie.

Teilen statt besitzen ist die Devise bei Drive MOL. „Das Auto steht fast 23 Stunden am Tag nur herum“, machte STE-Chefin Irina Kühnel deutlich. Man versuche hier, Anforderungen zu kombinieren. Denn in Kleinstädten seien Sharing-Modelle nicht so leicht zu etablieren  wie in Berlin oder anderen Großstädten. Sie hob hervor, dass  bei Drive MOL ein hoher Digitalisierungsgrad erreicht sei. Die Registrierung erfolgt online, die Führerscheinprüfung übernimmt KI und die Nutzung erfolgt ohne Schlüssel mit App oder Karte.

SWG-Chef Markus Derling verwies auf die CO2-Vermeidung durch E-Autos und lobte die Kooperation im Verbund der Stadtwerke-Gruppe. Er äußerte seine Hoffnung, dass andere Firmen oder Institutionen dem Beispiel folgen und das Projekt ein Erfolg wird. Schließlich gebe es große Wohngebiete rings um die Standorte. Vielleicht könne man mit Drive MOL die Hemmschwelle senken und dafür sorgen, dass der eine oder andere ganz auf ein Auto verzichte. „Jedes Projekt beginnt mit dem ersten Schritt.“

Billig ist Autofahren mit dem Modell indes nicht. im Kurztarif kostet die Stunde 5,85 Euro plus 0,20 pro Kilometer. Wer einen ganzen Tag bucht, zahlt 78 Euro plus ebenfalls die Kilometer.

Drive MOL

Radtour mit Stop am Flugplatz

Auf sehr großes Interesse ist am 28. April die Strausberger Radtour zum Sattelfest, dem Anradeln in der S5-Region, gestoßen. Thomas Deuse, in der Stadtverwaltung Ansprechpartner für Radverkehr, hatte mit 30 bis 40 Teilnehmenden gerechnet. Am Treffpunkt am S-Bahnhof Stadt fanden sich aber doppelt so viele ein. So rollte eine lange Radlerschlange von dort durchs Gewerbegebiet zum Flugplatz, wo eine Betriebsbesichtigung beim Luftfahrtunternehmen Aerotours verabredet war.

Stop bei Aerotours

Die GmbH ist seit knapp 25 Jahren in Strausberg ansässig, seit etwa dreieinhalb Jahren in einem Neubau in der Lilienthalstraße. Sie bietet eine Flugschule, Rund- und Geschäftsflüge und eine Flugzeugwerft. Rund 15 Beschäftigte arbeiten in dem Unternehmen, das knapp 20 eigene Maschinen hat. Manche davon bekam die Gruppe in der Halle zu Gesicht, mit Erläuterungen von Kaan Konyali, Verwaltungsleiter der Flugschule. Der 24-Jährige frühere Berliner wohnt inzwischen in Strausberg – in der Altstadt.

an einer DA 42

Er zeigte den Gästen auch das beste Stück der Firma, den selbst entwickelten Simulator für das Verkehrsflugzeug Airbus A 320 Neo. An dem werden spätere Piloten für solche Maschinen ausgebildet. Derzeit stehe Aerotours in Verhandlungen über eine Kooperation mit einer Fluggesellschaft, ließ er durchblicken. Es dauerte am Ende fast zwei Stunden, ehe alle Fragen beantwortet waren und die Gruppe zur eigentlichen Fahrradtour aufbrach.

Simulator

Die führte in gemächlichem Tempo über Wilkendorf, Gielsdorf, Wesendahl, Bruchmühle und Fredersdorf zum Ziel am Dorfanger in Petershagen. Bei einem letzten Zwischenstopp verteilte Deuse ein kleines Geschenk, eine Kettenverschleißlehre. Zudem warb er für seinen WhatsApp-Kanal mit Radel- und anderen Tipps.

Nach insgesamt fast vier Stunden und knapp 30 Kilometern rollten die Strausberger ein, als gerade die Fredersdorfer Einradtruppe Kunststücke für das Publikum zeigte. In Petershagen war für alle Radfreunde ein buntes Programm mit Musik und Informationen sowie gastronomischer Betreuung vorbereitet. 2025 wird Strausberg das Sattelfest ausrichten.

Kontakt zum Ansprechpartner Radverkehr: Radfahren@stadt-Strausberg.de

Touristinfo verlängert Öffnungszeiten

Mit dem Beginn der Sommerperiode stellt die Stadt- und Touristinformation Strausberg wieder auf die entsprechenden Öffnungszeiten um. Von Mittwoch, 2. Mai, bis zum Ende der Sommersaison ist dann Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Am 1. Mai bleibt die Touristinformation an der Straßenbahn-Endhaltestelle Lustgarten allerdings geschlossen. An diesem Tag können Interessierte das Team beim Frühlingsfest in der Altstadt in der Heinrich-Mann-Bibliothek am Markt antreffen. Dort werden Ausflugstipps vermittelt und Souvenirs verkauft. Eine weitere Ausnahme ist der Feiertag am 9. Mai (Himmelfahrt). An diesem Tag ist die Touristinformation geschlossen.

Für weitere Informationen und Anfragen steht das Team per Telefon oder E-Mail zur Verfügung.

Kontakt: Tel.  03341 311066; touristinfo@stadt-strausberg.de

Neue Technik im Handelscentrum

Im Strausberger Handelscentrum ist am 25. April eine große Stele mit Bildschirm und Moosmodulen montiert worden, der CityBreeze. Eine Firma aus Bestensee hat das nach ihren Angaben rund 45.000 Euro teure Gerät zwischen Telekom-Laden und Moses montiert. Über den Bildschirm flimmert nunmehr Werbung beispielsweise für Veranstaltungen in dem Einkaufszentrum wie Tastings im E-Center oder für Unternehmen im und außerhalb des Centers. Über die Inhalte soll sich die Investition refinanzieren.

Auf der anderen Seite sind vier Moosmodule eingebaut, durch die Luft aus der Umgebung gepumpt wird. Sie wird dadurch gereinigt und gekühlt. Nach Firmenangaben kann die Stele Feinstaubpartikel um bis zu 82 Prozent reduzieren und die Luft um bis zu vier Grad abkühlen. Die Wasserversorgung für die Pflanzen erfolgt über einen eingebauten Tank, der in größeren Intervallen befüllt wird. Das gut drei Meter hohe und ca. 1, 50 breite Gerät kühle wie 21 Bäume. Und es kompensiere CO2 wie elf Bäume, sagt Patrick Schülke vom Hersteller Green City Solutions.

Moosstele   Display

Moosmodule werden regeneriert

Die Firma in Bestensee bekommt via Internet verschiedene Daten über ihr Gerät und steuert es aus der Ferne. Die Moosmodule werden in regelmäßigen Abständen ausgetauscht, können sich in der betriebseigenen Farm regenerieren und kommen dann erneut zum Einsatz. Green City Solutions hat schon verschiedene Einkaufszentren mit solchen Geräten ausgestattet, so Eastside Mall in Berlin, Allee-Center und Plagwitzer Höfe in Leipzig oder eine Tankstelle in Wildau.

Besucher im Handelscentrum bestätigten, dass die Luft in der Umgebung vom CityBreeze kühler wirkt. Vor allem Ältere freuten sich, dass es nun etwa in der Mitte des Centers wieder eine Sitzgelegenheit gibt. Früher gab es an der Stelle mal einen Brunnen, zuletzt nur noch die runde Bank. Von vielen Kunden war indes zu hören, dass ihnen wichtiger wäre, dass leere Geschäftsflächen wieder belebt werden.

Eine Mini-Belebung könnte demnächst passieren: Die Bürgerinitiative zur Erhaltung des Straussees will in Kürze ihre Wasser-Ausstellung in den Schaufenstern des ehemaligen Schuhhofs in der Nähe der Infostele zeigen.

Aufbau

Haltestelle offiziell eröffnet

Die Straßenbahn hält schon seit einigen Wochen an der neuen Station, nun ist sie auch offiziell eröffnet worden. Am 25. April kamen Vertreter von Strausberger Eisenbahn, Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) Aufbau, Land, Kreis und Stadtpolitik zum symbolischen Banddurchschnitt an der Haltestelle Märchenwald. Hier sei „gemeinsam etwas geschafft“ worden, lobte Irina Kühnel, Geschäftsführerin der Strausberger Eisenbahn (STE) GmbH, das Zusammenwirken insbesondere von WBG und STE. 

Die Station erschließt das gleichnamige nahe neue Wohngebiet der WBG. Zugleich bringt sie kürzere Wege zum Nahverkehr für etliche Bewohner des Gebiets zwischen Gustav-Kurtze-Promenade und Thälmannstraße. Man habe sich bemüht, die Station gut in die Umgebung einzupassen, sagte die STE-Chefin. Zugleich ist die Haltestelle barrierefrei und mit vielen Radbügeln ausgestattet. Die werden an anderen Stationen sehr gut angenommen. Insgesamt hat sie rund 275.000 Euro gekostet, die zu 90 Prozent vom Land gefördert wurden.

WBG-Vorstand Frank Wessel sprach von  einem „Herzensprojekt“. Das habe man sich für seine Mieter „doll, gewünscht“. Die hätten jetzt eine gute Alternative zum Auto. Und gerade für Ältere, die nicht mehr so gut zu Fuß seien, sei jeder Meter weniger positiv, hielt er eventuellen Kritikern des zusätzlichen Halts entgegen. Nicht zuletzt sei nun eine ordentliche Querung der Bahnstrecke vorhanden, so dass verbotene Wege nicht mehr genutzt werden müssten.

Carsta Göring (WBG), Irina Kühnel (STE), Frank Wessel und Ernst Czerny (beide WBG/v. l.) stoßen auf das Gemeinschaftsprojekt an.

Eröffnung: Carsta Göring (WBG), Irina Kühnel (STE), Frank Wessel und Ernst Czerny (beide WBG/v. l.) stoßen auf das Gemeinschaftsprojekt Haltestelle Märchenwald an.

Die Haltestelle ist wie die meisten anderen nun als Bedarfshalt ausgewiesen. Die Tram stoppt nur, wenn Fahrgäste auf dem Bahnsteig stehen oder in der Bahn  den Aussteigewunsch per Knopfdruck vorab signalisieren. Durch die Umstellung wurde die nötige Zeit für den zusätzlichen  Halt gewonnen.

 

 

Bürgermeisterin gratuliert zum 101.

Elfriede Richter hat am 23. April in der ProCurand Seniorenresidenz Jenseits des Sees ihren 101. Geburtstag gefeiert. Die Jubilarin, die seit 1965 in Strausberg lebt, ist damit die älteste Bewohnerin der Einrichtung. Auch Bürgermeisterin Elke Stadeler ließ es sich nicht nehmen, persönlich ihre Glückwünsche zu dem nicht alltäglichen Alter zu übermitteln. Ebenso gratulierten Einrichtungsleiterin Janine Tiedemann und Karla Plieth, Leiterin der Sozialen Betreuung. Zudem gab es ein Ständchen der erst in diesem Monat gegründeten Singegruppe der Residenz.

Elfriede Richter stammt aus dem heutigen Tschechien und musste 1945 umsiedeln. Über die Stationen Zittau und Halle kam sie später nach Strausberg. Beruflich war sie als Buchhalterin und in der Wohnungsverwaltung tätig. Sie hat eine Tochter und einen Sohn, und die Familie ist mit fünf Enkeln und bislang elf Urenkeln inzwischen so verzweigt, dass der Stammbaum an der Wand im Zimmer hilfreich ist, den Überblick zu behalten.

Seit 2019 lebt Elfriede Richter in der Residenz. „Das Essen schmeckt, ich kann gut schlafen und die Kinder sind nicht zu weit weg, so dass sie mich besuchen können“, zeigte sich die Jubilarin mit ihrer Lebenssituation ganz zufrieden.

Elke Stadeler gratuliert Elfriede Richter zum 101.

Neue Souvenirs aus Strausberg

In der Stadt- und Touristinformation Strausberg am Lustgarten sind ab sofort neue Straußen-Figuren als Souvenir erhältlich. Die Strausberger Wappentiere sind ca. 15 Zentimeter groß und werden in drei Farben angeboten: in Goldgelb, in Blau und in Rot mit mehreren Nuancen. Die beiden einfarbigen sind für fünf Euro zu haben, die mehrfarbigen für 7,50 Euro. „Ich bin schon gespannt, wie sie bei unseren Gästen ankommen“, sagt die Chefin der Touristinfo Anna Dünnebier.

STrauß-Figuren

Die Figuren bestehen aus Biokunststoff (Maisstärke) und Beine, Hals und Kopf sind beweglich. Gefertigt wurden die Strauße von einem regionalen Partner – 3D Diel aus Strausberg. Sie seien „ein echter Hingucker im Regal“, bescheinigt Anna Dünnebier. Zunächst habe sie nur eine geringe Stückzahl zum Testen geordert, aber sie könne jederzeit nachbestellen. Wenn sich andere Farbwünsche abzeichneten, könnten diese gegebenenfalls zusätzlich ins Sortiment aufgenommen werden, kündigte sie an.

Kontakt: Tel. 03341 311066  

Die Schwimmhalle wird 50

Wenn am 22. April das Strausbad nach Sanierungsarbeiten wieder öffnet, kann die Schwimmhalle auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Seit 1974 konnten Strausberger Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste dort ihre Bahnen ziehen. Eröffnungstag war laut früheren Medienberichten der 17. April. Im Vorfeld war ein Beschluss gefasst worden, dass jede damalige DDR-Kreisstadt eine Schwimmhalle erhalten soll.

Die in der Wriezener Straße hatte die Nationale Volksarmee gebaut und finanziert. Deshalb hat die Stadt von damals so gut wie keine Unterlagen. Die Armee nutzte die Halle für militärische Körperertüchtigung der Soldaten. Als Teil des damaligen Kultur- und Sportzentrums der NVA war sie auch Trainingszentrum für Sportschwimmer und Austragungsort für Wettkämpfe. Außerdem absolvierten Schulen in dem 25-Meter-Becken den Schwimmunterricht. Nach Recherchen der Regionalgeschichtsvereins Akanthus wurde bereits 1980 der millionste Gast gezählt.

die Schwimmhalle vor der ersten Sanierung in den 1990ern

die Schwimmhalle vor der ersten Sanierung in den 1990ern                                                                          Foto: Archiv Stadtverwaltung

Von 1991 bis 93 oblag der Bundeswehr die Verantwortung, dann übernahm die Stadt das in die Jahre gekommene Objekt. 1997 musste die Halle wegen erheblicher Schäden erst einmal schließen. Mit gut elf Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie von Bund und Land Brandenburg folgte eine Modernisierung. Im August 1999 wurde die Halle als Strausbad mit Nichtschwimmerbereich, Kleinkindbecken und gut 60 Meter langer Rutsche wiedereröffnet.

Schwimmhalle Strausbad 2004, Blick zum Nichtschwimmerbereich

Strausbad 2004, Blick zum Nichtschwimmerbereich                                                                                    Foto: Archiv Stadtverwaltung

Zwischenzeitlich war das Bad in die städtische Sport- und Erholungspark GmbH integriert. Seit 2005 wird die Halle durch die Strausberger Bäder GmbH betrieben, die seit Ende 2023 zur Stadtwerke-Gruppe gehört.

Strausbad im März 2023

Strausbad 2023

Der langjährige Chef der Bäder GmbH, Fred Thaleiser, schied aus gesundheitlichen Gründen aus. Lange Jahre hatten er und sein Team das städtische Objekt am Laufen gehalten. In den Sommermonaten wurde die Halle jeweils für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten geschlossen. Der finanzielle Aufwand für die Kommune als Eigentümer blieb überschaubar.

Sanierung dauerte länger als geplant

2023 war zunächst eine längere Schließung bis November vogesehen, weil ein Wasserschaden entdeckt worden war. Außerdem sollten in dem Zuge Veränderungen für den Brandschutz vorgenommen werden. Die Bauarbeiten wurden letztlich umfangreicher als angenommen. Überdies gab es zwischenzeitlich Lieferschwierigkeiten für spezielle Fliesen, so dass die Sanierung schließlich bis Anfang April 2024 dauerte. Die Kosten wuchsen von ursprünglich geplanten rund 400.000 Euro am Ende auf knapp eine Million Euro.

Strausbad im Juli 2023

Bauphase 2023: Die Beckenumrandung ist komplett entfernt

Wenn das Strausbad am 22. April, also kurz nach seinem 50. Geburtstag wieder öffnet, werden den Gästen dennoch kaum Veränderungen auffallen. Die Brandschutzumbauten bleiben dem Auge verborgen. Und der Bereich um das Becken, der komplett entfernt worden war, ist optisch so wieder hergerichtet worden wie vorher. Lediglich ein bisschen heller erscheint die Halle, denn sie ist auch frisch gestrichen. Um die Badelustigen kümmern sich dann Betriebsleiter Bernd Schroeder und zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die ersten Gäste nach der Sanierung soll es eine kleine Überraschung geben.

Meysam Darabi vom Planungsbüro Seidel Neuenhagen und René Sauermann aus der Stadtverwaltung im Strausbad

Nach der Übergabe an den Nutzer: Meysam Darabi vom Planungsbüro Seidel Neuenhagen (l.) und René Sauermann, Sachbearbeiter Hochbau in der Stadtverwaltung

Die Eintrittspreise wurden wegen gestiegener Betriebskosten leicht erhöht. Neu eingeführt wird ein Kurztarif: 3,50 Euro für eine Stunde. Vergünstigte Familien- und Mehrtageskarten sind ebenfalls erhältlich. Und noch nicht verbrauchte Tickets von vor der Sanierung sind weiterhin gültig. An vier Tagen pro Woche kann auch wieder die Sauna genutzt werden. Alle Preise und Öffnungszeiten gibt es auf der Internetseite der Bäder GmbH.

Das öffentliche Baden ist übrigens nur ein kleiner Teil der Nutzung des Strausbades: Die Vormittage montags bis freitags gehören in der Regel dem Schulschwimmen, nachmittags trainieren Vereinssportler, am Wochenende früh Tauchclub und Wasserwacht. Außerdem sind in der Woche einige Frühstunden für die Bundeswehr reserviert.

Helfer im Stadtwald

Der Ausschuss für Klima und Umwelt hatte für den 13. April zu einer Pflanzaktion im Strausberger Stadtwald aufgerufen. Angesprochen waren Stadtverordnete, sachkundige Einwohner, interessierte Bürger und das Kinder- und Jugendparlament.

Bei bestem Wetter trafen sich sieben Akteure, darunter drei Stadtverordnete, ein sachkundiger Einwohner und drei Strausberger Bürger mit Stadtförster Heiko Wessendorf an einer Fläche nahe der Schillerhöhe. Nach fachkundiger Einweisung wurden Traubeneichen in zwei Kreisen um eine Mittelpflanze in die Erde gebracht. Jeder Kreis dieser Eichennesterpflanzung  hat 19
Pflanzen. Diese werden später noch durch einen weiteren Kreis mit einer anderen Eichenart ergänzt.  Alle jungen Bäume wurden mit einem Schutzzaunring gegen Wildverbiss gesichert. Wer also in nächster Zeit als Wanderer an der Schillerhöhe unterwegs ist, wird die grünen Hüllen erkennen.

Stadtverordnete und Bürger haben mit Stadtförster Heiko Wessendorf im Stadtwald Eichen gepflanzt: Foto: Sonja Zeymer

Stadtverordnete und Bürger haben mit Stadtförster Heiko Wessendorf im Stadtwald Eichen gepflanzt.                                                                                                               Foto: Sonja Zeymer

Für alle Teilnehmenden war die Aktion eine besondere neue Erfahrung. Man bekommt ein Gespür dafür, wie schwer und zeitaufwendig Waldumbau ist. Alle Beteiligten waren sich einig, diese Aktion zu wiederholen. Dann hoffentlich mit mehr interessierten Helfern. 

Die gesetzten Eichen werden übrigens nicht alle überleben. Aber die, die es schaffen, werden in ca. 150 Jahren stattliche Bäume  sein.

Kuscheldrachen für die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Strausberg hat von der Sparkasse Märkisch-Oderland einen Schwung Kuscheltiere gesponsert bekommen. Sie wurden am 9. April am Gerätehaus von Sparkassen-Vorstandschef Thomas Beutler und seiner Kollegin Manuela Baumgärtner an Stadtbrandmeister Uwe Schmidt und Strausbergs Ortswehrführer Bastian Petzold übergeben.

„Wir fördern gern regionale Akteure und wollen unsere Wertschätzung für die Kameraden ausdrücken“, äußerte Thomas Beutler. Das Feuerwehr-Ehrenamt könne man gar nicht hoch genug schätzen, fügte er hinzu. Jedes Fest könne man indes nicht unterstützen. Solche Projekte wie die Jugendarbeit der Wehr allerdings schon.

Unter anderem da sollen die Kuscheltiere, die dem grünen Feuerwehrdrachen Grisu sehr ähnlich sehen, zum Einsatz kommen. Zum Beispiel wenn in Kindereinrichtungen für die Wehr geworben und ihre Arbeit bekanntgemacht wird. Oder bei Tagen der offenen Tür und ähnlichen Veranstaltungen. Nicht zuletzt gibt es Einsätze, bei denen Kinder betroffen sind. Danach könnten die Drachen zum Beispiel Trost spenden. „Hoffentlich müssen sie dafür nur selten verteilt werden“, wünschte sich Beutler.

Kuscheltiere von der Sparkasse MOL für die Freiwillige Feuerwehr Strausberg; v.l. Thomas Beutler und Manuela Baumgärtner (Sparkasse), Stadtbrandmeister Uwe Schmidt und Ortswehrführer Bastian Petzold

Kuscheltiere von der Sparkasse MOL für die Freiwillige Feuerwehr Strausberg; v.l. Thomas Beutler und Manuela Baumgärtner (Sparkasse), Stadtbrandmeister Uwe Schmidt und Ortswehrführer Bastian Petzold

Früher hatte die Sparkasse Kuscheltiere vor allem für die Polizei gesponsert. Seit rund 20 Jahren konnten die Sicherheitskräfte damit nach Unfällen und ähnlichem Mädchen und Jungen von schlimmen Erlebnissen ablenken. Dem Vernehmen nach gab es aber zuletzt von höherer Stelle Einwände wegen eines Werbesymbols des Kreditinstituts auf den Tieren.

„Wir nehmen sie jedenfalls sehr gern“, bescheinigte Uwe Schmidt. Insgesamt rund 230 Stück können die Strausberger Kameradinnen und Kameraden in nächster Zeit für ihre Zwecke einsetzen.