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Altstadtrundgang

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Stadtrundgang

Der Stadtrundgang durch die inzwischen denkmalgeschützte Altstadt beginnt am „Landsberger Tor“ – neben der Westwand (1) des 1950 abgetragenen Pulverturms. Der Turm gehörte zur benachbarten Zwingeranlage und diente im 18. Jh. der Garnison als Munitionslager.

Der Blick durch das Tor der Sparkasse wird auf die neu sanierte Stadtmauer mit Wiekhaus (2) gelenkt. Der Bau der Stadtmauer begann um 1254. Sie weist eine Gesamtlänge von ca. 1.600 Metern auf, die Höhe beträgt bis zu 6 Meter. 24 Wiekhäuser dienten der Verteidigung.

Geht man den Weg durch dieses Tor bis zum See, gelangt man zur europaweit einzigartigen Personenseilfähre (3) mit elektrischer Oberleitung. Diese verbindet seit 1894 die Stadt mit dem Waldgebiet jenseits des Sees. Naturbelassene Wanderwege, wie der Seesichtenweg, laden zum Spazieren ein.
Der Pylon an der Fähre informiert über die Historie der Stadt Strausberg. Vorbei am ehemaligen Jüdischen Friedhof (4) kehrt man in die Altstadt zurück.

Es geht direkt in die Georg-Kurtze-Straße (früher Ritterstraße), entlang an wunderschönen alten Häusern mit einem kleinen Abstecher zur evangelischen Kirche St. Marien (5).

Um 1250 erbaut, ist die frühgotische Pfeilerbasilika das einzige Gebäude, das aus der Entstehungszeit Strausbergs übrig geblieben ist. Die Gewölbemalereien von 1448, der Schnitzaltar aus dem 16. Jh. und das Orgelprospekt von 1773 sind sehr sehenswert.

Setzt man seinen Weg fort, führt links ein Weg zum Fischerkietz und zur Kietzer Pforte (6). Im 13. Jh. war der Kietz eine Dienstleute-Siedlung zur Burg Struzeberg.
Biegt man nun links in die Klosterstraße, gelangt man zur „Wiege“ Strausbergs.

Burg und später Kloster existieren nicht mehr, so wurde das Areal im 19. Jh. mit interessanten Bauten neu errichtet. Beispielsweise das Gerichtsgebäude (7) – wie alle Backsteinbauten des 19. Jh. erbaut vom Architekten Otto Bertschi – oder die Landarmen- und Invalidenanstalt (8) — heute Amtsgericht.
Weiter entlang der Klosterstraße sieht man auf der linken Seite ein typisch mittelalterliches Ackerbauernhaus (9). Man trifft auf die Große Straße. Hier stand links bis 1828 das Wriezener Tor (10). Biegt man nun rechts in die Große Straße ein, sieht man bald rechter Hand den Markt (11) und oberhalb des Platzes das 1819 im klassizistischen Stil erbaute Alte Stadthaus (12). Es beherbergt heute die Bibliothek und das Standesamt.

In der Geschäftsstraße selbst lädt der Alte Brauhof (13) (Große Straße 18) ein. Dieser ist eines der letzten Zeugnisse der mittelalterlichen Brautradition. Er wurde in einer für die Stadt ungewöhnlichen Feldsteinbauweise errichtet, wie auch weitere sehenswerte neu restaurierte Häuser (Große Str. 20, 65) und neu gestaltete Innenhöfe (Violinenhof, Große Str. 13).

Dem aufmerksamen Besucher werden auch die in der Stadt, besonders in der Großen Straße, verlegten Stolpersteine (14) auffallen, die an die jüdische Bevölkerung erinnern.

Abbiegend in die Müncheberger Straße kommt man zu zwei historischen Siedlungsplätzen:
dem Buchhorst (15), der an der Stadtmauer endet und dem Lindenplatz (16), einem der ältesten Handelsorte der Stadt.

Am Ende der Müncheberger Straße steht das sanierte, ehemalige Torwärterhaus (17) der Garnison. In Höhe des ehemaligen Müncheberger Tors erinnert eine Gedenktafel an die Synagoge.

Zurück über den Lindenplatz und durch die Grünstraße gelangt man an den Ausgangspunkt des Rundgangs. Vom Gebäude der Sparkasse aus sieht man die Alte Post (18) im Neorenaissancestil. Vorbei am Eisenbahndepot, welches eine kleine Bahngeschichte beherbergt, blickt man zum „Lustgarten“, der Endhaltestelle der Strausberger Eisenbahn. Hier befindet sich auch die Stadt- und Touristinformation (19).

Sollten Sie Lust auf mehr Strausberger Geschichte bekommen haben, dann machen Sie doch einen Abstecher zum Stadtmuseum (21). Unterwegs passiert man das Theodor-Fontane-Gymnasium, dahinter befindet sich die historische Seebadeanstalt (20) aus dem Jahre 1925.

Außerhalb der Altstadt warten noch weitere Highlights auf Sie! Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt mit vielen tollen Erlebnissen.

Besuchen Sie unsere reizvolle Stadt bald wieder – wir freuen uns auf Sie!

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