© 2019 Stadt Strausberg

Bauleitplanung

Bauen & Gewerbe

  • Startseite
  • Bauen & Gewerbe
  • Stadtplanung
  • Bauleitplanung

Landes- und Regionalplanung

Die Landes- und Regionalplanung gibt übergeordnete Entwicklungsziele vor, an welche die Ziele der kommunalen Bauleitplanung anzupassen sind. Die  Ziele der Landes- und Regionalplanung sind in den Programmen und Plänen der Bundesländer, bei deren Erarbeitung die Gemeinden beteiligt werden, enthalten (vgl. Landesentwicklungsplan Berlin- Brandenburg, LEP B-B, sowie Regionalplan der Regionalen Planungsstelle Oderland- Spree). Mit dieser Systematik ist eine Einbindung der örtlich zuständigen Gemeinde in übergeordnete planerische Zusammenhänge gewährleistet.

Bauleitplanung

Die Bauleitplanung gehört nach dem Baugesetzbuch (BauGB) zu den Selbstverwaltungsaufgaben der Städte und Gemeinden. Das BauGB verpflichtet diese, die Bauleitpläne (Flächennutzungsplan und Bebauungspläne) in eigener Verantwortung aufzustellen, “sobald und soweit dies für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist”.

Systematik der Bauleitplanung

Die Bauleitplanung ist im BauGB als zweistufiges System ausgestaltet. Es gibt zwei Arten von Bauleitplänen, die in einem hierarchischen Verhältnis zueinander stehen:

Vorschriften zum Umweltschutz

Bei der Aufstellung der Bauleitpläne sind die Vorschriften zum Umweltschutz anzuwenden. Diese sind in § 1 a BauGB- Ergänzende Vorschriften zum Umweltschutz,  aufgeführt. Der naturschutzrechtliche Ausgleich erfolgt durch die Darstellung und  Festsetzung von speziellen Maßnahmen zum naturschutzrechtlichen Ausgleich in den Bauleitplänen.

Weiterhin ist bei der Aufstellung der Bauleitpläne gem. §§ 2/ 2a BauGB eine Umweltprüfung durchzuführen sowie ein Umweltbericht zu erstellen. Im Umweltbericht werden die Belange des Umweltschutzes ermittelt und bewertet. Lediglich für bestimmte Bebauungspläne der Innenentwicklung (§ 13 a BauGB) sowie bei Anwendung des vereinfachten Verfahrens (§ 13 BauGB) wird von der Umweltprüfung und dem Umweltbericht abgesehen.

Ergebnisse werden geladen...

Der Flächennutzungsplan (§ 5 BauGB) ist der übergeordnete Bauleitplan für die gesamte Gemeinde. Er hat die Aufgabe, für das ganze Gemeindegebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Gemeinde in den Grundzügen darzustellen. Der Flächennutzungsplan wird auch als der “vorbereitende Bauleitplan” bezeichnet. Aus dieser Eigenschaft ergibt sich, dass Aussagen im Flächennutzungsplan vor allem die Gemeinde selbst und nicht grundsätzlich schon den Bürger rechtlich binden. So gibt z.B. die Darstellung einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche als Baufläche im Flächennutzungsplan dem betreffenden Eigentümer noch kein Baurecht.

Rechtskräftiger FNP der Stadt Strausberg

Flächennutzungsplan

Bauleitplanung

Die Aufstellung von Bebauungsplänen gehört nach dem Baugesetzbuch (BauGB) zu den Selbstverwaltungsaufgaben der Städte und Gemeinden. Mit diesem Instrument der Stadtplanung wird die bauliche und sonstige Nutzung von Grundstücken in den Städten und Gemeinden vorbereitet und festgelegt. Bebauungspläne regeln in Form von Festsetzungen die bauliche oder sonstige Nutzung von Grundstücken im Stadt- oder Gemeindegebiet. Möglich ist auch die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans (Vorhaben- und Erschließungsplan).

In der Fachgruppe Stadtplanung werden Bebauungspläne erarbeitet sowie alle Bebauungsplanverfahren durchgeführt. In den Bebauungsplanverfahren werden die Öffentlichkeit und die von der Planung berührten Behörden und sonstigen Träger öffentliche Belange beteiligt. In Strausberg wird die Öffentlichkeit i.d.R. frühzeitig im Rahmen einer Erörterungsveranstaltung informiert.

Während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans, die gesetzlich vorgeschrieben ist, können die interessierten Strausbergerinnen und Strausberger für den Zeitraum eines Monats Anregungen und Bedenken vorbringen, über die mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan die Stadtverordneten in der Stadtverordnetenversammlung beschließen. Mit der öffentlichen Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Strausberg (Beilage der Neuen Strausberger Zeitung) wird der Bebauungsplan rechtsverbindlich und dadurch zum Ortsrecht.

Übersicht aller B-Bebauungspläne in der Stadt Strausberg (Stand 2015)

Bebauungspläne in Aufstellung

Rechtsverbindliche Bebauungspläne der Stadt Strausberg

Klarstellungssatzungen

Ergebnisse werden geladen...

Stand: 17.09.2018 – Einladung zur Bürgerversammlung im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung

Bisher:

Gewerbliche Bauflächenentwicklung im Bereich des Gewerbegebietes Strausberg Nord – Ergänzungsfläche westlich des Verkehrslandeplatzes

Frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB sowie Abstimmung mit Nachbargemeinden gem. § 2 Abs. 2 BauGB

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB

Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung

–        Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) des Entwurfs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 59/17 „Kindernachsorgeklinik“ und des Entwurfs der 7. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Strausberg für den Bereich südlich der Ortslage Jenseits des Sees

–        Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 2 BauGB und Abstimmung mit den Nachbargemeinden gemäß § 2 Abs. 2 BauGB zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 59/17 „Kindernachsorgeklinik“

 

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Strausberg hat in Ihrer Sitzung am 03.05.2018 den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 59/17 „Kindernachsorgeklinik“ mit Entwurfsbegründung und Umweltbericht gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt. Ebenso haben die Stadtverordneten den Entwurf zur 7. Änderung des Flächennutzungsplans gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt.

Anlass für die 7. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Strausberg gibt das Vorhaben auf der westlichen Seite des Straussees, südlich angrenzend an die Siedlung Jenseits des Sees eine Rehabilitationseinrichtung für Kinder und deren Familien (sog. Kindernachsorgeklinik) zu errichten.

Das wesentliche Ziel des vorhabenbezogenen Bebauungsplans besteht darin, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer Rehabilitationseinrichtung für Kinder und deren Familien (sog. Kindernachsorgeklinik) in Strausberg im Bereich „Jenseits des Sees“ zu schaffen.

Folgende Unterlagen werden

in der Zeit vom 28.05.2018 bis einschließlich 30.06.2018

im Gebäude der Stadtverwaltung Strausberg, Hegermühlenstraße 58, Raum 3.20 zu jedermanns Einsichtnahme öffentlich ausgelegt sowie im Internet zum Download zur Verfügung gestellt:

vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 59/17 „Kindernachsorgeklinik“:

  1. Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich südlich der Ortslage Jenseits des Sees:

Umweltbezogene Informationen:

Stellungnahmen können schriftlich oder zur Niederschrift vorgetragen werden. Darüber hinaus können die Stellungnahmen auch per Post (Stadtverwaltung Strausberg, Fachgruppe Stadtplanung, Hegermühlenstraße 58, 15344 Strausberg), per Fax (Nr. 03341-381433) oder E-Mail (antje.schwarz@stadt-strausberg.de) eingereicht werden. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Termin für die Einsichtnahme mit der zuständigen Mitarbeiterin, Frau Schwarz, Zimmer 3.20, Tel. 03341- 381322, außerhalb dieser Zeiten zu vereinbaren.


Am 13.03.2018 fand eine Anwohnerversammlung in der Ortslage Jenseits des Sees statt. Die Grundstückseigentümer wurden über den geplanten Ausbau des Amselwegs durch das beauftragte Fachplanungsbüro und den Investor der Kindernachsorgeklinik informiert.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Schwarz unter der Telefonnummer 03341/38-1322 oder unter antje.schwarz@stadt-strausberg.de gern zur Verfügung.

Der Fachbereich Technische Dienste der Stadtverwaltung Strausberg hat im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) zu den beiden Bauleitplanverfahren vorhabenbezogener Bebauungsplan (VEP) Nr. 59/17 „Kindernachsorgeklinik“ und 7. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Strausberg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 21.02.2017 zu einer Erörterungsveranstaltung in das Gebäude der Stadtverwaltung Strausberg eingeladen. 

Auf einer Fläche zwischen der Siedlung Jenseits des Sees und dem Turmgestell soll eine Klinik zur familienorientierten Rehabilitation für krebskranke Kinder und Jugendliche und deren Familienmitglieder entstehen. Zur Schaffung des Baurechts ist die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans gem. § 12 BauGB vorgesehen. Der Flächennutzungsplan muss im Parallelverfahren geändert werden. Das Anhörungsergebnis wird in die weitere Planung einfließen.

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 Abs. 1 BauGB (11.10.2016)

Ergebnisse werden geladen...

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen