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Standesamt

Bürger & Stadt

Sprechzeiten

Dienstag

08.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr


Donnerstag

08.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr

Eheschließung in Strausberg

Kontakt

Die Standesbeamtinnen:

Frau Kerstin Tennius

Tel.: 03341 38 12 33

(Leiterin des Standesamtes)

 

Frau Heiderose Bartusch

Tel.: 03341 38 12 34

Frau Susann Kunja

Tel.: 03341 38 12 44

Kontakt

Urkunden

Hier können Sie Ihre gewünschten Personenstandsurkunden online anfordern.

Nach Beantragung der Urkunde schicken wir Ihnen eine Rechnung. 

Die Urkunde geht Ihnen erst nach Zahlungseingang zu.

Fax: 03341 38 14 45

E-Mail: standesamt@stadt-strausberg.de  

 

Geburtsurkunden:
https://xsta.krz-cottbus.de/xsta2-urkunden/#/gu/12064016

 

Voranmeldung Eheschließung:
https://xsta.krz-cottbus.de/xsta2-urkunden/#/ae/12064016

 

Sterbeurkunden:
https://xsta.krz-cottbus.de/xsta2-urkunden/#/su/12064016

 

Eheurkunden:
https://xsta.krz-cottbus.de/xsta2-urkunden/#/eu/12064016

 

  Lebenspartnerschaftsurkunden:
https://xsta.krz-cottbus.de/xsta2-urkunden/#/lu/12064016

 

Eheschließungsräumlichkeiten

Verehrtes Brautpaar,

mit dem folgenden, kleinen Leitfaden möchten wir Ihnen die Schritte bis zu Ihrem Hochzeitstag erleichtern.
Wir werden bemüht sein, Ihre bevorstehende Eheschließung zu einem außergewöhnlichen Erlebnis werden zu lassen. Wir würden uns freuen, wenn dieses Informationsblatt als Ideengeber eine kleine Hilfe leistet, erfordern doch gerade die Wochen und Tage vor der Eheschließung eine Reihe von großen und kleinen Vorbereitungen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Standesbeamten der Stadt Strausberg

 

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Ohne die entsprechenden Dokumente und Urkunden führt kein Weg in den Hafen der Ehe. Es beginnt mit der Anmeldung zur Eheschließung, die Sie bitte persönlich beim zuständigen Wohnsitzstandesamt einreichen. Es ist dann Ihrem Wunsch überlassen, in welchem Standesamt der Bundesrepublik Deutschland Sie innerhalb der nächsten sechs Monate die Ehe schließen wollen.

Von den Brautleuten sind vorzulegen:

  1. Die beglaubigten Abschriften aus dem Geburtenbuch der Brautleute, erhältlich bei den Standesämtern Ihrer Geburtsorte.
  2. Erforderlich ist eine maximal 10 Tage alte Aufenthaltsbescheinigung der zuständigen Meldestelle. Das gilt auch bei Angabe eines Zweitwohnsitzes.
  3. Schließlich gehört der Personalausweis oder der Reisepass
  4. Wenn Sie bereits verheiratet waren, so ist zu ergänzen:

    die Heiratsurkunde mit dem Auflösungsvermerk der vorherigen Ehe bzw.

    die Heiratsurkunde und der Nachweis über die Auflösung der vorherigen Ehen durch das Scheidungsurteil oder die Sterbeurkunde.

  5. Gemeinsame Kinder erfordern:
    Die Geburtsurkunden, die Vaterschaftsanerkennung, wenn erfolgt, der Sorgerechtsbeschluss.

In unserem Standesamt kann von Montag bis Sonnabend geheiratet werden. Wir freuen uns auf Sie!

Eine Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muss.

Andre Maurois

Wie lasse ich mich eintragen ?

Am 16. Februar 2001 beschloss der Bundestag das „Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften: Lebenspartnerschaften“ (LPartG). Es trat am 1. August 2001 in Kraft. Zuständigkeit und Verfahren regelt seitdem in Brandenburg ein Landesausführungsgesetz (Gesetz zur Regelung der Zuständigkeit und des Verfahrens dem Lebenspartnerschaftsgesetz – LPartG-ZVerfG). Schon solche Abkürzungen lassen ahnen: Es wirft einige Fragen auf. Lesbische und schwule Paare, die ihre Beziehung dauerhaft gestalten und sie zudem staatlich anerkennen lassen wollen, erhalten nachfolgend einige Tipps, die helfen sollen, bei der Antragstellung Zeit und Mühe zu sparen. Zunächst muss klar sein:

Wohin wende ich mich überhaupt ?

Wer eine Lebenspartnerschaft begründen will, muss sich an das jeweils zuständige Standesamt des Hauptwohnortes wenden. Das Standesamt ist im Besitz der entsprechenden Formulare und beurkundet die Lebenspartnerschaft. Dort also muss das Paar dann seinen Antrag stellen. Sollte eine(r) der beiden verhindert sein, reicht eine schriftliche Vollmacht.
Es können auch Paare in Orten die Lebenspartnerschaft begründen, die von den Wohn- bzw. gewöhnlichen Aufenthaltsorten abweichen (z. B. an einem interessanten historischen Ort).

Wenn ein Antrag abgelehnt wird ?

Die Ablehnung eines Antrags muss schriftlich vorliegen. Die Antragstellenden können gegen diese Entscheidung innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen. Würde auch der Widerspruchsbescheid abschlägig beschieden, wäre das Verwaltungsgericht zuständig.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein ?

Die künftigen Lebenspartner müssen volljährig sein. Eine frühere Ehe oder eingetragene Partnerschaft muss aufgelöst sein. Beide dürfen nicht in gerader Linie miteinander verwandt oder Geschwister sein.
Sie müssen eine Erklärung über den Vermögensstand beifügen, den sie für ihre Lebenspartnerschaft wählen. Sollte dies eine Ausgleichsgemeinschaft sein, reicht es, dem Antrag eine entsprechende Erklärung beizufügen. Bei dieser Form des Vermögensstandes – sie entspricht der ehelichen Zugewinngemeinschaft – behalten beide auch nach der Begründung der Lebenspartnerschaft ihr eigenes bis dahin gebildetes Vermögen. Was danach gemeinsam erwirtschaftet wird, muss im Falle einer Trennung durch zwei geteilt werden.
Sind andere vermögensrechtliche Verhältnisse vereinbart, muss ein entsprechender vom Notar beurkundeter Lebenspartnerschaftsvertrag vorgelegt werden.

Welche Nachweise müssen erbracht werden ?

  • Personalausweis oder Reisepass.
  • Erweiterte Meldebescheinigung mit Angabe der Staatsangehörigkeit.
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • Bei früherer Ehe eine beglaubigte Abschrift oder ein Auszug aus dem Familienbuch  

der letzten Ehe oder, falls für diese Ehe kein Familienbuch geführt wurde, die Heiratsurkunde.

  • Bei vorheriger Ehe sind alle früheren Ehen und die Art der Auflösung anzugeben und

nachzuweisen (Scheidungsurteil, Sterbeurkunde). Ist eine vorherige Ehe nicht durch ein deutsches Gericht geschieden worden, so bedarf die ausländische Entscheidung in Ehesachen in der Regel der Anerkennung für den deutschen Rechtsbereich durch das Oberlandesgericht. Die Antragsunterlagen für die Anerkennung der Scheidung sind bei den zuständigen Behörden erhältlich.

  • Bei ausländischer Staatsangehörigkeit bedarf es eines amtlichen Ausweispapiers

oder einer höchstens sechs Monate alten Bescheinigung der zuständigen Behörde des Heimatstaates über die jeweilige Staatsangehörigkeit.

Welcher Name darf angenommen werden ?

Die namensrechtliche Erklärung kann bei der Begründung der Lebenspartnerschaft oder zu einem späteren Zeitpunkt abgegeben werden. Einigt man sich erst später, ist eine öffentliche Beglaubigung durch die zuständige Behörde erforderlich.
Jeder kann seinen Geburtsnamen oder den zum Zeitpunkt der Begründung der Lebenspartnerschaft geführten Namen auch weiterführen. Dem Namen der Lebenspartnerschaft kann der bisher geführte Name vorangestellt oder angefügt werden.

In welcher Form wird eine Lebenspartnerschaft begründet ?

Das Gesetz zur Regelung der Zuständigkeit und des Verfahrens nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz schreibt vor, die Begründung in einer der Bedeutung “entsprechenden würdigen Form” vorzunehmen.

Ausstellung einer Geburtsurkunde für ein neugeborenes Kind

Es werden sämtliche Geburten im Standesamt Strausberg beurkundet, die sich im Zuständigkeitsbereich der Stadt Strausberg ereignen. Die Geburt des Kindes ist dem Standesamt innerhalb einer Woche anzuzeigen.

Für  Kinder, die im Krankenhaus Strausberg das Licht der Welt erblicken, werden die Geburtenanzeigen von den Mitarbeitern des Krankenhauses an das Standesamt Strausberg übergeben.  Die Eltern müssen dann zur Beurkundung persönlich im  Standesamt vorsprechen.

Gebühren

Die Beurkundung der Geburt ist gebührenfrei.

Sie erhalten 3 gebührenfreie Urkunden (Bescheinigungen):

  • Kindergeld
  • Elterngeld
  • Mutterschaftshilfe (Krankenkasse)

Für die Ausstellung von Geburtsurkunden für den privaten Bedarf werden folgende Gebühren fällig:

  • erste Urkunde / auch internationale Urkunde: 10,00 €                            
  • jede weitere zum gleichen Zeitpunkt beantragte Urkunde: 5,00 €
  • Namenserteilung/Einwilligung/Zustimmung: je  30,00 €         
  • Vaterschaftsanerkennung auf Wunsch möglich: 30,00 €        

Benötigte Unterlagen 

Beispiele:
1. Ledige Mutter mit deutscher Staatsangehörigkeit:

  • Personalausweis
  • Aktuelle Geburtsurkunde der Mutter oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • Eventuell vorliegende Vaterschaftsanerkennung und die Sorgerechtserklärung
  • Aktuelle Geburtsurkunde des Vaters oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister
  1. Miteinander verheiratete oder getrennt lebende Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit: (Eheschließung vor  1990 oder 03.10.1990 bis 31.12.2008):
  • Personalausweise
  • Heiratsurkunde bzw. beglaubigte Abschrift Familienbuch (bei Eheschließung zwischen dem 03.10.1990 und 31.12.2008)
  1. Miteinander verheiratete oder getrennt lebende Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit: (Eheschließung ab 01.01.2009)
  • Personalausweise
  • Aktuelle Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister der Eltern
  • Heiratsurkunde
  1. Geschiedene oder verwitwete Mutter mit deutscher Staatsangehörigkeit:
  • Personalausweis
  • Aktuelle Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • Heiratsurkunde mit Auflösungsvermerk (für Ehe bis 03.10.1990 und ab 01.01.2009)
    oder
  • Beglaubigte Abschrift aus Familienbuch (für Ehe ab 03.10.1990 bis 31.12.2008)
  1. Ausländische Staatsangehörige sprechen zur Beurkundung der Geburt Ihres Kindes bitte grundsätzlich im Standesamt vor.  

    Für die Beurkundung der Geburt benötigt das Standesamt Originaldokumente. Bitte besorgen Sie sich fehlende Dokumente rechtzeitig !

    Sollten Sie nähere Informationen wünschen, insbesondere hinsichtlich der Namenserteilung, wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Standesamt.

Das Standesamt Strausberg ist zuständig für Namensänderungen der Bürger, die in Strausberg mit Hauptwohnung gemeldet sind.

Namensänderungen im Zusammenhang mit einer Eheschließung/ Lebenspartnerschaft

  •  Nachträgliche Erklärung zur Namensführung in der Ehe/ Lebenspartnerschaft
  • Voranstellung oder Anfügung des Geburtsnamens oder des zur Zeit der Bestimmung des Ehenamens/ Lebenspartnerschaftsnamens geführten Namens

Namensänderungen für Kinder

  • Namenserteilungen durch den alleinsorgeberechtigten Elternteil
  • Namensänderung bei elterlichem Namenswechsel
  • Namensänderung bei späterer Begründung der gemeinsamen Sorge (Frist:3 Monate)

Sonstige Namensänderungen 

  • Erklärung zur Vor- und Familiennamensführung von Vertriebenen und Spätaussiedlern sowie deren Abkömmlingen und Ehegatten nach § 94 BVFG (b (Bundesvertriebenengesetz).
  • Erklärung zur Vor- und Familiennamensführung von Angehörigen nationaler Minderheiten und weiterer traditionell in Deutschland heimischer Volksgruppen
  • Erklärung zur Angleichung eines nach ausländischem Recht erworbenen Namens, wenn der Name sich fortan nach deutschem Recht richtet.( Artikel 47 EGBGB- Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch)

Es werden alle Sterbefälle beurkundet, die sich im Zuständigkeitsbereich der Stadt Strausberg  ereignen. Diese Beurkundung des Sterbefalls erfolgt im Standesamt bei der Stadtverwaltung Strausberg.

Gebühren

  • Die Gebühr für die Sterbeurkunde beträgt 10,00 €. Jede weitere Urkunde, die im gleichen Arbeitsgang erstellt wird,
    kostet 5,00 €.

Benötigte Unterlagen

  • Es ist empfehlenswert, sich bei Eintritt eines Sterbefalls an einen Bestatter zu wenden, dem dann die Unterlagen zur Beurkundung des Sterbefalls übergeben werden (wie z.B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, evtl. Scheidungsurteil oder Sterbeurkunde des Ehegatten). Der Bestatter zeigt den Sterbefall im zuständigen Standesamt an.

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