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Bürgerbüro

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Kontakt

Tel.: (03341) 38 12 10
Fax: (03341) 38 14 36
buergerbuero@stadt-strausberg.de

Hegermühlenstraße 58, Erdgeschoss
15344 Strausberg 

Bürgerbüro der Stadt Strausberg

Öffnungszeiten

Montag 08:00 Uhr – 14:00 Uhr
Dienstag 08:00 Uhr – 19:00 Uhr
Mittwoch 08:00 Uhr – 14:00 Uhr
Donnerstag 08:00 Uhr – 19:00 Uhr
Freitag 08:00 Uhr – 13:00 Uhr

 

Öffnungszeiten

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Datenschutzänderungen ab dem 25. Mai 2018
Das EU-Parlament hat Anfang 2016 die EU-Datenschutzgrund-Verordnung (EU-DSGVO) beschlossen. Damit hat es einen vierjährigen Gesetzgebungs-Prozess zum Abschluss gebracht. Am 25. Mai 2016 trat die EU-DSGVO in Kraft und muss innerhalb einer zweijährigen Übergangsfrist bis zum 25. Mai 2018 umgesetzt werden.

Lesen Sie hier mehr zur:

Information gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung für meldepflichtige Personen,

Information gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung für Inhaber von Personalausweisen

Information gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung für Inhaber von Pässen

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wir möchten Sie auf ihr Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe ihrer Daten hinweisen. (geregelt durch das Bundesmeldegesetz – BMG)

Widerspruch gegen Übermittlung an Religionsgesellschaften

Das Meldegesetz sieht vor, dass einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft neben den Daten ihrer Mitglieder auch einige Grunddaten von Nichtmitgliedern, die mit einem Mitglied einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft im selben Familienverband leben, übermittelt werden dürfen. Der betroffene Familienangehörige kann jedoch nach § 42 Abs. 3 BMG die Einrichtung einer Übermittlungssperre verlangen.

Widerspruch bei Alters- oder Ehejubiläum

Begehrt jemand eine Auskunft über Alters- oder Ehejubiläum, darf die Meldebehörde auf Grund von § 50 Abs. 2 eine Melderegisterauskunft erteilen die Vor- und Familienname, Doktorgrad, gegenwärtige Anschrift sowie Tag und Art des Jubiläums enthält. Wenn Sie von Ihrem Widerspruchsrecht gem. § 50 Abs. 5 BMG Gebrauch machen, darf die Meldebehörde z.B. der Presse nicht mitteilen, dass Sie demnächst z. B. Ihren 80. Geburtstag oder das Jubiläum der Goldenen Hochzeit feiern.

Widerspruch an Parteien, Wählergruppen u.a. bei Wahlen und Abstimmungen

Das Bundesmeldegesetz sieht in § 50 Abs. 1 vor, dass die Meldebehörde in den sechs der Wahl vorangehenden Monaten Auskunft an Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und gegenwärtige Anschrift von Wählern erteilen darf. Sie können dieser Datenübermittlung gem. § 50 Abs. 5 BMG widersprechen

Widerspruch gegen Übermittlung an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr

Zum Zwecke der Übersendung von Informationsmaterial über die Streitkräfte an eventuell Freiwillige erfolgt eine jährliche Datenübermittlung an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr gem. § 36 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes. Dieser Datenübermittlung kann gem. § 36 Abs. 2 widersprochen werden, wenn die Zusendung dieser Unterlagen nicht erwünscht ist. Der Widerruf ist mit Vollendung des 18. Lebensjahres der betroffenen Person zu löschen.

Widerspruch gegen Übermittlung an Adressbuchverlage

Das Bundesmeldegesetz erlaubt in §50 Abs.3 eine Auskunft an Adressbuchverlage über Vor- und Familiennamen, Doktorgrad und gegenwärtige Anschriften von Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dieser Auskunftserteilung können Sie gem. §50 Abs. 3 widersprechen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Die aufgeführten Widersprüche gelten unbefristet bzw. bis auf Widerruf für das Melderegister der Meldebehörde der alleinigen oder der Hauptwohnung. Ein bereits eingelegter Widerspruch bleibt weiterhin gültig. Das Formular zur Einrichtung einer Übermittlungssperre erhalten Sie im Bürgerbüro der Stadt Strausberg zu den Sprechzeiten oder hier: Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre.

Gemäß § 58 c Abs. 1 des Gesetzes über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz- SG) in der zurzeit gültigen Fassung ist die Stadt Strausberg als zuständige Meldebehörde verpflichtet, Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden, an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr zu übermitteln. Die Übermittlung erfolgt jährlich bis zum 31. März.

Das Bundesamt für Personalmanagement darf die übermittelten Daten nur dazu verwenden, Informationsmaterial über die Tätigkeit der Streitkräfte zu versenden, da Frauen und Männer, die Deutsche im Sinne des Grundgesetztes und volljährig sind, die Möglichkeit haben, sich freiwillig für den Wehrdienst zu verpflichten.

Übermittelt werden der Familienname, der Vorname und die aktuelle Anschrift. Die Datenübermittlung unterbleibt, wenn der Betroffene der Übermittlung gemäß § 36 Abs. 2 BMG widersprochen hat. Somit werden alle Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im Zeitraum 01.01.2019 bis 31.12.2019 volljährig werden, auf ihr Widerspruchsrecht hingewiesen.

Hier erhalten Sie den Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre, das auch den Widerspruch gegen die vorgenannte Datenübermittlung enthält.

… Sind Ihre Dokumente noch gültig?

Das Bürgerbüro Strausberg empfiehlt allen Bürgern vor dem Urlaub einen rechtzeitigen Blick in ihre Ausweispapiere.

Wer im kommenden Sommer in den Urlaub starten möchte und noch keinen gültigen Personalausweis oder Reisepass besitzt, sollte rechtzeitig neue Dokumente beantragen. Die Bearbeitungszeit durch die Bundesdruckerei in Berlin dauert in der Regel 3 bis 4 Wochen, in der Hauptreisezeit kann sich dies um einige Wochen verlängern. Auch Andrang und Wartezeit im Bürgerbüro verlängern sich erfahrungsgemäß.

In einige Länder (z. B. in die USA) kann nur dann eingereist werden, wenn der Reisepass ein elektronisches Speichermedium enthält (Chip). Diese Regelung gilt auch für Babys und Kinder. Über die konkreten Einreisebestimmungen Ihres Reiselandes und die erforderlichen Ausweisdokumente informieren Sie sich bitte rechtzeitig vor Antritt der Reise. Auskunft dazu geben Ihnen unter anderem die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik “Reisepässe” oder “Personalausweise”.

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Anmeldung einer Hauptwohnung* bzw. alleinigen Wohnung in der Stadt Strausberg:

  • Bei Zuzug in die Stadt Strausberg aus dem Bundesgebiet bzw. aus dem Ausland müssen sich meldepflichtige Personen innerhalb von zwei Wochen unter persönlicher Vorsprache anmelden
  • Bei Familien, die in eine gemeinsame Wohnung ziehen, kann die Anmeldung durch eine volljährige Person für die gesamte Familie erfolgen

*Bestimmung der Hauptwohnung s. §22 BMG 

Besondere Hinweise

  • Die Standesämter teilen den Meldebehörden unverzüglich die Beurkundung der Geburt eines Kindes sowie jede Änderung des Personenstandes einer Person mit.
  • Die Anmeldung für Personen unter 16 Jahren obliegt denjenigen, in deren Wohnung die Personen unter 16 Jahren einziehen.
  • Neugeborene, die im Inland geboren wurden, sind nur anzumelden, wenn sie  in eine andere Wohnung als die der Eltern oder der Mutter aufgenommen werden.
  • Ist für eine volljährige Person ein Pfleger oder ein Betreuer bestellt, der den Aufenthalt bestimmen kann, obliegt diesem die Anmeldung

Die meldepflichtige Person kann sich bei Vorlage einer Vollmacht zur An- oder Ummeldung und des ausgefüllten und unterschriebenen Scheins zur  Anmeldung einer Wohnung  durch eine Person  vertreten lassen.

Die  ist ausreichend, wenn sie melderechtliche Angelegenheiten oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht umfasst. (Pkt. 23.0 Allgemeine  Vorsorgevollmacht Verwaltungsvorschrift zur Duchführung des BMG – BMGVwV

Hat eine der zur Anmeldung kommenden Personen eine weitere Wohnung, dann ist eine davon zur Hauptwohnung zu bestimmen.

Sind die Eltern eines minderjährigen Einwohners gemeinsam sorgeberechtigt, bedarf es für eine Änderung des Lebensmittelpunkts des Kindes des Einvernehmens beider Eltern. Eine Erklärung ist bei der Anmeldung vorzulegen. (§ 22 Abs. 2 und 3 BMG)

Hinweispflichten zum Meldeschein 

Übrigens: Die Stadt Strausberg erhebt gemäß ihrer Satzung eine Zweitwohnungssteuer.

Benötigte Unterlagen:

Die Anmeldung erfolgt gebührenfrei.

Rechtsgrundlagen
Bundesmeldegesetz (BMG)

Sie ziehen von der Stadt Strausberg in einen anderen Wohnort (Hauptwohnung)? Es besteht keine Abmeldepflicht bei der bisherigen Meldebehörde, sondern nur eine Anmeldepflicht bei Ihrer neuen zuständigen Meldebehörde. Wer jedoch aus einer Wohnung auszieht und keine neue Wohnung im Inland bezieht (also z.B. bei Wegzug ins Ausland), hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde abzumelden. Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor Auszug möglich. Die Abmeldung für Personen unter 16 Jahren obliegt denjenigen, aus deren Wohnung sie ausziehen. Ist für eine volljährige Person ein Pfleger oder ein Betreuer bestellt, der den Aufenthalt bestimmen kann, obliegt diesem die Abmeldung.

Sie wollen aus einer Nebenwohnung in der Stadt Strausberg ausziehen? Der meldepflichtige Bürger kann diese nur bei der Meldebehörde seiner Hauptwohnung abmelden (§21 (4) Bundesmeldegesetz). Sollten Sie Ihre Hauptwohnung in Strausberg haben, und eine Nebenwohnung in einer anderen Stadt / Gemeinde aufgeben wolle, so erfolgt die Abmeldung in Strausberg.

Benötigte Unterlagen
Bei persönlicher Abmeldung ist der Personalausweis oder Reisepass  vorzulegen. Bei schriftlicher Abmeldung ist das vollständig ausgefüllte und  unterschriebene Formular zur Abmeldung einer Wohnung erforderlich.

Rechtsgrundlagen
Bundesmeldegesetz (BMG

Sie ziehen innerhalb der Stadt Strausberg um?

  • Der meldepflichtige Bürger muss sich bei Umzug innerhalb von zwei Wochen ummelden.
  • Bei Familien, die in eine gemeinsame Wohnung ziehen, kann die Ummeldung durch eine volljährige Person für die gesamte Familie erfolgen.

Besondere Hinweise

  • Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ist die Meldepflicht von demjenigen zu erfüllen, in dessen Wohnung die minderjährige Person einzieht.
  • Pfleger und Betreuer mit der Aufenthaltsbestimmungsbefugnis haben für die Pflegeperson bzw. den Betreuten die Meldepflichten zu erfüllen.

Die meldepflichtige Person kann sich bei der Vorlage des Formulars  “Anmeldung einer Wohnung” durch eine Person unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen (Anmeldeunterlagen  – s.u.) – und Vollmacht zur Um-oder Anmeldung vertreten lassen.

Die Vorsorgevollmacht ist ausreichend, wenn sie melderechtliche Angelegenheiten oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht umfasst. (Pkt. 23.0 Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Duchführung des BMG – BMGVwV)

Hat eine der zur Anmeldung kommenden Personen eine weitere Wohnung, dann ist eine davon zur Hauptwohnung zu bestimmen.

Benötigte Unterlagen

  • alle Dokumente (z. B. Kinderausweis, Personalausweise und Reisepässe) mitziehender Familienangehöriger und Geburtsurkunde für Kinder
  • ZWINGEND die Wohnungsgeberbestaetigung (§ 19 BMG: Mitwirkung des Wohnungsgebers)

Die Ummeldung erfolgt gebührenfrei

Rechtsgrundlagen
Bundesmeldegesetz (BMG

 

Alle Deutschen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind verpflichtet einen gültigen Personalausweis zu besitzen, sofern sie die Ausweispflicht nicht durch den Besitz eines gültigen Reisepasses erfüllen.
(Die Befreiung von der Personalausweispflicht ist bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen auf Antrag möglich.)

Informationen zur Antragstellung

  • Die Beantragung eines Personalausweises ist grundsätzlich nur bei der Ausweisbehörde der Hauptwohnung durch persönliche Vorsprache möglich.
  • Ab Vollendung des 16. Lebensjahres ist der/die Minderjährige in Bezug auf die Beantragung eines Personalausweises handlungsfähig und somit allein antragsberechtigt. Die persönliche Vorsprache ist zwingend – unter Vorlage von Identitätsnachweisen (Reisepass, Personalausweis, Kinderausweis bzw. Kinderreisepass mit Lichtbild) – erforderlich. Sofern es sich um die “Erstbeantragung” eines Ausweisdokumentes handelt, ist auch die Vorsprache eines Elternteils zur Identitätsbestätigung notwendig.
  • Die Beantragung eines Personalausweises für Minderjährige vor Vollendung des 16. Lebensjahres obliegt der Person, die als Sorgeberechtigte den Aufenthalt zu bestimmen hat. Im Falle des gemeinsamen Sorgerechts bedarf es der Beantragung beider Elternteile. Der/die Antragsberechtigte muss grundsätzlich persönlich bei der Ausweisbehörde in Begleitung des/der Minderjährigen zur Beantragung vorsprechen.
  • Sofern beide Elternteile antragsberechtigt sind (gemeinsames Sorgerecht), ist die Vorsprache eines Elternteils ausreichend, wenn die schriftliche Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters für Dokument des anderen Elternteils vorgelegt wird.
  • Bei alleinigem Sorgerecht wird der Negativbescheid des Jugendamtes oder das rechtskräftige Scheidungsurteil mit Hinweis auf das alleinige Sorgerecht benötigt
  • Die Ausweisbehörde muss sowohl die Antragsberechtigung wie auch die Echtheit der Unterschrift(en) prüfen. Bitte legen Sie entsprechende Ausweisdokumente (Personalausweis, Reisepass) vor.
  • Sollten Sie sofort ein gültiges Ausweisdokument benötigen, erhalten Sie einen vorläufigen Personalausweis mit einer Gültigkeitsdauer von 3 Monaten.

Erforderliche Unterlagen 

  • Bisheriger amtlicher Lichtbildausweis (Personalausweis/Reisepass/Kinderreisepass bzw. Kinderausweis – soweit vorhanden)
  • ein aktuelles(i.d.R nicht älter als ein halbes Jahr) biometrisches Lichtbild
  • Geburtsurkunde oder Heiratsurkunde  (bzw. Familienstammbuch) (Original)
  • bei Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit: Einbürgerungsurkunde (Orignal)
  • bei Eheschließung: Eheurkunde (Original)
  • bei Namensänderung: entsprechende Urkunde (Original)
  • Bei unter 16-Jährigen: Ausweise der Sorgeberechtigten sowie die unterschriebene Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters für Dokument des nicht anwesenden Elternteils

Gebühren (sind bei Beantragung und in bar oder mit ec-Karte zu entrichten)

  • Unter 24 Jahren
22,80 Euro
  • Über 24 Jahren: 
28,80 Euro
  • Vorläufiger Personalausweis:
10,00 Euro
  • Änderung bzw. Neusetzen der PIN:        
6,00 Euro

Gebührenfrei sind:

  • die erstmalige Einschaltung des elektronsicher Identitätsnachweis nach Vollendung des 16. Lebensjahres
  • die Änderung der Anschrift im elektronischen Speicher- und Verarbeitungsmediums

Gültigkeit

  • Für Personen bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres: 6 Jahre
  • Für Personen ab Vollendung des 24. Lebensjahres: 10 Jahre
  • Vorläufiger Personalausweis: max. 3 Monate
  • Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist nicht möglich.

Hinweise zur Abholung

Die Bearbeitungszeit des neuen Personalausweises beträgt ca. 3 – 4 Wochen. Die Herstellung erfolgt  zentral durch die Bundesdruckerei in Berlin. Von dort erhalten Sie dann eine schriftliche Nachricht (PIN-Brief), dass Ihr Dokument in den nächsten Tagen im Bürgerbüro abzuholen ist.  Die Aushändigung kann an die/den Antragsteller/in oder an eine schriftlich bevollmächtigte Person erfolgen (Vollmacht zur Abholung eines Personaldokuments). 

Bei Abholung legen Sie bitte Ihre alten Dokumente vor.
Auch die/der Sorgeberechtigte benötigt von der Ausweisinhaberin/dem Ausweisinhaber eine entsprechende Vollmacht, wenn sie/er das 16. Lebensjahr vollendet hat.

Eine Übersendung auf dem Postweg ist nicht zulässig

Mit Ihrem Personalausweis erhalten Sie die Online-Ausweisfunktion. Mehr dazu erfahren sie hier.
Für unter 16-Jährige kann ein Personalausweis nur ohne eID-Funktion beantragt werden.

Verlust eines Personalausweises / vorläufigen Personalausweises

Den Verlust seines Dokumentes muss der Bürger im Bürgerbüro bekannt geben. Wurde der Diebstahl eines Dokumentes bei der Polizei angezeigt, so ist die Polizeianzeige bei der Verlustmeldung vorzulegen.

Bei Personalausweisen mit eingeschalteter Online-Ausweisfunktion ist der Ausweisinhaber aufgefordert, diese Funktion sofort sperren zu lassen:
Sperrnotruf Mo – So   0 bis 24 Uhr       116 116

Wiederauffinden eines Personalausweises/ vorläufigen Personalausweiseses
Wurde das als Verlust gemeldete Dokument wiederaufgefunden, so ist dieses persönlich im Bürgerbüro vorzulegen.

Weitere Informationen zum neuen Personalausweis finden sie hier.

Eine Befreiung von der Personalausweispflicht ist für Personen möglich, die aufgrund von  Pflegebedürftigkeit oder aus gesundheitlichen Gründen das Haus nicht verlassen können und somit nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen (z.B. betreute Personen, dauerhaft in einem Pflegeheim lebende oder behinderte Personen).

s. hierzu: Personalausweisgesetz  (PAuswG) § 1 Ausweispflicht; Ausweisrecht 

Voraussetzungen

  • Sie sind Deutsche(r) im Sinne des Art. 116 Abs. 1 Grundgesetz (GG)
  • Sie sind in Strausberg mit Hauptwohnsitz gemeldet

Die Beantragung kann schriftlich oder durch persönliche Vorsprache eines Betreuer/einer Betreuerin oder einer hierzu bevollmächtigten Person erfolgen.

Bitte nutzen Sie dieses Formular zum Antrag-auf-Befreiung-von-der-Ausweispflicht.

Als Unterlagen sind mit diesem Antrag vorzulegen

  • ein Nachweis über die Immobilität,z. B. vom Hausarzt, Krankenhaus, Pflegeheim oder Pflegedienst
  • die ungültigen Ausweisdokumente
  • bei Beantragung durch Dritte: Vollmacht, dass Sie die Befreiung von der Ausweispflicht
    vornehmen dürfen / Betreuerausweis (auch mit Vorsorgevollmacht im Original möglich)
  • gültiges Ausweisdokument der Person, die den Befreiungsantrag vorlegt 

Die Bestätigung ist gebührenfrei und dient zur Vorlage bei Banken, Behörden, etc. 

Besonderer Hinweis

Eine Auslandsreise kann mit dieser Bestätigung nicht durchgeführt werden.

Wer seinen Personalausweis bzw. Reisepass verliert, hat dies durch eine Verlustanzeige gem. § 27 Personalausweisgesetz (PAuswG) bzw. § 15 Paßgesetz unverzüglich anzuzeigen.

Im Falle des Wiederauffindens ist das Dokument im Bürgerbüro zwingend wieder vorzulegen, damit auch die Löschung im INPOL-Fahndungssystem und im Schengener Informationssystem (SIS) veranlasst werden kann.

Für die Beantragung eines Reisepasses ist ein Antrag erforderlich, welcher im Bürgerbüro computergestützt erstellt wird und von Ihnen persönlich unterschrieben werden muss. Die Ausstellung des Reisepasses erfolgt in der Bundesdruckerei Berlin. Die Bearbeitungszeit liegt zwischen 4 und 5 Wochen. Expresspassbestellungen, die werktags (Montag bis Freitag) bis 12:00 Uhr in der Bundesdruckerei eingehen, werden spätestens am darauffolgenden 3. Werktag, 12:00 Uhr, Ihrer Passbehörde zugestellt. Fällt die Zustellung auf einen Feiertag (in einem Bundesland), wird die Zustellung am darauffolgenden Werktag vorgenommen.

Benötigte Unterlagen

  • ein aktuelles(i.d.R. nicht älter als ein halbes Jahr) biometrisches Lichtbild
  • bereits vorhandener Reisepass
  • soweit vorhanden, der Kinderausweis/Kinderreisepass oder Personalausweis
  • immer die Geburtsurkunde oder Heiratsurkunde
  • bei Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit: Einbürgerungsurkunde (Original)
  • bei Eheschließung: Eheurkunde (Original)
  • bei Namensänderung – entsprechende Urkunde (Original)
  • bei unter 18 Jährigen und alleinigem Sorgerecht der Negativbescheid vom Jugendamt oder bei gemeinsamen Sorgerecht eine Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters für Dokument des nicht anwesenden Sorgeberechtigten

Gültigkeit

  • Für Personen bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres: 6 Jahre
  • Für Personen ab Vollendung des 24. Lebensjahres: 10 Jahre

Gebühren (sind bei Beantragung und in bar oder mit ec-Karte zu entrichten)

  • bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres:  37,50 € (als Expresspass: 69,50 €)
  • ab Vollendung des 24. Lebensjahr: 60,00 € (als Expresspass: 92,00 €)
  • Reisepass mit 48 Seiten bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres: 59,50 € (als Expresspass 91,50 €)
  • Reisepass mit 48 Seiten nach Vollendung des 24. Lebensjahres: 82,00 € (als Expresspass: 114,00 €)
  • Vorläufiger Reisepass: 26,00 €

Weitere Hinweise

  • Seit dem  01.11.2007 beinhaltet der Reisepass neben dem biometrischen Bild zwei Fingerabdrücke
  • Bei Abholung sind die alten Dokumente vorzulegen (werden einbehalten , vernichtet oder ungültig überlassen)
  • eine Abholung ist auch durch Dritte mit Vollmacht zur Abholung eines Personaldokuments  möglich (der Bevollmächtigte muss sich ausweisen können)

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise darüber, welche Reisedokumente deutsche Staatsangehörige benötigen, um in das jeweilige Land einreisen zu können (zB. bei den Reiseunternehmen oder diplomatischen Vertretungen oder auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes (Reise- und Sicherheitshinweise).

Informationen / Rechtsgrundlagen

Paßgesetz (PaßG)
Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Passgesetzes (Passverwaltungsvorschrift – PassVwV)
Informationen zum neuen Deutschen Reisepass ab 01.03.2017

  • Ein Kinderreisepass kann bis zur Vollendung  des 12. Lebensjahres beantragt werden
  • Gültigkeit: 6 Jahre bis max. einen Tag vor dem 12. Geburtstag
  • Innerhalb der Gültigkeit des Dokumentes kann eine Verlängerung oder Aktualisierung erfolgen

Es ist zu beachten, dass jeder Staat bestimmt, welche Reisedokumente deutsche Staatsangehörige benötigen, um einreisen zu können. Bitte informieren Sie sich darüber bei den Reiseunternehmen oder diplomatischen Vertretungen oder auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes (Reise- und Sicherheitshinweise)

Voraussetzungen

  • Hauptwohnsitz in der Stadt Strausberg
  • die Beantragung/Verlängerung kann nur durch die/den Sorgeberechtigten erfolgen. Beim gemeinsamen Sorgerecht kann sich der nicht anwesende Sorgeberechtigte durch schriftliche Zustimmungserklärung und Vorlage seines gültigen Dokumentes vertreten lassen.
  • das Kind, für das der Kinderreisepass ausgestellt werden soll, muss bei der Beantragung bzw. Verlängerung anwesend sein
  • Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit
  • ein Kinderreisepass kann nur verlängert werden, wenn dieser noch gültig ist

Verlust des Kinderreisepasses

Den Verlust seines Dokumentes muss der Bürger im Bürgerbüro bekannt geben. Wurde der Diebstahl eines Dokumentes bei der Polizei angezeigt, so ist die Polizeianzeige bei der Verlustmeldung vorzulegen.

Wiederauffinden eines Kinderreisepasses

Wurde das als Verlust gemeldete Dokument wiederaufgefunden, ist das Wiederauffinden im Bürgerbüro anzuzeigen.

Gebühren

Gebühren sind bei Beantragung und in bar  oder mit ec-Karte zu entrichten.

  • Neubeantragung   13,00 €
  • Verlängerung          6,00 €
  • Aktualisierung         6,00 €

Benötigte Unterlagen

  • gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass des/der Antragstellers/in / Sorgeberechtigten
  • ein aktuelles(i.d.R. nicht älter als ein halbes Jahr) biometrisches Lichtbild
  • die Geburtsurkunde des Kindes oder Familienstammbuch
  • Sorgerechtsbeschluss, Negativbescheinigung vom Jugendamt  bei Alleinerziehenden oder rechtskräftiges Scheidungsurteil
  • schriftliche Zustimmungserklärung des nicht anwesenden Elternteils oder Sorgeberechtigten zur Ausstellung des Kinderpasses
  • bei einer Verlängerung / Aktualisierung eines Kinderreisepasses muss das noch gültige Dokument vorgelegt werden

Die Meldebescheinigung wird z. B. im Zusammenhang mit der Vorlage eines Reisepasses bei einer anderen Behörde benötigt (da aus dem Reisepass nicht die genaue Anschrift hervorgeht) oder aber
auch für verschiedene Zwecke (z. B. Eheschließung, Finanzamt, sowie soziale Leistungen…)

Einfache Meldebescheinigungen enthalten folgende Angaben:

  • Familienname
  • Frühere Namen
  • Vornamen
  • Doktorgrad
  • Ordensname, Künstlername
  • Geburtsdatum und –ort (bei Geburt im Ausland auch Staat)
  • derzeitige  Anschrift(en) (gekennzeichnet nach Haupt- und
    Nebenwohnung

Auf Antrag können außerdem auch folgende weitere Daten in einer
erweiterten Meldebescheinigung aufgenommen werden:

  • gesetzliche Vetreter, Ehegatte, Lebenspartner und minderjährige Kinder
    jeweils mit Familienname und Vornamen
  • Doktorgrad, Geburtsdatum und Anschrift
  • derzeitige Staatsangehörigkeiten
  • frühere Anschriften
  • Einzugsdatum, Auszugsdatum
  • Familienstand

Gebühren
5,00 €  (gebührenfrei aus Anlass der Beantragung, Erbringung oder Erstattung
einer Sozialleistung (§ 64 SGB X) (z.B. zur Beantragung von Kindergeld und zur
erstmaligen Beantragung von Elterngeld bei Neugeborenen)

Benötigte Unterlagen

  • bei persönlicher Vorsprache: Personalausweis oder Reisepass
  • bei Antragstellung durch einen Vertreter / eine Vertreterin:
    • schriftliche Vollmacht mit Ihren persönlichen Daten und Ihrer Unterschrift
      sowie den  Angaben zur Vertreterin / zum Vertreter, die / der sich durch ein  gültiges Personaldokument ausweisen muss
  • bei schriftlicher Beantragung: formloser Antrag und Kopie eines gültigen Personaldokuments (sie erhalten mit gleicher Post die Gebührenrechnung für eine Überweisung)

Rechtsgrundlagen

  • § 18 Bundesmeldegesetz (BMG)
  • Verordnung über die Gebühren für öffentliche Leistungen im  Geschäftsbereich des Ministers des Innern und für Kommunales (Gebührenordnung des Ministers des Innern und für Kommunales  GebOMIK

Melderegisterauskünfte können an Bürger oder Firmen zu namentlich Benannten erteilt werden. Man unterscheidet: 

  • einfache Melderegisterauskunft
  • erweiterte Melderegisterauskunft

Bei einer einfachen Melderegisterauskunft werden gem. § 44 BMG mitgeteilt:

1. Familiennamen
2. Vornamen
3. Doktorgrad
4. derzeitige Anschriften
5. sofern die Person verstorben ist, diese Tatsache

Sofern die Daten für gewerbliche Zwecke verwendet werden, sind diese anzugeben.

Die Erteilung einer einfachen Melderegisterauskunft ist nur zulässig, wenn

  1. die Identität der Person, über die eine Auskunft begehrt wird, auf Grund der in der Anfrage mitgeteilten Angaben über den Familiennamen, den früheren Namen, die Vornamen, das Geburtsdatum, das Geschlecht oder eine Anschrift eindeutig festgestellt werden kann, und
  2. die Auskunft verlangende Person oder Stelle erklärt, die Daten nicht zu verwenden für Zwecke
         a) der Werbung oder
         b) des Adresshandels,
    es sei denn, die betroffene Person hat in die Übermittlung für jeweils diesen Zweck ausdrücklich eingewilligt. Diese Einwilligung kann gegenüber der Meldebehörde als eine generelle Einwilligung für einen oder beide der dort genannten Zwecke erklärt und widerrufen werden. 

Bei der erweiterten Melderegisterauskunft gem. § 45 BMG  werden im Falle, das ein berechtigtes oder rechtliches Interesse des Auskunftsersuchenden vorliegt, zusätzlich mitgeteilt:
1. frühere Namen,
2. Tag und Ort der Geburt
3. Familienstand
4. derzeitige Staatsangehörigkeiten
5. frühere Anschriften
6. Tag des Ein- und Auszugs
7. Familienname und Vornamen sowie Anschrift des gesetzlichen Vertreters
8. Familienname und Vornamen sowie Anschrift des Ehegatten oder Lebenspartners
9. Sterbetag und -ort (bei Versterben im Ausland auch den Staat)

Besonderheiten

  • Eine Melderegisterauskunft kann nicht erteilt werden, wenn der Betroffene nicht eindeutig identifiziert werden kann.
  • Jede Melderegisterauskunft ist ausgeschlossen, wenn eine Auskunftssperre bei Gefährdung schutzwürdiger Belange für Betroffene im Melderegister vermerkt ist. 

Gebühren

  • einfache Melderegisterauskunft      10,00 €
  • erweiterte Melderegisterauskunft   12,00 € 

Benötigte Unterlagen

  • ein mündlicher (persönlich) oder formloser Antrag mit mind. drei Angaben der gesuchten Person (zur eindeutigen Identifikation)
  • Nachweis des berechtigten bzw. rechtlichen Interesses bei erweiterter Melderegisterauskunft 

Rechtsgrundlagen
§ 44-50 Bundesmeldegesetz (BMG

Amtliche Beglaubigungen von Kopien / Abschriften und Unterschriften dienen der Sicherheit im Rechtsverkehr und bestätigen die Echtheit der Schriftstücke und Unterschriften.

Beglaubigungen von Unterschriften
Die zu beglaubigende Unterschrift unter einem Schriftstück muss in Gegenwart des Sachbearbeiters geleistet werden (persönliches Erscheinen ist zwingend erforderlich). Das unterschriebene Schriftstück muss zur Vorlage bei einer anderen berechtigten Behörde oder sonstigen Stelle benötigt werden.

Beglaubigt werden Unterschriften zur Vorlage bei Behörden.

Beglaubigungen von Kopien / Abschriften
Zur Beglaubigung müssen die Originale der Schriftstücke vorliegen. Wenn das Originaldokument von einer Behörde ausgestellt wurde oder die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird, können wir die amtliche Beglaubigung vornehmen. Die Bearbeitungszeit ist abhängig vom Umfang der zu beglaubigenden Schriftstücke. Bei einer Vielzahl von Beglaubigungen, bzw. bei sehr umfänglichen Dokumenten vereinbaren wir gern auch Termine zur Abholung und behalten uns vor, die Kopien zu den u.g. Gebühren selbst zu fertigen.

Beglaubigt werden Kopien z.B. von:

  • Schulzeugnissen, Diplomen, Facharbeiterzeugnissen
  • Privatzeugnissen und Arbeitszeugnissen bzw. Beurteilungen (wenn zur Vorlage bei einer Behörde bestimmt)
  • SV-Büchern
  • Schwerbehindertenausweisen
  • Personalausweisen, Reisepässen

Nicht beglaubigt werden u.a.:

  • Schriftstücke, die nicht von einer Behörde ausgestellt wurden bzw. nicht für eine Behörde bestimmt sind (-> Notar)
  • Urkunden oder Schriftstücke, die zum Gebrauch im Ausland bestimmt sind ( -> Beglaubigungsstellen für Auslandsbeglaubigungen der zuständigen Bundesländer)
  • Ausländische Urkunden oder Schriftstücke, die zum Gebrauch im Inland bestimmt sind ( -> zuständiges Konsulat –  Vertretungen anderer Staaten in Deutschland)
  • Führerscheine
  • Fahrzeugpapiere
  • Jagdscheine
  • Fischereischeine
  • Handwerkskarten
  • Betreuerausweise (-> bitte dem Amtsgericht vorlegen)
  • Wehrdienst-Bescheinigungen
  • Bootsführerscheine / -segelscheine (-> bitte der Wasserschutzpolizei vorlegen)
  • zivilrechtliche Verträge
  • bei Zuständigkeit einer anderen Behörde, z.B. Katasterangelegenheiten oder Personenstandsangelegenheiten
    (Geburtsurkunden können nur im Geburts-Standesamt erneut ausgestellt werden und werden durch keine andere Behörde beglaubigt)
  • Schriftstücke mit Änderungen, Durchstreichungen, Löschungen, unleserlichen Passagen oder wenn der Zusammenhang eines aus mehreren Blättern bestehenden Schriftstückes aufgehoben ist

Gebühren

  • 1,50 € pro Beglaubigung
  • 2,00 € pro Unterschriftsbeglaubigungen
  • 0,50 € pro Kopie DIN A4 (s/w) 
  • 1,00 € pro Kopie DIN A3 (s/w)

Benötigte Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Originale der Schriftstücke

Rechtsgrundlagen (Allgemein)

Antrag auf Erteilung eines persönlichen und/oder behördlichen Führungszeugnisses aus dem Bundeszentralregister
Die Ausstellung des Führungszeugnisses erfolgt durch das Bundeszentralregister in Bonn und dauert in der Regel ca. 10 Werktage.

  • Jeder Person, die das 14. Lebensjahr vollendet hat, wird auf Antrag ein Führungszeugnis über den sie betreffenden Inhalt des Registers erteilt.
  • Der Antragsteller muss mit Haupt- oder Nebenwohnung in der Stadt Strausberg gemeldet sein.
  • Für die Antragstellung ist die persönliche Vorsprache notwendig.
  • Wird die betroffene Person gesetzlich vertreten (z.B. Minderjährige), ist auch die Vertretungsperson antragsberechtigt – die Vertretungsmacht ist nachzuweisen.
  • Eine Bevollmächtigung zur Antragstellung ist nicht möglich.
  • Bei der Beantragung muss mitgeteilt werden, ob das Führungszeugnis für eine Behörde oder für andere Zwecke benötigt wird.

Im Falle, dass eine Behörde ein Führungszeugnis verlangt, ist der Behördensitz, die Behörde und der Verwendungszweck zu benennen.

Ein „erweitertes Führungszeugnis“ wird nach § 30 a Abs. 1 BZRG erteilt, wenn dies in gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen ist, oder wenn das Führungszeugnis für die Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72 a des 8. Buchs Sozialgesetzbuch, eine sonstige berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder eine Tätigkeit benötigt wird, die in vergleichbarer Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen.

Bei der Antragstellung ist eine schriftliche Aufforderung der Stelle vorzulegen, die das “erweiterte Führungszeugnis” verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG für die Erteilung eines solchen Führungszeugnisses vorliegen.Bei Selbständigen reicht die Bescheinigung der Antrag stellenden Person aus.

Gebühren

  • 13,00 Euro (bei Antragstellung zu entrichten)

In bestimmten Fällen kann von der Erhebung der Gebühren für ein Führungszeugnis abgesehen werden. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem hier hinterlegten Merkblatt_Gebuehrenbefreiung

Benötigte Unterlagen

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass des Antragstellers

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bundesjustizamt

Führungszeugnis jetzt online im Internet beantragen im Online-Portal des Bundesamtes für Justiz

Antrag auf Erteilung einer Auskunft aus dem Gewerbezentralregister

Die Erteilung der Auskunft aus dem Gewerbezentralregister erfolgt durch das Bundeszentralregister in Bonn und dauert in der Regel ca. 10 Werktage.

Für Privatpersonen

Privatpersonen (natürliche Personen) müssen die Erteilung einer Auskunft aus dem Gewerbezentralregister bei der für ihren Wohnsitz zuständigen Meldebehörde (Bürgerbüro Strausberg) beantragen. Eine schriftliche Antragstellung beim Gewerbezentralregister ist nicht möglich. Der Antrag kann auch nicht telefonisch gestellt werden. Der Antragsteller hat seine Identität und, wenn er als gesetzlicher Vertreter handelt, seine Vertretungsmacht nachzuweisen. Dies setzt grundsätzlich persönliches Erscheinen bei der den Antrag aufnehmenden Behörde voraus. Der Antragsteller bzw. sein gesetzlicher Vertreter können sich bei der Antragstellung nicht durch einen Bevollmächtigten, beispielsweise einen Rechtsanwalt oder den Ehegatten, vertreten lassen. Die Auskunft wird grundsätzlich an den Antragsteller übersandt, § 150 Abs. 1 Gewerbeordnung (GewO). Die Übersendung an eine bevollmächtigte Person ist nicht möglich. Für bestimmte Auskünfte kann die direkte Übersendung an eine Behörde beantragt werden, § 150 Abs. 5 GewO.

Für juristische Personen

Juristische Personen und Personenvereinigungen stellen den Antrag auf Auskunft aus dem Gewerbezentralregister bei dem Bürgerbüro der Stadt Strausberg.
Juristische Personen bzw. Personenvereinigungen sollten stets einen Handelsregister-, Vereinsregister- oder Genossenschaftsregisterauszug des jeweils zuständigen Amtsgerichts bei Antragstellung vorlegen, weil insbesondere den Meldebehörden aufgrund ihrer Aufgabenstellung der aktuelle Stand der Eintragungen in diesen Registern, z. B. Handelsregisternummer, Registergericht, Firmenbezeichnung, Rechtsform der Firma zumeist nicht bekannt oder nicht zugänglich sind. Die Antragstellung erfolgt durch den (gesetzlichen) Vertreter der juristischen Person oder Personenvereinigung. Die Vertretungsbefugnis ist nachzuweisen. Der Vertreter der juristischen Person kann sich bei der Antragstellung nicht durch einen Bevollmächtigten, beispielsweise einen Rechtsanwalt, vertreten lassen.
Eine schriftliche Antragstellung beim Gewerbezentralregister ist nicht möglich. Der Antrag kann auch nicht telefonisch gestellt werden. 

Belegart “1”
Auskunft an den Betroffenen (wird Ihnen direkt nach Hause gesandt) 

Belegart “9”
Auskunft an eine Behörde  – wird direkt an die durch Sie angegebene Behördenanschrift gesandt
(bei  der Beantragung müssen die komplette Behördenanschrift und das Aktenzeichen bzw. der Verwendungszweck benannt werden)

Gebühren

  • 13,00 € bei Antragstellung

Benötigte Unterlagen

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass des Antragstellers
  • Handelsregister-, Vereinsregister- oder Genossenschaftsregisterauszug des jeweils zuständigen Amtsgerichts

Rechtsgrundlagen

  • §§ 149 ff GewO
  • Vw-Vorschriften zur Durchführung des Titels XI-Gewerbezentralregister
  • Gewerbeordnung  

Weitere Informationen: www.bundesjustizamt.de 

NEU! Auszug aus dem Gewerbezentralregister jetzt auch online möglich.

Auskunftssperre gem. § 51 Bundesmeldegesetz

Macht der Betroffene das Vorliegen von Tatsachen glaubhaft, wonach ihm oder einer anderen Person aus der Melderegisterauskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange erwachsen könnte, ist eine Auskunftssperre auf Antrag oder von Amts wegen im Melderegister einzutragen.

Der Antrag auf Einrichtung einer Auskunftssperre ist formlos zu stellen, ausführlich zu begründen und die entsprechenden Nachweise sind beizufügen.

Die Auskunftssperre wird auf zwei Jahre befristet. Sie kann auf Antrag oder von Amts wegen verlängert werden. 
Hier finden Sie weitere Hinweise.

Bedingter Sperrvermerk gem. § 52 Bundesmeldegesetz

Für Personen, die in bestimmten Wohnungen gemeldet sind, sind sogenannte „bedingte Sperrvermerke“ einzutragen, die der Wahrung schutzwürdiger Interessen dieser Personen dienen.  Insbesondere bei der Erteilung von Melderegisterauskünften sind diese Sperrvermerke zu beachten.

Zu dem vom Gesetzgeber bestimmen Wohnungsarten zählen u.a. Krankenhäuser, Pflegeheime, Einrichtungen zum Schutz häuslicher Gewalt oder auch Einrichtungen zur Behandlung von Suchterkrankungen.

Jeder Bürger hat ein Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe seiner Daten.

Dies regelt das Bundesmeldegesetz – BMG – wie folgt:

Widerspruch gegen Übermittlung an Religionsgesellschaften

Das Meldegesetz sieht vor, dass einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft neben den Daten ihrer Mitglieder auch einige Grunddaten von Nichtmitgliedern, die mit einem Mitglied einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft im selben Familienverband leben, übermittelt werden dürfen. Der betroffene  Familienangehörige kann jedoch nach § 42 Abs. 3 BMG die Einrichtung einer Übermittlungssperre verlangen. 

Widerspruch bei Alters- oder Ehejubiläum

Begehrt jemand eine Auskunft über Alters- oder Ehejubiläum, darf die Meldebehörde auf Grund von § 50 Abs. 2 BMG eine Melderegisterauskunft erteilen die Vor- und Familienname, Doktorgrad, gegenwärtige Anschrift sowie Tag und Art des Jubiläums enthält. Wenn Sie von Ihrem Widerspruchsrecht gem. § 50 Abs. 5 BMG Gebrauch machen, darf die Meldebehörde z.B. der Presse nicht mitteilen, dass Sie demnächst z. B. Ihren 80. Geburtstag oder das Jubiläum der Goldenen Hochzeit feiern.

Widerspruch an Parteien, Wählergruppen u.a. bei Wahlen und Abstimmungen

Das Bundesmeldegesetz sieht in § 50 Abs. 1 vor, dass die Meldebehörde in den sechs der Wahl vorangehenden Monaten Auskunft an Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und gegenwärtige Anschrift von Wählern erteilen darf.
Sie können dieser Datenübermittlung gem. § 50 Abs. 5 BMG widersprechen.

Widerspruch gegen Übermittlung an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr

Zum Zwecke der Übersendung von Informationsmaterial über die Streitkräfte an eventuell Freiwillige erfolgt eine jährliche Datenübermittlung an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr gem. § 36 Abs. 1 BMG. Dieser Datenübermittlung kann gem. § 36 Abs. 2 widersprochen werden, wenn die Zusendung dieser Unterlagen nicht erwünscht ist.
Der Widerruf ist mit Vollendung des 18. Lebensjahres der betroffenen Person zu löschen.

Widerspruch gegen Übermittlung an Adressbuchverlage

Das Bundesmeldegesetz erlaubt in § 50 Abs.3 eine Auskunft an Adressbuchverlage über Vor- und Familiennamen, Doktorgrad und gegenwärtige Anschriften von Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dieser Auskunftserteilung können Sie gem. §50 Abs. 3 widersprechen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Rechtsgrundlage

Bundesmeldegesetz (BMG)
Den Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre finden Sie hier.

Bürgerberatung

  • grundlegende Informationen sowie Auskünfte über Zuständigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung und nachgeordneter Einrichtungen
  • Vermittlung von Kontakten zu einzelnen Mitarbeitern der Stadt und zu Behörden des Landkreises
  • Ausgabe von kostenlosem Informationsmaterial (etwa in der “Begrüßungsmappe” für Neubürger)
  • Entgegennahme und Weiterleitung von Hinweisen, Beschwerden und Anregungen

Antragsservice

Wir halten zahlreiche Antragsvordrucke bereit und leiten Ihre Unterlagen an die zuständigen Fachämter weiter.

Seit April 2000 wird in Strausberg ein „Sozialpass“ ausgegeben.

Wer ist antragsberechtigt?

Strausberger Bürger, die

 I.        Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld erhalten
II.        Empfänger einer Grundsicherung sind
III.      eine Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr auf Grund ihres geringen Einkommens besitzen

Welche Unterlagen sind bei der Beantragung vorzulegen?

  • Personaldokument  (Personalausweis oder Reisepass)
  • der antragsberechtigende Bescheid im Original

Die Ausstellung des Passes erfolgt im Bürgerbüro der Stadt Strausberg. Er wird für anspruchsberechtigte Personen ab dem vollendeten
6. Lebensjahr ausgegeben und ist nicht übertragbar.

Bei Missbrauch wird der Pass eingezogen.

Beachten sie bitte, dass der Pass befristet ist. Er verfällt mit dem auf dem Pass angegebenen Datum. Rechtzeitig vor dem Erreichen dieses Zeitpunktes beantragen Sie bitte im Bürgerbüro eine Verlängerung.

Was bietet der „Strausberg-Pass“?

Ø Ermäßigung bei Eintrittskarten im Hallen- und Freibad in Strausberg
Ø Mitgliedschaft in Sportvereinen in der Stadt Strausberg und
Ø Teilnahme an Sportveranstaltungen zu ermäßigten Preisen:

  • „FC Strausberg“ (freier Eintritt zu allen Fußballveranstaltungen und bei aktiver Mitgliedschaft eine ermäßigte Aufnahmegebühr sowie ermäßigte Monatsbeiträge
  • „KSC Strausberg (Ermäßigungen in allen Sportabteilungen)
  • „ACP Strausberg“ (Ermäßigungen im Bereich Aerobic für Frauen)
  • „SV Gartenstadt 71 e.V.“ (Ermäßigungen)

Ø freier Eintritt in das Heimatmuseum der Stadt Strausberg
Ø gebührenfreie Erstausstellung eines Benutzerausweises der Heinrich-Mann-Bibliothek
Ø Ermäßigung bei Eintrittskarten einzelner Veranstaltungen der bundtStift gGmbH
Ø Berechtigung zur Nutzung der Strausberger Tafel

Die Ausgabe der Abfall- und Laubsäcke sowie der Strauchbanderolen erfolgt (gegen Bar- oder EC-Kartenzahlung!) im Bürgerbüro der Stadt Strausberg.

Gelbe Wertstoffsäcke erhalten Sie kostenfrei an der Rezeption der Stadtverwaltung im Erdgeschoss.

Weitere Informationen, Abholtermine sowie Ausgabestellen entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender des Landkreises Märkisch-Oderland.

Gebühren (neu ab 01.01.2018)

Abfallsack pro Stück 2,70€
Laubsack pro Stück  2,03 €
Strauchbanderolen pro Stück 3,74 €

 

Grünabfallsammlung

entsorgt werden nur

  • Laubsäcke mit der Aufschrift “Märkisch-Oderland Grünabfallsammlung”
  • Banderolen mit der Aufschrift “Märkisch-Oderland Entsorgung von Ast- und Strauchwerk”

Bereitstellung der Laubsäcke und/oder Ast- und Strauchwerksbündel

Laubsäcke und/oder Ast- und Strauchwerkbündel sind am Entsorgungstag bis 6:00 Uhr morgens unfallsicher am Fahrbahnrand zur Abholung bereitzustellen. Grün- und Gartenabfälle in anderen Verpackungen, Beuteln, Kartons o. ä. werden vom Entsorgungsunternehmen nicht mitgenommen.

Gewicht und Abmaße

  • Laubsäcke dürfen nicht schwerer als 20 kg sein
  • Ast- und Strauchwerkbündel dürfen ein Gewicht von 20 kg und eine
    max. Kantenlänge von 1,40 m nicht überschreiten

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