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Aktuelles

Women‘s Business Day 2024

Unternehmerinnen der Region sollten sich den 20. Juni 2024 rot im Kalender markieren. Dann ist Women’s Business Day in Frankfurt (Oder). Der Tag verspricht Inspiration, Impulse und praktische Tipps für weibliche Führungskräfte, Nachfolgerinnen oder Gründerinnen. Der Coworking Space BLOK O wird zur Bühne fürs Netzwerken, Lernen und gemeinsame Wachsen – und das ausschließlich für Frauen.  

„Der Women‘s Business Day 2024 wird interaktiver. Wir werden uns mehr auf Leadership, Unternehmergeist und Persönlichkeitsentwicklung konzentrieren. Die Teilnehmerinnen werden in Workshops und Diskussionen eingebunden, um praktische Strategien für ihren unternehmerischen Erfolg zu entwickeln“, sagt Projektmanagerin Elisabeth Nepke.  

Durch die Veranstaltung führt Petra Diederichs. Sie ist Trainerin für Kommunikationstechniken und Stressreduktion und wird ihr Fachwissen weitergeben. 

Viel Zeit gibt es zum Netzwerken. „Wir schaffen eine Atmosphäre, in der Frauen ungezwungen unter Gleichgesinnten über ihre Erfahrungen sprechen und ihre oftmals spezifisch weiblichen Herausforderungen thematisieren. Hier kann ein offener Erfahrungsaustausch unter Frauen wertvolle Einblicke in die verschiedenen Phasen des Unternehmens bieten – von der Gründung bis zur Suche nach einer Nachfolgerin“, ergänzt Elisabeth Nepke.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und ausschließlich Frauen vorbehalten.  

Anmeldung: http://ihk-obb.de/wbd2024 

Berufsschule und Betrieb besser verzahnen - zum Stand der Ausbildungsverträge

Knapp 50 Prozent der Schulabgänger aus Ostbrandenburg wählten im vergangenen Jahr die duale Ausbildung für ihren Karriereweg. Zur selben Zeit blieben Hunderte Ausbildungsplätze ungenutzt. Dieses Verhältnis verschärft den Fachkräftemangel. Verlassen doch in Brandenburg in den kommenden Jahren doppelt so viele Menschen den Arbeitsmarkt wie aus dem Schul- und Ausbildungssystem nachkommen.

„Zu viele junge Leute hängen in volkswirtschaftlich teuren Sonderschleifen. Sie kommen aus allgemeinbildenden Schulen und wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen kann. Es fehlt ihnen an Orientierung“, sagt Michael Völker, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK Ostbrandenburg. „Wir fordern seit Jahren, dass Berufsorientierung fächerübergreifend von den Lehrern als Aufgabe wahrgenommen wird.“ Bessere Abstimmungen zwischen Theorie und Praxis in der Ausbildung würden den jungen Menschen auch helfen. „Berufsschule und Betriebe müssen besser verzahnt werden. Lehrer und Ausbilder müssen sich besser vernetzen, um Ausbildungsinhalte aus Theorie und Praxis besser aufeinander abzustimmen und den Lernstand der Azubis miteinander teilen“, sagt Völker.

Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge, die im Herbst beginnen, liegt mehr als elf Prozent über der des Vorjahreszeitraumes. Am größten sind bislang die Zuwächse in den Branchen Metall- und Elektrotechnik.

„Wenige Wochen vor der Zeugnisübergabe ist das ein gutes Zeichen“, sagt Völker. „Unsere IHK-Kampagne ‚Mach es in Brandenburg – Jetzt #könnenlernen‘ wirkt. Unsere Besuche auf Messen, im Unterricht, auf den Elternabenden und das Entsenden von Ausbildungsbotschaftern zeigen Erfolge.“ Er empfiehlt, die letzten Schulwochen für Betriebspraktika, die mittlerweile auch für kurze Dauer möglich sind, zu nutzen. Die Sommerferien eignen sich bestens für Geldverdienen und Berufsorientierung gleichzeitig – in Ferienjobs.

Die letzte große Ausbildungsmesse vor den Ferien ist die Last-Minute-Lehrstellenbörse am 25. Juni in Eberswalde.

Mehr unter www.mach-es-in-brandenburg.de

Stagnation statt Dynamik - IHK Konjunkturbericht Frühsommer

Trotz leichter Stabilisierung der Geschäftslage in Ostbrandenburg bleibt die Stimmung unter den Unternehmern größtenteils gedämpft. Während einige Sektoren wie die Industrie wieder zu Investitionen zurückkehren, kämpfen andere Branchen wie Bau und Handel weiterhin mit sinkenden Umsätzen und steigenden Kosten.

„Seit mehr als einem Jahr dümpelt der Konjunkturklimaindex deutlich unter 100 Punkten“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Monique Zweig. „Den Ostbrandenburger Unternehmern fehlt Zuversicht. Sie sind zurückhaltend in ihren betriebswirtschaftlichen Entscheidungen – wohl wissend, dass die Herausforderungen groß sind.“

Laut IHK-Konjunkturbericht Frühsommer stabilisiert sich leicht die Geschäftslage der Unternehmen, insbesondere im Bereich Dienstleistung und Industrie. Jedoch weist lediglich die Hälfte der befragten Betriebe eine befriedigende Geschäftslage aus. Ein Fünftel sagt sogar, sie sei schlecht.

Trotz leicht stabilisierter Geschäftslage bleiben die Erwartungen eingetrübt. Die Geschäftserwartungen sind bei rund der Hälfte der Unternehmen für das Jahr 2024 gleichbleibend. Zwei von fünf Betrieben erwarten schlechtere Geschäfte.

Besonders der Handel, das Baugewerbe und die Verkehr- und Logistikbranche rechnen angesichts gesunkener Nachfrage sowie Kostensteigerungen im Bereich Personal, Energie und Steuern weiterhin mit sinkenden Umsätzen.

Daher zögern Unternehmer weiterhin mit Investitionen und Neueinstellungen. Eine Ausnahme ist die Industrie: 20 Prozent mehr Unternehmen als noch zu Jahresbeginn planen Investitionen, insbesondere in Kapazitätserweiterung und Umweltschutz. Dennoch scheinen Unsicherheiten und geopolitische Krisen die Investitionen in neue Technologien zu bremsen.

Der anhaltende Fachkräftemangel belastet vor allem Handel und Bauwesen und wird als größtes Wachstumsrisiko betrachtet (62 Prozent). Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (62) und hohe Energie- und Rohstoffpreise (60) bedrohen die Geschäfte ebenfalls stark. Besonders betroffen sind die Industrie und der Dienstleistungssektor, wie Verkehr und Logistik, durch Mauterhöhung und steigende Treibstoffkosten. Im Bau- und Gastgewerbe beklagen die meisten Unternehmer hohe Arbeitskosten (76/87).

„Wir fordern als IHK von der Politik ein klares Bekenntnis pro Wirtschaft und stabile Rahmenbedingungen“, sagt Monique Zweig. 

Die gesamten Daten unter http://ihk-obb.de/konjunktur

Zukunftspreis mit starkem Interesse

Die Bewerbungsphase für den „Zukunftspreis Brandenburg“ 2024 ist abgelaufen. Das Interesse am wichtigsten Wirtschaftspreis des Landes war trotz enormer Herausforderungen an den Märkten auch in diesem Jahr hoch. Insgesamt 89 Unternehmen meldeten sich an. Das sind etwa so viele wie im Jahr 2022 (91). An das Rekordjahr 2023 (104) reicht der Wert nicht ganz heran.

Die angemeldeten Unternehmen beschäftigen über 8.000 Mitarbeiter, bilden mehr als 300 junge Menschen aus und erwirtschafteten 2023 einen Umsatz von knapp 1,5 Milliarden Euro. Diese Betriebe stehen für besondere Leistungen in der Ausbildung, bei der Nachfolge oder für neue Dienstleistungen und Produkte, mit denen sie kreativ, aktiv und innovativ in die Zukunft investieren.

Die Bewerber repräsentieren die Vielfalt der brandenburgischen Wirtschaft, die überwiegend von kleinen und mittleren Firmen getragen wird. Hersteller von Köstlichkeiten aus Fleisch sind ebenso vertreten wie Spezialisten für Wasserschleusen, Recycling, Reinigung oder medizinische Diagnostik. Etliche Betriebe kommen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien.

Auch bei den Branchen ergibt sich ein breites Spektrum. Angemeldet haben sich Betriebe aus Industrie, Handel, Tourismus und Handwerk, der Biotech-, IT-Branche und Medienbranche. Sie alle eint ihr Herzblut für den Wirtschaftsstandort Brandenburg.

Bis Anfang Juni werden die Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren von der Jury bewertet. Dann stehen die zwölf Finalisten für den diesjährigen Wettbewerb fest. Sechs von ihnen werden am Ende den wichtigsten Wirtschaftspreis des Landes in den Händen halten.

Am 22. November 2024 werden die Preise im Holiday Inn Berlin Airport Conference Centre in Schönefeld vergeben. Die Gewinner erhalten neben einem hochwertigen Imagefilm eine mediale Präsenz, eine Stele, eine Urkunde sowie das Recht, mit dem Label „Gewinner Zukunftspreises Brandenburg“ für sich zu werben.

Online-Sprechstunde zum Gründen

Auch in diesem Jahr bietet das „einsA Gründungszentrum“ wieder wöchentlich eine Online-Sprechstunde „Gründung“ an. Sie richtet sich an Gründungsinteressierte, Startups, Nachfolger etc. in Ostbrandenburg. Sie findet jeweils dienstags von 13 bis 14 per Zoom statt.

Inhalt:
* Hilfestellungen & Tipps zu ersten Gründungsfragen, Übersicht zu Unterstützungsmöglichkeiten

* Selbstständigkeit als berufliche Perspektive

* Existenzgründung – aber wie?

* Vorteile und Nachteile der Selbstständigkeit * Der formelle Weg zur Existenzgründung * Behördendschungel

* Zulassungsvoraussetzungen, Genehmigungen, Pflichten, Förderungen

* Zuschüsse * Unterstützung

 Das Land Brandenburg finanziert diese Leistungen aus Mitteln des MWAE und des ESF+, die Betreuungsleistungen kosten somit weder die Gründer noch Agentur für Arbeit / Jobcenter / Ämter für Grundsicherung einen Cent.

Weitere Informationen und individuelle Termine: Tel. 03341 335 227

ZOOM-Link: https://us06web.zoom.us/j/94597129520 

Eine ZOOM Erklärung finden Sie hier: https://youtu.be/8Rvm44NKrSI

 

Förderangebot für Klimaschutz-Maßnahmen in Unternehmen

Das Bundesumweltministerium (BMUV) und die KfW fördern Unternehmen dabei, auf Betriebsgeländen naturnahe Grünflächen und Kleingewässer zu schaffen, Flächen zu entsiegeln und zu renaturieren, Bäume zu pflanzen, Gebäude zu begrünen und lokal ein Niederschlagsmanagement durchzuführen. Für die Förderung im KfW-Umweltprogramm stellt das Bundesumweltministerium jährlich bis zu 50 Millionen Euro aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) bereit. Für das Förderangebot können sich gewerbliche Unternehmen bewerben.

Die Förderung erfolgt über KfW-Förderkredite, auf die bei Nachweis der erfolgreichen Umsetzung der geförderten Maßnahme ein Tilgungszuschuss zwischen 40 und 60 Prozent gewährt wird und der die Kreditschuld entsprechend reduziert. Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen mit mehrheitlich privater Beteiligung.

Technologieatlas

Innovative und technologieorientierte Unternehmen in Strausberg

Am 1. Mai 2004 erfolgte der Beitritt unseres Nachbarlandes Polen in die Europäische Gemeinschaft. Für Unternehmen ergeben sich damit neue Chancen der Zusammenarbeit. Innovative und technologieorientierte Unternehmen können sich unter diesem Aspekt in einem Technologieatlas präsentieren. Gegenwärtig wird das Dokument gerade neu erstellt, weil die Version aus dem Jahr 2019 nicht mehr aktuell ist. Bis Ende März 2024 können sich interessierte Firmen für den neuen Technologieatlas erfassen lassen.

Strausberger Firmen, die solch einen Eintrag wünschen, können dieses Formular Der Link öffnet in einem neuen Tab. nutzen.