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Aktuelles

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Realisierungswettbewerb Kulturpark

Die Stadt Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland schreiben einen Wettbewerb für Landschaftsarchitekten aus. Gegenstand des Wettbewerbs sind die Neugestaltung des Kulturparks nördlich der Altstadt zwischen Straussee und Wriezener Straße und des Dienstsitzes Strausberg der Kreisverwaltung in der Klosterstraße.

Geplant war zur Vorbereitung des Wettbewerbs und zur Beteiligung eine öffentliche Bürgerversammlung. Leider ist eine solche Präsenzveranstaltung derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Im Rahmen einer digitalen Bürgerbeteiligung können Sie sich alternativ hier informieren und ihre Anregungen, Bedenken, Kritik und Wünsche bis einschließlich zum 30.06.2020 einbringen.

Alle Informationen zum Thema sowie die Präsentation und das Kontaktformular finden Sie hier.

Update: Bauvorhaben Garzauer Chaussee

Update:

Im Rahmen des Bauvorhabens Geh-/Radweg Garzauer Chaussee wird voraussichtlich zum 2.6.2020 der erste, fertig gestellte Gehweg-Abschnitt zwischen Kauflandkreuzung und Einmündung Mittelallee/H.-Rau-Straße zur Nutzung freigegeben. Die Fahrbahn kann dann wieder in beide Richtungen befahren werden. Im Bereich der aktuellen Bauarbeiten erfolgt wiederum eine halbseitige Straßensperrung, durch eine Ampelregelung werden aber beide Fahrtrichtungen nutzbar sein. Fußgänger werden mittels Not-Gehweg auf der Fahrbahn geführt.

Im Verlauf des 2.6.2020 wird die Verkehrssperrung für den nächsten Bauabschnitt aufgebaut, der u.a. den Umbau der Einmündung Mittelallee/H.-Rau-Straße umfasst. Hier ist ein Befahren von der Garzauer Chaussee aus dann nicht mehr möglich. Anlieger der Mittelallee nutzen bitte Grenzweg und Kirschallee bzw. die unbefestigten Streckenabschnitte, die Grenzweg und Mittelallee bzw. Kirsch- und Mittelallee verbinden.

Die provisorische Bushaltestelle in der A.-Becker-Straße wird rückgebaut; die Haltestelle an der Hohensteiner Chaussee wird ab dem 2.Juni 2020 um 12 Uhr wieder angefahren.

Bauende ist voraussichtlich Mitte August 2020.

Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger um Geduld und Verständnis für die erforderlichen Verkehrseinschränkungen und Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle Beteiligten sind bestrebt, diese so gering wie möglich zu halten.

 

Allgemeine Informationen zum Bauvorhaben

Die Ausführung der Bauleistung zum Bau eines Geh-/ Radweges auf 605 m entlang der Garzauer Chaussee zwischen Kaufland-Kreuzung und „Am Wäldchen“ ist beauftragt. Am 9.3.2020 sollen die Arbeiten planmäßig beginnen. Bauende ist voraussichtlich Mitte August 2020.

Zunächst wird im 1. Bauabschnitt (1.BA) der Gehweg zwischen der Kaufland-Kreuzung und der H.-Rau-Straße voll gesperrt – der Fußgängerverkehr wird als Umweg über den westlichen Gehweg durchs Wohngebiet und die H.-Rau-Straße geführt.

Die Fahrbahn ist während der gesamten Bauarbeiten halbseitig gesperrt.

Im 1.BA ist die Fahrtrichtung Garzau/Rehfelde vollgesperrt; ein Einfahren in die Garzauer Chaussee ist daher bis ca. 22.5.2020 nicht möglich – die großräumige Umleitung erfolgt über Gladowshöhe. Da Busverkehr sowie Müllentsorger über die H.-Rau-Straße geleitet werden, sind dort zur Gewährleistung des Begegnungsverkehrs Haltverbotszonen eingerichtet – bitte unbedingt freihalten!

Die Fahrtrichtung von Garzau/Rehfelde in Richtung Stadt (Kaufland) bleibt frei und ist nutzbar.

Für alle anderen Bauabschnitte gibt es zwar die halbseitige Straßensperrung, aber durch eine Ampelregelung werden beide Fahrtrichtungen nutzbar sein. Während die Bauarbeiten am Gehweg im Seitenbereich erfolgen, wird für die Bauabschnitte H.-Rau-Straße bis „Am Wäldchen“ ein Not-Gehweg auf der Fahrbahn angelegt.

Etwas zeitversetzt zum 1. Bauabschnitt wird voraussichtlich ab 13.3.2020 bis ca. 20.6.2020 parallel im Abschnitt zwischen STIC-Zufahrt und „Am Wäldchen“ (entlang KITA) gearbeitet.

Der Parkplatz Grenzweg (gegenüber KITA) wird zum Teil als Lagerfläche abgesperrt, ist jedoch im vorderen Teil nutzbar. Zur Querung der Fahrbahn und Anschluss an den Not-Gehweg ist bitte dringend der Einmündungsbereich Grenzweg zu nutzen (keine direkte Querung Höhe KITA-Pforte). Der Hol- und Bringeverkehr zur KITA soll weitestgehend rückwärtig über „Am Wäldchen“/“Am Weiher“ erfolgen. Eltern werden gebeten, zur eigenen Sicherheit und der Ihrer Kinder, für die Umwege etwas mehr Zeit einzuplanen und speziell auf wechselnde Beschilderungen/Wegeführungen zu achten.

Während der Bauphase werden im Gehwegbereich auch umfangreiche Leitungsneuverlegungen des Nieder- und Mittelspannungsnetzes im Auftrag der Stadtwerke Strausberg GmbH vorgenommen sowie erforderliche Umverlegungsarbeiten anderer Medienträger.

Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger um Geduld und Verständnis für die erforderlichen Verkehrseinschränkungen und Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle Beteiligten sind bestrebt, diese so gering wie möglich zu halten.

 

 

Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

Sie haben die Live-Übertragung der Gutachtenpräsentation verpasst? Kein Problem! Unter diesem Link können Sie sich die Aufzeichnung noch einmal ansehen.

 

Das komplette Gutachten können Sie hier einsehen (PDF).

Sehen Sie hier die Ergebnispräsentation des Gutachtens “Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees”.

Wichtiges zum Copyright: Alle verwendeten Daten, Diagramme und Bilder sind Eigentum der BGD ECOSAX GmbH. Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung möglich.

 

Aufgrund der aktuellen Situation wurde innerhalb der Firma BGD ECOSAX GmbH ein Dienstreiseverbot ausgesprochen. Dementsprechend konnte die Videoaufzeichnung der Ergebnispräsentation nicht wie geplant stattfinden. Alternativ hat die Firma BGD ECOSAX GmbH in einer Pressemitteilung die Ergebnisse des Gutachtens zusammenfasst und mögliche Maßnahmen benannt.

Sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen, wird die öffentliche Ergebnispräsentation nachgeholt, sodass interessierte Bürger ihre Fragen an die Experten richten können.

 

Pressemitteilung der Firma BGD ECOSAX GmbH

Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

Durch die Firmen BGD ECOSAX GmbH, DHI WASY GmbH und durch Wissenschaftler der TU Dresden ist ein umfassendes Gutachten zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussee erarbeitet worden. Hauptziel der Gutachter war es, herauszufinden, welche Ursachen den drastischen Rückgang des Wasserspiegels im Straussee bewirkt haben. Zwischen 2013 und 2018 ist der Pegel um ca. einen Meter auf 64,60 mNN gesunken.

Die Ingenieure und Wissenschaftler sprechen von „einer Überlagerung mehrerer Einflussfaktoren“:

  • Hauptursache sind die Abnahme des Niederschlags (insbesondere des Winterniederschlags) sowie die Zunahme der Sommertemperaturen (erhöhte Verdunstung im Gebiet des Straussee)
  • Weitere Ursachen sind Grundwasserentnahmen und die derzeitige Landnutzung

Für Ihre Berechnungen haben die Fachexperten verfügbare Daten und Altgutachten aus dem Einzugsgebiet des Straussee recherchiert und gesichtet. Zudem sind Messwerte und Sediment- bzw. Wasserproben im Untersuchungsgebiet erhoben worden. Mit diesen Daten konnte ein umfangreiches Wasserhaushaltsmodell erstellt werden, welches die Entwicklung des Pegelstandes des Straussees zwischen 2009 und 2018 veranschaulicht.

Aus den Modellberechnungen geht hervor, dass dem Straussee zur Sicherung des Mittelwasserstandes zwischen 2012 und 2018 im Durchschnitt 14 Liter pro Sekunde fehlten.

Die Wasserexperten haben in ihrem Gutachten folgende Maßnahmen für den Zeitraum 2009 – 2018 geprüft:

  • Fremdwasserstützung durch Wasserüberleitung aus Gamegrund
  • Verringerung der Wasserentnahmen auf die durchschnittliche Rate vor dem Jahr 2014 à dadurch würde sich der Wasserstand des Straussees um ca. 20 cm erhöhen
  • Änderung der Landnutzung zur Erhöhung der Grundwasserneubildung – mehr Wiesen statt Nadelwald à zusätzliche Erhöhung des Wasserstandes um 30 cm

Eine weitere Erhöhung der Entnahmemenge um ca. 1 Mio. m³/a an der Wasserfassung Spitzmühle Ost würde im Vergleich zum Referenzzustand Ende 2018 zu einem um 0,24 m niedrigeren Wasserstand im Straussee führen.

Die vorliegenden Untersuchungen haben gezeigt, dass die beiden Wasserwerke einen Einfluss auf den Straussee haben. Die Hauptursache für die Verschärfung der Wasserstandsproblematik stellen jedoch die geänderten klimatischen Bedingungen der letzten Jahre dar. Diesen kann man nicht direkt entgegenwirken. Vielmehr muss versucht werden, die Nutzung der Ressourcen den neuen Rand- und Rahmenbedingungen anzupassen.

 

Das komplette Gutachten können Sie hier einsehen (PDF).

Sehen Sie hier die Ergebnispräsentation des Gutachtens “Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees”.

Wichtig zum Copyright: Alle verwendeten Daten, Diagramme und Bilder sind Eigentum der BGD ECOSAX GmbH. Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung möglich.

Auszug aus dem Gutachten: Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

BGD ECOSAX, DHI WASY

In weiten Bereichen Brandenburgs sind seit einigen Jahren sinkende Grundwasserstände und Seewasserspiegel zu beobachten. In besonderem Maße ist hiervon der Wasserstand des Straussees betroffen. Seit 2013 ist der Wasserstand um ca. 1 m gesunken. Im November 2018 wies er einen Wert von 64,60 mNN auf. Um die Ursachen des Wasserspiegelrückgangs im Spannungsfeld von klimatischen Veränderungen, Landnutzungen und Grundwasserentnahmen zu untersuchen, wurde die BGD ECOSAX gemeinsam mit der DHI WASY GmbH und der TU Dresden im Dezember 2018 mit einem Hydrogeologischen Gutachten beauftragt. Das Ziel war die Erarbeitung eines gekoppelten Wasserhaushalts- und Grundwassermodells, um die Größen der einzelnen Bilanzglieder des Gebietswasserhaushalts zu quantifizieren und deren individuellen Einfluss zu bewerten. Im Ergebnis sollten Maßnahmen zur Stabilisierung des Landschaftswasser-haushaltes im Einzugsgebiet des Straussees abgeleitet und deren Wirkung modell-technisch bewertet werden.

Hierfür wurde in einem ersten Schritt die notwendige Datenbasis für die Modellerstellung geschaffen. Dies bedeutete, dass alle verfügbaren Daten und Altgutachten für das Einzugsgebiet des Straussees recherchiert und beschafft wurden. Die wesentlichen Daten und Unterlagen wurden von der Stadt Strausberg, dem LfU, dem LBGR, dem WSE sowie dem DWD zur Verfügung gestellt. Parallel hierzu wurden eigene Messwerte zu Grundwasserständen und Abflüssen sowie Sediment- beziehungsweise Wasserproben im Untersuchungsgebiet erhoben.

Auf dieser Datenbasis konnte im Anschluss das Gesamtmodell unter Nutzung des integrierten Modellsystem MIKE SHE aufgebaut werden. MIKE SHE ist ein rasterbasiertes Wasserhaushaltsmodell, das alle Kompartimente des Wasserkreislaufs physikalisch berechnen kann. Das Gesamtmodell wurde für den Zeitraum 2009 – 2018 kalibriert. Hierdurch konnte sichergestellt werden, dass sowohl die Periode mittlerer Seewasserstände als auch die Periode der sinkenden Seewasserstände modelltechnisch erfasst und ausgewertet werden konnte.

Die Auswertung der Wasserbilanz zeigt, dass der sinkende Strausseewasserstand das Ergebnis einer Überlagerung mehrerer Einflussfaktoren ist.

Die Abnahme der Niederschläge, insbesondere der Winterniederschläge und die Zunahme der Sommertemperaturen, die zu einer erhöhten Verdunstung führen, konnten als wesentlicher Grund für sinkende Grund- und Seewasserstände identifiziert werden. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Grundwasserentnahmen sowie die vorherrschende Landnutzung (Kiefernwälder) im Einzugsgebiet des Straussees. Außerdem zeigen die Modellergebnisse, dass die Erhöhung der Grundwasserentnahme an der Wasserfassung Spitzmühle seit dem Jahr 2014 ca. 1/5 des derzeitigen Wasserstandsdefizits im Straussee unter den aktuellen klimatischen Bedingungen ausmacht.

Sowohl mit dem Modell als auch anhand der durch die TU Dresden durchgeführten Isotopenanalysen konnte jedoch gezeigt werden, dass die Wasserfassungen Spitzmühle und Strausberg nicht direkt das Wasser aus dem Straussee fördern. Der Anstrom zu den Wasserfassungen erfolgt aus nördlicher beziehungsweise nordöstlicher Richtung. Die Grundwasserentnahmen beeinflussen jedoch das Grundwassergefälle und haben dadurch indirekt Auswirkungen auf den Seewasserstand. Die Isotopenuntersuchung hat außerdem gezeigt, dass der Straussee als auch sein nördliches Einzugsgebiet sehr stark von Verdunstung geprägt sind. Aus diesem Grund wirken sich die klimatischen Faktoren stärker auf die Zuflüsse und die Wasserfläche des Straussees aus. Im Mittel betrug das Wasserdefizit im Straussee ca. 14 l/s im Zeitraum 2012-2018. Der Bötzsee weist diesen Effekt nicht auf. Ursache hierfür ist der tiefer eingeschnittene Gamegrund und die dadurch bessere hydraulische Anbindung an den Grundwasserleiter.

Um dem Wasserdefizit im Straussee zu begegnen, wurden verschiedene Maßnahmen abgeleitet und modelltechnisch überprüft.

Fremdwasserstützung:

Es hat sich gezeigt, dass im Gamegrund gerade in Winterhalbjahr ein Wasserüberschuss vorhanden ist. Um den Wasserstand des Straussees zu stützen, könnte die fehlende Wassermenge theoretisch übergeleitet werden. Hierfür wäre eine ca. 2,5 km lange Druckleitung notwendig. Perspektivisch wird aber auch hier der Abfluss klimatisch bedingt weiter zurückgehen. Die Gewässer im Unterlauf haben auch jetzt schon massiv mit Niedrigwasserproblemen zu kämpfen. Eine Überleitung in den Straussee würde diese Problematik verschärfen. Zudem sind die baulichen Kosten für die Umsetzung dieser Maßnahme zu berücksichtigen.

Verringerung der Wasserentnahmen:

Mit dem Modell konnte nachgewiesen werden, dass eine Reduzierung der Wasserentnahmen an der Wasserfassung Spitzmühle auf die durchschnittliche Entnahmerate vor dem Jahr 2014 zu einem um ca. 20 cm höheren Wasserstand im Straussee geführt hätte. Jedoch würde diese Maßnahme nicht den Wasserspiegelrückgang insgesamt aufhalten können. Ein sparsamerer Umgang mit dem Trinkwasser – vor allem in den Sommermonaten – empfiehlt sich auf jeden Fall.

Änderung der Landnutzung:

Die aktuelle Landnutzung im Einzugsgebiet des Straussees weist einen hohen Anteil an Nadelwäldern, insbesondere Kiefernwäldern auf. Dies führt aufgrund hoher Transpirationsraten zu stark verringerten Grundwasserneubildungsmengen. Um das maximale Potential einer veränderten Landnutzung zu ermitteln, wurde ein Szenario mit der Annahme von Wiesen anstatt von Nadelwäldern für den Betrachtungszeitraum berechnet. Im Ergebnis würde der Strausseewasserstand in Folge der höheren Grundwasserneubildung im Einzugsgebiet ca. 30 cm über dem heutigen Niveau liegen.

Ergänzend zur Prüfung von Wasserstandsstabilisierungsmaßnahmen wurde untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Erhöhung der Fördermengen hätte. Hierfür wurde eine Mehrmenge von 1,022 Mio m³/a gleichverteilt auf die aktiven Brunnen der Wasserfassung Spitzmühle über den Zeitraum 2009 – 2018 angesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass es in den Jahren mit mittleren und hohen Grundwasserneubildungsraten (bis 2012) kaum Auswirkungen auf den Strausseewasserstand gäbe. Mit dem Beginn der Periode geringerer Niederschläge fällt der Wasserstand im Straussee gegenüber dem Referenzzustand jedoch stärker ab. Für den November 2018 weist das Modell unter Berücksichtigung der höheren Entnahmemengen einen um 0,24 m niedrigeren Strausseewasserstand aus.

Im Ergebnis der vorliegenden Untersuchungen muss festgestellt werden, dass die beiden Wasserwerke durch Entnahmen östlich und westlich des Sees starken Einfluss auf das Grundwassergefälle und somit die Grundwasserzu- und abflüsse zum Straussee haben. Die Hauptursache für die Verschärfung der Wasserstandsproblematik stellen jedoch die geänderten klimatischen Bedingungen der letzten Jahre dar. Diesen kann man nicht direkt entgegenwirken. Vielmehr muss versucht werden, die Nutzung der Ressourcen den neuen Rand- und Rahmenbedingungen anzupassen.

 

Fragen und Antworten zum Gutachten:

1. Die Bearbeitung des Gutachtens erfolgte mit einer Programm-Software (MIKE-SHE), die für zentrale Fragestellungen nicht geeignet ist. Der Aufbau eines komplexen Untergrundmodelles inkl. der geohydraulischen Wechselwirkungen zwischen den mächtigen quartären Grundwasserleitern und der Kopplung des Sees daran ist mit einem (Boden-) Wasserhaushaltsmodell nicht optimal lösbar, dafür wäre ein Grundwassermodell (Feflow, Modflow) erheblich geeigneter. Im Bericht wird keine Begründung zur Wahl von MIKE-SHE gegeben, so dass das Werkzeug per se als nicht an die Fragestellung angepasstes Modell bewertet wird. Wie beurteilen Sie das?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die DHI WASY ist einer der Marktführer in Bezug auf die Entwicklung von Software zur Abbildung von Wasserströmungsprozessen. Je nach Fragestellung bietet DHI WASY verschiedene Softwarelösungen zur Abbildung der relevanten Strömungsprozesse (Niederschlag-Abfluss, Oberflächenwassser, Grundwasser). Sowohl MIKE-SHE als auch FEFLOW sind Produkte der DHI WASY. Während der Fokus bei FEFLOW auf der Abbildung der Grundwasserströmung liegt, kann mit MIKE-SHE der gesamte Wasserhaushalt adäquat abgebildet werden. Zur Lösung der Grundwasserströmungsprozesse greift MIKE-SHE auf MODFLOW zurück. MIKE-SHE ist die ideale Softwarelösung zur hier zu bearbeitenden Fragestellung.

 

2. Die Ermittlung Grundwasserneubildung erfolgte über ein Modell, die Ermittlung des Grundwasserdargebotes konnte aufgrund fehlender Daten gar nicht erfolgen. Welche Ist-Daten wären erforderlich und in wessen Verantwortung liegt die Bereitstellung dieser
Daten?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die Grundwasserneubildung kann messtechnisch nur mit Lysimetern bestimmt werden. Diese liefern jedoch nur eine punktuelle Information zur Grundwasserneubildung. Aus diesem Grund ist es allgemeiner Stand der Technik, Modelle zur Bestimmung der
Grundwasserneubildung zu verwenden. Das mittlere Grundwasserdargebot kann mit den vorliegenden Modellen und langjährigen Niederschlagsganglinien ermittelt werden. Relevant ist jedoch die zukünftige Dargebotsentwicklung. Hierfür wären Annahmen zu
treffen, welche zum Beispiel mit den Behörden abzustimmen wären. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Klimaprojektion.

 

3. Insgesamt werden z.T. dramatische Rückgänge der Grundwasserstände im GWLK 2 festgestellt (vgl. S. 32). Bedeutet das einen entsprechenden Rückgang auch im Grundwasserdargebot? Wie wird vor diesem Hintergrund die Konformität der aktuellen
Grundwasserentnahmen mit dem geltenden Wasserrecht (u.a. WRRL) in den beiden Strausberger Wasserwerken des WSE gesehen?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Der Rückgang der Grundwasserstände zeigt, dass die Grundwasserneubildung der letzten Jahre geringer war als die Zehrung im Betrachtungsgebiet. Bei einer ausgeglichenen Wasserbilanz würden die Grundwasserstände konstant bleiben. Der WSE verfügt über eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Grundwasserentnahme. Diese wurde auf der Basis mittlerer Grundwasserneubildungsverhältnisse erteilt und entspricht der allgemein üblichen Vorgehensweise.

4. „Es existieren mehrere Hinweise, dass die GWLK 1 und 2 in Kontakt stehen“ (Kap. 2.4.5, vgl. S. 35). Bitte nehmen Sie eine gutachterliche Bewertung der unterschiedlichen Hinweise vor. Was bedeutet es für die Fassung Spitzmühle, dass direkt westlich vom
See an der Altbohrung aus 1971 (quasi) kein GW-Geringleiter erbohrt wurde?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Dies bedeutet, dass die Grundwasserleiterkomplexe und das Oberflächengewässer in diesem Bereich (Fängersee) hydraulisch miteinander gekoppelt sind.

 

5. In welchem konkreten Umfang wurde beim Bilanzfaktor „Grundwasserabstrom“ (vgl. S. 97 Abb. 4-9) die Grundwasserentnahme berücksichtigt? Handelt es sich bei der Ermittlung dieses Faktors ausschließlich um den Abstrom im GWLK 2?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Es handelt sich um den unterirdischen Abstrom aus dem Straussee (GWLK 1 und GWLK 2). Die Grundwasserentnahmen sind indirekt in diesem Bilanzglied enthalten, auch wenn es keine direkten Entnahmen aus dem Straussee gibt.

 

6. Ist es korrekt, dass gem. Abb. 4-14 (Seite 101) der Wasserspiegel im Straussee OHNE jegliche Grundwasserförderung um 50 cm höher wäre? Insofern sind die zusammengefassten Aussagen, in den lediglich von 20 cm Einfluss der Grundwasserentnahme irreführend, da sich dieser Wert lediglich auf die ERHÖHUNG der Grundwasserentnahme im Bereichtszeitraum 2012¬2018 bezieht. (Bei den anderen Einflussfaktoren wurde augenscheinlich auch nicht die Veränderung der Werte im Berichtszeitraum, sondern jeweils deren absolute Höhe betrachtet.) Demnach hat die Grundwasserförderung insgesamt einen Einfluss von ca. 50% auf den Pegelrückgang des Straussees von ca. 1 m (seit 2013). Können Sie das so bestätigen?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Es ist korrekt, dass der Strausseewasserstand ohne Grundwasserförderungen im Einzugsgebiet höher wäre. Die ausgewiesenen 20 cm beziehen sich nur auf den Einfluss der Erhöhung der Entnahmemengen im WW Spitzmühle seit 2014.

 

7. In beiden Strausberger Wasserwerken erfolgt eine Grundwasserentnahme von ca. 5,1 Mio. m³ jährlich (was zu einem Absinken des Pegels von ca. 50 cm geführt hat). Auf Seite 119 wird der Einfluss einer (vom WSE beantragten) Mehrförderung von ca. 1 Mio. m³ jährlich mit 24 cm beziffert. Heißt das 24 cm jährlich? Warum korrelieren die Werte der Pegelauswirkungen Gesamtförderung: Mehrförderung nicht? Woran liegt das? (Überlegung: Wenn 1 Mio. m³ Förderung 24 cm ausmachen, dann müssten doch 5 Mio.
m³ Förderung ca. 120 cm ausmachen, aus der reinen Verhältnisrechnung)

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die Grundwasserabsenkung stellt keinen linearen Prozess dar. Diese ist vielmehr von einer Vielzahl von Randbedingungen abhängig. Auch in der Vergangenheit wurden schon einmal größere Grundwassermengen gefördert, ohne dass es zu negativen Auswirkungen auf die Grundwasserstände kam. Derzeit fallen jedoch hohe Entnahmemengen und geringe Niederschläge zusammen und führen in Summe zu geringeren Wasserständen.

 

8. Das dramatische Wasserdefizit im Jahr 2018 betrug ca. 614.000 m3 (vgl. S. 107). Das entspricht einem Wasserverlust von knapp 5% des Straussees. Das heißt, würden 20 weitere Jahre wie 2018 folgen, wäre der Straussee dann leer…?

Frage: Warum enthält das Gutachten weder einen Rückblick auf das Jahr 2019, noch eine Prognose der Pegelentwicklung für die Folgejahre? Auch hier könnten doch verschiedene Szenarien (insb. auch der Entwicklung von Niederschlägen und Verdunstung) berechnet werden. Aktuell (per 15.04.20) liegt der Pegelstand des Straussees bereits schon wieder 20 cm unter den Vergleichswerten des Vorjahres. Wo geht die Reise hin? Es interessiert die Strausberger Bevölkerung sehr, was passiert, wenn (weiter) nichts passiert…

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Im Gutachten konnten alle Messwerte bis Ende 2018 berücksichtigt werden. Anschließend erfolgte die Bearbeitung. Das Ziel des Gutachtens war die Identifizierung der einzelnen Bilanzglieder und deren Bewertung in Bezug auf den Gebietswasserhaushalt. Mit dem erarbeiteten Modell könnten aber auch Zukunftsszenarien berechnet werden. Dies war jedoch nicht teil der Aufgabenstellung.
Ein komplettes Trockenfallen des Straussees kann aufgrund der Tiefe und Kopplung an den Gebietswasserhaushalt ausgeschlossen werden.

 

9. Als Maßnahme wird im Gutachten u.a. eine „Änderung der Landnutzung“ Kiefernforst zu Wiese beschrieben (vgl. S. 115 ff). Das ist eine absolut unrealistische Betrachtung, da eine Komplettabholzung politisch und ökonomisch unsinnig ist. Daher ist sie praktisch
wenig hilfreich. Hilfreich wäre jedoch ggf. eine Betrachtung des (bereits stattfindenden) ökologischen Waldumbaus und dessen Auswirkungen auf die Entwicklung der Grundwasserbestände und damit auf den Pegelstand des Straussees. Das Gutachten
muss zur Erfüllung der Fragestellung diese Maßnahme untersuchen, in Brandenburg ab es dazu bereits – Ihnen sicher bekannte – veröffentlichte Studien.

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die betrachtete Variante zeigt die Spannbreite und stellt die Best-Case-Variante dar. Eine Betrachtung des ökologischen Waldumbaus war nicht Teil des Auftrags. Betrachtungen hierzu sind mit dem Modell aber grundsätzlich möglich.

 

10. Als eine weitere (leider im Gutachten nicht genannte) Maßnahme käme auch eine sog. „Wasserstandsaufhöhung“ aus einem im bedeckten Grundwasserleiter ausgebauten Brunnen ohne hydraulischen Kontakt zum Strausseee mit direkter Einleitung in den
Straussee (insbesondere in Jahreszeiten mit einer ausreichenden Grundwasserneubildung) in Frage. Wie bewertet Sie eine solche Lösungsvariante, die auch im benachbarten M-V bereits erwogen wurde (s. beigefügter Sonderdruck aus der Fachzeitschrift „Wasser & Abfall“ aus dem Jahr 2013 für die Penkuner Schloßseenkette)?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Diese Variante ist am Straussee nicht umsetzbar, da der bedeckte Grundwasserleiter schon genutzt wird. Diese Nutzungen sind behördlich genehmigt. Durch diese Nutzung wird das vorhandene Dargebot bereits ausgeschöpft. Eine zusätzliche Nutzung würde
die Problematik der Wasserknappheit an den umliegenden Gewässern weiter verschärfen.

 

11. Trotz gegebener Hinweise findet im Gutachten das Thema der Grundwasserentnahme im Tagebau Rüdersdorf (immerhin 12 Mio. m3 jährlich) und dessen Einleitung in den Stienitzsee/Kalksee keine Erwähnung. Ggf. wäre dieses Grundwasser für die Auffüllung
des Straussees bzw. dessen teilweise Einleitung als Trinkwasser im Wasserwerk Eggersdorf am Stienitzsee (zur Entlastung der beiden Strausberger Wasserwerke) geeignet. Wurden diese Möglichkeiten untersucht?

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Diese Möglichkeit wurde nicht untersucht. Grundsätzlich sind jedoch alle Maßnahmen geeignet, die zu einem ausgeglichenen Gebietswasserhaushalt führen. In Bezug auf den Tagebau Rüdersdorf müssten die Rand- und Rahmenbedingungen zunächst untersucht und bewertet werden.

12. Es wird davon ausgegangen, dass der Stadt Strausberg -als Auftraggeberin- neben den Ergebnissen des Wasserhaushaltsmodells auch das Modell-Programm selbst (nebst Einweisung in die Handhabung für ggf. eigene weitere Berechnungen in der Folgezeit)
zur Verfügung gestellt wird. Können Sie das bestätigen? (vgl. letzter Satz S.121: „Das vorliegende Wasserhaushaltsmodell steht für die Klärung weiterer Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Gebietswasserhaushalt zur Verfügung.“)

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Die Bedienung und Auswertung eines komplexen Wasserhaushaltsmodells erfordert grundsätzlich langjährige Erfahrung mit komplexen numerischen Modellsystemen, da es sonst schnell zu Fehlinterpretationen kommen kann. Zur Sicherstellung der
Aussagequalität ist das Modell selbst Eigentum von BGD ECOSAX/ DHI WASY und unsere Experten stehen für weitere Modellanwendungen gerne zur Verfügung. Die Stadt Strausberg kann die Modellergebnisse nutzen. Durch den Auftragnehmer können zusätzliche Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt werden. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Beauftragung.

 

„Darüber hinaus existieren laut den Daten des Landkreis Märkisch Oderland im Einzugsgebiet 72 Brunnen, für die eine wasserrechtliche Erlaubnis vorliegt. Die meisten genehmigten Fördermen- gen sind aber vergleichsweise gering, so dass sie nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Von den 72 Brunnen liegt für 57 eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Förderung von weniger als 1.000 m3/Jahr vor. An 12 Standorten dürfen 1.000 – 10.000 m3/a gefördert werden und nur für 3 Standorte wurden Fördermengen von mehr als 10.000 m3/d genehmigt. Diese befinden sich alle nordwestlich des Fängersees. Das geförderte Wasser wird zur Bewässerung von Obst- und Gemüsekulturen verwendet.“

13. Werden die entnommenen Wassermengen überprüft und müssen für die entnommenen Wassermengen Gebühren gezahlt werden? Bei mir entsteht der Eindruck, dass die Brunnennutzer sich keine Gedanken über die Verbrauchsmenge machen (müssen).

Antwort Stadt Strausberg:

 

14. Werden Überlegungen angestellt, die Gebühren für den Gartenwasserverbrauch anzuheben? Der aktuelle Preis für den Kubikmeter Gartenwasser erscheint sehr gering und veranlasst ganz offensichtlich nicht zum Sparen.

Antwort Stadt Strausberg:

 

15. Weiterhin würde mich interessieren, ob es eine Option sein könnte, das im Rüdersdorfer Kalkbergwerk abgepumpte saubere Grundwasser zum Straussee zu leiten.

Antwort BGD ECOSAX/ DHI WASY:
Siehe Antwort auf Frage 12

Bibliotheken, Touristinfo, Museum und Verwaltung wieder geöffnet

Nach den Bibliotheken und der Stadt- und Touristinformation öffnet ab dem 4. Mai 2020 auch die Strausberger Stadtverwaltung wieder ihre Türen für den allgemeinen Besucherverkehr.

Die Öffnung erfolgt allerdings unter Einschränkungen z.B. bei den Öffnungszeiten. So bleibt es vorerst bei den verkürzten Sprechzeiten dienstags und donnerstags von 9 – 15 Uhr.

Zum Schutz unserer Bürger und der Mitarbeiter bitten wir darum auf Spontanbesuche zu verzichten und die Verwaltung nur nach vorheriger Terminabsprache zu betreten. So können Warteschlangen und -zeiten bestmöglich vermieden werden. Versuchen Sie bitte, so viele Anliegen wie möglich per E-Mail, Telefon oder Postweg zu klären.

Bürger, die ihre Anliegen trotzdem persönlich vorbringen müssen, haben sich am Empfang anzumelden und dann im zentralen Wartebereich Platz zu nehmen bis sie zum entsprechenden Sachbearbeiter weitergeleitet werden.

 

Bürgerbüro

Das Bürgerbüro öffnet ebenfalls verkürzt:

Mo, Mi: 8 – 14 Uhr

Di, Do: 8 – 17 Uhr

Fr: 8 – 13 Uhr

Aufgrund der 6-wöchigen Schließzeit des Bürgerbüros der Stadtverwaltung Strausberg wegen der Corona-Pandemie wird mit einem erhöhten Bürgeraufkommen in den nächsten Wochen gerechnet.

Um lange Wartezeiten zu vermeiden, werden folgende Dienstleistungen bis auf weiteres nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter (0 33 41) 38 12 10 zu den verkürzten Sprechzeiten angeboten:

  • Abmeldung einer Wohnung (wegen Wegzug ins Ausland)
  • Anmeldung (Ummeldung) einer Wohnung
  • Kinderreisepass beantragen / aktualisieren / verlängern
  • Personalausweis / Vorläufiger Personalausweis beantragen
  • Reisepass / Vorläufiger Reisepass beantragen
  • Verlustanzeige eines Dokuments
  • Wiederauffindungsanzeige eines Dokuments
  • Antrag auf Befreiung von der Ausweispflicht
  • Beglaubigungen
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Auszügen aus dem Gewerbezentralregister

Informieren Sie sich vorab auf unserer Internetseite unter www.stadt-strausberg.de/buergerbuero, welche Unterlagen jeweils benötigt werden!

 

Schriftlich beantragt werden können folgende Dokumente (ggf. einschl. Zusendung eines Gebührenbescheides):

  • Meldebescheinigungen (5,00 €; kostenfrei zur Beantragung von Sozialleistungen)
  • Steueridentifikationsnummer (kostenfrei)
  • Einfache Melderegisterauskunft (10,00 €)
  • Erweiterte Melderegisterauskunft (12,00 €)
  • Hausauskunft (für Wohnungsgeber und Eigentümer) (kostenfrei)

Schreiben Sie hierfür eine E-Mail an: buergerbuero@stadt-strausberg.de oder nutzen Sie den Postweg: Stadtverwaltung Strausberg / Bürgerbüro,

Hegermühlenstr. 58, 15344 Strausberg

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: (0 33 41) 38 12 10.

 

Bibliotheken

Um Sie und unsere Mitarbeiter/innen jedoch in der aktuellen Situation besonders schützen zu können, muss der Service der Bibliotheken wie folgt eingeschränkt werden:

Bis auf Widerruf ist die Heinrich-Mann-Bibliothek montags und mittwochs von 13 bis 17 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr geöffnet – freitags und samstags bleibt die Bibliothek geschlossen. Die Öffnungszeiten der Zweigbibliothek bleiben unverändert.

Die Leser werden gebeten einzeln in die Bibliothek einzutreten und mindestens 1,50m Abstand zu Personen in ihrer Umgebung zu halten.

Bereits ausgeliehene Medien können zu den oben genannten Öffnungszeiten zurückgegeben werden. Auf Wunsch können Medien, wie gewöhnlich, telefonisch unter 03341 / 31 40 31 oder per E-Mail unter ausleihe.bibliothek@stadt-strausberg.de verlängert werden.

Für die Ausleihe von neuen Medien, muss der Leseausweis bereitgehalten werden. Die Ausleihe ist derzeit auf 3 Medien pro Person/Leseausweis beschränkt.
Da der Zugang zur Bibliothek aktuell nur sehr beschränkt gewährleistet werden kann, werden Medienempfehlungen durch die Mitarbeiterinnen der Bibliothek zur Verfügung gestellt. Bei speziellen Medienwünschen informieren sich Nutzer bitte vorab im Internet, ob sich das gewünschte Medium im Bestand befindet und derzeit verfügbar ist. Zeitschriften, Spiele und Tonie-Figuren sind bis auf weiteres von der Ausleihe ausgeschlossen.

 

Stadt- und Touristinformation

Auch die Stadt- und Touristinformation öffnet ab morgen wieder für Besucher – allerdings mit Einschränkungen. So wird vorerst nur ein Schalter geöffnet, um den Fahrscheinverkauf wieder gewährleisten zu können. Zudem werden die Öffnungszeiten geringfügig reduziert:

Montag bis Freitag: 9 bis 17 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertag vorerst geschlossen

 

Die Gäste werden darum gebeten nur einzeln einzutreten und den nötigen Abstand zu einander und zu unserem Personal zu halten. Außerdem wird das bargeldlose Zahlen per Karte sowie das Tragen von sogenannten nicht-medizinischen Alltagsmasken oder Community-Masken zur Reduzierung des Risikos von Infektionen empfohlen.

Generell bitten wir alle Personen, die Erkältungssymptome aufweisen, von einem Besuch unserer Einrichtungen abzusehen.

Wanderungen und Stadtrundgänge

Ob die weiteren geplanten Termine für Wanderungen und Stadtrundgänge stattfinden, bleibt abzuwarten. Die Flyer mit den jeweiligen Terminen (unter Vorbehalt), können dennoch gern jederzeit bei bestellt werden.

 

Museum öffnet für Besucher

Ab dem 12. Mai 2020 öffnet unser Stadtmuseum wieder seine Pforten und freut sich auf Besucher.

Vorerst gelten für die städtische Einrichtung folgende Öffnungszeiten:

Di, Mi, Do: 10 – 12 Uhr & 13 – 17 Uhr.

 

 

 

Coronavirus: Aktuelle Informationen zu Covid-19

Weiterhin telefonische und mediale Beratungen

Liebe Strausbergerinnen und Strausberger,

 

auch in der Corona-Zeit gibt es telefonische und mediale Beratungsangebote der Kinder- und Jugendsozialarbeit sowie der allgemeinen sozialen Beratung.

Bei dringenden Bedarfen ist auch ein persönliches Gespräch möglich.

Eine Auskunft, wie, wann und unter welcher Telefonnummer diese Beraterinnen und Berater erreichbar sind, erteilt gerne unser Bürgerbüro von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr und am Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 03341 – 38 12 10.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gesundheit!

Ergebnisse der Landtagswahl

Ergebnisse der Landtagswahl

Die Strausberger Ergebnisse der Landtagswahl finden Sie hier Der Link öffnet sich in einem neuen Tab..

 

 

 

Kommunalwahl: SVV und Ortsbeirat

Die Ergebnisse der Wahl der Strausberger Stadtverordnetenversammlung und des Ortsbeirates Hohenstein können Sie hier einsehen Link öffnet sich in neuem Tab.

 

 

Wasserpegel Straussee

Der schwankende Wasserpegel des Straussees ist in der Bevölkerung immer wieder Thema.

In diesem Zusammenhang finden Sie hier Der Link öffnet sich in einem neuen Tab. weitere Informationen.

 

Nächste NSZ und Rathausfenster

Die nächste Neue Strausberger Zeitung (NSZ) mit dem Amtsblatt wird am 15. Juli 2020 verteilt. Alle bereits veröffentlichten Ausgaben finden Bürgerinnen und Bürger auch unter Bürger & Stadt –> Stadtverwaltung Der Link öffnet sich in einem neuen Tab. .

Die neueste Ausgabe der Nachrichtensendung “Rathausfenster” wird immer Anfang des Monats im Regionalfernsehen Strausberg.TV ausgestrahlt und ist auf der Startseite zu finden. Alle Folgen gibt es auch auf der Homepage des Senders Der Link öffnet sich in einem neuen Tab..

 

Störungsdienst Straßenbeleuchtung

Bei Problemen mit der Straßenbeleuchtung in Strausberg wenden Sie sich bitte an folgenden Kontakt:

Störungsdienst Alliander Stadtlicht GmbH

Telefon: 0800/9080305 (kostenfrei) oder E-Mail: sc-strausberg@stadtlicht.de

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