© 2020 Stadt Strausberg

Aktuelles

Aktuelles

Coronavirus: Das ist noch erlaubt – das ist verboten

Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

Nr.: 121/2020                                                                                                                                                                        Potsdam, 5. April 2020

Coronavirus: Das ist noch erlaubt – das ist leider verboten

Kurz vor Ostern: Antworten auf häufige Fragen zur Branden-burger Eindämmungsverordnung

Joggen, Motorradfahren, Kanu oder Hausboot, Sitzen auf einer öffentlichen Bank – was ist während der Corona-Pandemie noch erlaubt, auf was müssen wir leider verzichten? Zur richtigen Anwendung der Eindämmungsverordnung stellen Bürgerinnen und Bürgern gerade vor Ostern viele Fragen an die Landesregierung und die Kreise und kreisfreien Städte. Insbesondere geht es um konkrete Verhaltensregeln im täglichen Leben. In Brandenburg besteht keine Ausgangssperre. Deshalb darf man sich den Regeln entsprechend bewegen. Verstöße gegen die in der Eindämmungsverordnung enthaltenen Gebote und Verbote stellen eine Ordnungswidrigkeit dar. Sie können je nach Schwere des Verstoßes mit einer Geldbuße von 50 bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Auf der Internetseite corona.brandenburg.de werden über den Link FAQ wesentliche Fragen beantwortet. Auch das Bürgertelefon steht weiter für Anfragen zur Verfügung. Es ist montags bis freitags von 09.00 bis 19.00 Uhr unter der Nummer 0331 – 866 5050 erreichbar.

Grundsätzlich gilt jetzt: Alle sind angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands weiter auf ein absolut nötiges Minimum reduziert zu halten. Es ist ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Zum Schutz vor dem Coronavirus sind direkte Kontakte zu anderen Menschen dringend zu vermeiden. Besonders persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen müssen zu deren Schutz deutlich eingeschränkt sein.

Generell verboten sind in Brandenburg mindestens bis zum 19. April: Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit. Davon ausgenommen: gemeinsam in einem Haushalt lebende Personen, der Aufenthalt am Arbeitsplatz und die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Besuche und Ausflüge: Auch Menschen, die nicht in einem Haushalt zusammenleben, können sich noch besuchen. Diese Ausnahme gilt für Besuche von Lebenspartnern, älterer oder kranker Personen, zur Wahrnehmung des Sorgerechts, zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Bestattungen im engsten Familienkreis. Aber auch hier gilt: direkte soziale Kontakte sollen so gut es geht vermieden werden. Auch zum Osterfest gilt: Familientreffen oder Familienfeiern sind auf die Mitglieder des eigenen Hausstands zu beschränken! Das Ostereiersuchen im großen Freundes- und Bekanntenkreis muss in diesem Jahr leider ausfallen. Ausflüge sollten vermieden werden. Sie sind unter Einhaltung der Vorgaben jedoch nicht untersagt.

Das Betreten öffentlicher Orte – dazu zählen insbesondere Wege, Straßen, Plätze, Grünanlagen und Parks – ist derzeit ebenfalls bis zum 19. April untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot sind Wege, für die ein triftiger Grund besteht. Zum Beispiel, um zum Arbeitsplatz zu kommen, der Weg zum Supermarkt, notwendige Arztbesuche oder eine Blutspende.

Individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft: Spazieren gehen, Joggen, Fahrrad fahren. Sport und Bewegung ist für die Gesundheit gut und wichtig – und sind deshalb auch in Corona-Zeiten auch an öffentlichen Orten erlaubt. Aber auch hier gilt das Gebot des Mindestabstands zu allen Menschen, die nicht in einem Haushalt leben. Also vermeiden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit am besten beliebte Ausflugsziele und stark frequentierte Wege. Infektionsketten können kaum wirksam unterbrochen werden, wenn hunderte Menschen bei herrlichem Wetter zur gleichen Zeit an der Seepromenade spazieren gehen. Dann lieber abgelegene Wege nutzen oder im Wald laufen.

Sitzen auf der Parkbank: Grundsätzlich dürfen Menschen in Brandenburg nicht auf einer Sitzgelegenheit im öffentlichen Raum Platz nehmen und dort verweilen. „Sitzen“ zählt nicht zur Ausnahme „Sport oder Bewegung an der frischen Luft“. Aber: Wenn ein Mensch bei seinem Spaziergang ganz offensichtlich nur eine kurze „Verschnaufpause“ (in der Regel fünf Minuten) auf der Parkbank braucht, weil ihm zum Beispiel das Gehen aus Altersgründen schwerfällt oder man keine Puste mehr hat, muss man nicht gleich ein Bußgeld befürchten. Was aber ganz klar nicht geht: Auf einer Bank lange und ausgiebig verweilen oder gar mit anderen dort „nett plaudern“. Darauf müssen wir jetzt leider verzichten. Denn anders kann der notwendige Abstand nicht eingehalten werden.

Öffentlich zugängliche Spielplätze: Diese dürfen leider nicht besucht und genutzt werden. Trotzdem brauchen Kinder Bewegung an der frischen Luft. Eltern dürfen mit ihren Kindern spazieren gehen, Fußball oder Fange spielen. Aber bitte: Dabei immer auf genügend Abstand zu anderen achten! Kinder, die nicht im gleichen Hausstand wohnen, dürfen im Augenblick leider nicht miteinander spielen.

Motorrad- und Fahrradfahren: Beides ist weiterhin möglich. Jedoch nicht Ausflüge in einer Gruppe, denn dabei sind die Regeln – spätestens bei einem Zwischenstopp oder einer Rast – nicht mehr einzuhalten.

Boot und Kanu: Paddeln und Rudern sind als „Sport und Bewegung an der frischen Luft“ nicht untersagt – aber nicht in einer Gruppe. Grundsätzlich schließen die Einschränkungen beim Betreten öffentlicher Orte auch die Wasserstraßen und anderen Gewässer des Landes ein. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit verboten sind. Also: Das Bootfahren ist nicht grundsätzlich verboten, solange Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes vermieden werden. Vermeiden sie beliebte Ausflugsorte. Wenn viele Paddelboote auf einer kleinen Wasserfläche warten müssen, ist das eine Ansammlung von Menschen im öffentlichen Raum, die verboten ist.

Gassigehen und Stallbesuche: Haus- und Nutztiere müssen natürlich auch in Zeiten der Corona-Pandemie weiter versorgt, betreut und bei Bedarf bewegt werden. Dies ist ohne Gefährdung möglich, wenn Kontakte zwischen Mensch und Tier nicht mit zwischenmenschlichen Kontaktaufnahmen verbunden sind. Das Ausführen von Hunden, das Bewegen von Pferden, das Versorgen von Tieren auf der Weide ebenso wie die Betreuung von Taubenschlägen sind notwendig und sollen weiterhin stattfinden. Dabei ist aber auf Hygiene, Reinigung, evtl. Desinfektion der Hände und Gegenstände zu achten. Auch Tierheime können weiterhin ehrenamtliche Helfer Hunde ausführen lassen, wenn dies nach exakten zeitlichen und personellen Absprachen durch Einzelpersonen durchführbar ist und Kontakte der Helfer untereinander vermieden werden können. Die Betreiber von Pferdepensionen müssen entscheiden, ob weiterhin die Besitzer der Pferde in den Stall kommen dürfen oder aber andere Personen zur Sicherstellung der Versorgung und Bewegung ausreichend zur Verfügung stehen. Achtung: Personen, die ärztlich unter Quarantäne gestellt sind, dürfen unter keinen Umständen ihre Wohnung verlassen und müssen geeignete Personen mit der Versorgung ihrer Tiere beauftragen!

Angeln und Jagd: Beides ist sowohl zur Berufsausübung als auch im privaten Bereich weiterhin grundsätzlich möglich. Die Jagd erfolgt aktuell unter anderem mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest beizutragen, insbesondere in den grenznahen Kreisen zu Polen. Auch hier gilt: Kontakte zu höchstens einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes. Auch beim Jagen und Angeln gilt: Mindestens 1,5 Meter Abstand!

Übernachtungsangebote – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen strikt nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Die touristische Nutzung von Ferienwohnungen und Campingplätzen ist untersagt. Eine Vermietung an Berufstätige, zum Beispiel an Handwerker, Monteure oder Pendler aus Polen, ist jedoch möglich. Aber auch dabei sind die Hygieneregeln unbedingt zu beachten.

Eigenes Ferienhaus, Ferienwohnung oder Datschen: Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen privat und ausschließlich zur Eigennutzung bewohnt werden. Auch dabei sind die bekannten Regeln strikt einzuhalten.
Es wird dringend gebeten, auf die jeweils örtliche Situation Rücksicht zu nehmen. Lokal oder auf Kreisebene können aus besonderem Anlass weitergehende Festlegungen getroffen werden.

Der Brandenburger Bußgeldkatalog ist am 2. April in Kraft getreten. Wer zum Beispiel trotz Verbots öffentliche oder nichtöffentliche Veranstaltungen oder Versammlungen durchführt, dem droht ein Bußgeld zwischen 500 bis 2.500 Euro. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen kann mit 50 bis 500 Euro geahndet werden. Wer eine Verkaufsstelle des Einzelhandels, für die keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist, für den Publikumsverkehr öffnet, muss mit einem Bußgeld zwischen 1.000 bis 10.000 Euro rechnen. In besonderen Wiederholungsfällen kann eine Geldbuße bis zu 25.000 Euro betragen.
Der Bußgeldkatalog ist landesweit von den Landkreisen und kreisfreien Städten bei Verstößen anzuwenden. Die Höhe des jeweiligen Bußgeldes wird von den Landkreisen und kreisfreien Städte festgelegt. Der Bußgeldkatalog ist im Internet als Download eingestellt: https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/me-dia.php/76/Amtsblatt%2013S_20.pdf

 

Mehr Corona-Informationen: https://corona.brandenburg.de

Diese Unternehmen sind weiterhin für Sie da

Am Ende unserer Startseite finden Sie eine Karte mit Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomiebetrieben, die während der Corona-Beschränkung für Sie da sind.

Dies ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt Strausberg und steht allen Nutzern kostenlos zur Verfügung.

Sollte Ihr Unternehmen noch nicht dabei sein, dann schreiben Sie bitte einfach eine kurze E-Mail an: stefanie.keitel@stadt-strausberg.de. Nennen Sie Ihre Kontaktdaten und beschreiben Sie ganz kurz, wie Sie momentan für Ihre Kunden da sind, beispielsweise „Liefer- und Abholservice“, „Onlineshop“ oder einfach Ihre Öffnungszeiten.

Altstadt-Gutschein per Post oder E-Mail

Ab sofort kann der Altstadt-Gutschein auch per Post oder per E-Mail bei der Stadt- und Touristinformation bestellt werden ( Adresse: August-Bebel-Straße 1, 15344 Strausberg;  E-Mail:    touristinfo@stadt-strausberg.de). Senden Sie uns dazu einfach die Anzahl der gewünschten Gutscheine und eine Versandadresse zu. Sie erhalten von uns dann die benötigen Zahlungsinformationen. Sobald der Zahlungseingang bestätigt ist, machen sich die Gutscheine per Post auf den Weg zu Ihnen.

Mehr zum Gutschein erfahren Sie hier!

 

Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

Aufgrund der aktuellen Situation wurde innerhalb der Firma BGD ECOSAX GmbH ein Dienstreiseverbot ausgesprochen. Dementsprechend kann die Videoaufzeichnung der Ergebnispräsentation nicht wie geplant stattfinden. Alternativ hat die Firma BGD ECOSAX GmbH in einer Pressemitteilung die Ergebnisse des Gutachtens zusammenfasst und mögliche Maßnahmen benannt.

Sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen, wird die öffentliche Ergebnispräsentation nachgeholt, sodass interessierte Bürger ihre Fragen an die Experten richten können.

 

Pressemitteilung der Firma BGD ECOSAX GmbH

Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

Durch die Firmen BGD ECOSAX GmbH, DHI WASY GmbH und durch Wissenschaftler der TU Dresden ist ein umfassendes Gutachten zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussee erarbeitet worden. Hauptziel der Gutachter war es, herauszufinden, welche Ursachen den drastischen Rückgang des Wasserspiegels im Straussee bewirkt haben. Zwischen 2013 und 2018 ist der Pegel um ca. einen Meter auf 64,60 mNN gesunken.

Die Ingenieure und Wissenschaftler sprechen von „einer Überlagerung mehrerer Einflussfaktoren“:

  • Hauptursache sind die Abnahme des Niederschlags (insbesondere des Winterniederschlags) sowie die Zunahme der Sommertemperaturen (erhöhte Verdunstung im Gebiet des Straussee)
  • Weitere Ursachen sind Grundwasserentnahmen und die derzeitige Landnutzung

Für Ihre Berechnungen haben die Fachexperten verfügbare Daten und Altgutachten aus dem Einzugsgebiet des Straussee recherchiert und gesichtet. Zudem sind Messwerte und Sediment- bzw. Wasserproben im Untersuchungsgebiet erhoben worden. Mit diesen Daten konnte ein umfangreiches Wasserhaushaltsmodell erstellt werden, welches die Entwicklung des Pegelstandes des Straussees zwischen 2009 und 2018 veranschaulicht.

Aus den Modellberechnungen geht hervor, dass dem Straussee zur Sicherung des Mittelwasserstandes zwischen 2012 und 2018 im Durchschnitt 14 Liter pro Sekunde fehlten.

Die Wasserexperten haben in ihrem Gutachten folgende Maßnahmen für den Zeitraum 2009 – 2018 geprüft:

  • Fremdwasserstützung durch Wasserüberleitung aus Gamegrund
  • Verringerung der Wasserentnahmen auf die durchschnittliche Rate vor dem Jahr 2014 à dadurch würde sich der Wasserstand des Straussees um ca. 20 cm erhöhen
  • Änderung der Landnutzung zur Erhöhung der Grundwasserneubildung – mehr Wiesen statt Nadelwald à zusätzliche Erhöhung des Wasserstandes um 30 cm

Eine weitere Erhöhung der Entnahmemenge um ca. 1 Mio. m³/a an der Wasserfassung Spitzmühle Ost würde im Vergleich zum Referenzzustand Ende 2018 zu einem um 0,24 m niedrigeren Wasserstand im Straussee führen.

Die vorliegenden Untersuchungen haben gezeigt, dass die beiden Wasserwerke einen Einfluss auf den Straussee haben. Die Hauptursache für die Verschärfung der Wasserstandsproblematik stellen jedoch die geänderten klimatischen Bedingungen der letzten Jahre dar. Diesen kann man nicht direkt entgegenwirken. Vielmehr muss versucht werden, die Nutzung der Ressourcen den neuen Rand- und Rahmenbedingungen anzupassen.

 

Sehen Sie hier die Ergebnispräsentation des Gutachtens “Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees”.

Wichtig zum Copyright: Alle verwendeten Daten, Diagramme und Bilder sind Eigentum der BGD ECOSAX GmbH. Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung möglich.

Auszug aus dem Gutachten: Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

BGD ECOSAX, DHI WASY

In weiten Bereichen Brandenburgs sind seit einigen Jahren sinkende Grundwasserstände und Seewasserspiegel zu beobachten. In besonderem Maße ist hiervon der Wasserstand des Straussees betroffen. Seit 2013 ist der Wasserstand um ca. 1 m gesunken. Im November 2018 wies er einen Wert von 64,60 mNN auf. Um die Ursachen des Wasserspiegelrückgangs im Spannungsfeld von klimatischen Veränderungen, Landnutzungen und Grundwasserentnahmen zu untersuchen, wurde die BGD ECOSAX gemeinsam mit der DHI WASY GmbH und der TU Dresden im Dezember 2018 mit einem Hydrogeologischen Gutachten beauftragt. Das Ziel war die Erarbeitung eines gekoppelten Wasserhaushalts- und Grundwassermodells, um die Größen der einzelnen Bilanzglieder des Gebietswasserhaushalts zu quantifizieren und deren individuellen Einfluss zu bewerten. Im Ergebnis sollten Maßnahmen zur Stabilisierung des Landschaftswasser-haushaltes im Einzugsgebiet des Straussees abgeleitet und deren Wirkung modell-technisch bewertet werden.

Hierfür wurde in einem ersten Schritt die notwendige Datenbasis für die Modellerstellung geschaffen. Dies bedeutete, dass alle verfügbaren Daten und Altgutachten für das Einzugsgebiet des Straussees recherchiert und beschafft wurden. Die wesentlichen Daten und Unterlagen wurden von der Stadt Strausberg, dem LfU, dem LBGR, dem WSE sowie dem DWD zur Verfügung gestellt. Parallel hierzu wurden eigene Messwerte zu Grundwasserständen und Abflüssen sowie Sediment- beziehungsweise Wasserproben im Untersuchungsgebiet erhoben.

Auf dieser Datenbasis konnte im Anschluss das Gesamtmodell unter Nutzung des integrierten Modellsystem MIKE SHE aufgebaut werden. MIKE SHE ist ein rasterbasiertes Wasserhaushaltsmodell, das alle Kompartimente des Wasserkreislaufs physikalisch berechnen kann. Das Gesamtmodell wurde für den Zeitraum 2009 – 2018 kalibriert. Hierdurch konnte sichergestellt werden, dass sowohl die Periode mittlerer Seewasserstände als auch die Periode der sinkenden Seewasserstände modelltechnisch erfasst und ausgewertet werden konnte.

Die Auswertung der Wasserbilanz zeigt, dass der sinkende Strausseewasserstand das Ergebnis einer Überlagerung mehrerer Einflussfaktoren ist.

Die Abnahme der Niederschläge, insbesondere der Winterniederschläge und die Zunahme der Sommertemperaturen, die zu einer erhöhten Verdunstung führen, konnten als wesentlicher Grund für sinkende Grund- und Seewasserstände identifiziert werden. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Grundwasserentnahmen sowie die vorherrschende Landnutzung (Kiefernwälder) im Einzugsgebiet des Straussees. Außerdem zeigen die Modellergebnisse, dass die Erhöhung der Grundwasserentnahme an der Wasserfassung Spitzmühle seit dem Jahr 2014 ca. 1/5 des derzeitigen Wasserstandsdefizits im Straussee unter den aktuellen klimatischen Bedingungen ausmacht.

Sowohl mit dem Modell als auch anhand der durch die TU Dresden durchgeführten Isotopenanalysen konnte jedoch gezeigt werden, dass die Wasserfassungen Spitzmühle und Strausberg nicht direkt das Wasser aus dem Straussee fördern. Der Anstrom zu den Wasserfassungen erfolgt aus nördlicher beziehungsweise nordöstlicher Richtung. Die Grundwasserentnahmen beeinflussen jedoch das Grundwassergefälle und haben dadurch indirekt Auswirkungen auf den Seewasserstand. Die Isotopenuntersuchung hat außerdem gezeigt, dass der Straussee als auch sein nördliches Einzugsgebiet sehr stark von Verdunstung geprägt sind. Aus diesem Grund wirken sich die klimatischen Faktoren stärker auf die Zuflüsse und die Wasserfläche des Straussees aus. Im Mittel betrug das Wasserdefizit im Straussee ca. 14 l/s im Zeitraum 2012-2018. Der Bötzsee weist diesen Effekt nicht auf. Ursache hierfür ist der tiefer eingeschnittene Gamegrund und die dadurch bessere hydraulische Anbindung an den Grundwasserleiter.

Um dem Wasserdefizit im Straussee zu begegnen, wurden verschiedene Maßnahmen abgeleitet und modelltechnisch überprüft.

Fremdwasserstützung:

Es hat sich gezeigt, dass im Gamegrund gerade in Winterhalbjahr ein Wasserüberschuss vorhanden ist. Um den Wasserstand des Straussees zu stützen, könnte die fehlende Wassermenge theoretisch übergeleitet werden. Hierfür wäre eine ca. 2,5 km lange Druckleitung notwendig. Perspektivisch wird aber auch hier der Abfluss klimatisch bedingt weiter zurückgehen. Die Gewässer im Unterlauf haben auch jetzt schon massiv mit Niedrigwasserproblemen zu kämpfen. Eine Überleitung in den Straussee würde diese Problematik verschärfen. Zudem sind die baulichen Kosten für die Umsetzung dieser Maßnahme zu berücksichtigen.

Verringerung der Wasserentnahmen:

Mit dem Modell konnte nachgewiesen werden, dass eine Reduzierung der Wasserentnahmen an der Wasserfassung Spitzmühle auf die durchschnittliche Entnahmerate vor dem Jahr 2014 zu einem um ca. 20 cm höheren Wasserstand im Straussee geführt hätte. Jedoch würde diese Maßnahme nicht den Wasserspiegelrückgang insgesamt aufhalten können. Ein sparsamerer Umgang mit dem Trinkwasser – vor allem in den Sommermonaten – empfiehlt sich auf jeden Fall.

Änderung der Landnutzung:

Die aktuelle Landnutzung im Einzugsgebiet des Straussees weist einen hohen Anteil an Nadelwäldern, insbesondere Kiefernwäldern auf. Dies führt aufgrund hoher Transpirationsraten zu stark verringerten Grundwasserneubildungsmengen. Um das maximale Potential einer veränderten Landnutzung zu ermitteln, wurde ein Szenario mit der Annahme von Wiesen anstatt von Nadelwäldern für den Betrachtungszeitraum berechnet. Im Ergebnis würde der Strausseewasserstand in Folge der höheren Grundwasserneubildung im Einzugsgebiet ca. 30 cm über dem heutigen Niveau liegen.

Ergänzend zur Prüfung von Wasserstandsstabilisierungsmaßnahmen wurde untersucht, welche Auswirkungen eine weitere Erhöhung der Fördermengen hätte. Hierfür wurde eine Mehrmenge von 1,022 Mio m³/a gleichverteilt auf die aktiven Brunnen der Wasserfassung Spitzmühle über den Zeitraum 2009 – 2018 angesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass es in den Jahren mit mittleren und hohen Grundwasserneubildungsraten (bis 2012) kaum Auswirkungen auf den Strausseewasserstand gäbe. Mit dem Beginn der Periode geringerer Niederschläge fällt der Wasserstand im Straussee gegenüber dem Referenzzustand jedoch stärker ab. Für den November 2018 weist das Modell unter Berücksichtigung der höheren Entnahmemengen einen um 0,24 m niedrigeren Strausseewasserstand aus.

Im Ergebnis der vorliegenden Untersuchungen muss festgestellt werden, dass die beiden Wasserwerke durch Entnahmen östlich und westlich des Sees starken Einfluss auf das Grundwassergefälle und somit die Grundwasserzu- und abflüsse zum Straussee haben. Die Hauptursache für die Verschärfung der Wasserstandsproblematik stellen jedoch die geänderten klimatischen Bedingungen der letzten Jahre dar. Diesen kann man nicht direkt entgegenwirken. Vielmehr muss versucht werden, die Nutzung der Ressourcen den neuen Rand- und Rahmenbedingungen anzupassen.

 

 

 

COVID-19 als Herausforderung für das Familienleben

Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg – Start gGmbh

Pressemitteilung vom  24.03.2020

 

Sicherung des Kindeswohls im Kontext eingeschränkter Bewegungsfreiheit
COVID-19 als Herausforderung für das Familienleben

Mit der Schließung von Kindertagesstätten und Schulen aufgrund des Coronavirus und der einge-schränkten Bewegungsfreiheit stehen viele Eltern vor der Herausforderung, ihre Kinder zu Hause betreuen zu müssen. Das familiäre Leben reduziert sich zudem zu großen Teilen auf das häusliche Umfeld. Das kann zu einer echten Belastungsprobe für die ganze Familie werden.
Für viele Eltern bedeutet das Homeoffice, Haushalt, Homeschooling für die Schulkinder und Kin-derbetreuung in ungewohnter und ungeübter Art und Weise unter einen Hut zu bringen. In der Sorge um die Gesundheit der Familie, Angst um die finanzielle Zukunft und Absicherung sowie einen eingeschränkten Bewegungsradius kann es schnell auch mal zu Problemen und Konflikten innerhalb der Familie kommen.
An folgende Nummern können sich Kinder und Jugendliche, Eltern, Frauen wie Männer und andere Personensorgeberechtigte sowie Bürger*innen wenden, wenn die Situation zu Hause sie überfor-dert und sie selbst oder andere in Not geraten.
Bundesweite Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

„Nummer gegen Kummer“
Für Kinder und Jugendliche: 116 111

Elterntelefon: 0800 111 0550

Pflegetelefon: 030 2017 9131

Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 404 0020

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6016

Vollsperrung der Philipp-Müller-Straße

Im Zeitraum von voraussichtlich 30.3. bis 1.6.2020 erfolgt für die nächste Bauphase eine Vollsperrung der Philipp-Müller-Straße zwischen Einmündung südliche Parkstraße und Kreisverkehr Nordkreuzung. Hier wird jetzt in einem Abschnitt die abschließende Fahrbahninstandsetzung durchgeführt. Im Abschnitt der Einmündung P.-Göring-Straße (schwarz-gelber Netto) erfolgt der Straßenbau grundhaft einschließlich Bau einer neuen Mittelinsel.

Die allgemeine Umleitung erfolgt über die Straßen An der Stadtmauer/Wriezener Straße bzw. über das Gewerbegebiet (Am Flugplatz).

Der schwarz-gelbe Netto-Markt ist vorübergehend nicht über die Nordkreuzung erreichbar! Liefer- und Kundenverkehr nutzen bitte die Peter-Göring-Straße (Einmündung Höhe roter Netto). Die Ausfahrt erfolgt in südliche Richtung über die kleine Betonstraße zwischen den Wohnblöcken; Anschluss an die Ph.-Müller-Straße gegenüber der südlichen Parkstraße.

Die Parkstraße ist über die südliche Anbindung sowie von der Kastanienallee aus befahrbar! – Im seitlichen Straßenabschnitt der Parkstraße, Blöcke 13/15, 14/16 bis 26/28, 33-35 wird die Einbahnstraße aufgehoben. Zur Begegnung des Anliegerverkehrs bzw. zum Wenden sind die Bereiche mit Haltverbot in der Kurve und Zufahrt zum Haus Nr.24A zu nutzen. Der Teilabschnitt Parkstraße Block 1-11/2-12 wird zur Sackgasse, das Parken wird eingeschränkt.

Die Einmündung „Alter Feldweg“ (incl. Schotterparkplatz hinter dem griech. Restaurant) bleibt in der 1.Phase der Vollsperrung noch befahrbar. Mit entsprechendem Baufortschritt wird die Einmündung provisorisch Richtung Nordkreuzung verlegt.

Die Gehwege entlang der Philipp-Müller-Straße sind im Baubereich wechselseitig nutzbar.

Im Anschluss an die Vollsperrung werden die weiteren Bauarbeiten voraussichtlich bis 30.6.2020 wieder mit einer halbseitig gesperrten Fahrbahn und Richtungsverkehr von Süd nach Nord fortgeführt.

Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger um Geduld und Verständnis für die erforderlichen Verkehrseinschränkungen, längeren Wege und Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Die verkehrsregelnden Schilder, insbesondere Einfahrverbote, sind unbedingt zu beachten, da Verstöße leider regelmäßig zu gefährlichen Situationen im Baustellenbereich führen.

 

Stadtverwaltung & Touristinfo geschlossen

Aufgrund der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 17.03.2020 hat  Bürgermeisterin Elke Stadeler die Stadt und Touristinformation in der August-Bebel-Straße 1 bis einschließlich 19. April 2020 schließen lassen.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aus diesem Grund aktuell kein Fahrkartenverkauf möglich ist.

Bei Fragen sind unsere Mitarbeiterinnen dennoch telefonisch (03341 / 31 10 66) und per E-Mail (touristinfo@stadt-strausberg.de) während der üblichen Öffnungszeiten (wochentags von 9-17 Uhr, Samstag von 10-15 Uhr ) für Sie erreichbar.

 

Des Weiteren ist seit dem 23. März 2020 die Stadtverwaltung Strausberg für den Besucherverkehr geschlossen. Damit folgen wir dem Beispiel des Landkreises, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

Termine können nur wahrgenommen werden, wenn sie zwingend notwendig sind und im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail vereinbart wurden.

Trotz allem sind unsere Mitarbeiter weiterhin per Telefon, Postweg oder E-Mail für Sie da. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite: https://www.stadt-strausberg.de/wir-stellen-uns-vor/

 

Unsere Sekretariate können über folgende Rufnummern erreicht werden.

Büro Bürgermeisterin: 03341 / 38 11 07

Finanzen: 03341 / 38 11 08

Bürgerdienste: 03341 / 38 12 32

Technische Dienste: 03341 / 38 11 93

 

Diese Regelung gilt bis auf Widerruf.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

 

 

 

 

 

Verordnungen des Landes Brandenburg

 

 

 

Alle Verordnungen und Allgemeinverfügungen zum neuartigen Coronavirus finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/start/themen/gesundheit/oeffentlicher-gesundheitsdienst/informationen-zum-neuartigen-coronavirus/

 

 

Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Wenn die Praxis zu hat, hilft Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst bei der Suche nach einer Praxis in Ihrer Nähe: 116 117 – die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Internet: www.116117.de

 Außerdem stehen Ihnen diese Hotlines bei Fragen zum Thema Coronavirus zur Verfügung:

  • Bürgertelefon des Landes Brandenburg
    montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr unter Telefon 0331 866-5050
  • Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG): montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter Telefon (0331) 8683-777
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland – 0800 011 77 22
  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) – 030 346 465 100

Notbetreuung in Kitas, Grundschulen und Horten

Hier finden Sie das Formular für die Notbetreuung in Kitas, Grundschulen und Horten im Landkreis Märkisch-Oderland.

Das Formular ist von den Erziehungsberechtigten auszufüllen, vom Arbeitgeber zu bestätigen und Kita, Grundschule oder Hort vorzulegen.

 

Allgemeinverfügungen des Landrates

Hier finden Sie die Allgemeinverfügungen des Landrates zum Umgang mit dem Coronavirus.

 

Allgemeinverfügung über das Verbot der Tätigkeit von erlaubnispflichtigen Kindertagepflegestellen im Landkreis Märkisch-Oderland

Allgemeinverfügung zum Betretungsverbot für Alten- und Pflegeeinrichtungen, stationäre Behinderteneinrichtungen und Intensivpflegewohngemeinschaften

Allgemeinverfügung über das Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen sowie der Unterrichtserteilung in Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft.

Allgemeinverfügung für den Umgang mit Veranstaltungen

Allgemeinverfügung für Reiserückkehrende aus Risikogebieten zur Beschränkung des Besuchs besonderen Einrichtungen wie Kita, Schule oder Pflegeeinrichtungen

 

Diese Allgemeinverfügungen finden Sie auch auf der Website des Landkreises MOL unter: https://www.maerkisch-oderland.de/de/aktuelles/allgemeinverfuegungen-fuer-den-umgang-mit-corona.html Es öffnet sich ein neuer Tab.

 

 

Pressemitteilung 37/2020 des Landkreises Märkisch-Oderland

Ab 4. April Neue Erreichbarkeit beim Bürgertelefon des Gesundheitsamtes

Das Auftreten des SARS-CoV-2 in Deutschland führt zu vielen Fragen in der Bevölkerung. Das Gesundheitsamt des Landkreises Märkisch-Oderland hat daher
bereits seit 3. März ein Bürgertelefon eingerichtet.
Unter der Rufnummer 03346 / 850 67 90 stehen Ihnen täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes für dringende Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Verfügung. Die wichtigen Informationen zum Corona-Geschehen sowie die täglichen Lageberichte des Landkreises finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Märkisch-Oderland unter: https://www.maerkisch-oderland.de

Weitere Informationen zum Coronavirus und ausführliche Handlungsempfehlungen finden Sie unter www.rki.de

Seelow, 02.04.2020

Aktuelle Informationen der Stadt Strausberg

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund der aktuellen Situation, um die Covid-19-Pandemie, auch als Corona-Virus bekannt, möchte ich Ihnen an dieser Stelle einige Informationen zur Verfügung stellen.

 

1.  Maßnahmen seitens der Stadt Strausberg

Die Stadtverwaltung Strausberg wird vorerst weiterhin für Ihre Anliegen zur Verfügung stehen. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger jedoch aufgrund der außerordentlichen Situation, nur in dringenden Fällen die Stadtverwaltung persönlich zu den Sprechzeiten aufzusuchen.

Sollten Sie grippeähnliche Symptome zeigen, bitten wir Sie von einer persönlichen Vorsprache ganz abzusehen.

Unsere Mitarbeiter stehen für Bürgeranliegen selbstverständlich weiterhin telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

Bereich

Telefon

Email-Adresse

Büro Bürgermeisterin

38 11 07

info@stadt-strausberg.de

Stabsstellenleiterin Büro Bürgermeisterin

38 11 26

info@stadt-strausberg.de

Fachbereich Zentrale Dienste

38 11 08

zentrale-dienste@stadt-strausberg.de

Fachbereich Bürgerdienste

38 12 32

buergerdienste@stadt-strausberg.de

Fachbereich Technische Dienste

38 11 93

technische-dienste@stadt-strausberg.de

 

2. Schließung städtischer Einrichtungen

a.  Schul- und Kitaschließungen

Die Staatskanzlei des Landes Brandenburg hat am 13.03.2020 mitgeteilt, dass ab Mittwoch, 18.03.2020 landesweit in allen Kitas und Schulen vorerst bis zum Ende der Osterferien keine reguläre Betreuung und kein regulärer Unterricht stattfinden.

Den genauen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie unter:

https://www.brandenburg.de/media_fast/1167/200313 PM Kabinett Coronavirus.pdf Ein Link öffnet sich im nächsten Tab.

Eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern zur Aufrechterhaltung von medizinischer Versorgung, Verwaltung und kritischer Infrastruktur ihre Arbeitsplätze nicht verlassen können, wie z.B. Polizei und Feuerwehr, wird sichergestellt. Wie diese Notbetreuung konkret ausgestaltet wird und wer diese in Anspruch nehmen kann, wird im Laufe des Montags, den 16.03.2020, mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

 

b.  Stadtmuseum & Bibliothek

Das Stadtmuseum und die Heinrich-Mann-Bibliothek im Alten Stadthaus sowie die Zweigstelle in Hegermühle bleiben ab sofort und vorerst bis zum 19.04.2020 geschlossen. Die Leihfrist für bereits entliehene Medien verlängert sich automatisch bis zur regulären Öffnung.

 

3.  Untersagung und Beschränkung von Veranstaltungen

Aufgrund der Allgemeinverfügung des Landes Brandenburg vom 12.03.2020 hat der Landkreis Märkisch-Oderland mit Allgemeinverfügung vom 13.03.2020 Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 1.000 Menschen bis auf weiteres untersagt. Veranstaltungen von mindestens 100 Teilnehmern müssen dem Gesundheitsamt des Landkreises schriftlich oder per Mail angezeigt werden. Hierfür ist der Veranstalter verantwortlich.

Den Wortlaut der Allgemeinverfügungen finden Sie auf der Internetsete des Landkreises unter: https://www.maerkisch-oderland.de/de/startseite.html

Aus diesem Grund sehen wir uns mit tiefsten Bedauern gezwungen folgende bereits durch die Stadt Strausberg geplante Veranstaltungen abzusagen:

02.04. – 05.04.2020           Lichterfest

01.05.2020                             Frühlingsfest

Darüber hinaus gilt ab sofort und vorerst bis 19.04.2020, dass Veranstaltungen in den öffentlichen Räumen der Gemeinde nicht stattfinden. Dies betrifft Veranstaltungen sämtlicher Art und bezieht sich auf alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen der Gemeinde, wozu Schulen, Kitas sowie Sportanlagen zählen.

Die betrifft auch folgende bereits veröffentlichte Termine:

17.03.2020             Informationsveranstaltung zum Realisierungswettbewerb für den Kulturpark

                                    Mensa der Mehrzwecksporthalle der Hegermühlen-Grundschule, Hegermühlenstraße 8, 15344 Strausberg

26.03.2020            Vorstellung des Gutachtens zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes im Einzugsgebiet des Straussees

                                    Mehrzwecksporthalle der Hegermühlen-Grundschule, Hegermühlenstraße 8, 15344 Strausberg

 

4.  Gesundheitsamt

Nach bisher 5 bestätigten Fällen im Landkreis Märkisch-Oderland (Stand: 15.03.2020, 15 Uhr; davon bisher keiner in Strausberg) ist es nun das primäre Ziel, die Verbreitung des Virus einzudämmen und einen rapiden Anstieg der Infektionen zu vermeiden. Dazu stehen wir im engen Kontakt mit dem Landkreis Märkisch-Oderland.

Ich bitte alle Einwohnerinnen und Einwohner die vom Landkreis Märkisch-Oderland veröffentlichten individuellen Schutzmaßnahmen (Pressemitteilung 21/2020) zu ergreifen und insbesondere die Hygieneregeln einzuhalten.

https://www.maerkisch-oderland.de/de/pressemitteilungen.html  Ein Link öffnet sich im nächsten Tab.

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, setzen Sie sich mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Märkisch-Oderland in Verbindung (Montag bis Freitag 8-16 Uhr unter der Telefonnummer 0 33 46 / 850 67 90).

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar.

 

5.  Allgemeine Informationen

Das brandenburgische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz aktualisiert ständig alle Informationen zum Verlauf der Pandemie unter:

https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/start/ Ein Link öffnet sich im nächsten Tab.

Weitere fundierte Informationen zu persönlichen Schutzvorkehrungen und Materialien zur Aufklärung erhalten sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html Ein Link öffnet sich im nächsten Tab.

Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.htmlEin Link öffnet sich im nächsten Tab.  tagesaktuell abrufbar.

 

Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger,

Ruhe zu bewahren und den Alltag mit Bedacht und Rücksichtnahme auf andere Menschen zu planen.

Ich bedanke mich bei Ihnen für die Unterstützung.

Herzliche Grüße

 

Ihre Bürgermeisterin

Elke Stadeler

 

PDF: Aktuelle Informationen der Stadt Strausberg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Es öffnet sich ein neuer Tab.

Sozialarbeit an Grundschule – für freie Träger der Jugendarbeit

Das Interessenbekundungsverfahren kann hier eingesehen und heruntergeladen werden: Interessenbekundungsverfahren Sozialarbeit an Schule 2020 (PDF).

 

 

                                          04.03.2020

Interessenbekundungsverfahren für freie Träger der Jugendarbeit

– Sozialarbeit an Grundschule –

 

Beschreibung der Ausgangssituation

Mit Beschluss des Jugendförderplanes 2020 des Landkreises Märkisch-Oderland am 19.02.2020 (Beschluss-Nr. 2019/KT/6-2) erhält die Stadt Strausberg für die Angebote der Sozialarbeit an Schule für insgesamt 3,5 Vollzeitstellen (VZE) eine Förderung aus dem „Personalkostenförderprogramm von sozialpädagogischen Fachkräften in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit“, jedoch mit der Maßgabe, jede Oberschule mit 1 VZE zu besetzen. In der Verantwortung Strausbergs sind zwei Oberschulen und vier Grundschulen. Somit verbleiben für die Grundschulen 1,5 VZE aus dem Personalkostenförderprogramm. Die Stadtverordneten haben beschlossen, dass an jeder Strausberger Grundschule 0,5 VZE Sozialarbeit an Schule eingesetzt werden soll, um eine gerechte Verteilung zu gewährleisten. Die fehlende 0,5 VZE soll aus dem städtischen Haushalt finanziert werden (Beschluss-Nummer 03/011/2019-HA). An zwei Grundschulen findet bereits mit 0,5 VZE Sozialarbeit statt.

 

Gegenstand des Interessenbekundungsverfahrens

Gesucht werden ab dem nächst möglichen Zeitpunkt ein oder zwei freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, um Angebote von Sozialarbeit an folgenden zwei Grundschulen zu jeweils 0,5 VZE vorzuhalten:

 

Grundschule am Wäldchen         368 Schüler/innen             0,5 VZE

Otto-Grotewohl-Ring 69

 

Hegermühlen-Grundschule         460 Schüler/innen             0,5 VZE

Hegermühlenstr. 8

 

Die Ausgestaltung des Stellenumfanges obliegt den Trägern, d.h., sie können sich für beide oder nur für eine Grundschule bewerben. In der Grundschule am Wäldchen ist die Sozialarbeit an Schule neu zu besetzen, an der Hegermühlen-Grundschule neu zu etablieren.

 

Erwartungen an den Träger

  • Erfahrungen in der Jugend(sozial)arbeit und/oder der Sozialarbeit an Schule
  • ein auf die Schule(n) bezogenes sozialräumliches Konzept
  • die Arbeit nach den Handlungsfeldern mit Qualitätsstandards für den Leistungsbereich § 11, 13 und 14 SGB VIII des Landkreises Märkisch-Oderland (Beschluss 2014/JHA/068)
  • eine Fachkraft entsprechend der Richtlinie des Landkreises zur Förderung von Personalkosten
  • Mitarbeit der Fachkraft in sozialräumlich orientierten Gremien (Sozialarbeiter/innen-Treffen, Stadtteilgremien, etc.)
  • enge, verlässliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit

 

Was bieten die Stadt und die Verwaltung dem Träger?

  • Finanzierung gemäß der Richtlinie zur Förderung von Personalkosten von sozialpädagogischen Fachkräften in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Landkreis Märkisch-Oderland (Beschluss-Nr. 2020/KT/6-5) und dem Beschluss der Stadt Strausberg zur Erhöhung des Zuschusses für eine Stelle aus dem Personalkostenförderprogramm von sozialpädagogischen Fachkräften (Beschluss Nr. 03/011/2019-HA)
  • Möglichkeiten des fachlichen Austausches und regelmäßige Fort- und Weiterbildung im Rahmen des Sozialarbeiter/innen-Treffens
  • Kooperationsvereinbarung, die Ziel- und Leistungsvereinbarung beinhaltet

 

Bewerbung

Der Aufruf richtet sich an anerkannte Träger der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit mit Erfahrungen in der Sozialarbeit an Schule.

Die Besetzung erfolgt zunächst befristet bis zum 31.12.2021. Sie ist abhängig vom Personalkostenförderprogramm des Landkreises Märkisch-Oderland.

 

Der Interessenbekundung beizufügen sind:

  • ein auf die Schule und den umliegenden Sozialraum bezogenes pädagogisches Konzept
  • ein Kosten- und Finanzierungsplan
  • Angaben über die Qualifikationen der einzusetzenden Fachkraft (sofern möglich)

 

Interessenbekundungen sind per E-Mail (zusammengefasst in einer PDF-Datei) an

gudrun.wolf@stadt-strausberg.de oder schriftlich bis zum 31.03.2020  an

 

Stadtverwaltung Strausberg

Fachbereich Bürgerdienste

Hegermühlenstr. 58

15344 Strausberg

zu richten.

 

Auswahlkriterien

Konzept                                                                   40%

Qualifikation der Fachkraft                                 30%

Kosten- und Finanzierungsplan                         20%

sozialräumliche Anbindung                                10%

 

Datenschutzhinweise:

Mit Ihrer Bewerbung willigen Sie ein, dass Ihre Daten bis zur Beendigung des

Auswahlverfahrens gespeichert und verarbeitet werden.

Nähere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie

unter https://www.stadt-strausberg.de/stellenausschreibungen.

 

gez. Elke Stadeler

Elke Stadeler
Bürgermeisterin

Baubeginn in der Garzauer Chaussee

Die Ausführung der Bauleistung zum Bau eines Geh-/ Radweges auf 605 m entlang der Garzauer Chaussee zwischen Kaufland-Kreuzung und „Am Wäldchen“ ist beauftragt. Am 9.3.2020 sollen die Arbeiten planmäßig beginnen. Bauende ist voraussichtlich am 31.7.2020.

Zunächst wird im 1. Bauabschnitt (1.BA) der Gehweg zwischen der Kaufland-Kreuzung und der H.-Rau-Straße voll gesperrt – der Fußgängerverkehr wird als Umweg über den westlichen Gehweg durchs Wohngebiet und die H.-Rau-Straße geführt.

Die Fahrbahn ist während der gesamten Bauarbeiten halbseitig gesperrt.

Im 1.BA ist die Fahrtrichtung Garzau/Rehfelde vollgesperrt; ein Einfahren in die Garzauer Chaussee ist daher bis ca. 22.5.2020 nicht möglich – die großräumige Umleitung erfolgt über Gladowshöhe. Da Busverkehr sowie Müllentsorger über die H.-Rau-Straße geleitet werden, sind dort zur Gewährleistung des Begegnungsverkehrs Haltverbotszonen eingerichtet – bitte unbedingt freihalten!

Die Fahrtrichtung von Garzau/Rehfelde in Richtung Stadt (Kaufland) bleibt frei und ist nutzbar.

Für alle anderen Bauabschnitte gibt es zwar die halbseitige Straßensperrung, aber durch eine Ampelregelung werden beide Fahrtrichtungen nutzbar sein. Während die Bauarbeiten am Gehweg im Seitenbereich erfolgen, wird für die Bauabschnitte H.-Rau-Straße bis „Am Wäldchen“ ein Not-Gehweg auf der Fahrbahn angelegt.

Etwas zeitversetzt zum 1. Bauabschnitt wird voraussichtlich ab 13.3.2020 bis ca. 20.6.2020 parallel im Abschnitt zwischen STIC-Zufahrt und „Am Wäldchen“ (entlang KITA) gearbeitet.

Der Parkplatz Grenzweg (gegenüber KITA) wird zum Teil als Lagerfläche abgesperrt, ist jedoch im vorderen Teil nutzbar. Zur Querung der Fahrbahn und Anschluss an den Not-Gehweg ist bitte dringend der Einmündungsbereich Grenzweg zu nutzen (keine direkte Querung Höhe KITA-Pforte). Der Hol- und Bringeverkehr zur KITA soll weitestgehend rückwärtig über „Am Wäldchen“/“Am Weiher“ erfolgen. Eltern werden gebeten, zur eigenen Sicherheit und der Ihrer Kinder, für die Umwege etwas mehr Zeit einzuplanen und speziell auf wechselnde Beschilderungen/Wegeführungen zu achten.

Während der Bauphase werden im Gehwegbereich auch umfangreiche Leitungsneuverlegungen des Nieder- und Mittelspannungsnetzes im Auftrag der Stadtwerke Strausberg GmbH vorgenommen sowie erforderliche Umverlegungsarbeiten anderer Medienträger.

Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger um Geduld und Verständnis für die erforderlichen Verkehrseinschränkungen und Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle Beteiligten sind bestrebt, diese so gering wie möglich zu halten.

 

 

Komm, wir pflanzen einen Baum!

Hier erhalten Sie Informationen zur Aktion Grüne Höfe:

Plakat Aktion Grüne Höfe

Plakat Grüne Höfe Das Plakat öffnet sich in einem neuen Tab

Eine Liste über geeignete einheimische bzw. hitzeverträgliche nicht-einheimische Gehölze können Sie hier anschauen:

Ergebnisse der Landtagswahl

Ergebnisse der Landtagswahl

Die Strausberger Ergebnisse der Landtagswahl finden Sie hier Der Link öffnet sich in einem neuen Tab..

 

 

 

Kommunalwahl: SVV und Ortsbeirat

Die Ergebnisse der Wahl der Strausberger Stadtverordnetenversammlung und des Ortsbeirates Hohenstein können Sie hier einsehen Link öffnet sich in neuem Tab.

 

 

Wasserpegel Straussee

Der schwankende Wasserpegel des Straussees ist in der Bevölkerung immer wieder Thema.

In diesem Zusammenhang finden Sie hier Der Link öffnet sich in einem neuen Tab. weitere Informationen.

 

Nächste NSZ und Rathausfenster

Die nächste Neue Strausberger Zeitung (NSZ) mit dem Amtsblatt wird Anfang 2020 verteilt. Alle bereits veröffentlichten Ausgaben finden Bürgerinnen und Bürger auch unter Bürger & Stadt –> Stadtverwaltung Der Link öffnet sich in einem neuen Tab. .

Die neueste Ausgabe der Nachrichtensendung “Rathausfenster” wird immer Anfang des Monats im Regionalfernsehen Strausberg.TV ausgestrahlt und ist auf der Startseite zu finden. Alle Folgen gibt es auch auf der Homepage des Senders Der Link öffnet sich in einem neuen Tab..

 

Störungsdienst Straßenbeleuchtung

Bei Problemen mit der Straßenbeleuchtung in Strausberg wenden Sie sich bitte an folgenden Kontakt:

Störungsdienst Alliander Stadtlicht GmbH

Telefon: 0800/9080305 (kostenfrei) oder E-Mail: sc-strausberg@stadtlicht.de

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen