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Aktuelles

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Vorträge, Sport und jede Menge Infos

Vom 30. April bis 31. Mai finden in Strausberg wieder die Familien- & Selbsthilfetage statt. Das Strausberger Bündnis für und mit Familien und die Selbsthilfekontaktstelle Rekis haben mit Partnern ein breites Programm zusammengestellt.

Die Aktionen beginnen am 30. April mit der Eröffnung und einem anschließenden Tag der offenen Tür von 10-17 Uhr bei Rekis, Am Annatal 57. Dort gibt es unter anderem Mitmachangebote und einen Sinnesparcours, ein Barriere-Quiz und zahlreiche Informationen. Überdies kann ein Rollstuhlführerschein abgelegt werden. Am 1. Mai präsentiert sich die Selbsthilfekontaktstelle dann  an einem Infostand beim Frühlingsfest der Stadt in der Großen Straße.

An den Folgetagen reichen die Angebote vom Familiencafé auf dem Aktivspielplatz  im Otto-Grotewohl-Ring (hinter Kaufl and) für Familien mit Kindern von 0 bis 6 Jahren über Yoga und Sport, Vorträge und Diskussionsrunden bis hin zu Wanderungen und Tanz. Viele Angebote siond kostenlos, für manche wird ein kleiner Obolus fällig. Mit Tagen der offenen Tür in den Kitas Nord und Sonnenschein klingt die Aktion am 31. Mai aus. Das komplette Programm gibt es in einem Faltblatt.

Die Familien- und Selbsthilfetage finden in Strausberg zum 15. Mal statt. Anlass sind der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai und der „Internationalen Tag der Familie“ am 15. Mai. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Viel vor für Inklusion! Selbstbestimmt leben – ohne Barrieren“.

Frühlingsfest in der Katzenstation

Der Tierschutzverein Strausberg, Rüdersdorf und Umgebung  lädt Tierfreunde am 4. Mai zu einem Frühlingsfest in der Katzenstation  Rüdersdorf ein. Ab 13 Uhr wird auf dem Gelände in der Woltersdorfer Straße 50 mit Miezen und Menschen gefeiert. Es gibt Kaffee, selbst gebackenen Kuchen, eine Tombola und vieles mehr. Die Jugendgruppe des Vereins wird sich mit einem Info-Stand vorstellen.  Die Tierschützer hoffen auf viele Gäste, die eine oder andere Spende sowie vielleicht die eine oder andere Patenschaft.

In der Katzenstation werden rund 100 Tiere betreut. Bei Feiern werden in der Regel keine Katzen vermittelt, aber man kann sie natürlich in Augenschein nehmen. Vermittlungstermine werden über ein Kontaktformular auf der Internetseite des Vereins vergeben.  Dort gibt es auch mehr Informationen über die Arbeit der Tierschützer.

 

Anmeldefrist verlängert

Am 20. April ist der diesjährige Frühjahrsputz am Straussee und im Stadtgebiet. Bislang liegt die Zahl der Anmeldungen immer noch unter der des Vorjahres. Vor allem haben weniger Privatpersonen ihre Teilnahme angekündigt, ist der Liste im Fachbereich Technische Dienste der Stadtverwaltung zu entnehmen.

Mit dabei sein werden nach der Übersicht „Stammgäste“ wie der Anglerverein Gut Fang, der Tauchclub oder der AWO-Erziehungshilfeverbund. Dem Unrat zu Leibe rücken wollen überdies die Garagengemeinschaft „Im Grund“ und der Familiensport-verein. Der Ausschuss für Klima und Umwelt hat Aktivitäten im Nordbereich des Sees angekündigt.  

Manche Dauerteilnehmer wie ein Anglerverein oder die Wasserwacht haben indes noch keinen Kontakt zum Rathaus hergestellt. Von den Wasserwächtern war allerdings zu hören, dass sie den Termin „auf dem Schirm haben“ und mitmachen wollen.

Die Fachgruppe Grundstücks- und Gebäudemanagement hat nun nach Absprache mit dem Kommunalservice die Anmeldefrist verlängert bis zum 16. April, 12 Uhr. Bis dahin können noch Container zum Einsammeln von Unrat geordert und Abholstellen für Müllsäcke abgesprochen werden. Ansonsten müsste sich jeder selbst um die Entsorgung kümmern.

Müllsäcke für die Putzaktion gibt es noch bis zum 19. April in der Stadtverwaltung (Raum 3.22). Sie werden am 20. April ab ca. 11.30 Uhr abgeholt.

Die Anmeldung ist auch für den Ausklang nach der Putzaktion wichtig. Denn die Bürgerinitiative für die Erhaltung des Straussees will wieder für Freiwillige ab ca. 12 Uhr im Freibad eine kleine Stärkung sowie Getränke spendieren.

Anmeldung: E-Mail an technische-dienste@stadt-strausberg.de oder Tel. 03341 381333

Premiere im Wasserwerk-Theater

Mit „Judith – die mit dem Schwert“ nach Friedrich Hebbel bringt die Andere Welt Bühne am 20. April um 19.30 Uhr ein neues Stück ins Theater im ehemaligen Wasserwerk auf dem alten Postgelände. Judith ist nach Friedrich Hebbel die, die dem Feldherrn Holofernes nach einer Liebesnacht den Kopf abschneidet, um ihr Volk zu retten. Und weil sie ihm nicht verfallen will. Oder war es doch eine Vergewaltigung? Vergeltung, Vernichtung, Rachefantasien.

Die beiden Theaterleiterinnen Ines Burdow und Melanie Seeland sind als Die Eine und Die Andere Judith auf der Bühne zu sehen, in einer gemeinschaftlich szenischen Entwicklung und Regie von Christian Kuchenbuch. Für die Kostüme zeichnet Ann-Christine Müller verantwortlich, für die Bühne Emmanuel Schleiermacher, für Licht Dietrich Baumgarten und für Ton und Video Tim Andersen und Bodo Strecke.

Weitere Vorstellungen sind dann am 26. April, 19.30 Uhr, am 5. Mai, 15 Uhr, sowie am 11. und 25. Mai, 1., 21. und 29. Juni, jeweils wieder 19.30 Uhr. 

Karten kosten 15 Euro normal und 12 Euro ermäßigt.

Tickets: karten@dieandereweltbuehne.de, Tel. 01516 7761074 oder an der Abendkasse

Szenenfoto

Foto: Julia Otto

Neues Leben für alte Bilder

„Aus Trutsch wird Trend“ ist der Titel einer neuen Ausstellung, die seit 10. April in der Entreegalerie der Stadtverwaltung Strausberg zu sehen ist. Manuela Leo aus Wilkendorf zeigt dort zwei Dutzend Werke aus ihrer Malwerkstatt MaLEOla. Die gelernte Bauzeichnerin, die später als Nageldesignerin die Liebe zum kreativen Gestalten entdeckte, haucht alten Bildern neues Leben ein. Auf Flohmärkten oder bei Haushaltsauflösungen entdeckt, ergänzt sie die Bilder meist namenloser Schöpfer mit bunten, comicartigen Elementen. Da finden sich mal die Loriot-Figuren, mal ein an Garfield erinnernder Kater und andere Dinge. Sie geben den Werken einen neuen Charakter. So könnten sie wieder zurückfinden in Wohnungen oder Büros, ist die Künstlerin überzeugt.

Alle Stücke sind Unikate, werden mit feinem Pinselstrich bearbeitet und jeweils nur einmal angeboten. Bei der gerade beendeten Schau im Krankenhaus in der Prötzeler Chaussee habe sie sehr viel positive Resonanz bekommen, erzählt die Mittfünfzigerin. Auch Verkäufe kamen dort zustande. Die Werke kosten zumeist rund 350 Euro, manche sind auch günstiger oder teurer. Eine noch breitere Auswahl als bei der Ausstellung ist auf der Internetseite der Malwerkstatt zu finden.

Die Schau kann bis Mitte Mai zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung angeschaut werden. Eine weitere Exposition in Buckow ist bereits abgesprochen.

Maleola

Kuscheldrachen für die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Strausberg hat von der Sparkasse Märkisch-Oderland einen Schwung Kuscheltiere gesponsert bekommen. Sie wurden am 9. April am Gerätehaus von Sparkassen-Vorstandschef Thomas Beutler und seiner Kollegin Manuela Baumgärtner an Stadtbrandmeister Uwe Schmidt und Strausbergs Ortswehrführer Bastian Petzold übergeben.

„Wir fördern gern regionale Akteure und wollen unsere Wertschätzung für die Kameraden ausdrücken“, äußerte Thomas Beutler. Das Feuerwehr-Ehrenamt könne man gar nicht hoch genug schätzen, fügte er hinzu. Jedes Fest könne man indes nicht unterstützen. Solche Projekte wie die Jugendarbeit der Wehr allerdings schon.

Unter anderem da sollen die Kuscheltiere, die dem grünen Feuerwehrdrachen Grisu sehr ähnlich sehen, zum Einsatz kommen. Zum Beispiel wenn in Kindereinrichtungen für die Wehr geworben und ihre Arbeit bekanntgemacht wird. Oder bei Tagen der offenen Tür und ähnlichen Veranstaltungen. Nicht zuletzt gibt es Einsätze, bei denen Kinder betroffen sind. Danach könnten die Drachen zum Beispiel Trost spenden. „Hoffentlich müssen sie dafür nur selten verteilt werden“, wünschte sich Beutler.

Kuscheltiere von der Sparkasse MOL für die Freiwillige Feuerwehr Strausberg; v.l. Thomas Beutler und Manuela Baumgärtner (Sparkasse), Stadtbrandmeister Uwe Schmidt und Ortswehrführer Bastian Petzold

Kuscheltiere von der Sparkasse MOL für die Freiwillige Feuerwehr Strausberg; v.l. Thomas Beutler und Manuela Baumgärtner (Sparkasse), Stadtbrandmeister Uwe Schmidt und Ortswehrführer Bastian Petzold

Früher hatte die Sparkasse Kuscheltiere vor allem für die Polizei gesponsert. Seit rund 20 Jahren konnten die Sicherheitskräfte damit nach Unfällen und ähnlichem Mädchen und Jungen von schlimmen Erlebnissen ablenken. Dem Vernehmen nach gab es aber zuletzt von höherer Stelle Einwände wegen eines Werbesymbols des Kreditinstituts auf den Tieren.

„Wir nehmen sie jedenfalls sehr gern“, bescheinigte Uwe Schmidt. Insgesamt rund 230 Stück können die Strausberger Kameradinnen und Kameraden in nächster Zeit für ihre Zwecke einsetzen.

Kohlhaase-Lesung in Hegermühle

Die Zweigbibliothek Hegermühle, Am Annatal 57, bietet am 16. April eine szenische Lesung mit Ines Burdow und Bastienne Voss. Ines Burdow ist Schauspielerin (u.a. Berliner Ensemble), Sprecherin und Autorin (z.B. für ARD-Kultursender). Aktuell ist sie für „Die Andere Welt Bühne“ in Strausberg tätig und gehört zur Leitung des Theaters in der Garzauer Straße. Bastienne Voss ist Schauspielerin (u.a. Distel), Sprecherin und Schriftstellerin. Die beiden werden am 16. April ab 18 Uhr aus Wolfgang Kohlhaases „Erfindung einer Sprache“ lesen.

Kohlhaase ist vor allem als Drehbuchautor bekannt. Seine Prosa kennen nur wenige. Deshalb haben sich Bastienne Voss und Ines Burdow diese vorgenommen und in Absprache mit ihm eine Lesung erarbeitet, die diese Seite einem breiteren Publikum bekannter macht. Drei Jahre lang – bis zu seinem Tod 2022 – waren sie mit Kohlhaase lesend unterwegs.

In der „Erfindung einer Sprache“ geht es um einen Studenten, der vorgibt, persisch zu können. Dadurch steigert er im KZ seine Überlebenschance. Dann soll er jedoch einem Kapo Sprachunterricht geben …

Die Veranstaltung war bereits im März geplant, wurde aber verschoben. Der Eintritt kostet 10 Euro. Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt: Tel. 03341 423192 (Mo, Di, Do 10-12 u. 13-17 Uhr)

Plakat

Keltische Klänge

Harfenmusik, Gesang und Sagen – das sind die Zutaten für die nächste Veranstaltung im Stadtmuseum Strausberg. Am 26. April lädt die Einrichtung in der August-Bebel-Straße zu einem Nachmittag mit keltischen Klängen, Mythen und Sagen. Ab 16 Uhr unterhalten Dagmar Flemming (keltische Harfe) und Sonja Walter (Lesung und Gesang) das Publikum. Avisiert werden bekanntere Lieder wie „Scarborough Fair“ oder „Greensleeves“ sowie eher unbekannte Traditionals aus Wales, Irland, Schottland…

Dagmar Flemming wurde in Berlin geboren. Sie begann ihr Musikstudium an der Hochschule der Künste Berlin und machte ihren Abschluss als Solo- und Konzertharfenistin an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin. Derzeit ist sie als Dozentin für Harfe tätig und spielt Konzerte und eigene Programme. Für Kelten-Abende nutzt sie die walisische dreireihige Harfe und Keltische Hakenharfe.
 
Sonja Walter ist Sängerin, Schauspielerin und Pianistin. Sie absolvierte ihre musikalische, tänzerische und schauspielerische  Ausbildung in Berlin und London, war an verschiedenen Theatern in Berlin und anderswo engagiert und bei Tourneen
mit „Die Schöne und das Biest“ oder „Das Phantom der Oper“ in Europa unterwegs.

Der Eintritt kostet zehn  Euro, die an der Tageskasse zu entrichten sind. Es wird allerdings dringend um Anmeldung gebeten. Kontakt: Telefon 03341 23655, E-Mail stadtmuseum@stadt-strausberg.de

Spielgerät gesperrt

Seit einigen Tagen können Mädchen und Jungen auf dem Spielplatz im Fischerkiez nur noch eingeschränkt toben. Das dortige große Spielgerät ist mit einem Bauzaun abgesperrt. Nach Auskunft aus dem Fachbereich Technische Dienste der Stadtverwaltung waren bei der jüngsten Kontrolle durch den TÜV zu viele Mängel aufgefallen. In den vergangenen Jahren habe es auch schon Beanstandungen gegeben, aber die hätten durch Reparaturen ausgeräumt werden können. Nunmehr wäre der Aufwand aber zu groß, eine Instandsetzung somit unwirtschaftlich. Deshalb plant der Bereich Tiefbau/Grünflächen einen Ersatz.

Zunächst einmal soll das alte Gerät in den nächsten Tagen abgebaut werden. Parallel will die Fachgruppe Angebote für ähnliche Spielgeräte einholen. Wenn die im Haushalt veranschlagten Mittel für einen Ersatz reichen, soll der noch in diesem Jahr vorgenommen werden. Ansonsten bleibt wohl bis Anfang 2025 auf dem Spielplatz Fischerkiez eine Lücke.

Spielplatz Fischerkiez

Für eine sichere Trinkwasserversorgung

Gemeinsam mit Wasserversorgern der Landesgruppe Berlin-Brandenburg des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) setzen sich die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Berlin und Brandenburg für eine nachhaltige Sicherung der Ressource Wasser ein. Die Zusammenarbeit von kommunalen Unternehmen und den IHKs als Vertretung der Wirtschaft ist besonders bemerkenswert. Im Ergebnis der seit November 2022 laufenden Gespräche wurden gleichermaßen die Trinkwasserversorgung als auch die wirtschaftliche Entwicklung in den Fokus gerückt. Überdies wurde die Verpflichtung der Landespolitik zum zügigen Handeln deutlich gemacht. Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) hat als einer der Mitinitiatoren bei der Entwicklung dieser Handlungsempfehlungen maßgeblich mitgewirkt.

Fast die Hälfte der Versorger über kritischer Grenze

Den wachsenden Herausforderungen durch die Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung sowie den spürbaren Auswirkungen des Klimawandels muss schnellstmöglich begegnet werden. Wie der WSE erwarten auch andere Versorger steigende Wasserverbräuche und befürchten, diese mit den vorhandenen Wasserrechten nicht mehr decken zu können. Bereits heute sehen sich mehr als 40 Prozent dieser Versorger gezwungen, die genehmigten Wassermengen über die kritische Grenze von 80 Prozent auszunutzen. Die weitreichenden Konsequenzen dieser Entwicklungen auf unsere Region sind inzwischen allen Beteiligten – insbesondere der Landespolitik – bekannt.

Zentrale Inhalte sind:

  • Berücksichtigung der Wasserversorgung in den Landes- und Regionalplanungen
  • länderübergreifendes Wasserressourcenmanagement
  • Vorhaltung ausreichender Wasserrechte und Beschleunigung wasserrechtlicher Genehmigungsverfahren
  • finanzielle Ausstattung für den Infrastrukturerhalt und -ausbau

Verbandsvorsteher André Bähler sieht den WSE als Wasserversorger aus dem Berliner Umland bereits seit einiger Zeit mit den Herausforderungen beschäftigt. „Wir spüren schon heute die ersten Auswirkungen der rasanten Entwicklung in unserer Region. Das Ergebnis der Zusammenarbeit der Wasserversorger der VKU Landesgruppe und der IHKs sind Ansätze zur Lösung der wasserwirtschaftlichen Nutzungskonflikte und damit zur Sicherung der Trinkwasserversorgung. Ich freue mich, dass wir einen Beitrag zu dieser Handlungsempfehlung leisten konnten. Nun ist schnelles und konsequentes Handeln nötig.“

Die IHKs haben verschiedene Empfehlungen aufgelistet. Näheres dazu giubt es auf der Internetseite der IHK Berlin.

 

Sonntagsvorlesung zur Schilddrüse

Was tun bei Schilddrüsenknoten, Hashimoto und Co.? Zu dieser und anderen Fragen zu der Volkskrankheit steht Dr. med. Georg Bauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Krankenhaus MOL, am 21. April ab 10 Uhr Rede und Antwort.  

Die Schilddrüse ist klein und leistet großes. Fast alle Körperfunktionen werden durch die von ihr produzierten Hormone für Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum und Psyche beeinflusst. Doch jeder dritte Deutsche ist an der Schilddrüse erkrankt. Besonders häufig ist ein Mangel an Schilddrüsenhormonen (Unterfunktion). Bei etwa drei Prozent der Bevölkerung ist ein chronischer Entzündungsprozess dafür verantwortlich: die sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis.

Auch Schilddrüsenknoten sind häufig – die Zahl der Menschen mit Knoten geht in die Millionen. Die allermeisten Knoten sind harmlos. Aber wann ist Vorsicht geboten und wann muss gehandelt werden? Welche Möglichkeiten der Überwachung gibt es und wann muss eine aktive Therapie eingeleitet werden? Auf all diese Aspekte wird Chefarzt Dr. Bauer in seinem Vortrag eingehen und im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehe.

Interessierte Besuchende, Patienten, Angehörige, aber auch Angehörige medizinischer Berufe, sind herzlich eingeladen.

Wie immer findet die Veranstaltung in der Cafeteria Bistro Medicus im Strausberger Krankenhaus an der Prötzeler Chaussee 5 statt. Der Eintritt ist kostenlos. 

 

Woche der Fachkräftesicherung im Oderland

„Kick your Future“ heißt es vom 14. bis 20. April im Oderland. In der Aktionswoche werden zukünftige Auszubildende, qualifizierte Fachkräfte und Arbeitssuchende über Ausbildungsmöglichkeiten, Jobangebote, Berufsbilder und Unternehmen informiert. Ziel ist es, nicht nur junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern. Man will auch Pendler und Arbeitnehmer für die vielfältigen Berufsoptionen in der Region interessieren.

„Das Besondere an der Aktionswoche ist ihre Kompaktheit und Vielfältigkeit“, sagt Manuela Neumann, Tourismusexpertin bei der IHK Ostbrandenburg. „Wer auf der Suche nach beruflicher Orientierung ist, kann alle vier Veranstaltungen besuchen und wird bei jeder etwas Neues für sich entdecken.“

Einblicke in Gastronomie, Logistik und mehr

Die Woche bietet viele Möglichkeiten. Alle Veranstaltungen sind für Besucher entgeltfrei.

Sonntag, 14. April von 11 bis 18 Uhr: Look and Cook in Strausberg und Umgebung. Schau über den Tellerrand – Tag der offenen Türen in Hotels und Restaurants. Gastroberufe exklusiv und mittendrin erleben. Dabei sind: The Lakeside – Burghotel zu Strausberg, Ernas Unverpacktladen, Patrizier – Kaffeerösterei, Café und Bar, Freilich am See in Strausberg sowie der Landgasthof zum Mühlenteich und das Seehotel Villago in Eggersdorf und das Romantik Hotel Schloss Reichenow. http://ihk-obb.de/lookandcook

Dienstag, 16. April von 10 bis 17 Uhr, Big Boss Dating in Hoppegarten auf dem Rathausgelände: Geschäftsführer, Personalchefs und Auszubildende sind vor Ort und vertreten die regionalen Betriebe der Gemeinden Hoppegarten und Neuenhagen bei Berlin. Sie freuen sich auf Menschen, die in der Region bleiben, sich beruflich verändern möchten oder die eine Ausbildung beziehungsweise eine Qualifizierung beginnen wollen.

Donnerstag, 18. April: Tag der Logistik Brandenburg im Güterverteilzentrum Freienbrink: Junge Leute erfahren welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten es in der Logistikbranche gibt. Praktische Einblicke in verschiedene Arbeitsabläufe, Betriebsführungen und Vorträge geben einen realitätsnahen Einblick in die Berufswelt der Logistik. Geeignet für Schulklassen.

Samstag, 20. April von 10 bis 15 Uhr 2. Neuhardenberger Jobfestival auf dem Airport: Einstieg oder Umstieg? Auf jeden Fall durchstarten mit etwa 100 Firmen und Bildungseinrichtungen aus der Region. Eingeladen sind junge Leute, Fach- und Arbeitskräfte, die ihre Zukunft im Oderland gestalten wollen. 

PlakatZu den Organisatoren gehören neben IHK, Landkreis und Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) der DEHOGA Brandenburg, das Oberstufenzentrum Strausberg, die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) und die STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland mbH. www.stic.de/kick-your-future-eine-woche-viele-moeglichkeiten.htm

Laub- und Nadelbäume für den Stadtwald

Der kommunale Eigenbetrieb Stadtforst Strausberg verjüngt derzeit wieder ein Stück Wald. Auf einer Fläche zwischen Straus- und Fängersee, Schillerhöhe und Spitzmühlenweg werden seit einigen Tagen kleine Bäume gepflanzt. Trotz einer Zahl von 5000 bis 6000 Setzlingen spricht Stadtförster Heiko Wessendorf von einem „kleinen Projekt“. Für ein größeres im Herbst auf ca. zehn Hektar laufen nach seinen Angaben die Vorbereitungen.

In dem Waldstück, dass vor einiger Zeit „durchforstet“, also ausgelichtet worden war, kommen vor allem Küstentannen und Douglasien in den Boden. An anderen Stellen werden überdies Weißtannen und Lärchen, Trauben- und Roteichen, Edelkastanien und Rotbuchen gepflanzt. Wessendorf hätte gern noch ein breiteres Spektrum gehabt, zum Beispiel mit Hemlocktannen, Sequoien und Thujen, aber einige andere Sorten sind aufgrund großer Nachfrage nicht verfügbar. Denn fast überall wird versucht, den Wald an das sich wandelnde Klima anzupassen.

Laut Stadtförster achtet man bei der Auswahl auf Beschaffenheit des Bodens, Klimafaktoren und Wasserversorgung am Standort. Es soll sich eine möglichst „natürliche Waldgesellschaft“ entwickeln. In der Region gehören vor allem Kiefer, Eiche, Hainbuche und Linde dazu. Er orientiere sich überdies an der Baumartenmischungstabelle vom Landesbetrieb Forst Brandenburg. Heiko Wessendorf an neuen Bäumen

Förster setzt auf Mischung

Von Kiefer wolle man beim Waldumbau wegkommen, mehr Laubbäume ansiedeln. „Aber nicht nur“, fügt Wessendorf hinzu. Überhaupt setze er auf eine gute Mischung. Falls eine Art mit den Bedingungen nicht klarkomme, gebe es keinen Totalausfall und außerdem habe man später dann verschiedene Holzsorten im Angebot. frisch gepflanzte Douglasie

Gemischt wird übrigens nicht einzeln bei den alle zwei mal 2,5 Meter gepflanzten Setzlingen, sondern gruppenweise, in „Kegeln“ mit etwa 30 Meter Durchmesser. An einigen Stellen fallen auch etliche Schutzzaunringe ins Auge. Dort sind Verbände mit knapp 20 Eichen gepflanzt, von denen es am Ende eine bis zu voller Pracht schaffen soll.

Wessendorf drängt bei seinen Kollegen und einem helfenden Unternehmen auf Tempo. „Wir müssen uns beeilen, damit wir nicht in eine Trockenperiode kommen“, erklärt er. Denn momentan bietet der Boden durch gute Feuchtigkeit noch gute Bedingungen. Und da er bei den eigenen Kräften auch die Gewähr habe, dass die Wurzeln fachgerecht in die Erde kommen, wird sich an dem Standort unter dem lichten Schirm der Altbäume bald eine neue Waldgeneration entwickeln.

 

Weiterer Vortrag über Märkisches Walzwerk

Weil es nach wie vor großes Interesse an der Geschichte der einstigen Märkisches Walzwerk GmbH Strausberg gibt, bietet das Stadtmuseum im Mai eine weitere Veranstaltung an. Am 5. Mai wird der Historiker Gerd-Ulrich Herrmann dort noch einmal sein Buch „Munition für den Krieg – Märkisches Walzwerk GmbH Strausberg“ vorstellen.

Die Geschichte des Werkes an der Hegermühlenstraße steht exemplarisch für viele nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten entstandene Munitionsfabriken. Das Tochterunternehmen der Fritz Werner AG war ein bedeutender Hersteller von Infanteriepatronen und Munitionsteile für Bordwaffen und Luftabwehrgeschütze. Herrmann, Mitglied des Regionalgeschichtsvereins Akanthus, befasst sich nicht nur mit der Produktionsgeschichte, sondern thematisiert auch die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Zwangsarbeitende, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge in der Fabrik schuften mussten.

Der Vortrag beginnt um 14 Uhr im Stadtmuseum in der August-Bebel-Straße. Der Eintritt kostet drei Euro. Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt: Tel. 03341 23655 oder E-Mail an stadtmuseum@stadt-strausberg.de

Neue Angebote der Humanisten

Der Humanistische Verband Deutschlands, Regionalverband Märkisch-Oderland (HVD MOL), wartet in diesem Monat mit einigen Neuerungen auf. So wird zum Beispiel aufgrund der hohen Nachfrage ein zusätzliches Angebot „Digital mobil“ in der Vorstadt geschaffen. In Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft „Neues Wohnen“ wird es ab dem 15. April am Försterweg 1 a monatlich Vorträge „Das Smartphone – ein Wunder der Technik“ auch an diesen Standort geben. Die Buchung von Einzelschulungen jeweils montags ist ebenfalls möglich. Man hoffe, damit insbesondere Seniorinnen und Senioren das Nutzen von Computertechnik zu erleichtern, hieß es.

Außerdem starten Ende April Wanderungen durch die Jahreszeiten. Dabei lernen die Wandernden Pflanzen und Kräuter kennen, die nicht nur dem Speiseplan mehr Abwechslung und Farbe geben, sondern in vielerlei Hinsicht gut tun. Am 25. April lädt Carla Kasper ein zu „Kräuter als kulinarisches Highlight und Wundermittel“. Dazu wird in der Küche vieles ausprobiert und verkostet. 

Weiter im Programm des HVD sind Beratung zur individuellen Patientenverfügung, Humanistischer Gesprächskreis, Besuchs- und Kontaktnetz, Vom Knipsen zum Fotografieren, die Schreibwerkstatt sowie die Schulungen und Vorträge „Digital mobil“ direkt beim HVD am Lustgarten, in der August-Bebel-Str. 2. Termine und Zeiten sind im Veranstaltungskalender zu finden.

Mehr Infos und Anmeldung:  Tel. 03341 3080060 oder E-Mail kontakt@hvd-mol.de 

 

Vortrag über das Judentum

Im  zweiten Teil der Veranstaltungsreihe „Woran wir glauben – Religionen der Welt“ des Ortsvereins Strausberg der Arbeiterwohlfahrt (AWO) wird es am 19. April um das Thema Judentum gehen. Als Gast wird Jess Earle von der „Neuen Synagoge Berlin“ dazu referieren. Er wird sich mit Entstehung und Geschichte des Judentums, dessen Grundlehren sowie den Feldern Judentum und Moderne und Judentum und die Frau befassen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeiut, Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 19. April, um 17 Uhr in der Aula der Grundschule Am Annatal in der Hegermühle. Sie wird etwa zwei Stunden dauern. Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: E-Mail an wissam_malab@awo-strausberg.de  oder dana_oetzmann@awo-ehv.de

Tourentipps für Naturliebhaber und Entdecker

Eine Wanderung durch den Schlosspark in Berlin-Buch am 13. April und viele weiteren Termine sind im neuen Strausberger Wanderkalender 2024 zu finden. Er ist online abrufbar und liegt in der Touristinfo am Lustgarten zum Mitnehmen bereit. Der Flyer enthält insgesamt 15 faszinierende Routen und Naturschönheiten – von erfahrenen Wanderleiter*innen ausgewählt. Sowohl begeisterte Naturliebhaber als auch neugierige Entdecker werden fündig, ist die Touristinfo überzeugt.

wanderkalenderNeben den „Klassikern“ werden auch neue Naturwanderungen sowie öffentliche Stadtrundgänge und Radtouren angeboten. Ziel ist es, vielfältige Möglichkeiten zu bieten, die Schönheit und Vielfalt der Region zu erleben.

Der Kalender kann auch bestellt werden per Tel. 03341 311066 oder per E-Mail an touristinfo@stadt-strausberg.de. Dieser Service ist kostenfrei.

Nur noch bargeldlos im Straßenverkehrsamt MOL

Das Straßenverkehrsamt Märkisch-Oderland stellt die Zahlweise grundsätzlich auf bargeldlos um. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Die ohnehin rückläufige Nutzung des Bargeldautomaten falle ab sofort völlig weg. Kundinnen und Kunden des Straßenverkehrsamtes können mit allen gängigen EC- oder Kreditkarten direkt am Schalter zahlen.

Durch einen aktuellen Defekt des Kassenautomaten wurde entschieden, die ohnehin für Anfang Sommer geplante Umstellung vorzuziehen, hieß es. Der mit der Bargeldannahme verbundene Aufwand war bislang, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen, sehr hoch. Hinzukamen regelmäßige Wartungen und Reparaturen des Kassenautomaten. Die jetzige Umstellung folgt daher dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und bedeutet einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern.  

Erfahrungen anderer Straßenverkehrsämter zeigten, dass die Umstellung sich dort mehr als bewährt hat und Kundinnen und Kunden die Zahlweise per Karte direkt am Schalter gern annehmen. Nicht zuletzt beschleunigten sich dadurch die Abläufe, weil der Weg zum Kassenautomaten wegfalle. 

Hilfe beim Helfen

Die Pflegekasse bei der BARMER Strausberg und die Demenzberatung Strausberg der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg bieten im April und Mai ein Seminar für Angehörige von Menschen mit Demenz. Die kostenlose Reihe beginnt am Montag, 15. April, in der  Beratungsstelle Hegermühlenstraße 58, Raum 403, und wird an drei Folge-Montagen jeweils von 16 bis 20.15 Uhr fortgeführt.  Das Themenspektrum reicht von Wissenswertem über die Erkrankung bis hin zu Vorsorge, Alltag und Pflege sowie Entlastungsangeboten. Alle Informationen sind auf einem Flyer zusammengefasst.

Die Seminare sind für Teilnehmende aller Kassen offen, Anmeldung ist aber bis 11. April erforderlich. Es ist möglich, dass Angehörige mit Demenz während der Treffen betreut werden.

Kontakt: Tel. 03341 4908062, E-Mail strausberg@alzheimer-brandenburg.de

Aktionswoche zu regionalen Jobs

Unter dem Titel „Kick your Future: Eine Woche, viele Möglichkeiten“ findet vom 14. bis 20. April eine Aktionswoche zum Thema Arbeit und Ausbildung in der Region statt. Bei vier Veranstaltungen wird zukünftigen Auszubildenden, Fachkräften und anderen Arbeitskräften die Möglichkeit gegeben, sich über Ausbildungsmöglichkeiten, Jobs, Berufsbilder und Unternehmen zu informieren. Ziel ist es, nicht nur junge Leute für eine Ausbildung begeistern, sondern auch Pendler für Unternehmen der Region und Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort. Die Woche ist eine Gemeinschaftsaktion von IHK, Arbeitsagentur, Wirtschaftsförderung Brandenburg und Stic-Wirtschaftsfördergesellschaft MOL.

PlakatIn Strausberg und Umgebung heißt es am 14. April „Look and Cook: Schau über den Tellerrand“. Hotels und Restaurants bieten von 11 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür und Einbnlicke in Gastroberufe. Mit dabei sind das Lakeside Burghotel, der  Unverpacktladen „Ernas“, The Whisky-House und das Freilich am See in Strausberg selbst sowie Landgasthof zum Mühlenteich und
Seehotel Villago in Eggersdorf und das Romantik Hotel Schloss Reichenow. Anmeldung: https://events.ihk-ostbrandenburg.de/lookandcook

Gespräche mit potenziellen künftigen Chefs

Am 16. April geht es mit einer Jobmesse für Hoppegarten und Neuenhagen im Rathaus Hoppegarten weiter. Von 10 bis 17 Uhr präsentieren sich 25 Hoppegartener Firmen und möchten mit Gästen ins Gespräch kommen. Zum „Big Boss Dating“ sind Geschäftsführer, Personalchefs und Auszubildende vor Ort.

Am 18. April wird im GVZ Freienbrink ein Tag der Logistik angeboten. Dort erhalten Interessierte einen Überblick über Aufgaben, Berufsbilder und Studienmöglichkeiten in verschiedenen Unternehmen der Branche. Geplant sind Einblicke in Arbeitsabläufe, Betriebsführungen und informative Vorträge.

Den Abschluss bildet am 20. April von 10 bis 15 Uhr ein „Jobfestival“ am Flugplatz Neuhardenberg. Am Großen Hangar werden Ausbildungsplätze und Arbeitsplatzangebote für Schüler, Studenten, Pendler und alle, die sich (neu) orientieren wollen, vorgestellt.

Ein paar Tage später, am 24. /25. Mai,  stellen sich schließlich in der Giebelseehalle Petershagen-Eggersdorf Ausbildungsbetriebe aus der Region bei der Ausbildungs- und Studienmesse career compass vor. Von 9 bis 15 Uhr am Freitag und Samstag von 10 bis 16 Uhr haben junge Leute die Möglichkeit, Unternehmen in der Region kennenzulernen.

Friedrich-Ebert-Straße wird instandgesetzt

Im Vorfeld der umfangreichen und grundhaften Ausbauarbeiten in der Berliner Straße in den nächsten Jahren erfolgt derzeit eine Fahrbahninstandsetzung in der Friedrich-Ebert-Straße. Dort wird zwischen Krumme und etwa Schillerstraße das alte Pflaster aus- und eine neue Asphaltdecke eingebaut. Das anschließende Stück schadhafter Altasphalt wird abgefräst und erhält eine neue Decke. Die Betonrandstreifen verbleiben.

 

Die Arbeiten können aus technologischen Gründen nur unter Vollsperrung erfolgen. Sie werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Zuerst das Stück Krumme bis Kelmstraße, danach von dort bis Schillerstraße. Parken im Fahrbahnbereich ist innerhalb der Sperrung nicht möglich.

Straßenbau

Überdies ist die Befahrbarkeit der Grundstücke bzw. Parkplätze im jeweiligen Bereich eingeschränkt. Sofern eine provisorische Erreichbarkeit hergestellt werden kann, wird Anliegern eine Zu-/Abfahrt vor Arbeitsbeginn (bis 7 Uhr) und nach Arbeitsende (ab 17 Uhr) ermöglicht. Während des Asphalteinbaus ist dies jedoch nicht möglich. Seitens der Baufirma wird es kurze Anliegerinformationen zum Baubeginn per Postwurf oder Aushang geben.

Die Arbeiten beginnen im ersten Bauabschnitt am 8. April. Haltverbote vor und im Baubereich werden bereits in der Woche nach den Osterfeiertagen aufgestellt. Bis spätestens 31. Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Fähre startet erst nach Ostern

Eigentlich sollte die Strausseefähre ab Karfreitag wieder gemäß Sommerfahrplan über den See schippern. Die Strausberger Eisenbahn hat nun aber mitgeteilt, dass sich die Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten noch etwas länger hinziehen und die
Unterbrechung des Fährverkehr andauert. Man hoffe jetzt, dass die Fährsaison Mitte April beginnen kann, hieß es.

Die Fähre war Mitte Februar für Inspektion und Wartung aus dem Wasser gehoben worden.

Geschenk für die Feuerwehr

Die meisten Hohensteiner dürften wissen, was sich in dem 2016 bezogenen Neubau zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Kirche verbirgt. Demnächst werden es auch Ortsunkundige erkennen, die daran vorbeifahren. Denn der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg, zu der die Hohensteiner gehören, hat für das Gerätehaus ein großes Schild organisiert. Am 25. März wurde es den Kameraden im Strausberger Ortsteil  übergeben.

Möglich gemacht hat es der Strausberger Malerfachbetrieb von Andreas Kienast. Er wurde von Strausberger Kameraden angesprochen, als er im dortigen Gerätehaus tätig war. Und er ließ sich nicht lange bitten, sondern sagte ja. Also konnten Marcel Graske und Benjamin Bomball vom Förderverein das Schild in Gielsdorf in Auftrag geben. Sie hatten den Sponsor natürlich mit zur Übergabe eingeladen.

Ortswehrführer Matthias Keyl freute sich für seine Hohensteiner Truppe, dass das Haus „nun endlich einen Namen hat“. Bei der Eröffnung 2016 war zwar bereits so ein Schild in Aussicht gestellt worden, aber letztlich hat es bis zur Realisierung fast acht Jahre gedauert. Keyl lobte denn auch, dass sich die beiden Initiatoren „mächtig ins Zeug gelegt“ hätten. Und freute sich, dass bei der Gestaltung der etwa 2,50 mal 0,80 Meter großen Tafel Ideen der Hohensteiner Kameraden eingeflossen sind.

Das Schild soll über der Eingangstür neben dem Rolltor angebracht werden – voraussichtlich beim Frühjahrsputz Ende April.

Feuerwehr und Förderverein suchen übrigens stets weitere Mitstreiter. Alle Infos gibt es auf der Internetseite der Wehr.

Kameraden und Sponsor mit Schild

Kameraden und Sponsor mit Schild (v.l.): Matthias Keyl, Florian Lasch, Sponsor Andreas Kienast, Matthias Drews und Kilian Franz

Landkreis investiert Millionen in Strausberg

Am 20. März ist auf dem Stic-Gelände an der Garzauer Chaussee der Grundstein für den Neubau eines Büro- und Seminargebäudes gelegt worden. Bauherr ist der Landkreis Märkisch-Oderland. Er investiert dort, wo einst die Kantine „STICker“ stand, rund 13 Millionen Euro. Das Vorhaben wird vom Land Brandenburg gerfördert.

Landrat Gernot Schmidt hob hervor, dass alle Fraktionen des Kreistages hinter dem Projekt stehen. „Mit diesem Neubau wollen wir die erfolgreiche Geschichte des Standortes STIC und der Wirtschaftsförderung fortschreiben, betont der zuständige Beigeordnete für Wirtschaft Rainer Schinkel. Er zeigte sich erfreut, dass Unternehmen aus dem Landkreis bei den bisherigen Ausschreibungen erfolgreich waren und große Lose, u.a. Hochbau, Heizung und Sanitär umsetzen.

Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler verwies auf die zu erwartende neue städtebauliche Willkommenssituation an der Garzauer Chaussee: „Der Neubau wird die Attraktivität der Stadt erhöhen.“

Stic-Geschäftsführer Andreas Jonas erinnerte an den „STICker“. „Hier wurde über Jahrzehnte Essen serviert, fanden private und gesellschaftliche Feiern statt.“ Ein wirtschaftlicher Betrieb der alten Kantine war nach seinen Angaben aber nicht mehr möglich. Deshalb habe man sich entschlossen, das seit Jahren leerstehende Haus abzureißen. Es wird durch ein modernes Bürogebäude mit öffentlich zugänglicher Cafeteria und Coworkingbereich ersetzt. Da die vorhandene Büros im Stic komplett ausgelastet seien, sei es dringend erforderlich, neuen Platz für neue Unternehmen bereitzustellen. Der Landkreis will dadurch neue hochqualifizierte und technologieorientierte Arbeitsplätze nach Märkisch-Oderland holen.   Mehr Bilder bei Strausberg-live.de.

Grundsteinlegung: v.l. Bürgermeisterin Elkje Stadeler, Beigeordneter Rainer Schinkel, Stic-Chef Andreas Jonas, Landrat Gernot Schmidt und ein Vertreter der Baufirma; Foto: Constanze Schütt

Grundsteinlegung: v.l. Bürgermeisterin Elke Stadeler, Beigeordneter Rainer Schinkel, Stic-Chef Andreas Jonas, Landrat Gernot Schmidt und ein Vertreter der Baufirma                                                            Foto: Constanze Schütt

Ausstellung verlängert

Die Sonderausstellung „Grüße aus Strausberg – Strausberger Ansichten im Postkartenformat“ im Stadtmuseum ist aufgrund des großen Interesses über den März hinaus verlängert worden. Interessierte können sie noch bis zum 16. Juni zu den Öffnungszeiten des Museums (Di-Do 10-12 und 13-17 Uhr) anschauen. 

Die Schau zeigt eine kleine Auswahl aus der reichhaltigen Sammlung alter Postkarten im Fundus der Einrichtung. Gäste finden beispielsweise die Altstadt, den See, die Gastronomie und Bahnhofsgeschichte. Auch die älteste gefundene Strausberg-Ansicht, bereits 1897 verschickt, ist unter den Exponaten.

Neben etwa 50 Karten verdeutlicht das Museum auf Infotafeln die Entwicklung des Kommunikationsmediums. Das kam Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals zum Zuge. Mittlerweile sind die elektronischen Medien klar auf dem Vormarsch. Doch noch immer sind Postkarten mit handschriftlichen Zeilen als persönlicher Gruß verbreitet.

Wasserverband spült Leitungen

Zur Sicherung der Trinkwasserqualität führt der Wasserverband Strausberg-Erkner regelmäßig Rohrnetzspülungen durch. Die Arbeiten erfolgen ausschließlich an Wochentagen. In Strausberg starten sie am 3. April Wohngebiet „Am Annatal“ und angrenzenden Straßen. Am 4. April geht es  im Bereich Otto-Grotewohl-Ring und angrenzenden Straßen weiter. Am 8. und 9. April folgen auf der Schillerhöhe Wesendahler Straße, Kavelweg, Richardsdorfer, Wegendorfer, Hirschfelder, Gielsdorfer und Heidestraße, Grüner Weg, Seestraße, Gielsdorfer Chaussee und angrenzende. Vom 9. bis 11. April ist schließlich das Gebiet Artur-Becker-Straße, Hans-Beimler-Ring, Heinrich-Rau-Straße, Kirschallee, Beerenstraße, Grenzweg, Mittelallee, Am Mondsee, Am Weiher, Am Wäldchen und angrenzende an der Reihe.  Alle nicht aufgeführten Straßen sind von der Rohrnetzspülung im Frühjahr nicht betroffen.

Der WSE empfiehlt, an den Tagen der Rohrnetzspülungen zwischen 7 und 15 Uhr unkontrollierte Wasserentnahmen zu vermeiden.  Wasch- und Geschirrspülmaschinen als bitte nicht anstellen und alle Wasserhähne geschlossen halten.

Es kann in den betroffenen Straßen und näherer Umgebung zeitweilig zu Druckschwankungen und Wassertrübungen kommen. Bei einer Trübung des Wassers, welche hygienisch unbedenklich ist, wird gebeten, das Wasser ablaufen zu lassen, bis es wieder klar ist. Ferner sollten nach der Spülung die Filter von Hausanlagen geprüft und gegebenenfalls gereinigt werden.

Weitere Informationen gibt es an Wochentagen unter 03341 343 152 (7 – 15:30 Uhr) bzw. 03341 343 111 (15:30 – 22 Uhr)

 

Bericht zum Pakt für Pflege

Die Stadtverwaltung hat jetzt über die Verwendung Fördermitteln aus dem Pakt für Pflege im Jahr 2023 berichtet. Menschen mit Hilfe- oder Pflegebedarf und deren Angehörigen soll wohnortnah Unterstützung ermöglicht werden. Denn kommunale Pflegedossiers von Stadt und Landkreis zeigen, dass eine überdurchschnittliche Zunahme von zu pflegenden Personen zu erwarten ist.

Über die Förderrichtlinie des Landes stehen Strausberg bis Ende 2024 jährlich bis zu 136.000 Euro zur Verfügung, die durch einen Anteil der Kommune oder von Dritten kofinanziert werden. 2023 wurden der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg für ihr Projekt „Sport trotz(t) Demenz“ gut 6800 Euro bewilligt. So wurden monatlich ein bis zwei Wanderungen mit 12 bis 15 Teilnehmenden und einer Breitensport-Übungsleiterin ermöglicht. Dies baut Berührungsängste ab und auch Menschen mit Demenz können sich körperlich betätigen, gegebenenfalls in Sportvereinen oder Bewegungsgruppen bleiben. Noch im April soll es ein Treffen geben, um den Ansatz breiter bekanntzumachen. Denn eine Fortführung des Projekts ist geplant.

Ebenfalls im Gespräch ist der Aufbau eines Netzwerks ortsansässiger Pflegedienste. Das soll alltagsunterstützende Maßnahmen vermitteln und Aufklärung und Beratung zur Entlastung von Angehörigen bieten. Da die zur Verfügung stehende Fördersumme noch nicht ausgeschöpft ist, können weitere Ideen unterstützt werden.

Den kompletten Bericht gibt es hier zum Download.

Preisgeld für Schule

Die Town & Country Stiftung hat jetzt 1111 Euro Preisgeld aus ihrem 11. Stiftungspreis an die Jugendschule Strausberg vergeben. Sie fördert mit dem Preis die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und würdigt Menschen, die sich in Projekten engagieren – viele ehrenamtlich.

Der Projektstandort Jugendschule Strausberg des Montessori Campus Berlin-Köpenick hat ein Gewächshaus mit Solaranlage und Stromspeicher errichtet. Hier bauen Jugendliche Obst und Gemüse an. Sie haben – unterstützt von einem Permakultur-Experten – einen Hühnerkompost für Kräuterbeete aufgebaut und Bepflanzung geplant. Nun möchten sie ein Aquaponic-System aufbauen, um einen geschlossenen Kreislauf durch Fischzucht und Pflanzenanbau zu schaffen. Aquaponik ist ein Verfahren, das Aquakultur (Aufzucht von Wassertieren in Becken) mit Hydroponik (Kultivierung von Nutzpflanzen im Wasser) koppelt. Mit dem Preisgeld will die Jugendschule Pumpen für das System erwerben.

Stellvertretend für die Stiftung übergab Stiftungsbotschafter Marco Albrecht, Geschäftsführer der Wertbeständig-Haus GmbH in Altlandsberg, die Urkunde. Er lobte das Engagement: „Das ist ein spannendes und beeindruckendes Projekt. Vor allem, weil es so viele Aspekte – Natur und Technik, Gärtnerei und erneuerbare Energie und vieles mehr – miteinander verbindet. Diesen Einsatz ehren und unterstützen wir gern mit dem Town & Country Stiftungspreis!“

Freude in der Jugendschule Strausberg über Preis und Preisgeld der Town & Country Stiftung. V. l.: Stiftungsbotschafter Marco Albrecht, die Schülerinnen Alma und Edda sowie ihr Pädagoge Jannik Hans. Foto: Carmen Struck

Freude in der Jugendschule Strausberg über Preis und Preisgeld der Town & Country Stiftung. V. l.: Stiftungsbotschafter Marco Albrecht, die Schülerinnen Alma und Edda sowie ihr Pädagoge Jannik Hans.                                                    Foto: Carmen Struck

Weitere Chancen in zweiter Runde

Seit 2013 fördert der Stiftungspreis deutschlandweit soziales Engagement für sozial, geistig und körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der diesjährige Preis widmet sich dem Miteinander. Er steht unter dem Förderschwerpunkt „MIT – fühlen, reden, gestalten.“ Im Fokus stehen Projekte, die Kommunikation, Empathie und Gemeinschaft fördern oder Achtsamkeit trainieren. Unterstützt werden Bildungseinrichtungen, Vereine und andere, die sich für Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem oder religiösem Hintergrund einsetzen – und damit jungen Menschen bessere Perspektiven eröffnen.

In der ersten Runde werden 300 gemeinnützige Einrichtungen und Projekte mit jeweils 1111 Euro gefördert. Im zweiten Schritt wählt eine unabhängige Jury aus diesen 300 Preisträgern ein besonders förderwürdiges Projekt pro Bundesland. Die 16 Landespreisträger werden im Rahmen einer Gala am 21. Juni in Erfurt bekanntgegeben, ausgezeichnet und mit zusätzlichen je 5000 Euro prämiert.

Stiftungszweck war zunächst ein anderer

Die Town & Country Stiftung mit Sitz in Erfurt gibt es seit 2009. Sie wurde gegründet, um unverschuldet in Not geratenen Bauherren und deren Familien zu helfen. Bald wurde der Stiftungszweck um die Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher erweitert. Die Arbeit der Stiftung wird durch das Town & Country Franchise-System und weitere Unterstützer:innen sowie freie Spenden ermöglicht.

Wissenswertes für Zugezogene

Am Sonnabend, 13. April, findet im Stadtmuseum Strausberg in der August-Bebel-Straße 33 die nächste Neubürgerbegrüßung statt. Ab 10 Uhr wird Bürgermeisterin Elke Stadeler Interessierten, die in den vergangenen Wochen und Monaten nach Strausberg umgezogen sind, Wissenswertes über ihre neue Heimat vermitteln. Aus erster Hand gibt es zudem Tipps und Termine. Darüber hinaus können die Gäste bei einem Rundgang das Museum und kennenlernen und einiges zur Stadtgeschichte erfahren.

Für eine bessere Planung wird um Anmeldung gebeten.

 Kontakt: Tel. 03341 381-107 oder E-Mail an buergermeisterin@stadt-strausberg.de

Start in die neue Radsaison

Sonne und frühlingshafte Temperaturen sind für viele das Startzeichen in die neue Radsaison. Passend dazu hat der Ansprechpartner für den Radverkehr in der Stadtverwaltung Thomas Deuse an der Fahrradsammelschließanlage am S-Bahnhof Stadt ein Plakat platziert. Das Banner der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen wirbt für das Tragen eines Helms beim Radeln.

Thomas Deuse (Ansprechpartner Radverkehr im Rathaus - blaue Jacke) und Wegewart Andreas Schwiering bringen am Bahnhof Strausberg Stadt ein Werbeplakat fürs Helmtragen beim Radfahren an

Deuse macht zudem auf die Fahrradmesse VELO Berlin am 13./14. April auf dem Flughafen Tempelhof aufmerksam. Dort gibt es Ideen und Anregungen rund um das Fahrrad. Gravelbikes, eine Mischung aus Mountainbike und Rennrad, Lastenräder in allen Variationen und leichtere E-Bikes werden neben zahlreichem Zubehör zu finden sein. Auch Probefahrten sind möglich. Zudem gibt es interessante Vorträge.

Mit der Sattelfest-Tour „Aus-Flug auf zwei Rädern“ am Sonntag, 28. April, steht dann Deuses erste Radtour 2024 an. Sie ist ca. 20 Kilometer lang. Treff ist um 10 Uhr am S-Bahnhof Strausberg Stadt an der Fahrradabstellanlage. Von dort geht es zunächst zum Flugplatz zur Aerotours GmbH, Flugschule und Luftfahrtunternehmen. Nach der Besichtigung radelt die Gruppe gemütlich zum Sattelfest am Dorfanger Petershagen.

Radtouren von außerhalb stoppen in Strausberg

Am 1. Juni macht der „Nuclearban“-Radmarathon Berlin von 12-13 Uhr am Verwaltungsgebäude in der Hegermühlenstraße Station. 150 Rennradfahrende demonstrieren mit der Tour friedlich gegen Einsatz und Verbreitung von Atomwaffen. Gäste sind willkommen. Am 29. Juni legt die Tigerradtour aus Eberswalde von 13 bis 14 Uhr im Sport- und Erholungspark (am Haus 9) einen Zwischenstopp ein. Sie soll Spenden für den Eberswalder Zoo einwerben.

Strausberg steht hoffentlich nicht nur bei Rad fahrenden Gästen hoch im Kurs. Wer sein Fahrrad für den Alltagswege nutzt, tut etwas für seine Gesundheit und entlastet die durch den motorisierten Individualverkehr verschlissenen, verstopfen und zugeparkten Straßen. Dafür sagt Deuse Dank. 

Kontakt zum Ansprechpartner Radverkehr in Strausberg: Tel. 0173 4360286, E-Mail radfahren@stadt-strausberg.de

„Osterspaziergang“ im Ruhlsdorfer Bruch

Mit einer ausgiebigen Tour im Ruhlsdorfer Bruch startet die Stadt- und Touristinformation Strausberg am 31. März die Wandersaison 2024. Interessierte könnten bei der Runde die Sehnsucht nach den Farben des Frühlings stillen, versprechen die Organisatoren. Die Landschaft im Bruch ist ganz ursprünglich und verzaubere mit dem Charme vergangener Zeiten. Mit Wanderleiter Kurt Zirwes geht die Gruppe auf eine rund sieben Kilometer lange Tour und wird etwa drei Stunden in der Natur unterwegs sein. Start ist um 9.15 Uhr am Findlingshof Strausberg im Ortsteil Ruhlsdorf.

Die Teilnahme kostet fünf Euro bzw. ermäßigt (Kinder von 6 bis 14 Jahren, Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte & ALG-II-Empfänger) drei Euro pro Person. Die Touristinfo hofft auf viele Teilnehmer. Sie empfiehlt zu jeder Wanderung das Mitnehmen von Rucksackverpflegung, insbesondere Getränken.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 03341 311066 oder per Mail an touristinfo@stadt-strausberg.de

Traglufthalle abgebaut

Eine Reihe von Matten und das Parkett waren am Nachmittag noch an Ort und Stelle, aber die Hülle fehlte. Am 18. März ist im Sport- und Erholungspark an der Landhausstraße die noch aus DDR-Zeiten stammende Traglufthalle abgebaut worden. Die Halle mit der aufgeblasenen elastischen Hülle war bislang für Ballsportarten über Hockey bis hin zu Tanz, Turnen und Gymnastik genutzt worden.

Sie musste über eine Druckschleuse betreten  werden und ständig ein Gebläse arbeiten, damit ein leichter Überdruck im Inneren das Gebilde oben hält.  Dem Vernehmen nach soll die Halle aufgearbeitet werden. Markus Derling, Geschäftsführer der Sport- und Erholungspark GmbH, erklärte, die Arbeiten seien mit allen Nutzern und Partnern „gut und intensiv kommuniziert und abgestimmt“. Wenn nichts schief gehe, sei wahrscheinlich schon am nächsten Wochenende die neue Hülle zu sehen. Sobald alles fertig sei, werde es eine Information der kommunalen Gesellschaft geben.

Fläche der Traglufthalle im SEP

In langfristigen Plänen war bereits einmal ein fester Ersatz für die Traglufthalle angedacht, die sich sicher auch viele Nutzer wünschen. Aus finanziellen Gründen ist das Projekt bislang nicht angegangen worden.

Hinweis auf Fristen zur Wahl

Im Land Brandenburg finden am 9. Juni 2024 gemeinsam mit der Europawahl die Kommunalwahlen statt. Auf kommunaler Ebene werden die Vertreter für den Kreistag Märkisch-Oderland, für die Stadtverordnetenversammlungen bzw. für die Gemeindevertretungen in den 45 kreisangehörigen Städten und Gemeinden, die ehrenamtlichen Bürgermeister in den amtsangehörigen Gemeinden sowie die Ortsbeiräte und Ortsvorsteher gewählt.

Die Kreisverwaltung weist in einer Mitteilung darauf hin, dass Wahlvorschläge für diese Wahlen von Parteien, politischen Vereinigungen, Wählergruppen und von Einzelbewerbenden beim Kreiswahlleiter für die Kreistagswahl bzw. bei den zuständigen Wahlleitern der Städte, Gemeinden und Ämter eingereicht werden können. Ist der Wahlvorschlagsträger gemäß § 28a Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz (BbgKWahlG) verpflichtet, seinem Wahlvorschlag Unterstützungsunterschriften beizufügen, sind diese bis zum 3. April 2024, 16 Uhr, bei der jeweiligen Wahlbehörde zu leisten. Bis zum 4. April 2024, 12 Uhr, sind die Wahlvorschläge bei den zuständigen Wahlleitern einzureichen. Dieser Termin ist ein Ausschlusstermin. Ein nicht fristgerecht eingehender Wahlvorschlag ist gemäß § 37 Abs. 2 BbgKWahlG vom zuständigen Wahlausschuss zurückzuweisen. Details zur Einreichung der Wahlvorschläge sind den jeweiligen Wahlbekanntmachungen der zuständigen Wahlleiter zu entnehmen.

Hinweise sowie Vordrucke für die Bestimmung der Bewerbenden und die Einreichung der Wahlvorschläge sind auf der Seite des Landeswahlleiters zu finden: https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen

 

 

Erfolgreicher Ostermarkt

Der Ostermarkt im Stadtmuseum hat in diesem Jahr erneut viel Zuspruch gefunden.  Schon eine Stunde nach Eröffnung am 15. März klickte der Besucherzähler über die 70er Marke. Vor allem ältere Gäste nutzten zu Beginn das schöne Wetter für einen Spaziergang zum Museum und sahen sich dort die Angebote an. Insgesamt kamen am ersten Tag rund 300 Gäste.

Diese Zahl wurde am zweiten Tag trotz Regens noch deutlich übertroffen. Gut 550 Interessierte schauten am Sonnabend im Museum vorbei. Die kommissarische Leiterin Anja Jänisch war folglich am Ende auch „rundum zufrieden“.

Ostermarkt im Stadtmuseum; Foto: Andreas Prinz/strausberg-live.de

Ostermarkt im Stadtmuseum                                                                                                    Foto: Andreas Prinz/strausberg-live.de

Regionale Händler präsentierten vielfältige kunsthandwerkliche Erzeugnisse. Da gab es Schmuck, handgemachte Kerzen, Näh- und Laubsägearbeiten, selbst gemachte Marmeladen und natürlich jede Menge Osterdeko und Ostereier. Carola Stauber hatte zum Beispiel sorbische Ostereier ausgestellt, für die sie schon mehrmals Preise gewann. Auch die Händler waren zufrieden. Viele hätten sich gleich für die nächste Auflage 20125 und manche auch für den Weihnachtsmarkt angemeldet, berichtete Anja Jänisch.

Ostereier

Überdies konnten sich Kinder an einem Bastelstand betätigen, Erwachsene mit Mitgliedern des Regionalgeschichtsvereins Akanthus ins Gespräch kommen. Für Hungrige war zum Beispiel Kaffee und Kuchen sowie Eierpunsch vom Museumsteam im Angebot. Im Garten wurde Knüppelteig gebacken und der Grillstand vom E-Center hielt Bratwurst und Brötchen bereit. Er war diesmal so postiert, dass auch Passanten an der Weinbergstraße bedienst werden konnten.  

Nächste Veranstaltung im Museum ist am 7. April der Vortrag von Gerd-Ulrich Herrmann zum Märkischen Walzwerk, bei dem aber nur noch einzelne Plätze frei sind. Am 26. April wird dann Dagmar Flemming mit Harfenmusik und „Keltische Mythen und Märchen“ zu Gast sein.

Mehr Bilder zum Ostermarkt bei www.strausberg-live.de.

Ersatzverkehr bei der S-Bahn

Bahn-Pendler aus Strausberg nach Berlin müssen sich in den Osterferien auf längere Fahrzeiten einstellen. Vom 22. März bis 2. April wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Hoppegarten und Mahlsdorf wegen Bau- und Vermessungsarbeiten unterbrochen, hat das Verkehrsunternehmen angekündigt. Ersatzweise fahren dann Busse statt S-Bahnen. In den Nächten 22./23.3. (Fr/Sa), ca. 1 Uhr bis ca. 5 Uhr,  25./26.3. (Mo/Di), ca. 0 Uhr bis ca. 1.30 Uhr, 29./30.3. (Fr/Sa), ca. 1 Uhr bis ca. 5 Uhr und 1./2.4. (Mo/Di), ca. 0 bis ca. 1.30 Uhr wird der Ersatzverkehr sogar bis nach Fredersdorf erweitert. Als Gründe für die Sperrung werden der Rückbau eines Durchlasses und Vermessungsarbeiten angegeben.

Die S-Bahn weist vorsorglich darauf hin, dass Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle ist nur im Rahmen vorhandener Kapazitäten in den Bussen mitgenommen werden, wobei Kinderwagen und Rollstühle Vorrang haben. Zudem wird darauf aufmerksam gemacht,
dass in den Bussen keine Fahrausweise gekauft werden können. Tickets müssen also vorher gekauft werden.

Im Laufe des Jahres sind auf der S-5-Strecke noch weitere Baumaßnahmen geplant. So ist nach den bisherigen Zeitplänen kurz nach Pfingsten, vom 24. bis 27. Mai, wegen Arbeiten an Gleisen und Weichen eine Sperrung zwischen Biesdorfer Kreuz und Mahlsdorf vorgesehen. Im Spätsommer, in der zweiten Septemberhälfte, will die Bahn dann noch an Gleisen und Weichen zwischen Ostkreuz und Friedrichsfelde Ost bauen.

Fahrgäste werden gebeten, die elektronische Fahrplanauskunft zu nutzen. Dort werden die Bauarbeiten berücksichtigt.

Neue Haltestelle in Betrieb

Die Strausberger Eisenbahn hat den Termin für die Inbetriebnahme der neuen Haltestelle auf der Straßenbahnlinie 89 mitgeteilt. Seit dem 21. März stoppt die Tram zwischen den Stationen „Landhausstraße“ und „Schlagmühle“ nun auch am „Märchenwald“.  Die neue Station ist barrierefrei, bietet Fahrradbügel und eine Infosäule. Sie verkürzt den bisherigen Abstand der Haltestellen von rund 1,2 Kilometern. Dies dürfte vor allem Bewohner des Einzugsgebietes der Gustav-Kurtze-Promenade und  der neuen Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft Aufbau im Quartier am Märchenwald freuen. Ganz fertig war die Station am 21. März allerdings noch nicht.  Sie wird zum Beispiel noch mit einem Wartehäuschen komplettiert, sobald das geliefert ist.

neue Haltestelle

 

Wie die meisten anderen Stationen ist auch „Am Märchenwald“ als Bedarfshalt ausgelegt. Die Tram stoppt also im Normalfall nur, wenn Personen auf dem Bahnsteig stehen oder in der Bahn den Haltewunsch per Knopfdruck anmelden.

Zehn Jahre Schmerz- und Palliativstation

Das Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin im Krankenhaus Märkisch-Oderland in Strausberg betreut nicht nur Menschen mit chronischen Schmerzen, sondern auch Menschen, deren Lebenszeit durch eine schwere Krankheit begrenzt ist. In diesem Jahr feiert die Station ihr zehnjähriges Bestehen.

Laut  einer Mitteilung des Krankenhauses luden Dipl.-Med. Beate Möller, Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensiv und Notfallmedizin, und die Pflegebereichsleitung der Station 5, Christine Raether, am 14. Februar Kooperationspartner, Unterstützende, Wegbegleitende und Mitarbeitende zu einer Feier im Restaurant & Tagungszentrum Am Fischerkietz in Strausberg ein. Unter dem Motto „Zwischen Blüten und Blumen“ dankten sie den so zahlreich Erschienenen für ihre jahrelange Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung.

drei Frauen

Silke Bonow-Jahncke, onkologische Pflegefachkraft; Christine Raether, Pflegebereichsleitung der Stationen 4/5 und Dipl.-Med. Beate Möller, ldt. Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin im Krankenhaus MOL – Foto: Andreas Prinz

Die Feier wurde von einem Workshop „Medizinisches Cannabis“ und einem Vortrag zu „Bestattungsformen in Deutschland“ umrahmt. Sven Lobeda, Apotheker aus Dresden, sprach über den Einsatz von medizinischem Cannabis im Palliativalltag in der Krankenhauspraxis. Judith Giese vom Bestattungsdienst Oßwald aus Seelow berichtete von den in Deutschland rechtlich möglichen Bestattungsformen und was in anderen Ländern gängige Praxis ist. Im Anschluss war Gelegenheit zu Fachgesprächen und intensivem Meinungsaustausch bei einem gemeinsamen Buffet.

Wünschewagen hält am Krankenhaus Strausberg

Wieder im Alltag angekommen, konnte einer Patientin, die an einer lebensbegrenzenden Erkrankung leidet, ein letzter Wunsch erfüllt werden. Am 27. Februar ging sie auf eine Fahrt mit dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zur Ostsee nach Ahlbeck. „Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Lebensqualität der Patienten und die Linderung einschränkender Faktoren, körperlich wie psychisch oder spirituell“, erklärt Christine Raether die Arbeitsweise der Palliativstation. „Um die verbleibende
Lebenszeit lebenswerter zu gestalten, nehmen wir die Wünsche der Patienten auf und versuchen, diese zusammen mit den Angehörigen zu erfüllen“.

Der ASB-Wünschewagen setzt da an, wo Angehörige überfordert sind, wenn ein Fahrgast nur liegend transportiert werden kann, pflegerische medizinische Betreuung benötigt oder die Familie sich den Ausflug allein nicht zutraut. Einfach ein paar schöne Stunden erleben, einmal noch herauskommen oder die Erfüllung einer besonderen Herzensangelegenheit. Seit 2016 ist der Brandenburger ASB-Wünschewagen unterwegs. Ob ans Meer, ins Stadion, zum Konzert, der Familie oder noch einmal nach Hause, das ist dem jeweiligen Patienten überlassen. Dank Spenden und dem Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer können die Gäste kostenfrei mitfahren.

Wünschewagen

Der Wünschewagen am Krankenhaus in Strausberg – Foto: Katharina Fink

Neuer Kleinfeldkoordinator beim FC Strausberg

Seit 2015 hat Karsten Meißner beim FC Strausberg (FCS) ehrenamtlich als Kleinfeldkoordinator neben seiner Tätigkeit als Trainer gearbeitet. Dieses Vorstandsamt bekleidete er mit seiner ihm eigenen Art, die ihm sehr viel Zuspruch brachte. Er genoss das volle Vertrauen „seiner“ Trainer, war und ist gut vernetzt und ein begehrter Ansprechpartner. Nun werden seine Frau und er, beide
Lehrer, ab Sommer 2024 für ein Jahr ihren Traum vom „Sabbatical“ wahr machen, so dass Ersatz gesucht wurde

Gefunden wurde er mit Daniel Krebs in den eigenen Reihen. Daniel ist seit gut vier Jahren beim FCS und ein Spielervater. Er wurde Übungsleiter, als sein Sohn im Bambini-Alter war. Die Jungs rund um den Sohn betreut er seither, aktuell als E-Junioren. Im Herbst 2023 hat er die Basiscoach-Ausbildung des DFB absolviert und ist für den Lehrgang zur Trainer-C-Lizenz angemeldet. Aber auch Führungstätigkeiten liegen dem Stadtverordneten. 

Krebs macht die Arbeit mit den Kindern viel Freude. Er möchte, dass die weiterhin Spaß am Fußball haben. Der Fokus liegt auf einer fundierten Trainerausbildung, um alle Kinder bestmöglich und an den Leistungssport angelehnt auszubilden. Dazu gehört der Anspruch, mindestens drei Kinder pro Jahrgang am DFB-Stützpunkt zu platzieren.

Bis zum Saisonende 2023/24 wird Krebs das Amt parallel zu Meißner ausüben, gewissermaßen „mitlaufen“, um so viel wie möglich zu lernen. Sein Ehrenamt als Vorsitzender des FCS-Wirtschaftsbeirates wird er nicht mehr ausüben können. Er will sich aber
weiterhin auch beim Thema Sponsoring im Rahmen seiner Möglichkeiten einbringen.

Staffelstabübergabe

Symbolische Staffelstabübergabe: FCS-Präsident Marko Zabel (links) freut sich mit Karsten Meißner (Mitte) und Daniel Krebs. Foto: FCS

Neuer Stolperstein enthüllt

In Strausberg ist am 11. März ein weiterer Stolperstein hinzugekommen. Mit dem Messingelement wird nun vor dem Haus Große Straße 73 auch an die Jüdin Helene Levy erinnert. Bislang gab es in der Nähe bereits solche Tafeln für ihren Mann Albert und Tochter Franziska Schumacher sowie Sohn Georg Levy. Die Männer wurden 1942 deportiert und in Vernichtungslagern der Nazis ermordet. Helene Levy, geb. Hartwich, Jahrgang 1862, zog 1939, nachdem der Familienbesitz „arisiert“ worden war, in ein jüdisches Altersheim in Berlin und verstarb im  Mai 1940 in einer Heilanstalt in Berlin-Buch.

Im Beisein von Helene Levys Enkelin Margreth Wood, drei ihrer sechs Söhne, Bürgermeisterin Elke Stadeler und rund 40 Gästen wurden die nunmehr vier Stolpersteine an einem neuen Standort enthüllt. Der Kommunalservice hatte sie auf Wunsch der Angehörigen auf die andere Seite der Grünstraße verlegt. Dort stand das einstige Wohnhaus der Levys mit Textilgeschäft, Seitenflügel und Stallgebäuden. Die Gebäude wurden im Herbst 1939 abgerissen. Zu DDR-Zeiten entstand dort der heutige eingeschossige Bau.

Gute Erinnerungskultur in Strausberg

Elke Stadeler sprach von einem besonderen Tag und rührenden Moment. Sie sieht in Strausberg eine gute Erinnerungskultur lebendig. Dafür sorgten auch Personen wie Ehrenbürger Kurt Schornsheim, der ebenfalls dabei war und die Levys noch persönlich kannte. Sie hoffe, dass viele Bürger an den Stolpersteinen verharren und auch die Inschrift lesen, sagte sie.

Veranstaltung

Urenkel Benjamin Wood äußerte, durch das Projekt sei sein Glaube an die Menschlichkeit gestärkt worden. Es sei leuchtendes Vorbild für Toleranz gegenüber Juden und könne als Erinnerung und Warnung für heutige und künftige Generationen dienen. Wood, der heute in den USA lebt, hat eine Tafel mit einem QR-Code erstellt, über den die Familiengeschichte nachzulesen ist. Die übergab er als mögliche Basis für einen speziellen Stadtrundgang an die Bürgermeisterin. Die versprach, sich zu kümmern, damit viele Leute ihr Smartphone zücken und diese Informationen abrufen können.

Gedenktafel

Die Kontakte der Familie nach Deutschland waren über Sabine Franke, Lehrerin am Heinitz-Gymnasium Rüdersdorf, hergestellt worden. Sie hatte mit Schülern Familiengeschichten für Stolpersteine recherchiert und war dabei auch auf die Familie gestoßen. Gemeinsam mit der Geschichtswerkstatt des Humanistischen Verbandes und dem Kreisverband der VVN-BdA Märkisch-Oderland waren letztlich die Veranstaltung ins Strausberg und eine weitere in Seelow vorbereitet worden.

Zuletzt hatte der Kölner Künstler Gunter Demnig, der Initiator der Stolpersteine, im Februar 2023 vor dem Haus Große Straße 61 eine solche Tafel für Moisy Fingergut in das Fußwegpflaster eingelassen. Die Steine erinnern vor dem letzten selbst gewählten Wohnort von NS-Opfern an diese Personen. Mittlerweile gibt es mehr als 90.000 solcher Objekte in über 1200 Kommunen Deutschlands und in gut 20 Ländern Europas.

die Steine

Kröten“taxi“ gefragt

Frühling liegt in der Luft und die heimischen Amphibien begeben sich wieder auf Wanderung. Deshalb sucht die Naturwacht ab sofort bis Anfang April dringend Freiwillige zur Unterstützung an den Krötenzäunen im Naturpark Märkische Schweiz.

Wer Lust hat, sich im Naturschutz zu engagieren und in den Monaten März/April regelmäßig Zeit hat, kann dabei helfen, Eimer mit Amphibien über die Straße zu tragen und die Tiere dann wieder freizulassen. Außerdem sind deren Art und Anzahl zu erfassen. Von der Naturwacht gibt es eine vorherige Einweisung.

Der Einsatz dauert täglich je nach Amphibienaufkommen etwa 30 bis 90 Minuten.  Im Wechsel mit anderen Freiwilligen sind die Helfer jeweils morgens (vor 8 Uhr) und spät abends (nach 21 Uhr) an den Krötenzäunen. Bei Interesse bitte einfach die Naturwacht kontaktieren.

Kontakt: E-Mail an maerkische.schweiz@naturwacht.de  oder Tel. Christina Krüger 0160 99129843 bzw. 033433 573379

Fast 7500 Stunden für Strausberg geleistet

Die Freiwillige Feuerwehr Strausberg musste im Jahr 2023 zu 48 Bränden sowie 171 Hilfeleistungen ausrücken. 39 Personen konnten die Kameradinnen und Kameraden retten, für zehn kam aber jeder Hilfe zu spät. Diese Zahlen nannte Stadtbrandmeister Uwe Schmidt in seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung am 9. März im Gerätehaus. Auch 68 Fehlalarme finden sich in der Statistik.

Ein Schwerpunkt waren nach seiner Übersicht Türnotöffnungen mit 53 Fällen und Verkehrsunfälle (39). 17 Mal unterstützte die ehrenamtliche Wehr den Rettungsdienst und wurde als sogenannte Tragehilfe angefordert. Elfmal räumten die Frauen und Männer umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste von Straßen und Wegen. Für die dabei insgesamt zusammengekommenen 4130 Stunden Einsatzzeit sagte Schmidt ihnen und ihren Angehörigen Dank. Überdies stehen mehr als 3200 Stunden Aus- und Weiterbildung zu Buche.

In den Einsatzabteilungen der Ortswehren Strausberg und Hohenstein sind derzeit 76 Kameradinnen und Kameraden aktiv, die Alters- und Ehrenabteilung zählt gegenwärtig noch 17 Mitglieder. Fünf frühere Mitstreiter sind in den letzten Monaten verstorben. Ihrer wurde bei der Versammlung gedacht. Wie Uwe Schmidt verriet, sei am Depot eine kleine Gedenkstätte zur dauerhaften Würdigung geplant.

Lichterfahrt begeisterte

Weiter hob der Stadtbrandmeister die gute Arbeit der Truppe um Andreas Schwiering hervor, die sich um den Feuerwehrnachwuchs in der Kinder- und Jugendwehr Florian kümmert. 76 Mädchen und Jungen werden von den vier Frauen und neun Männern mit den Aufgaben einer Feuerwehr vertraut gemacht. Drei Jugendliche wechselten Anfang 2024 zur Einsatzabteilung.

Ein kurzer Blick zurück galt dem 140. Jubiläum der Truppe im Jahr 2023 mit feierlicher Jahreshauptversammlung im Volkshaus, Tag der offenen Tür und Geburtstagsfeier am Gründungstag im Dezember. Überdies erwähnte er die zweite Auflage der Strausberger Lichterfahrt zum  Weihnachtsmarkt. Der Umzug von mehr als 40 geschmückten Fahrzeugen von Feuerwehren und Katastrophenschutz aus der Region hatte massig Gäste aus nah und fern in die Stadt gelockt. Ein besonderer Dank galt den Organisatoren um Matthias Drews und Yvon Erfurth. Dank ging zudem an den Förderverein, der viele Aktivitäten unterstützte und organisierte.

Positiv wertete Schmidt ebenfalls die Unterstützung durch den Träger, die Stadt, die ihrer Aufgabe „vollumfänglich“ nachkomme. Nach Verzögerungen stellte er für das dritte Quartal die Lieferung des neuen Tanklöschfahrzeugs in Aussicht  2025 werde ein neuer Gerätewagen Logistik  für gut 300.000 Euro erwartet und ebenso der Ersatz der Drehleiter, die knapp 620.000 Euro kostet.

Bürgermeisterin Elke Stadeler sagte der Feuerwehr im Namen aller gut 28.000 Einwohner Dank. Sie erwähnte einige, die sich besonders verdient gemacht haben – um Haus, Außenanlagen und einiges mehr. Und auch sie erinnerte an die Lichterfahrt, die den Menschen viel Freude bereitet habe, für die Beteiligten aber anstrengend sei. Sie hält die ehrenamtliche Truppe für „gut aufgestellt“ und wünschte, dass alle stets gesund von Einsätzen zurückkehren. Wie Gäste von Kreis- und Landesfeuerwehrverband gab sie den Rat, miteinander zu reden, wenn es Probleme gebe, um Spannungen zu vermeiden.

Beförderungen und Ehrungen

Wie üblich wurde die Jahreshauptversammlung auch für Beförderungen und Ehrungen genutzt. Eine besondere wurde Helga Zieger zuteil: die 91-Jährige ist nun seit 60 Jahren bei der Feuerwehr und erhielt dafür die Medaille für treue Dienste in Gold und sehr viel Applaus. Gold für 50 Jahre gab es für Ernst Rieske, Gold für 40 Jahre für Andreas Kilkis. Silber für 30 Jahre ging an Wolfgang Müller und Kupfer für je zehn Jahre an Enrico Lucia, Rioco Winter und Marius Linnemann. Befördert wurden: zum Hauptfeuerwehrmann Christian Lasch; zum Löschmeister/-in Tobias Heidekrüger, Jeannette Trosiner, Henry Wedding und John Wedding; zum Oberlöschmeister Rico Winter; zum Hauptlöschmeister/-in Ronny Schuck und Angelique Renner; zum Brandmeister Jan Schugardt und Mathias Schultz sowie zum Oberbrandmeister Christian Haupt.

Beförderte und Geehrte

Vom Land gab es zudem Medaillen für Andre Wancek, Andreas Schwiering, Daniel Renner, Tom Bohm und Matthias Drews für die Beteiligung an Europas größtem Feuerwehrhilfsprojekt für die Ukraine.

Stadtbrandmeister Uwe Schmidt wurde von seiner Truppe ebenfalls geehrt: Er steht seit nunmehr 30 Jahren an der Spitze. „Das war nur gemeinsam möglich“, resümierte er.

Uwe Schmidt

Mehr Bilder bei strausberg-live.de.

Frühlingsfest bleibt am 1. Mai

Die Stadtverwaltung kann nunmehr das Frühlingsfest in der Altstadt am 1. Mai  vorbereiten. Eine ganztägige andere Veranstaltungsanmeldung in der Innenstadt für die Zeit von 9 bis 18 Uhr ist am 7. März zurückgezogen worden. Das hat die Versammlungsbehörde der Polizei der Stadt jetzt bestätigt.

Wie im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung am 4. März verabredet, wird es am 1. Mai zwei zeitlich und örtlich voneinander getrennte Veranstaltungen geben. Von 11 bis 13 Uhr ist eine politische Aktion zum Tag der Arbeit unter Federführung des Maikomitees der Gewerkschaften vor der Hauptstelle der Sparkasse MOL in der Großen Straße vorgesehen. Von 13 bis 18 Uhr findet dann in der Großen Straße (ab Grünstraße) und am Markt das städtische Frühlingsfest ohne Beteiligung von Parteien und politischen Organisationen statt. Geplant sind Händlerstände, Bühnenprogramm und gastronomische Betreuung. Überdies werden ansässige Gewerbetreibende ihre Geschäfte an dem Feiertag öffnen. Details werden rechtzeitig vor dem Frühlingsfest bekanntgegeben.

Ebenfalls am 1. Mai lädt der Fanfarenzug des KSC zu seinem Kinderfest in die Energie-Arena.

Aufruf zum Frühjahrsputz

Der traditionelle Frühjahrputz rund um den Straussee und im Stadtgebiet findet in diesem Jahr am 20. April statt. Die Stadtverwaltung appelliert an Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen, sich zahlreich an der Reinigungsaktion im Wohnumfeld, am See, in Grünanlagen, auf Spiel-, Sport- sowie sonstigen Freizeitflächen, um Kleingartenanlagen oder an öffentlichen Einrichtungen zu beteiligen. Vereine und Beschäftigte ortsansässiger Verwaltungen werden gebeten, in ihrem Wirkungsumfeld tätig zu werden. Vermieter können bei Aktionen im Wohnumfeld unter die Arme greifen.

Die Stadt hofft auf viele Engagierte, denen die Sauberkeit der Heimatstadt am Herzen liegt. Sie wird Müllsäcke und Container für die Putzaktion bereitstellen. Müllsäcke können ab sofort in der Stadtverwaltung (Raum 3.22) abgeholt werden. Teilnahmeanmeldungen bzw. Anforderungen für Container können bis zum 5. April per Mail oder Telefon an Frau Orfert von der Fachgruppe Grundstücks- und Gebäudemanagement gerichtet werden.

Der Beginn der Reinigungsaktion am 20. April kann wie immer individuell festgelegt werden. Ab 11.30 Uhr erfolgt die Entsorgung des gesammelten Mülls an den zuvor angemeldeten Abstellorten. Zum Ausklang lädt die „Bürgerinitiative zur Erhaltung des Straussees“ die freiwilligen Helferinnen und Helfer ab 12 Uhr ins Freibad ein. Dort gibt es einen kleinen Imbiss und Getränke.

 Kontakt: E-Mail an technische-dienste@stadt-strausberg.de oder Tel. 03341 381333

Verein aus MOL gewinnt EWE-Klimawettbewerb

Der Energiedienstleister EWE hat Preise für nachhaltige Projekte in der Region in seinem Klimawettbewerb „Wir. Hier. Jetzt. Gemeinsam Grünes gestalten!“ vergeben. Die meisten Stimmen beim online-Votum sammelte der Verein Stachelkugel aus Petershagen-Eggersdorf. Auf ihn entfielen 2089 von insgesamt 9233 Votes.

Stachelkugel kümmert sich mit 30 ehrenamtlichen Helfern um kranke, schwache oder verwaiste Igel. Immer wieder kommt es vor, dass Igel in Vorgärten nach Nahrung suchen und von Menschen aufgenommen oder zur nächstgelegenen Igelstation gebracht werden. Eine solche gibt es seit 2020 auch in Petershagen. Mit dem Preisgeld möchte der Verein in eine klimaneutrale Energieversorgung investieren, bestehend aus Wärmepumpe und Solaranlage.

Der zweite Platz ging an den Verein B-Native aus Weyhe (Landkreis Diepholz). Er will die Urwälder der Zukunft gestalten und fördern. Grünflächen sollen gekauft werden, wo Bäume wieder wild wachsen dürfen. Und durch die Gestaltung von Biotopen soll die Natur in der Region geschützt und gestärkt werden. Rang drei holte sich der Förderverein der Grundschule Teupitz am See (Dahme-Spreewald). Seit vergangenem Herbst gibt es dort einen Wiesenstreifen, der nach und nach in eine Wildbienenfläche umgewandelt wird. Das Preisgeld des EWE-Wettbewerbs soll für Samenbomben für Wildkräuter verwendet werden.

Solar-Powerstation für Rettungswagen

Auf Platz 4 landete der Förderverein der Kita Lütke Lüe, Lingen (Emsland). Der will die Umgebung der Kita in einen lebendigen Lebensraum verwandeln, der Neugier und Forschergeist der Kinder fördert. In diesem Jahr möchte man ein Forschermobil und eine Mini-Windkraftanlage bauen. Übner ein Preisgeld kann sich auch noch der DRK-Ortsverein Hinte (Landkreis Auric) freuen.Err will es unter anderem in eine wetterfeste Garage und eine Solar-Powerstation aus Balkonkraftwerk und Speicher investieren. Damit will er Garage und den Notfallkrankenwagen mit Solarkraft versorgen.

Stefan Dohler, EWE-Chef und Jury-Mitglied, gratulierte: „Die Projekte zeigen, dass sich Vereine ehrenamtlich für eine nachhaltigere Zukunft einsetzen und viele Menschen mobilisieren können, sie zu unterstützen. Daher freue ich mich, dass wir den Vereinen mit den Preisgeldern unter die Arme greifen und so einen Beitrag für mehr Klimaschutz leisten können.“

In der dritten Runde des EWE-Wettbewerbs, die im September begann, hatten sich rund 150 Vereine beworben. Zehn wurden von einer Jury mit EWE-Chef Dohler und Pressesprecherin Nadine Auras sowie Vertretern der Vorjahressieger für das Voting auf der Projektwebseite wir-hier-jetzt.com nominiert.

Nächste Runde ab September

Im Fokus des Wettbewerbes 2023/24 standen Aktivitäten und Ideen rund um eine klimafreundliche Zukunft. Dohler: „Vor allem mit Blick auf eine sichere, bezahlbare und auch klimafreundliche Energiezukunft besteht Handlungsbedarf. Wir alle sind gefragt, unseren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten, im Kleinen wie im Großen, ob zu Hause, im Verein oder in den Wirtschaftsunternehmen. Deshalb fördern wir auch das Engagement von Vereinen aus unseren Regionen für nachhaltige Energiespar-Projekte.“

Im September geht es in die vierte Wettbewerbsrunde. Im Fokus stehen wieder Klimaschutzmaßnahmen nach dem Motto „Gemeinsam Grünes gestalten“. Teilnehmen können alle eingetragenen Vereine aus Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, beispielsweise Fördervereine von Schulen oder Kindergärten, Sport- oder Heimatvereine.

Zuschüsse bewilligt

Der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat in seiner jüngsten Sitzung am 4. März mehrere Förderanträge bestätigt. So kann zum Beispiel der Kultur- und Sportclub (KSC) Strausberg Zuschüsse für das 97. Strausseeschwimmen am 13. Juli und den Strausseelauf am 3. Oktober verbuchen.  Dafür sind je 1500 Euro in Aussicht. Etwas mehr Geld bekommen die Radsportler vom KSC für ihr 14. Radsportwochenende am 14./15. September. Weil dafür unter anderem teure Straßensperrungen nötig sind, greift die Stadt hier mit insgesamt 4500 Euro aus zwei verschiedenen Fördertöpfen unter die Arme.

Zustimmung erhielten weiter ein Antrag vom Förderkreis für künstlerische Jugendarbeit für das Kinder- und Jugendfestival Mitte Juni in Strausberg sowie ein Antrag der Abteilung Breitensport des Kreissportbundes MOL für die „Sturzprävention für Seniorengruppen in der Stadt Strausberg“. Für die Projekte gibt es 2400 bzw. 1500 Euro.

Zunächst 1000 Euro wurden für die Märkische Musiktage der Musikschule Hugo Distler in Eggersdorf Ende Oktober bewilligt. Sie organisiert wieder internationale Meisterkurse für die Fächer Violine, Violoncello und Oboe mit Dozenten aus Belgien, der Ukraine und Deutschland. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer stellen sich dabei einem Wettbewerb und bekommen die Möglichkeit, als Solisten mit einem Klangkörper wie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) aufzutreten. Für die Musiktage gibt es Zuspruch über die Landesgrenzen hinaus. Die Stadt hält an ihrer Unterstützung fest und stellte eine Anhebung in Aussicht, wenn es den Organisatoren gelingt, auch in Strausberg ein solches Konztert anzubieten.

Ein weiterer Förderantrag ist vom Hauptausschuss nicht beschieden worden. Der KSC hofft, dass die Stadt einen Teil der Mietkosten im Freizeitforum Marzahn übernimmt. Dorthin sind ist die Abteilung Schwimmen ausgewichen, weil die Bauarbeiten an der Schwimmhalle Strausbad länger gedauert haben als ursprünglich angenommen. Weil der Antrag in keine Richtlinie passt, obliegt den Stadtverordneten die Entscheidung. Getroffen wird sie in der Sitzung am 21. März.

Den Aufstieg perfekt gemacht

Das Frauen-Team des VC Strausberg hat am vorletzten Spieltag der Volleyball-Landesklasse Mitte das Ziel erreicht: In der heimischen OSZ-Halle gewann die Mannschaft am 2. März jeweils mit 3:0 gegen die Volley Bombas Eberswalde und Einheit Zepernick III und holte sich damit vorzeitig den Staffelsieg. Nach 20 Siegen in 22 Spielen haben die VC-Frauen 58 Punkte und sind in der Tabelle uneinholbar. Das VC-Team machte damit den Aufstieg perfekt und wird in der nächsten Saison in der Landesliga antreten.

Darmzentrum zertifiziert und Sonntagsvorlesung

Das Darmzentrum des Krankenhauses Märkisch-Oderland weist in allen Bereichen eine hohe Qualität auf und Abläufe im Haus sind so ausgerichtet, dass Patienten eine hervorragende Behandlung zu teil wird. Das wurde jetzt von der Prüfstelle ClarCert bescheinigt.  Die Klinik hatte sich im Dezember einer erneuten regelhaften Untersuchung seiner Strukturen unterzogen, um weiterhin den Status eines zertifizierten Darmzentrums tragen zu können. Das garantiert Darmkrebspatienten die beste Versorgung vor Ort.

Dr. med. Georg Bauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßmedizin und Leiter des Darmzentrums, ist mit der erneuten Auszeichnung sehr zufrieden. „Ich freue mich, dass wir unsere hohe Qualität halten und in bestimmten Bereichen sogar noch steigern konnten“, schätzt er ein. 

Bereits 2022 hatte es eine erfolgreiche Re-Zertifizierung gegeben. Nun stand ein erneutes Überwachungsaudit an. Das bestätigte:   Patienten können auf die Exzellenz des Darmzentrums mit seinen Standorten in Strausberg und Wriezen, seinem Netzwerk aus niedergelassenen Ärzten und anderen wichtigen Berufsgruppen sowie der langjährigen Kooperation mit der chirurgischen Klinik der Charité vertrauen.

Hohe Sachkompetenz bescheinigt

Geprüft wurde, ob das Zentrum die Normen und Anforderungen der anspruchsvollen DIN EN ISO 9001:2015 erfüllt. Beeindruckt war Auditorin Christiane Volpers von der engen Verbundenheit der Ärzte, Pflegenden und anderen Mitarbeitenden mit dem Darmzentrum. Lob gab es zudem für hohe Sachkompetenz und die sehr enge fachübergreifende Zusammenarbeit. Ganz besonders hob sie die ausgeprägte Patientenorientierung hervor. Begleitet wurde die Auditorin von Zentrumsleiter Dr. Bauer, Pflegedirektorin Carola Koppitz sowie weiteren Mitarbeitern aus dem Bereich der Pflege, Hygiene und Medizintechnik.

Teil der Zertifizierung sind auch immer Veranstaltungen, die im Rahmen des Darmzentrums geplant werden. Aufklärung und Vorsorge sind dabei zentrale Themen, aber auch Weiterbildungen im ärztlichen Bereich. Dazu gab es eine Veranstaltung zusammen mit der chirurgischen Klink der Charité Ende Januar im Fischerkietz in Strausberg. Es ging um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Behandlung von Darmkrebs.

Dr. med. Georg Bauer, Chefarzt der Klink für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im Krankenhaus Märkisch-Oderland (l.) und  Prof. Dr. med. Johann Pratschke, Ärztliche Leitung Charité Centrum Chirurgie; Foto:  Andreas Prinz

Dr. med. Georg Bauer, Chefarzt der Klink für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im Krankenhaus Märkisch-Oderland (l.) und Prof. Dr. med. Johann Pratschke, Ärztliche Leitung Charité Centrum Chirurgie; Foto: Andreas Prinz

Vorlesung und Technik zum Anfassen

Am 17. März können sich Interessierte und Betroffene bei der Sonntagsvorlesung zum Thema „Magen & Darm im Fokus: Chancen und Risiken von Vorsorgeprogrammen“ genauer über die Einrichtung informieren. Zudem ist moderne Endoskopie und OP-Technik zum Anfassen zu erleben. Prof. Dr. med. Christian Jenssen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, und Dr. Bauer werden die Gäste mitnehmen auf eine faszinierende Reise ins Innere und zu Fragen Rede und Antwort stehen.

Wie immer findet die Veranstaltung ab 10 Uhr in der Cafeteria Bistro Medicus im Strausberger Krankenhaus an der Prötzeler Chaussee 5 statt. Der Eintritt ist kostenlos.  Interessierte, Patienten und deren Angehörige, aber auch Angehörige medizinischer Berufe sind herzlich eingeladen.

Jugend forscht: 18 Projekte aus Ostbrandenburg im Landesfinale

 18 von insgesamt 56 Projekten junger Brandenburger Forscherinnen und Forscher haben sich für die beiden Landeswettbewerbe von „Jugend forscht 2024“ und „Schüler experimentieren 2024“ qualifiziert. Die Sieger konnten sich über Geld- und Sachpreise freuen. Förderer und Ausrichter des Wettbewerbstages war traditionell der Energiedienstleister EWE. Die Jury aus Pädagogen, Praxisexperten und Wissenschaftlern war von den kreativen und ausgefallenen, aber auch zeitgemäßen Projektpräsentationen sehr angetan. Die Bewertung der Projekte aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik fiel entsprechend positiv aus.

Gemäß dem Motto „Mach Dir einen Kopf!“  bewiesen die 89 ostbrandenburger Jungforscherinnen und Jungforscher auf vielfältige Art und Weise, dass Forschen nicht nur spannend ist, sondern auch Spaß und Erfolg bringt. So untersuchten Magda Laura Polakowska und Chantal Pajer aus Frankfurt (Oder) die Artenvielfalt und das Vorkommen von Spinnen. Clara Schellong und Elaine Roy aus Neuenhagen bei Berlin testeten Turbinen für ein Mini-Pumpspeicherkraftwerk. Auf der Dachterrasse des Einstein-Gymnasiums haben sie das entwickelte Mini-Kraftwerk mit Wasser angetrieben und seine Leistungsfähigkeit geprüft. Die Jury empfahl den Neuenhagenerinnen weiterzuforschen und nominierte sie für den Landeswettbewerb.

Carlotta Böhme aus Hohen Neuendorf entwickelte ein Modell eines Laufwasserkraftwerks für befahrene Gewässer. Milo Arndt und Tristan Lützenkirchen aus Bernau stellten einen funktionierenden Prototypen einer beheizbaren Brille vor. Das soll Beschlagen verhindern oder reduzieren. Undine Herzschuh aus Potsdam untersuchte ionische Flüssigkeiten in Gelen und deren Einfluss auf die Thermostabilität. Die Chemikerin bekam den Sonderpreis des Brandenburgischen Bildungsministers.

Wettbewerb als Beitrag für Berufsorientierung

Für die Preisübergabe war Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg nach Wildau gekommen. Gemeinsam mit Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Tippe sprach er den Schülerinnen und Schülern seine Hochachtung aus. „In allen Projekten stecken Wissen, Können, Neugier, Ausdauer und Beharrlichkeit. Dieser Wettbewerb leistet einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung junger Menschen. Er ist eine hervorragende Möglichkeit, interessierten Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zum Tüfteln und Entdecken zu geben.“ Gastgeberin Brigitte Jeschke, EWE-Projektleiterin und Jugend forscht-Patenbeauftragte, verkündete bei der Preisverleihung im Audimax der Hochschule ebenfalls größten Respekt. „Die Arbeiten verdeutlichen, dass in der Ostbrandenburger Jugend viel Potenzial steckt. Viele kluge Köpfe haben gezeigt, dass es nicht nur um reine Wettbewerbsbeiträge geht, sondern auch darum, unsere Zukunft mitzugestalten.“

Die Rekord-Teilnehmerzahl am Ostbrandenburger Regionalwettbewerb und die Qualität der Projekte zeigen, dass Naturwissenschaften heute stärker im Fokus junger Menschen stehen als noch vor einigen Jahren. Eckpfeiler des Wettbewerbs ist seit der Gründung 1965 die Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft. „EWE versteht sich nicht nur als Teil der Wirtschaft, sondern auch als Teil der Gesellschaft und als Teil der Region“, sagt Brigitte Jeschke. Fordern und fördern laute das Motto. „Das gilt für Fußballer genauso wie für Nachwuchsmusiker oder junge Forscher, die EWE unterstützt. Wichtig ist uns, dass unser Engagement die Region nach vorn bringt.“

Gruppenbild der Teilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer; Foto: Gerd Markert

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.jugend-forscht.de

Veranstaltungen im Überblick

Das Altstadtfest im Oktober und der Weihnachtsmarkt mit Lichterfahrt im Dezember, das Erntefest in Hohenstein, Strausseeschwimmen, Radsportwochenende und Herbstfanfare, der Orgelsommer der Kirchengemeinde und der Kinosommer, Vorträge und Ausstellungen im Stadtmuseum  oder Lesungen und andere Veranstaltungen der Heinrich-Mann-Bibliothek – all das und noch viel mehr findet sich in einem neuen Flyer, den die Stadt- und Touristinformation Strausberg für das Jahr 2024 zusammengestellt hat. In dem Papier sind die wichtigsten Termine festgehalten, von denen die Stadt bis Februar Kenntnis hatte. Neben kulturellen Veranstaltungen finden sich in dem Dokument auch andere Angebote wie der Ausbildungstag, der Gründer- und Unternehmertag der Stic-Wirtschaftsfördergesellschaft, mehrere Verkostungen im E-Center oder die Familien- und Selbsthilfetage sowie die Gesundheitswoche von Rekis. Sogar ein Hinweis auf eine Aktion des Stadtmuseums 2025 ist bereits enthalten.

Darüber hinaus sind QR-Codes platziert, die zu weiteren Informationen im Internet führen – zur Anderen Welt Bühne, zum Lakeside Burghotel, zum Volkshaus Nord, zum Patrizier, zu Wandertouren und einigem mehr. Natürlich auch zu Portalen, auf denen sich Bürgerinnen und Bürger über Veranstaltungstermine und mehr informieren können.

Der Flyer ist mit einer Auflage von 2500 Stück gedruckt und wird ab 9. März in der Stadt- und Touristinformation am Lustgarten erhältlich sein. Er wird überdies an ähnliche Einrichtungen zum Beispiel in Rüdersdorf und Hoppegarten sowie andere touristische Stellen der Region verteilt.

Jagdgenossenschaft tagt

Am 14. März um 18 Uhr findet im Versammlungsraum der Landfarm Hohenstein, Dorfstraße 16 b, 15344 Strausberg, OT Hohenstein, die ordentliche Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft für die Gemarkungen Hohenstein, Ruhlsdorf und Gladowshöhe statt. Jagdgenossen können persönlich oder per Vertreter mit schriftlicher Vollmacht teilnehmen. Für die Teilnahme an Abstimmungen sind vor Ort Flächen-/Eigentumsnachweise zu erbringen.

Sommerferienspaß für Kinder

Auch in diesem Jahr bietet das Strausberger Bündnis für und mit Familien wieder die sogenannte Stadtranderholung an. Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 13 Jahren können in der ersten Woche der Sommerferien, also vom 22. bis 26. Juli, im Kulturpark an der Wriezener Straße Spaß haben. Von 10 bis 16 Uhr werden mit den Kooperationspartnern AJP 1260, Jugendwerkstatt Hönow, Bürgerverein Hegermühle, Sozialer Hilfeverband Strausberg, Kreissportbund, Arbeiterwohlfahrt, Jugendsozialverbund und dem
Missionscamp Oderbruch vielfältige Aktivitäten organisiert.

Insgesamt stehen 40 Plätze zur Verfügung. Anmeldeschluss ist, wenn alle belegt sind. Die Teilnahme kostet 80 Euro pro Kind, für weitere Kinder einer Familie werden je 70 Euro fällig. Einkommensschwache Familien können einen Antrag auf finanzielle Förderung beim Jugendamt stellen. Formulare gibt es beim Kinder-Jugend-Familien-Büro der Stadtverwaltung.

Ab sofort sind Anmeldungen für das Camp möglich – entweder „klassisch“ mit dem ausgefüllten Formular oder online über das Missionscamp Oderbruch.

Im Vorfeld gibt es einen Elternabend am 2. Juli um 18 Uhr. Teilnahme ist in Präsenz in der Stadtverwaltung, Raum 1.47, möglich oder online. Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung übermittelt.

Fragen an und weitere Informationen bei: Karoline Erping, E-Mail karoline.erping@stadt-strausberg.de oder Tel. 03341 381217

Regionaler Verschenkemarkt online

Seit dem 23. Februar ist ein digitaler Verschenkemarkt für Märkisch-Oderland online. Bürger des Landkreises können darüber kostenfrei gut erhaltene Haushaltsgegenstände verschenken oder gegen andere Gebrauchsgegenstände eintauschen. Damit entwickelt der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) auch schrittweise das digitale Serviceangebot seiner AbfallApp MOL weiter.

Second hand liegt im Trend: Die Wiederverwendung von Möbeln, Elektronikgeräten und Textilien ist in Deutschland auf einem Allzeithoch. Insgesamt fanden beispielsweise im Jahr 2021 etwa drei Millionen Tonnen Second-Hand-Produkte neue Besitzer.

Damit Verschenken und Tauschen im Kreisgebiet so einfach wie möglich wird, erweitert der EMO sein Serviceangebot um den digitalen Verschenkemarkt. Inserate können auf dieser Plattform ohne Erstellen eines Accounts und kostenfrei veröffentlicht werden. Nutzer können allein unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse und/oder einer Telefonnummer Inserate erstellen und optional bis zu fünf Fotos je Gegenstand hochladen.

Neues Startmenü der App

Der Verschenkemarkt ist über die Webseite www.verschenkemarkt-mol.de sowie direkt über die AbfallApp MOL nutzbar. Die App erhielt hierfür ein neues Startmenü mit qualitativen Verbesserungen (bspw. Termine direkt im Startmenü darstellen, Status vom Sperrmüllantrag verfolgen usw.).       

Darüber hinaus gibt es eine Schnittstelle vom Verschenkemarkt zum Online-Antrag für die Sperrmüllentsorgung, um gut erhaltene Möbel oder Elektrogeräte vor ihrer Entsorgung noch als Geschenk anzubieten. Für die Zeit der Terminplanung der Sperrmüllabfuhr (in der Regel bis zu 14 Tage) können Bürger mit wenigen Klicks Gegenstände aus dem Sperrmüllauftrag direkt auf dem Verschenkemarkt inserieren. Wenn bis zum Abfuhrtermin niemand das Verschenkeangebot annehmen sollte, erfolgt die reguläre Entsorgung.

Die Kreisverwaltung appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, durch das Verschenken und Tauschen von gut erhaltenen Haushaltsgegenständen persönlich zur Abfallvermeidung beizutragen.

Fördergeld für Strausberger Tafel

Die Deutsche Fernsehlotterie hat heute offiziell Fördermittel übergeben. Der Arbeitslosenverband Deutschland, Landesverband Brandenburg konnte sich als Träger der Strausberger Tafel über 83.000 Euro freuen. Für die Sonderförderung durch Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie sind keine Eigenmittel als Kofinanzierung nötig, die für Tafel-Angebote oft eine große Hürde sind. Mit dem Zuschuss können in Strausberg ein dringend benötigter Kühltransporter und energiesparende Kühltechnik angeschafft, ein Energiekostenzuschuss bereitgestellt und eine Ehrenamtspauschale abgedeckt werden.

Die Tafel Strausberg wurde 1997 gegründet. „Mit unseren elf Ehrenamtlichen versorgen wir hier über 700 Kunden in der Woche. Die Hilfe der Deutschen Fernsehlotterie kommt zum richtigen Zeitpunkt. Ich möchte allen Mitspielern von Herzen danke sagen“, so die 58-jährige Sylvia Schneider, Vertreterin der Tafel Strausberg.

Förderscheck der Fernsehlotterie für die Tafel Strausberg; Sylvia Schneider, Vertreterin der Tafel und Stephan Masch, Repräsentant der Fernsehlotterie, Foto: Nils Detering

Förderscheck der Fernsehlotterie für die Tafel Strausberg: Sylvia Schneider, Vertreterin der Tafel, und Stephan Masch, Repräsentant der Fernsehlotterie                                                                                                                   Foto: Nils Detering

Mehr als 13 Millionen von Armut betroffen

„Nur dank unserer Mitspielerinnen und Mitspieler und deren Vertrauen in unsere Soziallotterie können wir der Tafel Strausberg helfen“, erklärt Stephan Masch, Repräsentant der Deutsche Fernsehlotterie, bei der symbolischen Übergabe des Förderschecks in Herzberg (Elster). „Mit dieser Förderung möchten wir den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken. Tafel-Angebote sind eine feste Säule für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ich bin überwältigt vom selbstlosen Engagement der ehrenamtlichen Helfer.“

Mehr als 13 Millionen Menschen sind in Deutschland von Armut betroffen oder unmittelbar von ihr bedroht. Etwa zwei Millionen von ihnen nutzen das Hilfsangebot der Tafeln. Vor dem Hintergrund von Pandemie, Ukrainekrieg, Inflation und gestiegenen Energiekosten unterstützen sie aktuell so viele Menschen wie nie zuvor. Im Durchschnitt bedeutet das 50 Prozent mehr Kundinnen und Kunden. Auch hat sich der Nutzerkreis in den vergangenen Jahren verändert. Mehr und mehr sind auch Personen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, finanziell nicht mehr in der Lage, sich oder ihre Familie bedarfsgerecht zu versorgen. Deshalb sind viele Tafeln im Bundesgebiet inzwischen an ihrer personellen, finanziellen und strukturellen Belastungsgrenze.

Hilfe vor Ort möglich

Insgesamt reicht die Fernsehlotterie 23 Millionen Euro an die Tafeln aus. „Dank der fantastischen Sonderförderung an unsere Dachorganisation kann vor Ort geholfen werden. Die regionalen Angebote sind ein elementarer Baustein des sozialen Miteinanders – in der Stadt und im ländlichen Raum. Sie werden dringend gebraucht, da viele Menschen darauf angewiesen sind“, sagt Kai Noack, ehrenamtlicher Vizevorsitzender beim Tafel Deutschland e.V.

Über die Förderung sozialer Projekte hinaus bietet die Deutsche Fernsehlotterie Mitspielerinnen und Mitspielern die Chance auf einen Millionengewinn, eine Sofortrente oder attraktive Sachpreise. Allein 2023 konnten sich fast 800.000 Menschen über Gewinne von insgesamt mehr als 50 Millionen Euro freuen. 62 von ihnen gewannen mehr als 100.000 Euro, sieben Millionengewinner wurden gekürt.

Bislang zwei Milliarden für karitative Zwecke

Jedes Jahr fließen mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in gemeinnützige Zwecke. Dabei steht die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbarinnen und Nachbarn im Fokus. Von 1956 bis heute erzielte die Fernsehlotterie einen karitativen Zweckertrag von mehr als zwei Milliarden Euro. Dadurch geförderte Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.

Frauen zeigen Spaß am Malen

Seit dem 20. Februar läuft im Foyer der Stadtverwaltung die erste Ausstellung im Jahr 2024. Unter dem Titel „Spaß am Malen“  zeigen dort Frauen aus dem Atelier am Stic bis Ende März einige ihrer Arbeiten. Zu sehen sind vor allem Blumenmotive und Landschaften. Ingrid Rank hat sich darüber hinaus von van Gogh inspirieren lassen und eine Sternennacht auf Leinwand gebracht, Doreen Hohmann geometrische Formen und Sigrid Gutt Schwarzarassaris.

Die drei und rund ein Dutzend weitere Frauen treffen sich in loser Runde alle 14 Tage, um ihrem Hobby nachzugehen. Und  haben dabei Spaß, wie es der Titel der Ausstellung besagt. Bereits seit mehr als zehn Jahren bringen sie ihre vielfältigen Lieblingsmotive zu Papier – mit Pastellkreise, Tusche, Acryl- oder Aquarellfarben. Die regelmäßigen Treffen bieten soziale Kontakte, doch ebenso wichtig seien die Meinung und Hilfe der Gruppe, sagen sie. Denn: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen …

Blumenmotive in der Ausstellung "Spaß am Malen" der Galerie am Stic im Foyer der Stadtverwaltung

Kreistag hat Haushalt beschlossen.  

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat jetzt einen beschlossenen Haushalt. Der Kreistag hat ihn am 14. Februar 2024 bestätigt. Rechtskräftig wird er allerdings erst durch die Genehmigung des Ministeriums des Innern und für Kommunales. Das Landratsamt rechnet im zweiten Quartal mit einer Antwort aus dem Ministerium.    

Beigeordneter und Kämmerer Rainer Schinkel verwies in der Kreistagssitzung auf die schwierigen Rahmenbedingungen, unter denen der Etat aufgestellt wurde. „Deutschland befindet sich in einer Rezession. Ukraine-Krieg, Inflation, hohe Energiekosten, Tariferhöhungen und vieles mehr treffen auf weitgehend stagnierende Einnahmen. Das geht an keinem kommunalen Haushalt spurlos vorbei“, machte er deutlich. „Natürlich gibt es keine Entlastung bei der Erfüllung unserer Pflichtaufgaben, insbesondere denen im Jugend- und Sozialbereich. Dank der soliden Haushaltsführung der vergangenen Jahre verfügen wir über Rücklagen, die wir jetzt einsetzen können, um den Ausgleich zu gewährleisten.“ Wie der Kämmerer erläutert, verzeichnet der Landkreis ein Defizit von ca. 25 Millionen Euro. Ca. 20 Millionen werden aus Rücklagen ausgeglichen und rund fünf Millionen über einen erhöhten Hebesatz der Kreisumlage (nunmehr 41,1 Prozent). „Wir gehen davon aus, dass wir unsere Finanzlage mit der der Gemeinden gleichrangig und fair abgewogen haben“, urteilt der Kämmerer in einer Pressemitteilung.

Notwendige Ivestitionen werden realisiert

Im Etat sind 164 Millionen für das Jugendamt veranschlagt. Davon fließen 108 Millionen in die Kindertagesbetreuung, also in Einrichtungen der Gemeinden, freien Träger oder Tagesmütter. Für den Sozialbereich sind 146 Millionen vorgesehen und 7,7 Mio. für die Schülerbeförderung.

Dort, wo es vertretbar war, sei die Erhöhung der Ansätze begrenzt worden. „Wir werden aber die für den Landkreis notwendigen Investitionen wie die Schulneubauten, Gymnasium II in Strausberg und Förderschule Altlandsberg realisieren“, versichert Schinkel. Der Landkreis sei in den letzten Jahren gewachsen. „Wir haben über 200.000 Einwohner. Natürlich wächst dann auch der Bedarf an sozialer Infrastruktur. Das wissen wir und richten unsere Haushaltsplanung darauf aus.“

Plauderrunde für Eltern

Der Alltag hält für Eltern mit schulpflichtigen Kindern so einige Herausforderungen bereit. Der AWO-Ortsverein Strausberg hat deshalb einen Elterngesprächskreis montags von 18.15 bis 19.45 Uhr im AWO-Familienzentrum in Hegermühle, Am Annatal 52a, eingerichtet. Die Plauderrunde dreimal im Monat soll Angebot, Austauschpunkt und Ideenbörse zu vielfältigen Themen rund ums Elternsein und die Kinder sein.

An den Abenden werden jeweils bestimmte Themen besprochen, so am 4. März „Die Freizeit meines Kindes gestalten – Austausch und Hinweise zu Angeboten“, am 11. März „Mehr Geld für die Ferien –  Einblicke in Fördermöglichkeiten für Familien mit Kindern“ und am 25. März „Getrennte Eltern, gemeinsame Kinder – Methoden für eine gute Elternkommunikation. Die Termine und Ideen für weitere Monate sind in diesem Dokument zu finden.

Für die Veranstaltungen wird um Anmeldung gebeten.

Kontakt: Tel. 0171 3015007 oder Mail an christian_schirmer@awo-ehv.de ; www.familienzentrum-strausberg.de

EWE und Viessmann Climate Solutions kooperieren

Der Energiedienstleister EWE und der international führende Energietechnik-Hersteller Viessmann Climate Solutions haben eine Kooperation unterzeichnet. Sie wollen die Wärmewende gemeinsam vorantreiben. Im Fokus der Partnerschaft steht der Umbau von Heiztechnik im privaten und gewerblichen Bereich mit Wärmepumpen.

Oliver Bolay, Geschäftsführer EWE Vertrieb: „Die Weichen hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung werden seit Jahren auf politischer Ebene gestellt. Ein Fokus bei der Transformation ist auf den Wärmemarkt gerichtet. Aktuell entstehen in diesem Bereich in Deutschland immer noch rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen. Ein Umdenken und ein Umbau der Wärmesysteme sind also maßgeblich. Energieunternehmen, Hersteller und auch das Handwerk tragen dabei eine besondere Verantwortung. Wir freuen uns daher, mit Viessmann Climate Solutions einen Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in unseren Heimatregionen zwischen Ems, Weser und Elbe sowie in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bei ihrer privaten Wärmewende unterstützen können.“ 

Dr. Frank Voßloh, Geschäftsführer Viessmann Deutschland, ergänzt: „Als Unternehmen stehen wir vor der Jahrhundertchance, die Energieversorgung vor allem mit der Wärmepumpen-Technologie nachhaltig zu verändern. Dadurch erwarten wir auch langfristig eine Entspannung der Heizkosten. Denn erneuerbare Energien gewährleisten mittel- bis langfristig eine sehr viel kalkulierbarere, kostengünstigere und stabilere Versorgung als fossile Energieträger. Die verteuern sich sukzessive durch steigende gesetzliche Abgaben und durch veränderte politische Rahmenbedingungen. Für die Nutzung grüner Energietechnik sind wir als Hersteller allerdings auf eine enge Zusammenarbeit mit den Energiedienstleistern und dem Handwerk angewiesen. Daher freuen wir uns, mit EWE zusammen zu arbeiten, um die Wärmewende gemeinsam voranzubringen. Gemeinsam können wir eine Menge bewegen, vor allem im Sinne des Klimaschutzes für uns und für nachfolgende Generationen.“

Wärmepumpen für Neubau und Bestandsgebäude

Wärmepumpen gelten als nachhaltige Heizalternative in Zeiten steigender Energiekosten. In vielen Neubauten ist die Technik bereits Standard und wird am häufigsten verbaut. Auch in Bestandsgebäuden kann eine Wärmepumpe Gas- und Ölheizungen ersetzen. „Neubaugebiete schließen wir nicht mehr ans Gasnetz an, unsere Kundschaft bekommt stattdessen Wärmepumpen, Photovoltaik und Hausspeicher oder einen Anschluss an ein Wärmenetz, wo dieses verfügbar ist“, sagt Oliver Bolay. Zudem bietet EWE seit 2023 keine Brennwertheizungen im Contracting mehr an. Bolay ist überzeugt, dass für die große Mehrheit der Kundinnen und Kunden Wärmepumpen oder ein Anschluss an Wärmenetze die beste Lösung sind. Sie seien den fossilen Alternativen in Sachen Energieeffizienz und Vollkosten in den meisten Fällen überlegen.

Installation innerhalb weniger Wochen

Ziel von EWE sei es, Bedarfe kurzfristig bedienen zu können. Diese seien Bolay zufolge von verschiedenen Rahmenbedingungen, wie gesetzliche Regelungen und Fördermechanismen sowie den individuellen Gegebenheiten vor Ort  abhängig. „Mit Viessmann haben wir daher Flexibilitäten vereinbart, um auf Marktschwankungen reagieren zu können.“ EWE werde durch die Partnerschaft Technik zur Verfügung haben, um seine Kundschaft schnell bedienen zu können. Bolay: „Nach der Beauftragung sollen unsere Kundinnen und Kunden ihre Wärmepumpe innerhalb von wenigen Wochen bekommen. Darauf sind wir durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk, unsere eigenen Montagefirmen und nun auch mit Viessmann sehr gut vorbereitet.“

 

Neue Geschäfte in der Altstadt

Die Altstadt hat seit der zweiten Februarwoche zwei neue Geschäftsbetreiber, die neues Leben in seitz einigen Wochen geschlossene Läden bringen. Den ehemaligen Kinderladen Gänseblümchen in der Großen Straße 14 hat Mandy Roth-Grycza übernommen. Er heißt jetzt „Altstadtkind“ und bietet nach Umbau und Renovierung Spielzeug für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren, Bekleidung für bis zu Zwölfjährige und einiges mehr. Künftig sind auch Flohmärkte geplant. Mehr Infos und Bilder bei Strausberg-live.de sowie hier.

Neueröffnung Altstadtkind, Foto: Andreas Prinz

Neueröffnung Altstadtkind

Etwas weiter im Norden, in der Großen Straße 53, ist bei Susann Georgi selbst gefertigter Schmuck aus Blüten in eigener Kollektion zu haben. Bei „Liebling Strausberg“ gibt es montags bis donnerstags auch Taschen und Rucksäcke sowie Schmuck aus anderen Quellen. Mehr Infos und Bilder bei Strausberg-live.de sowie unter https://kiezelfen.de/locals/.

Susann Georgi, Schmuckladen Liebling Strausberg; Foto: Andreas Prinz

Susann Georgi am Schmuckladen; Fotos: Andreas Prinz

Fähre am Kranhaken

„Viel weniger Wasser darf es nicht mehr werden, sonst funktioniert es nicht mehr“, fasste Mario Jänisch zwischenzeitlich zusammen. Der Verkehrsmeister der Strausberger Eisenbahn (STE) war mit seinen Kollegen am 14. Februar am Fähranleger am Fichteplatz im Einsatz. Das Verkehrsmittel musste für eine turnusmäßige Inspektion und Wartungsarbeiten, die nur an Land möglich sind, aus dem Straussee geholt werden. Vor gut vier Jahren war dies das letzte Mal passiert.

Wenig Spielraum für den Kran

Kranführer Silvio Piepenburg hatte diesmal mit fast 42 Metern Höhe und 26 Metern Auslage nur noch wenig Spielraum, um die rund 20 Tonnen Last in die Luft zu hieven. Und die STE-Mitarbeiter mussten zunächst mit Muskelkraft die Startposition der Fähre im Wasser ändern und dann mehrmals die Kettenlänge über den Trageschlaufen anpassen. Am Ende war das technische Denkmal so befestigt, dass es ohne Schaden zu nehmen angehoben werden konnte. Das eigentliche An-Land-Heben war letztlich mit nur etwa 15 Minuten deutlich kürzer als das „Vorgeplänkel“.

Strausseefähre wird für Inspektion und Wartung aus dem Wasser geholt

Allerdings war später noch ein zweiter Ansatz nötig, um die Fähre an den endgültigen Standort für die anstehenden Arbeiten zu bringen. Sonst wäre der Kran nicht mehr aus seiner Position zwischen Bordstein und Fähren-Oberleitungsmast gekommen. Außerdem wurde noch eine Plane auf die Arbeitsfläche in der Karl-Liebknecht-Straße gelegt. Der Platz wird zudem mit einem Bauzaun und Planen umgeben, damit Passanten und Umfeld so wenig wie möglich beeinflusst werden. 

Fähre am Kran

Die Inspektion der Fähre erledigt die Schiffsuntersuchungskommission des Landes Brandenburg, die zuständige Behörde. Mit den Instandhaltungsarbeiten ist die Berliner Werft Detlef Hegemann GmbH beauftragt. Unter anderem sollen nach etwa 20 Jahren wieder einmal Motor und Getriebe überholt werden.

Parken in der Karl-Liebknecht-Straße eingeschränkt

Das seeseitige Ende der Karl-Liebknecht-Straße bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten – voraussichtlich am 28. März – besetzt und die dortigen Parkflächen stehen nicht zur Verfügung. Wann die Fähre wieder in den See gehoben wird, steht derzeit noch nicht fest. Wenn alles nach Plan läuft, wahrscheinlich in  der letzten Märzwoche.

Fähre an Land

Regeln am RuheForst beachten

Der Eigenbetrieb Stadtforst weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass auf dem RuheForst am Herrensee die geltenden Regeln einzuhalten sind. Laut der Friedhofssatzung ist es dort beispielsweise nicht erlaubt Kränze, Blumen, Grabschmuck, Erinnerungsstücke oder andere Beigaben abzulegen. Ebenfalls nicht zulässig ist das Aufstellen von Kerzen oder Lampen jeder Art.

GrablichtZum einen geht von letzteren eine große Gefahr aus. Bei trockenerer Witterung kann eine umgekippte Kerze auf dem Laub oder Zweigen am Boden leicht zu einem Brand führen. Zum anderen handelt es sich bei dem Gelände um Wald und ein Naturschutzgebiet.

Stadtforst-Werkleiter Heiko Wessendorf appelliert deshalb dringend an Angehörige der Verblichenen und Besucher des RuheForstes, sich an die Vorgaben zu halten. Lediglich nach Bestattungen dürfen Blumen eine Woche lang an der Beisetzungsstelle bleiben. Vor Bestattungen wird die Satzung ausgehändigt und am RuheForst sind die Regeln auf einer Tafel am Eingang vermerkt.

Bestattungsform ist zunehmend gefragt

Den RuheForst am Herrensee gibt es seit gut zehn Jahren. Seitdem fanden dort fast 1200 Bürgerinnen und Bürger ihre letzte Ruhestätte. Diese Bestattungsform wird in jüngster Zeit zunehmend genutzt. Allein seit 2017 hat sich die Zahl der Beisetzungen in dem Waldstück mehr als verdoppelt. Damals kamen dort 95 Urnen in die Erde, 2023 hingegen bereits 194.

Tafel

abgeräumte Blumen und mehr

 

Neuer Service beim Landkreis online

Das Verfahren zur Beantragung von Unterhaltsvorschuss ist ab sofort auf der Internetseite des Landkreises Märkisch-Oderland verfügbar. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Damit erweitere der Landkreis sein stetig wachsendes Angebot an Onlinediensten um einen weiteren Baustein.

Der Antrag auf Unterhaltsvorschuss kann über den Link https://www.unterhaltsvorschuss-online.de/ ausgefüllt und beim zuständigen Jugendamt beantragt werden. Weitere Informationen zur Beantragung von Unterhaltsvorschuss gibt es unter https://www.maerkisch-oderland.de/de/unterhaltsvorschuss.html. Und eine Übersicht aller aktuellen Onlinedienste findet sich ebenfalls auf der Internetseite des Landkreises.

Das Onlinezugangsgesetz verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, bestimmte Verwaltungsleistungen digital zur Verfügung zu stellen. Bürgerinnen und Bürgern wird es dadurch ermöglicht, die verschiedensten Anträge über ein Onlineportal digital rund um die Uhr bequem von zu Hause aus zu stellen.

 

Sanierte Schule in Betrieb

Symbolischer Schlüssel, Bandschnitt und Luftballons: Nach rund zwei Jahren Bauzeit haben die Mädchen und Jungen der Grundschule am Annatal am ersten Schultag nach den Winterferien erstmals ihr saniertes Gebäude betreten. Bei der improvisierten kleinen Eröffnungsfeier – die offizielle wird es erst nach Fertigstellung der Außenanlagen geben – übergab Sven Salomo, Fachbereichsleiter Bürgerdienste der Verwaltung, den flugs herbeigeholten großen Schlüssel an Schulleiterin Heike Kollasch. „Der ist noch der von der alten Schule“, verriet sie.

Schuleröffnung

Den symbolischen Schnitt durch das rote Band durften Schülersprecherin Clara aus der 5a und ihr Stellvertreter Daniel vornehmen. Im Anschluss stiegen nach einem laut gezählten Countdown etliche Luftballons mit Grüßen in den Himmel.

Schnitt

Dann ging es klassenweise in die komplett modernisierten hellen Räume. Die haben auch neues Mobiliar und elektronische Tafeln. Eine Klasse muss noch etwas Geduld haben, weil ihre noch nicht funktioniert. Bei der Montage war ein Kabel in der Wand getroffen worden. Etwas Geduld ist auch gefragt, bis alle Mädchen und Jungen intus haben, wo ihre Einbauschränke für die Garderobe sind. „Wir werden das Haus noch gemeinsam erkunden“, kündigte Lehrerin Carola Nagelski ihrer 5a gleich in der ersten Stunde an. Und pries schon vorab unter anderem das neue Computerkabinett und den Raum für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT). Außerdem dürfte die neue Aula mit Verglasung Richtung Wald die Mittagsversorgung auf ein ganz anderes optisches Niveau heben. 

Schüler begeistert von neuem Haus

Die Klasse zeigte sich begeistert von dem, was sie nach den Jahren im Modulbau im sanierten Haus vorfand.  „Toll“, bescheinigten die Mädchen und Jungen. Die Pädagogin mahnte, in Fluren und Räumen achtsam zu sein, damit diese auch lange so schön bleiben. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen hatten in der Ferienwoche mit einer Umzugsfirma die Sachen aus dem Modulbau ins sanierte Gebäude gebracht und alles eingeräumt. Hier und da müssen noch Kabel befestigt und Türbeschläge ergänzt werden, aber alles in allem war das Gebäude betriebsbereit.

Klassenraum

Nun müssen noch die Restarbeiten im neue Hort-Teil erledigt werden, damit auch der in Kürze in Betrieb gehen kann, voraussichtlich im April. Und im Frühjahr werden auch die Außenanlagen der Schule noch fertiggestellt. Derzeit kann der Hof hinter dem Containerbau für die großen Pausen genutzt werden. Und zum neuen Schuljahr soll dann auch die neue Sporthalle fertig sein, die gleich nebenan entsteht. Alles in allem investierte die Stadt rund 25 Millionen Euro in den Standort Hegermühle. Ein großer Teil davon waren Fördermittel von Bund und Land.

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Besonderes Gastspiel

Einen Abend mit Texten von den Torhorst-Frauen, Horváth bis Alexijewitsch sowie Karl Marx, Christa Wolf und Hendrik Bolz verspricht die Andere Welt Bühne auf dem alten Postgelände an der Garzauer Straße am 23./24. Februar. Ab 19.30 Uhr stellt dort Jule Torhorst bei ihrem Gastspiel in Strausberg die Machtfrage. Ausgehend von der Biografie ihrer Urgroßtante Dr. Marie Torhorst, die bereits 1947 Ministerin  in Thüringen wurde. Doch in der offiziellen Geschichtsschreibung bleibt sie nahezu unerwähnt.

Im Zwiegespräch mit archetypischen Frauenfiguren fragt die Schauspielerin: Hat der Osten emanzipierte Frauen im Fünf-Jahresplan produziert und nimmt die westdeutsche Hausfrau die Herausforderung an? Die Gastgeber versprechen eine Auseinandersetzung mit der kommunistischen Utopie bis in die brisante Gegenwart.

Gemeinsam mit der aus Oberbayern stammenden Regisseurin Angela Hundsdorfer und der polnischen Dramaturgin Elzbieta Bednarska begibt sich Jule Torhorst auf die Suche nach Biographien von Frauen aus Ost und West, nach Archetypen und Mythen von Frauen quer durch alle Zeiten: Muttertier, Sexpuppe, Prinzessin, Lolita, Kassandra, Medea….

Weitere Mitwirkende: Musik Tammo Messow, Bühnen- und Kostümbild Jane Saks, Puppe Larissa Jenne, Assistenz Neïtah Janzing

Tickets (15 Euro, erm. 12): karten@dieandereweltbuehne.de oder Kartentelefon 0151 677 61074

Plakat

Waldarbeiten an der Hohensteiner Chaussee

Nach Abholzungen an der Hohensteiner Chaussee zwischen Kaufland und Am Flugplatz hat es einige Anfragen zu dem Thema gegeben. Die Arbeiten wurden vom Eigentümer der Fläche beauftragt, einem Unternehmen, das an mehreren Stellen der Stadt Projekte entwickelt. Für diesen Standort gibt es allerdings noch keine konkreten Planungen.

Wie die Firma auf Anfrage mitteilte, werden in dem Waldstück seit 2022 forstliche Arbeiten sowie Verkehrssicherungsmaßnahmen im Straßenraum der Hohensteiner Chaussee durchgeführt. Die forstlichen Arbeiten erfolgen in fachlicher Begleitung des Revierförsters. Die Verkehrssicherungsarbeiten wurden nach einer Aufforderung des Landesbetriebs Straßenwesen durchgeführt. Dessen Streckenwacht hatte Sichtbehinderungen durch Bäume und Sträucher moniert. Zudem verlangte die Straßenmeisterei, dass das sogenannte Lichtraumprofil freigehalten wird.  

Zuletzt wurden im Dezember 2023 bei einer Baumkontrolle erhebliche Sturmschäden sowohl im Wald als auch auf den angrenzenden Freiflächen festgestellt und dokumentiert. Wegen Gefahr im Verzug wurden sie auch umgehend bei der Stadt und dem Landesbetrieb Forst angezeigt. Nach Ausschreibung und Vergabe sei Ende Januar mit den Aufräumarbeiten begonnen worden.

Neben dem Strausberger Grundstück seien aber noch andere Flächen im Land Brandenburg betroffen. Zuletzt erst bei den Strumböen Anfang Februar. Die Sicherungsarbeiten würden nach Dringlichkeit und Kapazität des Auftragnehmers gestaffelt durchgeführt. Da andernorts Wohn- und Aufenthaltsbereiche unmittelbar betroffen sind, hat das Unternehmen entschieden, die Arbeiten in Strausberg zunächst zu unterbrechen. Alle verfügbaren Mitarbeiter und Technik wurden an den anderen Schwerpunkten eingesetzt.

Die Aufräumarbeiten an der Hohensteiner Chaussee sollen in der Woche ab 12. Februar weitergeführt werden und bis spätestens Monatsende abgeschlossen sein.

Waldarbeiten

 

Fördermittel für Ostbahnachse

Berlin und Brandenburg bilden eine der prägendsten und dynamischsten Metropolregionen in Deutschland und Europa. Die Ostbahn verbindet die Metropolregion Berlin-Brandenburg mit dem Baltikum. Ein starker Kooperations- und Entwicklungsraum zwischen Berlin und Polen, entlang der Ostbahn, soll noch stärker als bisher zum Markenkern werden.

Hierfür hat der Landkreis am 31. Mai 2023 einen Förderantrag gestellt. Im Oktober erhielt er vom Landesamt für Bauen und Verkehr den Bewilligungsbescheid. Das Land sagte die maximal zulässige Höchstförderung solcher Entwicklungskonzepte in Höhe von 150.000 Euro zu. Die geplanten Gesamtkosten des Projekts liegen bei ca. 240.000 Euro. Staatssekretär Uwe Schüler vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat jetzt den Bescheid offiziell übergeben.

Bis Ende 2025 wird nun eine Analyse erarbeitet, die  Stärken und Schwächen ermittelt sowie Chancen und Potenziale für die Entwicklung von Impulsmaßnahmen. Auf dieser Grundlage wird dann ein strategisches Leitbild für die Entwicklungsachse Berlin – Ostbahn – Polen erstellt. Alle Ergebnisse finden sich in einem Konzept „Entwicklungsachse Berlin – Ostbahn“ wieder.

 Wolfgang Genz, Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung Landkreis, Elke Stadeler, Bürgermeisterin Strausberg und Vorsitzende IGOB, Uta Barkusky, Bürgermeisterin Müncheberg und stellvertretende Vorsitzende IGOB, Frank Schütz, Geschäftsführer IGOB, Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes MOL, Staatssekretär Uwe Schüler vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg und Landrat Gernot Schmidt mit dem Scheck am Bahnhof Müncheberg (von links)

Übergabe: Wolfgang Genz, Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung Landkreis, Elke Stadeler, Bürgermeisterin Strausberg und Vorsitzende IGOB, Uta Barkusky, Bürgermeisterin Müncheberg und stellvertretende Vorsitzende IGOB, Frank Schütz, Geschäftsführer IGOB, Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes MOL, Staatssekretär Uwe Schüler vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg und Landrat Gernot Schmidt mit dem Scheck am Bahnhof Müncheberg (von links).                                                                                                                                          Foto: Landkreis MOL

Fotoautomat im Bürgerbüro

Seit wenigen Tagen können Bürgerinnen und Bürger vor einem Termin zur Beantragung von Personalausweisen oder Reisepässen in der Stadtverwaltung die dafür nötigen Bilder selbst aufnehmen. Im Bürgerbüro steht eine Fotobox. Grafiken und Texte in leichter Sprache führen durch den Vorgang.

Das Foto wird nach den entsprechenden Standards geprüft und automatisch zugeschnitten. Die Mindestgröße eines Kindes muss 80 cm betragen. Da man sich während der Aufnahme nicht bewegen darf, ist die Fotostation für Kinder unter sechs Jahren nur bedingt geeignet.

Zuerst muss man sein Geburtsdatum eingeben. Wenn die Station die Aufnahme ablehnt, werden Hinweise angezeigt, was zu ändern ist, und man kann es noch einmal versuchen. Ist man nicht zufrieden, sind weitere Versuche möglich. Ist kein Foto zufriedenstellend, wird an eine Mitarbeiterin des Bürgerbüros verwiesen, die bei der Aufnahme helfen kann. Das fertige Bild wird automatisch dem jeweiligen Ausweis- oder Reisepassantrag beigefügt, so dass die Sachbearbeiterin nur prüfen muss, ob es den Anforderungen entspricht.

Für die Dienstleistung werden 7,74 Euro fällig, die bei der Bearbeiterin zu zahlen sind. Hinzu kommt die Gebühr für das jeweilige Dokument. „Wir hoffen, unseren Bürgerinnen und Bürgern mit dem neuen Service eine Vereinfachung anbieten zu können“, sagt Teamleiterin Sorniza Stamatowa. Alternativ könne man weiter Bilder bei Fotografen anfertigen lassen. Denn Fotos der Station können nicht gedruckt und dann ausgehändigt werden.

Die Teamleiterin empfiehlt an der Stelle, vor einem Besuch im Bürgerbüro einen Termin online oder per Telefon zu buchen.

Kontakt: Tel. 03341 381210 oder direkt hier.

EWE hebt Gaspreis an

Nachdem der Energieversorger EWE seinen Gaspreis in der Grundversorgung über die Wintermonate unverändert ließ, wird er ihn  zum 1. April anheben. Das hat das Unternehmen jetzt angekündigt. Betroffen sind laut Oliver Bolay, Geschäftsführer der EWE Vertrieb GmbH, insgesamt 105.000 Gaskunden. Sie sollen in Kürze ein persönliches Schreiben zur Preisanpassung erhalten.

Rückkehr zu altem Mehrwertsteuersatz macht Erdgas teurer

Der Gaspreis steigt pro Kilowattstunde von aktuell netto 13,01 auf 13,75 Cent. Da der bei Erdgas noch reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent nach jetzigem Stand ab 1. April wieder auf 19 Prozent ansteigt, ergibt sich für EWE-Kunden ein neuer Bruttopreis von 16,36 Cent pro Kilowattstunde. Ohne die Steueranhebung läge er laut EWE bei 14,71 Cent.

Der jährliche Netto-Grundpreis steigt von 170,36 auf 175,94 Euro. Durch die Mehrwertsteueranhebung ergibt sich ein Bruttopreis von 209,37 Euro. Ohne läge er bei 188,26 Euro.

Als wesentliche Gründ für den Anstieg des Nettopreises nennt Bolay den Anstieg des CO2-Preises und die auch bei Erdgas leicht gestiegenen Netzentgelte. Einem Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 17.500 Kilowattstunden Erdgas entstünden ab  April jährliche Mehrkosten von 455 Euro, hieß es.

Sonderprodukte mit fester Laufzeit und Preisgarantie

Der Großteil der EWE-Strom- und Gaskunden nutzt laut Bolay Laufzeitverträge mit Preisgarantie von zwölf Monaten. Diese Tarife seien deutlich günstiger als die Grundversorgung.  Sechs Wochen vor dem individuellen Ende der Vertragslaufzeit schreibt EWE Kunden an und bietet eine Verlängerung an – zu dem Preis, der dann für das jeweilige Produkt gilt.

EWE rät von der Preisanpassung betroffenen Kunden, die monatlichen Abschlagsbeträge anzupassen, um so Nachzahlungen zu vermeiden. Dies kann zum Beispiel online im Service-Bereich „Mein EWE“ erledigt werden. Weiter wird empfohlen, mit Energie sparsam umzugehen – mit Blick auf die Schonung von Ressourcen und den Schutz des Klimas.

Abriss der Polizeiwache beginnt

Mitte Februar 2024 beginnen die Abrissarbeiten und die Baufeldfreimachung für das neue Gymnasium auf dem Gelände der ehemaligen Polizeiwache in der Wriezener Straße 9.  Wie der Landkreis als Bauherr mitteilt, werden sämtliche Gebäude und befestigte Flächen auf dem Areal verschwinden.

Den Auftrag hat nach einer europaweiten Ausschreibung die Firma Reinwald GmbH aus Böhlen erhalten. Sie hat bereits die Baustelleneinrichtungen auf dem Gelände errichtet. Am 8. Februar war die Bauanlaufberatung mit Landkreis, Planern und der Abrissfirma. Zunächst werden alte Zäune und Geländer entfernt sowie mehrere Bäume und Sträucher gerodet. Am 15. Februar wird dann mit dem Entkernen begonnen. Außerden sollen Kabel umverlegt werden. In der Folgewoche dürften die ersten kleineren Aufbauten verschwinden, die nach einem Artenschutzrundgang bereits freigegeben sind.

Abriss

Bei den Arbeiten könne es zu Staub- und Lärmbelästigungen für umliegende Gebäude kommen, warnt der Landkreis. Gemäß der Ausschreibung sei allerdings der Geräuschpegel der eingesetzten Geräte, Maschinen und Transportfahrzeuge so gering wie möglich zu halten. Staubbelästigungen seien durch geeignete Maßnahmen wie Wassernebel zu unterbinden, hieß es. Gearbeitet wird nach Angaben der Firma zwischen 7 und 18 Uhr.

Bis Oktober 2024 soll das Gelände frei von Gebäuden und betonierten Flächen sein. Einzig der Sendemast mit seinen Anlagen verbleibt auf dem Grundstück.

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Straussee-Fähre pausiert

Die Straussee-Fähre wird ab 5. Februar 2024 für eine anstehende Inspektion sowie für umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen für ca. acht Wochen außer Betrieb genommen. Ab dem 14. Februar wird sie auf Land gehoben. Neben der turnusgemäßen Inspektion sind umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen an Motor und Getriebe nötig, die nur an Land durchgeführt werden können, teilt die Strausberger Eisenbahn mit.

Die Inspektion der Fähre übernimmt die zuständige Schiffsuntersuchungskommission des Landes Brandenburg. Mit den Instandhaltungsarbeiten wurde die Werft Detlef Hegemann GmbH aus Berlin beauftragt.

Die Inspektion erfolgt vor Ort in der Karl-Liebknecht-Straße. Aus diesem Grund ist das seeseitige Ende der Karl-Liebknecht-Straße vom 14. Februar bis voraussichtlich 28. März besetzt. Die Parkflächen am Ende der Straße stehen aufgrund der Revisionsarbeiten in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen wird die Karl-Liebknecht-Straße während der Kranarbeiten am 13. und 14. Februar für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt.

Die Strausberger Eisenbahn GmbH bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer für entstehende Beeinträchtigungen um Entschuldigung.

Fliesenleger in der Schwimmhalle

In der Schwimmhalle Strausbad gehen die Sanierungsarbeiten weiter. Bürgermeisterin Elke Stadeler berichtete den Stadtverordneten am 1. Februar, dass der Baufortschritt aktuell planmäßig verlaufe. Mitte Januar seien die Abdichtungsarbeiten abgeschlossen und die Schichtdicken der Bodenabdichtung am Beckenumlauf beprobt und protokolliert worden. Undichtigkeiten hatten zu Durchfeuchtungen  der Decke über dem Kellergeschoss geführt.

Ende Januar haben auch die Fliesenverlegearbeiten begonnen. Die benötigten Hohlkehlfliesen, für die es zunächst Lieferschwierigkeiten gab, sind inzwischen produziert und sollten ebenfalls Ende Januar geliefert werden.

Darüber hinaus laufen im Kellergeschoss Maßnahmen zur Umsetzung des Brandschutzkonzepts. Insbesondere müssen verschiedene „Brandabschnitte“ voneinander abgeschottet werden. Dies werde weiterhin ausgeführt.

Der Fachbereich Technische Dienste der Verwaltung geht derzeit davon aus, dass die Bauarbeiten Ende März abgeschlossen werden können. Im April könnte das Strausbad dann wieder für Schulen, Vereine und Bürger öffnen.

Erste Schritte für neue Radtrasse

Zwischen Handelscentrum und Elisabethstraße sind Ende Januar Baumfällungen und Strauchrodungen zur Baufeldfreimachung für den künftigen Rad-/Gehweg Gleistrasse vorgenommen worden. Gemäß den Naturschutzvorgaben erfolgten sie außerhalb der Vegetations- und Brutzeit. Wie Bürgermeisterin Elke Stadeler im Bericht an die Stadtverordnetenversammlung am 1. Februar mitteilte, wird parallel an der Ausführungsplanung weitergearbeitet.

ehemalige Güterbahntrasse der STE hinter dem neuen Wohngebiet Hegermühlen-/Ecke Elisabethstraße, dort soll ein Radweg entstehen

Die bereits im August 2022 beantragten Fördermittel sind noch nicht bewilligt. Vor Erteilung des Fördermittelbescheides darf keine Auftragsvergabe erfolgen. Folglich können Ausschreibungsverfahren und der Baubeginn gegenwärtig noch nicht verbindlich
terminiert werden.

Finanzausschusschef Robert Krause fragte, ob angesichts dessen noch einmal über einen Verzicht auf die vorgesehene Beleuchtung und stattdessen auf Einsatz von fluoreszierenden Belag diskutiert werden könne, um gegebenenfalls Folgekosten zu verringern. Dies würde eine Planungsänderung und erheblichen Zeitverzug verursachen, riet der Fachbereichsleiter Technische Dienste im Rathaus Markuzs Czychi dringend davon ab. Die Planung wird also mit Beleuchtung weitergeführt.

Markierungen für neuen Radweg auf der Gleistrasse

Markierungen für den künftigen Radweg auf der Gleistrasse. Vorn rechts Überbleibsel von einem alten Oberleitungsmast.

 

 

STIC-Wirtschaftsfördergesellschaft und Landkreis ziehen positive Bilanz

Im feierlichen Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs begrüßte die STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland am 30. Januar rund 50 geladene Gäste im Konferenzsaal des Strausberger Technologie- und Innovationscentrums (STIC). Unter den Anwesenden befanden sich Landrat Gernot Schmidt, Vertreter des Kreistages, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Vertreter der IHK und der Handwerkskammer, der Sparkasse, der Arbeitsagentur, des Jobcenters sowie Mieter aus dem STIC. Geschäftsführer Andreas Jonas zog Bilanz der Arbeit der kreiseigenen Wirtschaftsfördergesellschaft und gab einen Ausblick auf 2024 „Ich freue mich, dass wir auch im Jahr 2023 weiter wachsen konnten und nunmehr 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen.“ Dies ist das Ergebnis der erfolgreichen Arbeit in den projektbasierten Kerngeschäftsfeldern der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft: Existenzgründung, Unternehmensnachfolge, Fachkräfte, Unternehmensbetreuung, Gewerbeflächen, Klimaschutz, Energie und Innovation. Das 1A Gründungszentrum, Nachfolger der im Jahr 2022 beendeten Projekte young companies und Lotsendienst, hat sich gut bei der Unterstützung von Gründungsvorhaben, besonders auf den Gebieten Innovation, ökologische Nachhaltigkeit und dem Sozialbereich, etabliert.

Bei Nachfolge in Unternehmen unterstützt

„Es geht aber nicht nur darum, Neugründungen zu unterstützen, sondern auch den Generationenwechsel in Unternehmen zu ermöglichen. In den letzten vier Jahren konnten wir hier 57 Unternehmensnachfolgende begleiten und so einen Beitrag zum Erhalt der wirtschaftlichen Basis in der Region leisten“, so Jonas.  

Neben Themen der Wirtschaftsförderung berichtete Jonas auch über das Projekt „myLOG – MOL“. Auf dem STIC-Gelände wurde im Oktober 2023 erfolgreich die erste Testfahrt des autonomen Lieferroboters „Whizzy“ durchgeführt. Bei diesem innovativen und vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Projekt arbeitet ein Konsortium aus acht Mitgliedern an  Möglichkeiten, mittels des 5G-Netzes die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels gegenüber dem onlinebasierten Handel durch Einsatz autonomer Transport-Rover zu stärken.

Neubau von TP 5 startet im März

Ebenfalls auf dem Gelände der STIC befindet sich derzeit eine große Freifläche. Nach dem Abriss der ehemaligen Kantine und einer alten Lagerhalle wird der Landkreis ab März 2024 mit dem Bau des Gebäudes TP5 beginnen. 11,25 Millionen Euro sind dafür  vorgesehen.

Rainer Schinkel Im Anschluss gab Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes, einen Überblick zur Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie über weitere Investitionen des Landkreises. Er machte darauf aufmerksam, dass die Bevölkerungszahl im Landkreis in den letzten Jahren kontinuierlich auf nunmehr 200.920 Einwohner gestiegen ist.  Dennoch bleibe die Demografie im Landkreis die größte Herausforderung. Trotz steigender Einwohnerzahl wird perspektivisch die Zahl der Erwerbstätigen sinken. Die bereits spürbaren Auswirkungen, insbesondere Arbeits- und Fachkräftemangel, würden sich in allen Branchen noch verstärken. Fachkräfteeinwanderung, Digitalisierung und Qualifizierung seien daher Themen, mit denen sich sowohl die Politik als auch jedes Unternehmen weiter auseinandersetzen müsse. Neben bestehenden Netzwerken zwischen dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit und dem Landkreis wird die Wirtschaftsförderung dies auch weiterhin durch Initiativen wie das geförderte „INQA-Coaching“, die Ausbildungsmesse „career compass“ am 24./25. Mai in der Giebelseehalle Petershagen/Eggersdorf und eine Neuauflage des „BOCK“, einer Broschüre zur Berufsorientierung für Schüler/innen, unterstützen.        

Viele Firmen aus MOL ausgezeichnet

Stolz zeigte sich Schinkel auf die erfolgreichen Unternehmen in MOL. So gewann die Tinglev Elementfabrik GmbH den Zukunftspreis Brandenburg 2023 und das Unternehmen Oderbruchdach – Dachdeckermeister Christian Kalies den Existenzgründerpreis 2023 der Existenzgründerpartner Oderland-Spree. Im Bereich Fachkräfte von morgen zeigen gar sieben Unternehmen, dass sie hervorragende berufliche Orientierung für Schülerinnen und Schüler bieten. Ausgezeichnet wurden Firmen aus dem gesamten Landkreis, so der Wasser- und Abwasserzweckverband Seelow, die Agrar- und Milchproduktion GbR Platkow, die ots Schadock GmbH, die Kristallkinder Intensivpflege GmbH, die FRUVEG GmbH, der Katharinenhof am Dorfanger und die Cemex Zement GmbH in Rüdersdorf. „Die Vielzahl der ausgezeichneten Unternehmen und die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Firmen wie Cemex machen Mut für die Zukunft“, so Schinkel.

Ein weiteres prioritäres Vorhaben ist es, den von Bund und Land geförderten Breitbandausbau bis 2025 erfolgreich fortzusetzen.  „Es erfüllt mich mit Zuversicht, dass der Ausbau dank den gebundenen Infrastrukturunternehmen, den Kommunen und den zuständigen Beteiligungsbehörden so reibungslos verläuft. Bislang konnten so 1.908 Tiefbau-Kilometer realisiert werden. Mit der bestehenden Entwicklung wird das geplante Ausbauziel von ca. 2.589 km bis 2025 voraussichtlich erreicht“, sagte Schinkel. Der von Bund und Land geförderte Breitbandausbau leiste einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und Wirtschaftsbedingungen der Unternehmen im Landkreis. Man sehe mit allen Projekten und Vorhaben optimistisch in die Zukunft.

Ehrenbürger ist nun 100

Er gilt als das lebendige Gedächtnis Strausbergs, hat stadtgeschichtliche und regionale Publikationen verfasst und zur Wendezeit selbst in die Politik eingegriffen. Er liebt Musik und Kultur und ist vielen Vorbild: Strausbergs Ehrenbürger Kurt Schornsheim hat am 30. Januar in der Marienkirche und im evangelischen Gemeindehaus seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Zu den vielen Gratulanten gehörte auch Bürgermeisterin Elke Stadeler. Sie nannte den Jubilär einen „besonderen Bürger unserer Stadt“. Er sei tief mit seiner Heimatstadt verbunden. Als Chronist und Zeitzeuge stelle er seine umfangreichen Kenntnisse über „wundervolle Ereignisse und schwere Zeiten“ dem Museum, dem Akanthus-Geschichtsverein und der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung, vermittle Erlebtes an nachfolgende Generationen, hob sie hervor. Davon profitiere Strausberg. Und wenn er sich mit Kritik zu Wort melde, sei dies kein bloßes Meckern, sondern konstruktiv. „Das bringt weiter“, machte sie deutlich. Sie hoffe, dass Schornsheim, der 2006 ins Ehrenbuch eingetragen und 2016 zum Ehrenbürger gekürt worden war, der Stadt noch lange erhalten bleibe. Dafür müsse er aber beim Radfahren aufpassen, mahnte die Bürgermeisterin. Der Senior ist auch in seinem Alter noch mit dem Drahtesel unterwegs und hat sich selbst nach Stürzen immer wieder aufgerappelt.

Strausbergs Ehrenbürger Kurt Schornsheim (rechts) begrüßt vor der Kirche Gäste zu seinem 100. Geburtstag Fototafel

Drei Schlüsselereignisse

In der Kirche hatte der Konzertchor der Kreismusikschule dem Jubilar ein kleines Programm als „Geschenk“ gebracht. Bis vor wenigen Jahren hatten Kurt Schornsheim und seine Frau Christa in dem Ensemble mitgesungen. Sohn Roland brachte zuvor ein Ständchen auf der Orgel. Zur Familie gehören noch drei weitere Söhne, drei Schwiegertöchter, sieben Enkel und elf Urenkel.

Schornsheim zeigte sich „überwältigt“ von den vielen Gratulanten, Glückwünschen, den Liedern und der Musik zu seinen Ehren. Er habe „ein großes Stück deutsche Geschichte erlebt“ – Weimarer Republik, Nazideutschland, die DDR und das Jetzt, resümierte er. Seine Schlüsselereignisse seien die Kristallnacht 1938, die Kriegsgefangenschaft bei Remagen und die Wende 1989 gewesen, berichtete er. Er danke, dass er noch bei leidlicher Konstitution sei. Er werde oft gefragt, was das Geheimnis dahinter sei. „Geistig und körperlich beweglich bleiben – das ist es“, sagte er.

 

Strausberg gedenkt der Nazi-Opfer

Zahlreiche Strausberger haben 27. Januar an einer sehr emotionalen Gedenkstunde für die Opfer des Naziregimes am Denkmal hinter dem Bonhoeffer-Seniorenzentrum in der Wriezener Straße teilgenommen. Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens. Er erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz 1945, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden.

„Beim Projekt ,Ich wandere durch Theresienstadt‘ haben wir dieses Kapitel der deutschen Geschichte bewusst nacherlebt“, berichtet Amy-Charlott Ruhs. Sie ist 15 Jahre alt und Schülerin der Lise-Meitner-Oberschule. In Workshops hätten sie Gedichte und Texte geschrieben und kleine Filme produziert. Es gab nachdenklich-rührende Momente, als sie daraus rezitierte. Ihr Mitschüler Finn Bank hatte sich mit der Geschichte des Lagers beschäftigt. Theresienstadt war damals der Öffentlichkeit als „Musterlager“ für jüdische Bürger dargestellt worden. Viele Bewohner wurden aber von dort in Vernichtungslager wie Auschwitz gebracht und kamen dort um, berichtete er. Beide Jugendliche forderten die Anwesenden auf, das Erinnern lebendig zu halten.

Gedenken für Opfer des Naziregimes am 27. Januar 2024, die Schüler Amy-Charlott Ruhs und Finn Bank legen mit Bürgermeisterin Elke Stadeler und dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Steffen Schuster (von links) Blumen nieder

Sophie Preibisch, Vertreterin von VVN-BdA Märkisch-Oderland, stellte Bezüge zum aktuellen Antisemitismus in Deutschland her. „Nie wieder ist jetzt!“, machte sie deutlich. „Der Antisemitismus ist nicht verschwunden“ mahnte sie nachdrücklich und berichtete von diesbezüglichen Erlebnissen ihrer Freunde.

Bürgermeisterin Elke Stadeler erinnerte daran, dass Theresienstadt (Terezin in Tschechien) heute Strausberger Partnerkommune ist. Sie dankte den jungen Leuten für deren Engagement und lud die Versammelten zu einem anschließenden Rundgang durch die Stadt mit der S5-Antifa-Gruppe ein – unter anderem zu Stolpersteinen und der Gedenktafel für die einstige jüdische Synagoge. Sie stellte überdies fest, dass es an der Zeit wäre, die Gedenkstätte am Bonhoeffer-Heim behindertengerecht zu gestalten. Denn an diesem Tag waren auch mobilitätseingeschränkte Personen dabei. Deshalb wurden Blumen und Kränze nicht vor dem Ehrenmal, sondern auf der Treppe davor niedergelegt.

Blumen

Anmeldung der Hortkinder für die 5. und 6. Klassen bis 1. März 2024

Weiterhin muss durch die Eltern ein erneuter Antrag auf Feststellung des bedingten Rechtsanspruchs auf Kindertagesbetreuung beim Landkreis Märkisch Oderland, Jugendamt, Puschkinplatz 12 in 15306 Seelow gestellt werden. Diesen neuen Rechtsanspruchsbescheid reichen Sie bitte spätestens bis zum Vertragsabschluss ein. Mehr Informationen und den Elternbrief erhalten Sie auf der Website „Kindertagesbetreuung“.

Neuberechnung der Betreuungsgebühren 2024 in Kita und Hort

Wie jedes Jahr, werden zur Neuberechnung der Betreuungsgebühren für das laufende Kalenderjahr 2024 Ihre Einkommensunterlagen aus dem letzten Kalenderjahr 2023 benötigt. Welche Unterlagen genau benötigt werden und welche weiteren wichtigen Informationen es gibt, können Sie auf der Website „Kindertagsbetreuung“ oder im nachfolgenden Elternbrief nachlesen.

Baubeginn am Radweg Gleistrasse

Seit längerem plant die Stadt den Bau eines Radweges auf der ehemaligen Güterbahntrasse der Strausberger Eisenbahn zwischen Handelscentrum und Elisabethstraße. Nun beginnen die nächsten Vorarbeiten: die Baufeldfreimachung. Die Leistungen zur Strauchrodung und Baumfällung wurden Ende 2023 öffentlich ausgeschrieben und beauftragt. Zum Schutz von Flora und Fauna müssen sie außerhalb der Vegetationsperiode und der Brut-/Nistzeiten bis Ende Februar erfolgen.
 
Nach dem Abstecken der Bautrasse für die „Fahrradstraße Gleistrasse“ soll nun kurzfristig mit den Arbeiten begonnen werden. Als Baubeginn ist Montag, 22. Januar 2024, vorgesehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 25. Januar andauern.
 
Die Stadtverwaltung bittet alle Nutzer der Trampelpfade in diesem Bereich um erhöhte Vorsicht.
 

Sanitäranlagen für Feste

Die Bauarbeiten am Sport- und Festplatz in Hohenstein sollen im Frühjahr abgeschlossen werden. Nach Auskunft aus dem Fachbereich Technische Dienste der Stadtverwaltung ist der bestellte WC-Container bemustert und in der Fertigung. Er soll ab Ende Januar abrufbar sein. Die Tiefbauarbeiten insbesondere für die Umverlegung der Trinkwasserleitung hatten noch im Vorjahr begonnen und sind bis etwa zur Hälfte ausgeführt, so die Einschätzung. Witterungsbedingt könne es bislang nicht weitergehen und deshalb auch kein detaillierter Bauzeitenplan erstellt werden. Es könne jedoch kann davon ausgegangen werden, dass im März die Fertigstellung erfolgt. 

Das Vorhaben hatte sich hingezogen, weil lange auf eine Baugenehmigung gewartet werden musste. Die war erst im Mai 2023 gekommen, nach mehr als einem Jahr, obwohl es sich um ein vergleichsweise sehr kleines Projekt handelt.

Winteröffnungszeiten im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Strausberg stellt wie die Stadt- und Touristinformation auf Sommer- und Winteröffnungszeiten um. Ab 22. Januar ist dann bis zum 31. März regulär dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet statt bislang von 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr. Darüber hinaus können weiterhin Termine vereinbart werden. Überdies ist die Einrichtung zu Veranstaltungen geöffnet wie zum Beispiel am 4. Februar (14 Uhr) zum regionalgeschichtlichen Vortrag über Ihlow mit Manfred Ahrens vom Akanthus-Verein oder am 3. März zu den Vorträgen zur Strausberger Stadtgeschichte und zur laufenden Postkarten-Sonderausstellung mit Historiker Gerd Ulrich Herrmann. Nicht zuletzt findet im Museum eine Reihe von Veranstaltungen für Schüler statt.

Kontakt:  Tel. 03341 23655 oder stadtmuseum@stadt-strausberg.de

 

Straßensanierung in Aussicht

In naher Zukunft muss Strausbergs Hauptverkehrsachse, die Berliner Straße, saniert werden. Über diese Straße rollen am Tag im Schnitt rund 17.000 Fahrzeuge. Die Planung für die Erneuerung von Regenkanal und Fahrbahn sowie Geh-/Radweg ist angelaufen. Noch im Januar sind  Baugrunduntersuchungen vorgesehen. Erste Planungsergebnisse werden voraussichtlich zur Jahresmitte vorliegen.

Abgesprochen ist, dass die Straßenbahn in der Bauzeit weiter rollen kann. Überdies soll es für den überörtlichen Verkehr weiträumige Umleitungen geben. Ortskundige werden indes zur Umfahrung der Baustelle andere Routen wählen. Deshalb soll im Vorfeld beispielsweise die Friedrich-Ebert-Straße instandgesetzt werden. Die Ausschreibung für den Auftrag läuft. Bis Mitte Februar können sich Firmen melden. Gebaut werden soll nach den dort vermerkten Fristen im April/Mai dieses Jahres.

Weil beim Bau der Berliner Straße auch der Geh-/Radweg auf der Seeseite erneuert wird, soll zuvor eine Alternative für Fußgänger und Radler da sein. Dafür soll die Fahrradstraße auf der anderen Seite der Strecke in vereinfachter Bauweise asphaltiert werden, so der Vorschlag der Verwaltung. Die Entscheidung wird in der Stadtverordnetenversammlung am 1. Februar fallen.

 

Lieferzeiten bremsen Lampenreparatur

Gerade in den Wintermonaten fällt es besonders auf, wenn Lampen der Straßenbeleuchtung nicht funktionieren. Oder bei  Verkehrsunfällen zerstörte nicht ersetzt werden. Wie zum Beispiel in der Berliner Straße nahe Lidl. Nach Auskunft aus dem Fachbereich technische Dienste der Stadtverwaltung haperte es dort an Ersatzteilen. Für die gebogenen Masten gab es demnach Lieferzeiten von mehr als einem halben Jahr. Inzwischen ist aber Ersatz eingetroffen und wird montiert, sobald es die Witterung zulässt.

Ebenfalls in der Berliner Straße sind eine Reihe von Leuchten ausgefallen. Dies ist laut Fachbereich auf einen Fabrikationsfehler ab Werk zurückzuführen, weil Wasser eindringen konnte. Im Rahmen der Garantie habe die Firma bis auf einige wenige inzwischen alle Leuchten nachgebessert. Dunkle Abschnitte am Friedhof waren durch einen Kabelfehler verursacht worden, der aber in diesen Tagen beseitigt werden sollte.

Von vielen Ausfällen betroffen ist überdies die Thämannstraße in der Vorstadt. Dort ist die Parnerfirma der Stadt noch auf der Fehlersuche. Man hofft, mit einem Leuchtentausch Abhilfe schaffen zu können. Bislang war es so, dass die Leuchtelemente wieder funktionierten, wenn die Firma sie kurz aus- und dann wieder einschaltete. Deshalb sind derzeit bei fehlerhaften Masten Sicherungen entfernt und die Leuchten so vom Netz getrennt. Probehalber soll in Kürze an einer Stelle ein neuer Lampentyp getestet werden. Tritt der Fehler bei dem nicht auf, ist ein kompletter Wechsel angedacht.

Ebenfalls Probleme macht seit eniger Zeit die Fußgängerampel an der Heinrich-Heine-Straße. Die hat nach einer Fehlermeldung von der Straßenbahn auf ein Festprogramm umgeschaltet, so dass Fußgänger nicht nur auf Anforderung Grün erhalten, sondern regelmäßig.  Der Fehler ist in der Verwaltung bekannt und weitergeleitet. Einen Reparaturtermin gibt es aber noch nicht.

Regionalgeschichtlicher Vortrag im Stadtmuseum

Das Dorf Ihlow in der Gemeinde Oberbarnim steht am 4. Februar im Mittelpunkt eines Vortrags im Stadtmuseum Strausberg. Manfred Ahrens vom Verein für Stadt- und Regionalgeschichte Akanthus wird insbesondere die Feldsteinkirche von Ihlow und das darin enthaltende Epitaph in den Fokus rücken. Außerdem wird er beleuchten, was Theodor Fontane in seinen Wanderungen durch die Mark zu berichten oder Pfarrer Alexander Giertz von Petershagen mit dem Dorf zu tun hatte.

Der Vortrag beginnt um 14 Uhr im Stadtmuseum Strausberg. Der Eintritt kostet drei Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt: Tel. 03341 23655 oder E-Mail stadtmuseum@stadt-strausberg.de 

Plakat

Lastenrad-Test beendet

Die Stadt hat die Testphase für den Verleih eines Lastenrades zum Jahresende 2023 abgeschlossen. Vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. Dezember 2023 konnten sich Interessierte bei Radverkehrskoordinator Thomas Deuse kostenlos ein Rad des Typs E-Bullitt mit Platz für Gepäck oder bis zu zwei Kinder abholen. Ein Strausberger Bürger, dem vorübergehend selbst die Zeit zur Nutzung fehlte, hatte es der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Über das Portal der „fLotte Brandenburg“ konnte das Gefährt namens „MOLA“ gebucht werden. „fLotte“ vermittelt Lastenräder kostenfrei als Alternative zum Auto.

Der Bedarf in Strausberg hielt sich aber in den 15 Monaten in Grenzen. Achtmal nutzten Strausberger Bürger die Möglichkeit, zweimal Berliner und je einmal ging das Lastenrad nach Fredersdorf-Vogelsdorf und Neuenhagen. Für einen sehr speziellen Zweck kam das Rad im September bei einer Familie aus Berlin zum Einsatz: Das Paar radelte damit zu seiner Trauung in der Strausberger Kirche St. Josef in der Weinbergstraße.

Die aktivste Zeit erlebte „MOLA“ im Juli und August. In dem Zeitraum hatte es die Kita Nord in der Seehaussiedlung zur Verfügung. Dort war das Rad fast jedes Wochenende an Eltern verliehen. Danach ging es zur regulären Wartung beim örtlichen Fahrradgeschäft S3Velo.

Bei der Auswertung am Jahresende konstatierten Deuse und die Stabsstellenleiterin Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus im Rathaus, Katja Börnicke, dass das Interesse nur sehr mäßig war und das Projekt über die Stadtverwaltung nicht weitergeführt werden soll. Wahrscheinlich lag die geringe Resonanz auch daran, dass Ausleihe und Rückgabe im Testzeitraum nur an Dienstagen und Donnerstagen möglich waren. Sinnvoller erscheint ein Verleih beispielsweise durch ein Geschäft oder einen Supermarkt mit Öffnungszeiten von Montag bis Sonnabend. Wartungs- und Betreuungsaufwand für das Rad hielten sich indes in überschaubaren Grenzen.

Thomas Deuse auf dem Lastenrad MOLA

Gedenken

Die Stadt Strausberg lädt am 27. Januar zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus ein. Beginn ist um 10 Uhr am Gedenkstein hinter dem Seniorenzentrum Dietrich Bonhoeffer in der Wriezener Straße.

Geplant ist, dass Schüler der Lise-Meitner-Oberschule das perfide System der Konzentrationslager darstellen. Sie haben Ende 2023 am Projekt „Ich wandre durch Theresienstadt“ teilgenommen, das sich mit den Lebensumständen in und Kunst aus dem Lager im heutigen Terezin befasste. Terezin ist eine Strausberger Partnerstadt. Theresienstadt war damals der Öffentlichkeit als „Musterlager“ für jüdische Bürger dargestellt worden. Viele Bewohner wurden aber von dort in Vernichtungslager wie Auschwitz gebracht und kamen um.

Im Anschluss will eine Vertreterin von VVN-BdA Märkisch-Oderland Bezüge zum aktuellen Antisemitismus in Deutschland herstellen.

Der 27. Januar wird in Deutschland seit fast 30 Jahren als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Denn am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit, in dem Hunderttausende Menschen umgebracht wurden.

Energieberatung der Verbraucherzentrale in Strausberg

Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) weitet ihr Angebot in Märkisch-Oderland aus. Ab Januar finden wieder einmal im Monat in der Stadtverwaltung Strausberg kostenlose persönliche Beratungen zu den Themen Energiesparen, Sanierung, Heizungstausch und erneuerbare Energien statt. Die Stadt Strausberg unterstützt dieses Angebot, stellt den Raum zur Verfügung. Erster Termin ist der 24. Januar.

„Die gestiegenen Energiepreise und die zunehmende Klimakrise machen deutlich, wie wichtig das Thema Energiesparen ist. Wir freuen uns daher, Räumlichkeiten der Stadt Strausberg nutzen zu können“, sagt Joshua Jahn, Projektleiter der Energieberatung bei der VZB.  So könne die VZB Menschen in und um Strausberg anbieterunabhängige und kostenfreie Beratungen zum Energiesparen anbieten.

Die Gespräche vor Ort führt Energieberaterin Diana Lippold durch. „Viele Ratsuchende wollen wissen, wie sie den energetischen Zustand ihres Hauses verbessern und ihre Energiekosten senken können“, so ihre Erfahrung.  Zudem gebe es viele Fragen zu den geänderten gesetzlichen Vorgaben beim Heizungstausch und begleitenden Förderprogrammen. „Niemand muss seine funktionierende und effiziente Heizung austauschen“, verdeutlicht sie. Die Energieberaterin verweist zugleich darauf, dass der Einbau einer klimafreundlichen neuen Heizung auf Basis erneuerbarer Energien seit dem 1. Januar mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 70 Prozent gefördert wird. Die VZB helfe bei allen Fragen rund um das Thema Energie. Mit Mietern könne man beispielsweise auf die Betriebskostenabrechnung schauen und bei auffällig hohem Verbrauch Möglichkeiten der Kostensenkung prüfen. Gegebenenfalls werde auch Rechtsberatung empfohlen.

Vorab Termin vereinbaren

Einmal im Monat ist die Energieberaterin der VZB in der Stadtverwaltung im Raum 1.47. Die Beratungstermine 2024 in Strausberg sind  24. Januar, 21. Februar, 20. März, 24. April, 22. Mai, 26. Juni, 17. Juli, 25. September, 16. Oktober und 27. November, jeweils 14 bis 18 Uhr. Interessierte müssen vorab einen Termin vereinbaren unter Telefon 0331 98229995 (Mo-Fr 9-18 Uhr). Veranschlagt werden pro Termin ca. 40 Minuten.

Der Projektleiter bezeichnet das Angebot als „Initialberatung“, dem gegebenenfalls weitere (auch kostenpflichtige) Schritte folgen könnten. Bei Bedarf besteht zum Beispiel die Möglichkeit einer aufsuchenden Energieberatung. Themenschwerpunkten können allgemeines Energiesparen, Heizungstausch oder energetischer Zustand des Hauses sein. Eine solche Energieberatung zu Hause zu einem der Themenschwerpunkte dauert bis zu zwei Stunden und kostet maximal 30 Euro. Im Anschluss an den Ortstermin erhalten die Ratsuchenden einen schriftlichen Bericht (kein Gutachten) per Post.

Weitere Informationen gibt es unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/energie/energiesparberatung-15772

Religionen werden vorgestellt

Unter der Überschrift „Woran wir glauben – Religionen der Welt“ beginnt in Strausberg in Kürze eine neue Veranstaltungsreihe, in der Experten die Weltreligionen vorstellen. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, kulturellen Austausch zu ermöglichen, Wissen zu erweitern und Missverständnissen vorzubeugen, sagt Dana Oetzmann vom Netzwerk Familienförderung und Kinderschutz in Hegermühle. Sie finden jeweils von 17 bis 19 Uhr in den Räumen des Vereins für Integration und Bildung in Strausberg und Umgebung (VIBS), Am Annatal 58 (Bürgerzentrum, Eingang Sozialpark MOL/Zweigbibliothek) statt.

Gastredner der ersten Veranstaltung am 17. Januar 2024 ist Imam Mohamed Taha Sabri von der Dar Assalam Moschee in Neukölln.  Laut Ankündigung wird der Imam zur Geschichte und den Grundlehren des Islam sprechen. Zugleich wird Bezug zu aktuellen Fragestellungen genommen. So kommt auch das Verhältnis zu Demokratie, Menschenrechten und Frauen zur Sprache. Im Anschluss an den Vortrag haben Gäste die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Imam ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Auf Grund des begrenzten Platzangebots wird jedoch um Anmeldung gebeten.

Kontakt: E-Mail an vibs.strausberg@web.de bzw. dana_oetzmann@awo-ehv.de 

30 Jahre Krankenhaus Strausberg

Das Krankenhaus Strausberg feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen nach erfolgreichem Neubau am Standort in Strausberg. Daran hat die Klinik in einer Mitteilung erinnert. 1991 hatten die Baumaßnahmen für ein neues Krankenhaus begonnen. Es sollte die Zentralisierung aller stationären Einrichtungen im Kreis Strausberg und den kompletten Rückzug aus den Außenstellen Neuenhagen und Altlandsberg ermöglichen, wo bis zu diesem Zeitpunkt die Chirurgische Abteilung und die für Innere Medizin untergebracht waren. In Strausberg wurden zuvor vor allem gynäkologische Patientinnen behandelt und Kinder zur Welt gebracht.

Am 10. Januar 1994 erfolgte in einer gut vorbereiteten Aktion der Umzug mit Patienten und Mobiliar in das neu erbaute 230-Betten-Haus, das heute das Krankenhaus Strausberg ist. Seit 1996 wird es in der Rechtsform einer GmbH betrieben. Seit der Fusion mit dem Krankenhaus Wriezen im Jahr 2000 ist das Krankenhaus Strausberg Teil der Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH.

Krankenhaus Strausberg 2010

Umbauten von 2015 bis 2022

2015 begannen in Strausberg erneut umfangreiche Baumaßnahmen, um sich den an ein modernes Krankenhaus gestellten Bedürfnissen anzupassen. Seit der Eröffnung 1994 haben sich die Aufgaben stark verändert. Waren damals die ambulante und stationäre Versorgung noch strikt getrennt, sind dem Krankenhaus inzwischen durch die sektorenübergreifende Vernetzung mehr und mehr Aufgaben auch der ambulanten Versorgung der Bevölkerung zugewiesen worden. Gleichzeitig erhöhte sich der intensivmedizinische Bedarf der stationär zu versorgenden Patienten. Dafür war das Krankenhaus in seiner vor 30 Jahren
gewählten räumlichen Struktur nicht mehr passend.  2022 wurden die neuerlichen baulichen Veränderungen abgeschlossen.

2024 wird für alle Krankenhäuser in Deutschland ein interessantes Jahr und besonders den ländlichen Krankenhäusern viele Herausforderungen bringen. Das Krankenhaus Märkisch-Oderland will – bei allen Unwägbarkeiten – auch im 31. Jahr als Gesundheitsdienstleister für die Menschen der Region einstehen.

Krankenhaus MOL in Strausberg 2024

Wahlhelfer gesucht

Die Stadtverwaltung Strausberg sucht für die Europa- und Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 Wahlvorsteher und Stellvertreter sowie Beisitzer für 25 Urnen- und acht Briefwahllokale. Wahlhelfer prüfen die Wahlberechtigung, geben Stimmzettel aus, beaufsichtigen Wahlkabinen und -urnen, nehmen Eintragungen ins Wählerverzeichnis vor, stellen den ordnungsgemäßen Ablauf der Stimmabgabe sicher und zählen ab 18 Uhr aus. Sie brauchen keine Vorkenntnisse, müssen aber das 16. Lebensjahr vollendet und Wahlrecht haben. Als Aufwandsentschädigung gibt es Erfrischungsgeld. Wünsche zum Einsatzort sowie Pläne für gemeinsamen Einsatz mit Freunden und Bekannten werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Mehr Informationen und den Link zum Herunterladen der Bereitschaftserklärung finden Sie hier.

Bewerbungen bitte an: Stadtverwaltung Strausberg, Wahlbehörde, Hegermühlenstr. 58, 15344 Strausberg, Tel. 03341 381127; E-Mail: wahlen@stadt-strausberg.de

Plakat

Sternsinger auf Spendentour

Ein paar Tage früher als sonst sind in diesem Jahr die Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Hubertus Petershagen/Strausberg durch Strausberg gezogen. Weil der 6. Januar diesmal auf einen Sonnabend fällt, wurde die Runde in der Stadt auf den 4. Januar vorverlegt. Die Mädchen und Jungen ziehen im Gewand der Heiligen Drei Könige mit Gefolge durch die Region, um Segen zu vergeben und Spenden für Hilfsprojekte in rund 100 Ländern weltweit zu sammeln.

Erste Station der Gruppe war die Stadtverwaltung in der Hegermühlenstraße. Es wurden Lieder gesungen, ein Gebet gesprochen, selbst gebastelte Saatbomben verteilt und Informationen zur diesjährigen Aktion gegeben. Motto ist 2024 „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“. Die Einnahmen gehen vor allem an Projekte in Südamerika, um die die dortige Umwelt und Kultur zu schützen und die Lebensgrundlagen von Kindern und Erwachsenen zu erhalten. Sie sind zum Beispiel durch rücksichtslose Ausbeutung von Ressourcen, Brandrodungen oder Abholzungen bedroht. Auch eine Dürre macht derzeit vor allem den indigenen Menschen zu schaffen. Zugleich wollen die Akteure verdeutlichen, dass Mensch und Natur am Amazonas, aber auch hierzulande eine Einheit bilden. Sie wollen ermutigen, sich für das Recht auf eine gesunde Umwelt einzusetzen.

Sternsinger 2024

Nach dem kleinen Programm wurde der Segens-Aufkleber mit den Initialen 20*C+M+B+24 (Christus Mansionem Benedicat/Christus segne dieses Haus und die Jahreszahl) über der Drehtür angebracht. Zur Stärkung für den weiteren Weg bot Fachbereichsleiter Sven Salomo den Gästen Tee und Süßes an. Stationen im Anschluss waren noch die Sparkassen-Zentrale, das evangelische Gemeindehaus, die Stadt-Apotheke am Markt, der Eine-Welt-Laden, das Brillenstudio Frenzel und die Caritas. Laut Veronika Aehlig, ehrenamtliche erwachsene Begleiterin der Sternsinger, waren im Vorjahr in Strausberg und Petershagen-Eggersdorf rund 4000 Euro gesammelt worden. Auch diesmal landeten schon an der ersten Station etliche Scheine und Münzen in der Spendenbox.

Ticketverkauf eingeschränkt

Mit dem Jahreswechsel sind Änderungen beim Ticketverkauf der Strausberger Eisenbahn am Lustgarten wirksam geworden. Fahrkarten können im Gebäude der Stadt- und Touristinfo nunmehr montags bis donnerstags von 10 bis 15 Uhr erworben werden. Der Service der Touristinfo selbst kann weiterhin dienstags bis sonnabends von 10 bis 15 Uhr in Anspruch genommen werden.

Die Strausberger Eisenbahn (STE) macht darüber hinaus darauf aufmerksam, dass seit 1. Januar die Tariferhöhung des Verkehrsverbundes VBB greift. Auch der Haustarif der STE wurde angepasst. Der Einzelfahrschein im Haustarif kostet nun 1,80 statt 1,70 Euro (Fähre 2,00 statt 1,90), die Sieben-Tages-Karte 16 statt 15 Euro, die Monatskarte 42,50 statt 39 Euro und das Jahresabo bei jährlicher Abbuchung 365 statt 350 Euro. Die meisten ermäßigten Fahrscheine sind ebenfalls etwas teurer geworden.
Mehr Infos rund um STE-Tarife und Abos gibt es hier.

Die Fahrpreise sind im VBB-Gebiet um durchschnittlich rund 6,7 Prozent angehoben worden. Bereits erworbene Tickets können noch bis Mitte des Jahres 2024 genutzt bzw. gegen Aufpreis umgetauscht werden – bei der Stelle, wo sie gekauft wurden.

Postkartengeschichten im Stadtmuseum

„Grüße aus Strausberg – Strausberger Ansichten im Postkartenformat“ ist der Titel einer Sonderausstellung, die bis Anfang März im Stadtmuseum zu sehen ist. Museumsleiterin Juliane Günther-Szudra hat aus der Sammlung alter Postkarten im Fundus der Einrichtung eine kleine Auswahl getroffen. Sie habe insbesondere das ausgewählt, „was Strausberger mit Strausberg verbinden“, erläuterte sie – die Altstadt, den See, die Gastronomie und Bahnhofsgeschichte, erklärte sie. Zu sehen ist beispielsweise die älteste gefundene Strausberg-Ansicht, die 1897 verschickt wurde.

Älteste Postkarte

Neben den etwa 50 Karten wird auf Infotafeln die geschichtliche Entwicklung dieses Kommunikationsmediums verdeutlicht, das 1869 erstmals zum Zuge kam. Mittlerweile sind zwar die elektronischen Medien klar auf dem Vormarsch, doch noch immer sind Postkarten mit ein paar handschriftlichen Zeilen als persönlicher Gruß weit verbreitet.

Historiker beleuchtet die Geschichte der Stadt

Der Ausstellungseröffnung vorangegangen war ein Vortrag von Gerd-Ulrich Herrmann. Der Historiker ließ anhand der alten Ansichten die Geschichte der märkischen Stadt von den Anfängen bis heute Revue passieren. Er spannte einen Bogen von Burg, Kirche und Stadtmauer über Kloster, Markt, Friedhöfe und wichtige Persönlichkeiten bis zu Ost- und Kleinbahn, Schulen und Gaststätten. Zum Beispiel das einstige Hotel Jenseits des Sees mit Aussichtsturm. Dessen Besitzer hatte dereinst die Fähre über den Straussee initiiert, um Touristen den Weg zu verkürzen und so seine Gästezahlen zu steigern.

der Vortrag

Eine Reihe der alten Ansichten ist heute gar nicht mehr oder so nicht mehr da. Womöglich war deshalb das Interesse an dem Vortrag so groß. Der Veranstaltungsraum im Museum war jedenfalls bis auf den letzten Platz gefüllt. Bis kurz vor Beginn kamen noch Anfragen, die abschlägig beschieden werden mussten. Deshalb wurde eine Wiederholung des Vortrags am 3. März verabredet. Die ersten zehn Anmeldungen stehen bereits auf der Liste.

Kontakt: Tel. 03341 23655; E-Mail stadtmuseum@stadt-strausberg.de